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Reiseziele

Matcha Club Gstaad: Das Pop-up der Zürcher Matcha-Marke in den Alpen

Matcha Club Gstaad führt zu einer Zwischenstation, die es inzwischen nicht mehr gibt, aber gut dokumentiert ist: Die Zürcher Marke The Matcha Club betrieb im Winter einen Pop-up-Store an der Suterstrasse in Gstaad, in Gehdistanz zum bekannten Gstaad Palace. Hinter der Marke stehen die beiden Jungunternehmer Chiara Dalla Mora und Alrik Bytyqi, die 2022 mit einem selbst finanzierten Stand am Zürcher Hauptbahnhof begonnen haben und seither zwei feste Läden sowie mehrere saisonale Standorte eröffnet haben. Der Auftritt in Gstaad war einer davon und ist heute Teil der Firmengeschichte, die in die nächste, dauerhafte Filiale einfliesst. Dieser Artikel ordnet ein, wer hinter The Matcha Club steht, was der Pop-up in Gstaad war und wie sich daraus die heutige Expansion der Marke erklärt.

The Matcha Club: Gründung am Zürcher Hauptbahnhof

Die Gründungsgeschichte von The Matcha Club beginnt im Juni 2022 mit einem Pop-up-Stand am Zürcher Hauptbahnhof, den Chiara Dalla Mora und Alrik Bytyqi vollständig aus eigenen Mitteln finanzierten. Dalla Mora ist die kreative Kraft hinter Marke und Getränken, Bytyqi übernimmt die kaufmännische Führung, unterstützt von seinem Bruder Armend Bytyqi, der das Duo strategisch berät. Im März 2023 folgte mit einem Laden an der Zürcher Bärengasse die erste feste Adresse, im November 2024 kam nach eigenen Angaben eine zweijahrelange Verhandlung mit den Schweizerischen Bundesbahnen zum Abschluss und führte zu einem zweiten festen Standort in der Sihlquai-Passage des Hauptbahnhofs. Das Unternehmen bezieht sein Matcha-Pulver nach eigenen Angaben direkt von einem Familienbetrieb in Kyoto, den die Gründer persönlich besucht und bei der Ernte unterstützt haben.

Matcha Club Gstaad: der Pop-up an der Suterstrasse 4, Winter 2026

Neben den beiden festen Zürcher Standorten betrieb The Matcha Club einen saisonalen Pop-up an der Suterstrasse 4 in Gstaad, nur wenige Gehminuten vom traditionsreichen Hotel Gstaad Palace entfernt. Der Standort gehörte zu einer Reihe neuer, temporärer Geschäfte, die während der Wintersaison in mehreren Schweizer Bergorten eröffneten, von Adelboden über Gstaad und St. Moritz bis nach Verbier und Zermatt. Für eine noch junge Marke aus der Stadt war der Auftritt im alpinen Umfeld ein Test, ob das Konzept auch ausserhalb des städtischen Pendlerpublikums funktioniert, das die beiden Zürcher Läden prägt. Nach Ablauf der Wintersaison wurde der Standort planmässig wieder geschlossen, wie es bei saisonalen Pop-ups üblich ist.

Von der Alpen-Episode zur nächsten Filiale

Dass der Ausflug nach Gstaad kein abgeschlossenes Kapitel blieb, zeigt sich an der jüngsten Ankündigung der Marke: The Matcha Club zieht mit dem Bärengasse-Standort in das Gebäude der UBS am Zürcher Paradeplatz um, direkt neben ein Lokal des japanischen Kochs Nobu Matsuhisa. Mitgründer Alrik Bytyqi beschreibt die Vorfreude auf den neuen Standort als riesig und erklärt, dass Gstaad inzwischen Teil der Firmengeschichte geworden sei und auf subtile Weise in das neue Ladenkonzept einfliesse. Die neue Filiale hält am minimalistischen Grau-Weiß-Design fest, das die Marke seit dem ersten Stand am Hauptbahnhof prägt und das auf sozialen Netzwerken häufig als Kulisse für Fotos der grünen Getränke dient.

Ein Beispiel für alpine Pop-up-Kultur

Gstaad zieht als Ferienort während der Wintersaison regelmässig Marken an, die dort temporäre Läden eröffnen, um internationales Publikum in der Hochsaison zu erreichen. The Matcha Club reiht sich mit seinem Pop-up an der Suterstrasse in diese Kategorie ein, unterscheidet sich von grossen internationalen Marken aber dadurch, dass es sich um ein junges Schweizer Unternehmen mit bislang zwei festen Läden handelt, das den Schritt in einen Ferienort als Test einer neuen Zielgruppe nutzte. Für Reisende, die aus einer Stadt mit eigener Matcha-Szene wie Zürich in die Berge fahren, bedeutet ein solcher Pop-up, dass sich die gewohnte Marke auch am Ferienort wiederfinden lässt, wenn auch nur für eine begrenzte Saison. Wie sich Matcha generell rund um den Globus an neuen Orten etabliert, beschreibt der Artikel „Matcha weltweit: wohin das grüne Pulver gerade geht“.

Warum eine junge Marke den Schritt in einen Ferienort wagt

Für ein noch junges Unternehmen wie The Matcha Club ist ein saisonaler Pop-up in einem Ferienort wie Gstaad mit deutlich geringerem finanziellem Risiko verbunden als die Eröffnung eines weiteren festen Ladens, weil ein Mietvertrag nur für wenige Monate statt für mehrere Jahre eingegangen wird. Gleichzeitig erreicht die Marke damit ein internationales Publikum, das während der Wintersaison aus verschiedenen Ländern anreist und die Marke möglicherweise erst am Ferienort kennenlernt, bevor es sie später in Zürich wiedererkennt. Dieses Vorgehen, zunächst über einen befristeten Standort Erfahrungen mit einer neuen Zielgruppe zu sammeln, bevor über eine dauerhafte Präsenz entschieden wird, ist bei jungen Getränkemarken mit begrenztem Budget eine verbreitete Strategie und unterscheidet sich damit deutlich von der sofortigen Eröffnung eines fest angemieteten Ladenlokals.

Was aus dem Pop-up wurde

Anders als viele saisonale Pop-ups, die nach dem Ende der jeweiligen Saison ohne weitere Erwähnung verschwinden, hat der Auftritt in Gstaad bei The Matcha Club sichtbare Spuren hinterlassen. Mitgründer Alrik Bytyqi ordnet den Standort inzwischen ausdrücklich als Teil der Firmengeschichte ein, die in die Gestaltung der neuen, dauerhaften Filiale am Zürcher Paradeplatz einfliesst. Für ein Unternehmen, das erst 2022 mit einem einzigen, selbst finanzierten Stand begonnen hat, zeigt dieser Verlauf, wie einzelne temporäre Stationen im Rückblick zu Bausteinen einer grösseren Markengeschichte werden können, auch wenn der jeweilige Standort selbst längst wieder geschlossen ist.

Matcha als Farbthema abseits des Getränks

Der Auftritt einer Matcha-Marke in einem Ferienort wie Gstaad fällt in eine Zeit, in der Matcha auch als Farbton und Ästhetik jenseits der Tasse präsent ist, von Mode bis Innenausstattung. Wie stark sich dieser Farbtrend 2026 auf den Laufstegen zeigt, behandelt der Artikel „Matcha-Grün als Modefarbe: der Trend der Saison 2026“. Für ein minimalistisches Ladenkonzept wie das von The Matcha Club spielt diese Ästhetik eine Rolle, weil das schlichte Grau-Weiß der Läden bewusst mit dem satten Grün der Getränke kontrastiert und damit zu einem wiedererkennbaren Markenzeichen geworden ist, das sich unabhängig vom jeweiligen Standort übertragen lässt. Ein solches Zusammenspiel aus neutraler Ladengestaltung und farbintensivem Produkt ist bei jungen Getränkemarken inzwischen ein verbreitetes Gestaltungsprinzip, weil es dafür sorgt, dass auf Fotos in sozialen Netzwerken vor allem das Getränk selbst im Mittelpunkt steht und nicht die Einrichtung drumherum.

Klarstellung zu The Matcha Club

MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu The Matcha Club, zu Chiara Dalla Mora, zu Alrik Bytyqi oder zum Hotel Gstaad Palace. Die in diesem Artikel genannten Fakten zur Gründung, zum Pop-up in Gstaad und zur Verlegung an den Paradeplatz stammen aus den im Quellenverzeichnis genannten Veröffentlichungen. Es handelt sich um eine unabhängige Einordnung eines öffentlich berichteten Geschäftsvorgangs, nicht um eine Kooperation, eine Empfehlung im Namen der genannten Marke oder eine Aussage über deren Produktqualität im Vergleich zu anderen Anbietern. Sollten sich einzelne Details zu Standort oder Sortiment seither geändert haben, wird dieser Artikel bei einer entsprechenden Aktualisierung angepasst.

Matcha aus der eigenen Küche statt aus dem Pop-up

Wer nicht auf den nächsten Winter und den nächsten Alpen-Pop-up warten möchte, kann Matcha unabhängig von Saison und Standort zuhause zubereiten. MATCHASHOCK führt dafür eine 30-Gramm-Dose Bio-Matcha, kontrolliert nach DE-ÖKO-006 und im Labor auf Rückstände geprüft, die 25,00 Euro kostet, was einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm entspricht. Der Versand nach Deutschland ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage, ein Abonnement oder ein Startpaket gibt es bewusst nicht, damit jede Bestellung einzeln bleibt. Wer die Dose gewerblich einsetzen möchte, etwa in einem eigenen Café oder auf einem saisonalen Stand, findet die passenden Konditionen unter matchashock.de/b2b. Anders als ein minimalistisch gestalteter Laden in einem Ferienort lässt sich die eigene Küche jederzeit nutzen, unabhängig von Öffnungszeiten, Saison oder Wetterlage in den Bergen. Wer selbst einmal in Gstaad war und dort das grüne Getränk probiert hat, kann sich die gleiche Zubereitung damit auch weit entfernt von den Schweizer Alpen wieder ins Gedächtnis rufen, ohne auf eine erneute Reise angewiesen zu sein, und braucht dafür nur eine Dose, einen Schneebesen und wenige Minuten Zeit.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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