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Toasteé White City: French Toast mit Matcha-Ganache in London
Im Westfield-Einkaufszentrum in London eröffnete im September 2026 ein neuer Dessert-Laden: Toasteé White City, benannt nach dem Stadtteil, serviert French Toast mit Matcha-Ganache und eine Reihe von Ube-Getränken. Dahinter steckt die 1996 Group um Gründerin Florence Mae Maglanoc und Koch Adrian Kyle Felipe, bereits bekannt durch die Bäckerei Panadera in Marylebone und das Restaurant Donia in Soho. Auf der Karte stehen drei French-Toast-Kreationen mit Schlagsahne und je einem Topping, darunter Ube-Marmelade, Matcha-Ganache und Milo-Cookies-und-Cream. Wer wissen will, was genau auf der Karte steht, wer hinter dem Laden steckt und was das mit dem breiteren Matcha-Trend in europäischen Großstädten zu tun hat, findet die Antworten unten.
Klarstellung vorab
Öffentlich angekündigt hat die 1996 Group diese Ladeneröffnung, dokumentiert durch die im Quellenverzeichnis genannten Berichte, nicht durch einen eigenen Besuch von MATCHASHOCK vor Ort in London. Für MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Beziehung zu Toasteé oder zur 1996 Group, ebenso wenig eine Kooperation oder eine Empfehlung in irgendeine Richtung. Auch das im Artikel beschriebene Team, die Karte und der Standort stammen ausschließlich aus dieser Berichterstattung, nicht aus einem eigenen Besuch.
Wer hinter Toasteé steht
Toasteé ist das dritte Konzept der 1996 Group, die bereits das philippinisch inspirierte Restaurant Donia in Soho und die Bäckerei Panadera in Marylebone betreibt. Gegründet wurde die Gruppe von Florence Mae Maglanoc, entwickelt wurde Toasteé gemeinsam mit Koch Adrian Kyle Felipe, der seit 2019 mit Maglanoc zusammenarbeitet und zuvor unter anderem das Brot-, Dessert- und Eisprogramm der Gruppe verantwortete. Der Laden nutzt laut eigenen Angaben, Stand August 2026, das hauseigene Brot von Panadera als Grundlage für den French Toast, wodurch sich die drei Standorte der Gruppe gegenseitig ergänzen, statt unabhängig voneinander zu arbeiten.
Standort und Öffnungszeitraum
Toasteé eröffnete im September 2026 in Unit 1018B im Westfield White City, Ariel Way, London W12 7JQ. Der Laden ist mit Platz für rund 15 Gäste bewusst klein gehalten und nach Angaben der Betreiber kreisförmig gestaltet, mit Terrakotta, Edelstahl, Naturholz und laminierten Oberflächen. Damit reiht sich Toasteé in eine wachsende Zahl von Dessert-Konzepten ein, die im Londoner Westfield-Center eröffnen und auf ein kleines, spezialisiertes Angebot statt auf ein breites Café-Menü setzen. Die überschaubare Größe erlaubt es dem Team, sich auf wenige, dafür aufwendig zubereitete Produkte zu konzentrieren, statt eine lange Speisekarte zu führen. Das Westfield White City zählt zu den größeren Einkaufszentren Londons und zieht damit sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Stadtteilen an, was den kleinen Laden von Beginn an mit einer breiten potenziellen Kundschaft versorgt.
Die drei French-Toast-Kreationen
Im Zentrum der Karte stehen drei French-Toast-Varianten, jede auf einer Schicht Schlagsahne aufgebaut und mit einem eigenen Topping versehen: Ube-Marmelade, Matcha-Ganache und Milo-Cookies-und-Cream. Dazu kommt eine klassische Variante mit Butter und Ahornsirup sowie saisonale Sonderausgaben, die laut Ankündigung im Laufe des Jahres wechseln sollen. Die Matcha-Ganache-Variante verbindet damit zwei Trends, die in Londoner Cafés seit 2025 parallel wachsen: French Toast als Dessert-Format und Matcha als Zutat jenseits des klassischen Lattes. Jede Portion wird laut Beschreibung frisch für den einzelnen Gast zubereitet, statt vorproduziert im Kühlfach zu liegen. Damit unterscheidet sich Toasteé von vielen French-Toast-Ständen, die auf schnelle Zubereitung in großer Stückzahl setzen, und positioniert sich stattdessen näher an einem Dessert-Restaurant, das Wert auf die einzelne, individuell servierte Portion legt.
Ube-Getränke und Matcha im Glas
Neben dem French Toast bietet Toasteé eine Reihe von Ube-Getränken an: Ube Milk, Ube Foam Matcha, Ube Latte, Ube Banana und Ube Horchata. Ube, eine violette Yamswurzel aus der philippinischen Küche, ist in London seit einigen Jahren fester Bestandteil der Dessertszene und wird bei Toasteé konsequent mit anderen Aromen kombiniert, darunter auch Matcha im Ube-Schaum-Matcha. Ergänzt wird das Getränkeangebot um Kaffeespezialitäten sowie Eissorten wie Ube, Miso-Karamell, Pandan-Kokos und Erdbeer-Käsekuchen, außerdem hausgebackene Brownies und Cookies für Gäste, die eine kleinere Portion suchen. Die Vielzahl an Ube-Varianten zeigt, dass Ube im Konzept von Toasteé die tragende Zutat ist, während Matcha bewusst als zweite, ergänzende Note eingesetzt wird, etwa dort, wo eine zusätzliche bittere Gegennote zur Süße der Ube-Getränke gewünscht ist.
Warum Matcha als Ganache funktioniert
Eine Ganache besteht klassisch aus Sahne und Schokolade und wird bei Toasteé mit Matcha-Pulver aromatisiert, wodurch eine cremige, leicht bittere Note entsteht, die zum süßen French Toast einen Kontrast bildet. Diese Kombination ist Teil eines größeren Trends: Konditoreien in London, Paris und Tokio setzen Matcha zunehmend nicht als Getränkezutat, sondern als Gebäck- und Dessertkomponente ein, etwa in Ganache, Cremes oder Glasuren. Für Gäste bedeutet das ein intensiveres, weniger gesüßtes Matcha-Erlebnis als im klassischen Latte, weil die Bitterkeit des Tees hier bewusst als Gegenpol zur Süße der Sahne eingesetzt wird, statt überdeckt zu werden.
Toasteé White City im Kontext der Londoner Dessertszene
London hat in den vergangenen Jahren mehrere spezialisierte Dessert-Konzepte gesehen, die sich auf ein einzelnes Format konzentrieren, von Mochi-Eis bis zu Bubble Tea. Toasteé reiht French Toast in diese Reihe ein und verbindet es mit philippinischen Aromen. Für die 1996 Group ist der Schritt eine Erweiterung ihres bestehenden Portfolios, das mit Panadera bereits eine Fangemeinde für Ube-Latte und philippinische Backwaren aufgebaut hat. Matcha ist dabei ein Baustein unter mehreren, kein Hauptthema des Ladens, ergänzt aber die Ube-Linie um eine zweite grüne Farbnote im ansonsten violett geprägten Sortiment. Für die Gruppe insgesamt zeigt der Schritt, dass sich ein zunächst auf eine einzelne Bäckerei begrenztes Geschäftsmodell inzwischen zu mehreren eigenständigen Standorten mit jeweils eigenem Schwerpunkt entwickelt hat, ohne dass dabei die gemeinsame Herkunft aus der philippinischen Küche verloren geht. Wie sich ein Konzept von der ersten Bäckerei bis zum dritten, spezialisierten Standort entwickelt, zeigt dabei auch, wie viel Vertrauen die Gruppe in ihr eingespieltes Küchenteam setzt, wenn sie ein neues Format wie French Toast mit Matcha-Ganache in die bestehende Angebotspalette aufnimmt, statt bei den ursprünglichen zwei Standorten stehen zu bleiben.
Was das für Matcha-Fans in Deutschland bedeutet
Wer selbst keine Reise nach London plant, kann das Prinzip hinter der Matcha-Ganache auch zuhause nachvollziehen: Matcha-Pulver mit Sahne und geschmolzener weißer oder dunkler Schokolade verrühren, statt es nur mit heißem Wasser aufzuschlagen. Wichtig ist dabei ein feines Pulver ohne grobe Klümpchen, damit sich die Ganache glatt verarbeiten lässt. Für Rezeptideen rund um Matcha in Gebäck und Desserts lohnt sich ein Blick auf „Matcha-Croissant: der weltweite Trend im Überblick“, der zeigt, wie unterschiedlich Bäckereien weltweit mit dem grünen Pulver in der Backstube umgehen.
Ube und Matcha als wiederkehrendes Duo
Die Kombination aus Ube und Matcha taucht in den vergangenen Jahren immer wieder gemeinsam auf, sowohl in Getränken als auch in Gebäck, weil beide Zutaten kräftige, natürliche Farben liefern, ohne dass künstliche Lebensmittelfarbe nötig ist. Diese Entwicklung zeigt sich auch in anderen Städten, in denen Cafés Ube-Matcha-Kombinationen als eigene Getränkekategorie führen. Ein Beispiel für die Verbreitung dieser Verbindung beschreibt „Ube Matcha: Warum der lila-grüne Latte gerade überall ist“, der einordnet, wie sich die violett-grüne Farbkombination von Asien aus in europäische und amerikanische Cafés ausgebreitet hat.
Matcha-Adressen in London im Überblick
Toasteé ist nicht der einzige Ort in London, an dem Matcha inzwischen fester Bestandteil der Karte ist. Von Cafés in Covent Garden bis zu Konditoreien wie Toasteé in White City ist die Stadt in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen europäischen Standort für Matcha-Angebote geworden. Einen Überblick über weitere Adressen gibt „Matcha in London: Frothee und die Szene in Covent Garden“, der zeigt, wie unterschiedlich die Londoner Matcha-Szene mittlerweile aufgestellt ist, von reinen Getränkeständen bis zu Dessert-Konzepten wie Toasteé.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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