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Kaufberatung

Sunyang Matcha Soju: Koreas erster Matcha-Soju bei GS25

Sunyang Matcha Soju heißt Koreas erster Matcha-Soju, seit dem 22. April 2026 exklusiv bei der Convenience-Store-Kette GS25 erhältlich. Das Getränk hat 14,9 Prozent Alkohol, kommt ohne zugesetzten Zucker aus und enthält nach Angaben des Herstellers 1 Prozent Matcha-Extraktpulver in einer 640-Milliliter-PET-Flasche. Der reguläre Preis liegt bei 3.800 Won, zum Marktstart bis Ende Mai 2026 galt ein Einführungspreis von 3.300 Won.

Sunyang Matcha Soju: die Eckdaten

Sunyang Matcha wird in einer 640-Milliliter-PET-Flasche verkauft und kommt auf einen Alkoholgehalt von 14,9 Prozent. Nach Angaben des Herstellers enthält das Getränk 1 Prozent Matcha-Extraktpulver, umgerechnet 6,4 Milliliter je Flasche, und verzichtet vollständig auf zugesetzten Zucker. Der reguläre Verkaufspreis liegt bei 3.800 Won, im Rahmen der Markteinführung bis Ende Mai 2026 galt ein um 500 Won reduzierter Preis von 3.300 Won. Verkauft wird das Produkt landesweit exklusiv über die Convenience-Store-Kette GS25. Vorausgegangen war bei Sunyang bereits im Vormonat ein 990-Won-Soju, von dem der Hersteller 9,9 Millionen Flaschen auflegte. Umgerechnet entspricht der reguläre Preis von 3.800 Won etwa zwei bis drei Euro je Flasche, womit sich Sunyang Matcha preislich in etwa auf dem Niveau anderer aromatisierter Soju-Varianten bewegt, die in koreanischen Convenience-Stores verkauft werden.

Start am 22. April 2026

Der Sojuhersteller Sunyang brachte das Getränk am 22. April 2026 auf den Markt. Laut Berichterstattung von Sedaily positioniert sich Sunyang Matcha als Antwort auf einen Trend, der im Artikel als Matcha-core-Bewegung bezeichnet wird, also die zunehmende Verbindung von Matcha-Ästhetik und -Geschmack mit unterschiedlichsten Konsumgüter-Kategorien. Für den klassischen koreanischen Soju-Markt, der traditionell von klaren und fruchtigen Varianten dominiert wird, stellt eine Matcha-Ausrichtung eine neue Kategorie dar. Der Zeitpunkt der Einführung im April 2026 fällt zudem in eine Phase, in der Matcha in Korea ohnehin auf breiter Front in immer mehr Lebensmittel- und Getränkekategorien vordringt, von Café-Ketten bis zu Fertigprodukten im Supermarktregal.

Warum Sunyang die Kategorie erweitert

Sunyang-Vorstandsvorsitzender Cho Woong-rae wird in der Berichterstattung mit den Worten zitiert, das Unternehmen hoffe, dass Sunyang Matcha als weitere Option diene, die die Vielfalt des Soju-Markts für Konsumentinnen und Konsumenten zeige, die nach neuen Geschmacksrichtungen suchten. Diese Einordnung passt zu einem breiteren Trend im koreanischen Getränkemarkt, bei dem etablierte Hersteller zunehmend auf geschmacklich differenzierte Varianten setzen, um jüngere Zielgruppen anzusprechen. Der Hintergrund ist ein spürbarer Rückgang beim heimischen Soju-Absatz: Von 4.014.872 Kilolitern im Jahr 2015 sank die Menge zunächst auf 3.214.807 Kiloliter im Jahr 2021 und weiter auf 3.151.371 Kiloliter im Jahr 2024, ein Rückgang von rund 21 Prozent binnen zehn Jahren, während der weltweite Alkoholkonsum 2024 zusätzlich um 1 Prozent nachgab. Sedaily ordnete diese Zahlen bereits in der Meldung vom 4. Mai 2026 im Zusammenhang mit dem vorangegangenen 990-Won-Soju ein, der noch im selben Frühjahr auf den Markt gekommen war. Für einen traditionsreichen Sojuhersteller wie Sunyang ist die Einführung einer komplett neuen Geschmacksrichtung damit auch ein Signal an eine jüngere Käuferschaft, die bei der Wahl ihrer Spirituosen zunehmend nach Neuheiten statt nach klassischen, seit Jahrzehnten unveränderten Rezepturen sucht.

Wie der schwere Matcha-Geschmack gezähmt wurde

Nach Angaben von Sedaily setzte Sunyang bei der Entwicklung auf ein spezielles Filterverfahren und eine eigene Rezeptur, um das oft als schwer oder kräftig empfundene Mundgefühl von Matcha-Getränken abzumildern. Diese technische Anpassung ist bei der Kombination von Matcha mit alkoholischen Getränken ein wiederkehrendes Thema, da der kräftige, teils bittere Grundton von Matcha in Kombination mit hochprozentigem Alkohol schnell dominant werden kann. Bei 14,9 Prozent Alkohol liegt Sunyang Matcha im für koreanischen Soju typischen Bereich, was bedeutet, dass die Filtertechnik den Matcha-Geschmack an einen bereits vergleichsweise kräftigen Alkoholgrund anpassen musste, statt umgekehrt den Alkoholgehalt an eine sanftere Matcha-Note.

Matcha und Soju im koreanischen Getränkemarkt

Korea gilt neben Japan als eines der Länder, in denen sich Matcha in den vergangenen Jahren besonders schnell in unterschiedlichen Getränkekategorien etabliert hat. Einen Überblick über die breitere Entwicklung liefert der Artikel „Matcha in Korea: Nokcha, Malcha und der Café-Boom“. Dass sich das Thema inzwischen auch auf traditionelle Spirituosen ausdehnt, zeigt neben Sunyang Matcha auch ein Beispiel aus Japan, das im Artikel „HiteJinro bringt Matcha-Makgeolli nach Japan“ beschrieben wird. Beide Beispiele zusammen deuten darauf hin, dass Matcha in Ostasien inzwischen nicht mehr nur als Zusatz in Kaffeeketten oder Süßwaren auftaucht, sondern zunehmend auch in traditionell gewachsenen Alkoholkategorien Fuß fasst, die über Jahrzehnte kaum geschmackliche Neuerungen erlebt haben.

Matcha und Alkohol: worauf es ankommt

Wer Matcha und Alkohol selbst kombinieren möchte, findet die wichtigsten Grundlagen im Artikel „Matcha und Alkohol: was beim Mischen zu beachten ist“. Anders als bei industriell gefertigten Produkten wie Sunyang Matcha, bei denen die Rezeptur exakt auf Haltbarkeit und Geschmacksbalance abgestimmt ist, verlangt die Kombination zuhause etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Dosierung von Matcha und der Wahl der Spirituose. Wer selbst experimentiert, sollte mit einer kleinen Menge Matcha beginnen und die Menge schrittweise erhöhen, statt sich direkt an der Rezeptur eines fertigen Produkts wie Sunyang Matcha zu orientieren, da sich Geschmacksempfinden und Alkoholverträglichkeit von Person zu Person deutlich unterscheiden. Auch die Wahl der Spirituose spielt eine Rolle: klare, vergleichsweise neutrale Spirituosen wie Soju oder Wodka lassen den Matcha-Geschmack deutlicher hervortreten als kräftige braune Spirituosen, die selbst ausgeprägte Eigenaromen mitbringen.

Convenience-Stores als Testfeld für neue Getränke

Dass Sunyang sein neues Produkt exklusiv über GS25 auf den Markt brachte, ist im koreanischen Getränkemarkt kein Zufall. Convenience-Stores gehören in Korea zu den wichtigsten Vertriebskanälen für Spirituosen und neue Getränkevarianten, weil sie eine enorme Reichweite besitzen und Produkte dort mit vergleichsweise geringem Risiko getestet werden können, bevor eine breitere Distribution über Supermärkte oder Gastronomie folgt. Für ein Nischenprodukt wie einen Matcha-Soju bietet eine exklusive Listung bei einer einzelnen Kette zudem einen klaren Vermarktungsvorteil: Die Marke lässt sich gezielt bewerben, ohne dass sofort mehrere Handelspartner gleichzeitig beliefert werden müssen, was gerade bei der Einführung einer komplett neuen Kategorie wie eines Matcha-Soju die Logistik erheblich vereinfacht. Sollte sich das Produkt bei GS25 bewähren, ist eine spätere Ausweitung auf weitere Handelsketten oder auf die Gastronomie ein naheliegender nächster Schritt, ähnlich wie es bei anderen erfolgreichen Convenience-Store-Launches in Korea bereits zu beobachten war.

Was das Getränk von klassischem Soju unterscheidet

Klassischer koreanischer Soju wird meist klar und mit vergleichsweise neutralem Geschmack verkauft, während aromatisierte Varianten in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben, von Frucht- bis zu Kräuternoten. Sunyang Matcha geht mit der Verwendung von echtem Matcha-Extrakt einen Schritt weiter als viele der bisherigen Fruchtvarianten, weil Matcha selbst einen kräftigen, teils bitteren Grundgeschmack mitbringt, der sich nicht einfach durch Süße überdecken lässt. Genau deshalb betont der Hersteller die eigens entwickelte Filtertechnik, mit der das schwere Mundgefühl von Matcha abgemildert werden soll, ohne den charakteristischen Geschmack vollständig zu verlieren. Ob diese Balance beim Verkostungserlebnis tatsächlich gelingt, lässt sich aus der Berichterstattung allein nicht abschließend beurteilen, sie beschreibt in erster Linie die Herstellerangaben zur Entwicklung, nicht ein unabhängiges Verkostungsurteil.

Klarstellung

Sunyang und die Convenience-Store-Kette GS25 stehen mit MATCHASHOCK in keiner geschäftlichen Verbindung. Die Fakten zu Sunyang Matcha Soju stammen aus der Berichterstattung von Sedaily und sind hier frei zusammengefasst.

Matcha in der eigenen Küche

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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