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Junbi Matcha: wie die YouTuber David So und Joe Jitsukawa zu Investoren wurden

Junbi Matcha ist eine kalifornische Matcha-Kette, deren Hawaii-Filiale nach Angaben des Unternehmens von den YouTubern David So und Joe Jitsukawa als Investoren mitgeführt wird. Wer wissen will, wie die beiden Content Creator zu Junbi kamen, wie sich die Marke seit ihrer Gründung 2017 mehrfach umbenannt hat und was das für die heutige Kette bedeutet, bekommt hier die belegten Fakten in chronologischer Reihenfolge, gestützt auf die Wikipedia-Seite des Unternehmens und ein Unternehmerporträt bei Yahoo Finance.

Die Anfänge als Young Bud

Junbi begann nicht unter diesem Namen. Nach Angaben der Wikipedia-Seite zum Unternehmen startete die Marke 2017 als Young Bud, ein kleiner Matcha-Stand auf dem Streetfood-Markt Smorgasburg in Los Angeles. Aus diesem einzelnen Stand entwickelte sich schrittweise eine feste Ladenkette mit dem Schwerpunkt auf Matcha-Getränke und passende Desserts. Von einem einzelnen Marktstand zu einer Kette mit Standorten in mehreren US-Bundesstaaten zu wachsen, ist im Bereich unabhängiger Matcha-Cafés eher die Ausnahme als die Regel, weshalb die spätere Entwicklung von Junbi in Fachkreisen als einer der sichtbareren Wege eines solchen Konzepts gilt. Wie sich der Matcha-Markt in den USA insgesamt entwickelt hat, beschreibt der Artikel „Matcha in den USA: ein belegter Markt“.

Umbenennung in Sip Matcha

In der Folge benannte sich das Unternehmen in Sip Matcha um, bevor 2018 die ersten festen Ladenlokale in Westwood und Rowland Heights in Kalifornien eröffneten. Wegen eines Namensstreits mit einem anderen Rechteinhaber änderte die Kette den Namen im Januar 2020 erneut, diesmal zu Junbi Matcha & Tea, unter dem das Unternehmen bis heute firmiert. Diese mehrfache Umbenennung innerhalb weniger Jahre zeigt, wie stark sich die Marke in ihrer frühen Phase noch selbst gesucht hat, bevor sie zu ihrem heutigen Auftritt fand.

Wie David So und Joe Jitsukawa einstiegen

David So und Joe Jitsukawa sind beide vor allem für ihre Arbeit auf YouTube bekannt, Jitsukawa unter anderem als Mitgründer des Kanals JustKiddingNews, den er im Jahr 2007 ins Leben rief und der laut Yahoo Finance über drei Milliarden Videoaufrufe verzeichnet. Nach Angaben der Wikipedia-Seite zu Junbi stiegen beide noch vor der Umbenennung zu Sip Matcha als Partner in das Unternehmen ein und wurden im Lauf der Zeit zu Investoren, die über ihre reine Beteiligung hinaus auch operative Verantwortung für einzelne Standorte übernahmen. Für beide war das Engagement bei Junbi damit kein reines Werbe- oder Sponsoring-Verhältnis, wie es bei Content Creatorn und Marken sonst häufig üblich ist, sondern eine tatsächliche unternehmerische Beteiligung mit Mitspracherecht an geschäftlichen Entscheidungen, die über einzelne Social-Media-Beiträge weit hinausgeht.

Joe Jitsukawas Rolle als Unternehmer

Ein Porträt bei Yahoo Finance beschreibt Joe Jitsukawa als jemanden, der seinen klassischen Angestelltenjob im Neun-bis-fünf-Format aufgab, um sich der Comedy und dem Unternehmertum zu widmen. Neben seiner Arbeit auf YouTube listet der Artikel weitere Geschäftsbeteiligungen in den Bereichen Bekleidung, E-Commerce und Unternehmensberatung auf, darunter ausdrücklich die Investition in das wachsende Matcha-Franchise Junbi in Los Angeles. Laut Yahoo Finance hat Jitsukawa über seine verschiedenen Unternehmungen hinweg mehr als 15 Vollzeitstellen mit aufgebaut, zusätzlich betreibt er eine kostenlose Online-Bildungsplattform namens Joemalian Academy mit mehr als 20.000 Teilnehmenden.

Die Expansion nach Hawaii

Laut der Wikipedia-Seite zu Junbi wird die Hawaii-Filiale des Unternehmens von den YouTube-Stars David So und Joe Jitsukawa gemeinsam mit dem auf Hawaii ansässigen Greg Kobashigawa geführt. Die Filiale war für eine Fläche von rund 43 Quadratmetern in Waikiki vorgesehen, mit einer ursprünglich für den Winter 2021 geplanten Eröffnung. Die Standortwahl wird in der öffentlich zugänglichen Berichterstattung damit begründet, dass Hawaii eine große und vielfältige asiatische Bevölkerung hat, in der grüner Tee seit Generationen einen festen Platz einnimmt, was den Markt für ein Matcha-Konzept begünstigen sollte.

Weitere Standorte der Kette

Nach den auf der Wikipedia-Seite genannten Angaben betreibt Junbi inzwischen Filialen unter anderem in Livermore, Mountain View und San Francisco in Kalifornien, außerdem in Portland in Oregon, in Princeton in New Jersey sowie in Richardson in Texas und in Seattle im Bundesstaat Washington. Die Kette wuchs damit innerhalb weniger Jahre von einem einzelnen Marktstand zu einem Filialnetz, das sich über mehrere US-Bundesstaaten erstreckt. Diese geografische Streuung unterscheidet Junbi von vielen anderen Matcha-Ketten, die häufig auf eine einzelne Region konzentriert bleiben, und zeigt, wie sich das ursprüngliche Konzept eines einzelnen Marktstands über die Jahre zu einem landesweit tätigen Unternehmen entwickelt hat. Einen Überblick über die dortige Szene gibt der Artikel „Matcha-Cafés in San Francisco: die Szene im Überblick“.

Qualitätsanspruch laut Unternehmensangaben

Nach Angaben der Wikipedia-Seite reisen die vier ursprünglichen Mitgründerinnen und Mitgründer von Junbi, June Quan, Dan Tran, Anna Wang und Jeremy Tu, persönlich zu den Anbaufeldern in Japan, um Herstellung und Qualität des verwendeten Matcha vor Ort zu begleiten. Diese Selbstauskunft des Unternehmens wird in dem Wikipedia-Eintrag als Teil der Markenerzählung wiedergegeben, ohne dass eine unabhängige Prüfstelle diese Aussage zusätzlich bestätigt hätte. Sie ist deshalb als Angabe des Unternehmens selbst zu lesen, vergleichbar mit Herstellerangaben auf einer eigenen Produktseite.

Warum Content Creator zunehmend in Getränkemarken investieren

Der Weg von David So und Joe Jitsukawa von reinen YouTube-Gesichtern zu Investoren einer Getränkekette ist kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren sind mehrere Content Creator aus dem englischsprachigen Raum in ähnlicher Weise vom Werbepartner zum Mitinhaber einer eigenen oder beteiligten Marke geworden, oft im Bereich Kaffee, Tee oder Matcha, weil sich diese Produktkategorien vergleichsweise leicht über Social Media vermarkten lassen. Bei Junbi lag der Unterschied darin, dass So und Jitsukawa nicht nur Kapital einbrachten, sondern mit der Führung der Hawaii-Filiale auch operative Verantwortung übernahmen, statt lediglich als Namensgeber oder Werbegesichter aufzutreten. Für die ursprünglichen Gründerinnen und Gründer von Junbi bedeutete der Einstieg der beiden YouTuber zugleich eine Möglichkeit, in einen neuen, geografisch weit entfernten Markt zu expandieren, ohne selbst vor Ort ein komplett neues Team aufbauen zu müssen, weil So und Jitsukawa mit Greg Kobashigawa bereits einen lokalen Partner mitbrachten, der mit den Gegebenheiten des hawaiianischen Marktes vertraut war und die Suche nach einem geeigneten Standort in Waikiki begleitete, statt dass die kalifornische Muttergesellschaft den neuen Markt vollständig allein hätte erschließen müssen. Ein solches Zusammenspiel aus überregionaler Markenbekanntheit und lokalem Marktwissen gilt in der Franchise-Branche allgemein als gängiges Modell für die Expansion in neue Regionen.

Klarstellung

Zwischen David So, Joe Jitsukawa, Junbi Matcha & Tea und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich öffentlich dokumentierte Vorgänge rund um die Investition der beiden YouTuber in Junbi, gestützt auf die Wikipedia-Seite des Unternehmens und ein unabhängiges Porträt bei Yahoo Finance, ohne dass daraus eine Zusammenarbeit oder Zustimmung der genannten Personen gegenüber MATCHASHOCK abzuleiten wäre. Insbesondere ist aus der Nennung von David So und Joe Jitsukawa in diesem Artikel keine Aussage darüber abzuleiten, welches Matcha-Pulver die beiden privat bevorzugen oder ob sie MATCHASHOCK überhaupt kennen. Weitere belegte Beispiele für prominente Namen rund um Matcha sammelt der Artikel „Prominente und Matcha: 13 Namen mit echtem Beleg“.

Matcha ohne Ladenkette, direkt in der Dose

Wer keine Filiale einer solchen Kette in der Nähe hat, etwa außerhalb der USA, kann Matcha auch direkt zuhause zubereiten, ohne auf ein Café angewiesen zu sein und ohne für eine einzelne Schale den Weg in ein Ladengeschäft auf sich nehmen zu müssen. MATCHASHOCK bietet dafür Bio-Matcha-Pulver in der 30-Gramm-Dose an, aus der sich je nach Dosierung 10 bis 15 Schalen ergeben, kontrolliert nach Kontrollstelle DE-ÖKO-006 mit der Kennzeichnung CN-BIO-141 und im Labor auf Rückstände geprüft, bevor die Dose verschickt wird. Eine Dose MATCHASHOCK Matcha kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Zwei Dosen kosten 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), drei Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und sechs Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Wer größere Mengen für den Alltag einplant, zahlt also pro Kilogramm spürbar weniger als beim Griff zur einzelnen Dose. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage, eine Kühlkette wird dafür nicht gebraucht, weil es sich um reines Pulver in einer lichtgeschützten Dose handelt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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