Glamour
Chartreuse statt Matcha: die Modefarbe der Met Gala 2026 im Vergleich
Bei der Met Gala 2026 am 4. Mai in New York fiel ein giftig-gelbgrüner Farbton namens Chartreuse auf dem roten Teppich auf, der optisch nah an Matcha-Grün liegt, aber als eigener, historisch älterer Farbbegriff geführt wird. Wer wissen will, wer Chartreuse bei der Met Gala 2026 trug und wie sich der Ton von Matcha-Grün unterscheidet, findet hier die belegten Fakten zum Abend, gestützt auf zwei Modemagazine.
Die Met Gala 2026 im Überblick
Die Met Gala 2026 fand am 4. Mai in New York statt, unter dem Dresscode Fashion Is Art, passend zur begleitenden Ausstellung Costume Art im Metropolitan Museum, die den Zusammenhang von Kleidung und Körper in der Kunstgeschichte thematisiert. Ko-Vorsitzende des Abends waren nach übereinstimmenden Berichten unter anderem Beyoncé, Nicole Kidman, Venus Williams und Anna Wintour, die als Herausgeberin die Veranstaltung traditionell mitorganisiert. Die Met Gala gilt seit Jahrzehnten als eine der aufwendigsten Modeveranstaltungen der Welt und dient offiziell als Spendengala für das Costume Institute des Metropolitan Museum. Die Gästeliste wird traditionell von der Chefredakteurin der US-Vogue mitbestimmt, weshalb Anna Wintours Rolle als Ko-Vorsitzende jedes Jahr besondere Aufmerksamkeit erhält. Einnahmen aus dem Ticketverkauf und aus Sponsoring fließen dabei traditionell in den Betrieb und die Ausstellungen des Costume Institute, das als eigenständige Abteilung des Metropolitan Museum für Modegeschichte zuständig ist.
Wer Chartreuse trug
Laut Who What Wear trug die Moderatorin und Autorin Alexa Chung ein maßgefertigtes Chartreuse-Kleid mit eckigem Ausschnitt und Beinschlitz, das an Claude Monets Seerosen-Gemälde erinnern sollte, in Anlehnung an das Ausstellungsthema des Abends. Auch die Schauspielerin Sarah Pidgeon erschien laut demselben Bericht in einem zweiteiligen Chartreuse-Look, der als deutlicher Kontrast zu ihrer bekannteren, eher minimalistischen Rollenästhetik beschrieben wird. Beide Auftritte wurden von der Modepresse ausführlich mit Fotos dokumentiert und in mehreren internationalen Modemagazinen parallel besprochen, was Chartreuse neben anderen Trendfarben des Abends zu einem der meistdiskutierten Farbtöne der Met Gala 2026 machte.
Chartreuse schon bei den Golden Globes
Der Farbton war bereits vor der Met Gala im Gespräch: Bei den Golden Globes 2026 trug die Schauspielerin Tessa Thompson laut Berichterstattung ein glitzerndes, figurbetontes Chartreuse-Kleid von Balenciaga, was den Farbton bereits Monate vor dem Met-Gala-Abend als eine der Trendfarben der Saison positionierte und die spätere Sichtbarkeit auf dem roten Teppich in New York miterklärt. Dass ein Farbton bereits bei einer früheren Preisverleihung derselben Saison auffällt, gilt in der Modeberichterstattung häufig als Vorbote dafür, dass er auch bei größeren Ereignissen wie der Met Gala aufgegriffen wird, weil Stylistinnen und Stylisten frühzeitige Trendfarben gezielt für spätere Auftritte einplanen. Balenciaga gehört zu den Modehäusern, die in den vergangenen Jahren wiederholt mit auffälligen, farbintensiven Looks auf Preisverleihungen vertreten waren, was den Auftritt von Tessa Thompson zusätzlich in die Berichterstattung über Trendfarben der Saison einordnete.
Was Chartreuse von Matcha-Grün unterscheidet
Chartreuse ist ein eigenständiger, seit dem 19. Jahrhundert bekannter Farbbegriff, benannt nach einem französischen Kräuterlikör, und bezeichnet einen leuchtend gelbgrünen Ton. Matcha-Grün, wie es in der Mode- und Beauty-Berichterstattung verwendet wird, ist dagegen ein gedeckterer, kühlerer Grünton, der sich an der Farbe von Matcha-Pulver orientiert und weniger gelbstichig wirkt. Beide Farben liegen im selben Grünspektrum, werden in der Modewelt aber ausdrücklich als unterschiedliche Trends mit eigenen Namen geführt. In der Farbenlehre wird Chartreuse meist als Mischung aus Gelb und Grün beschrieben, die näher am Gelb liegt als klassisches Grün, während Matcha-Grün eher als gedämpftes, erdiges Grün mit einem leichten Grauanteil gilt. Diese Nuance erklärt, warum Stylistinnen und Modejournalistinnen die beiden Töne bewusst unterschiedlich benennen, obwohl sie auf Fotos ohne direkten Vergleich für Laien ähnlich wirken können. Für Leserinnen und Leser ohne Fachhintergrund in der Farbenlehre bleibt der Unterschied zwischen beiden Tönen oft nur im direkten Nebeneinander sichtbar, nicht auf einzelnen Fotos ohne Vergleichsobjekt.
Andere Looks des Abends
Neben den Chartreuse-Trägerinnen fielen bei der Met Gala 2026 unter anderem Rihanna in einem metallisch glänzenden Look von Maison Margiela sowie Serena Williams in einem Kleid von Marc Jacobs mit gladiatorenartigen Details auf. Diese Looks werden hier nur als Teil der allgemeinen Berichterstattung zum Abend erwähnt, ohne dass damit eine Wertung der einzelnen Auftritte verbunden wäre. Einen weiteren Blick auf Grüntöne bei einer anderen Preisverleihung gibt der Artikel „Der Oscar-Teppich 2026 in Grün: ein Blick auf den Farbtrend“. Die Met Gala wird jedes Jahr von einer breiten internationalen Presse begleitet, wobei sich die Berichterstattung meist auf eine überschaubare Zahl besonders auffälliger Looks konzentriert. Chartreuse war 2026 einer von mehreren Farbtrends, die auf dem roten Teppich sichtbar wurden, neben metallischen Tönen und klassischem Schwarz, wie sie bei anderen Gästen des Abends zu sehen waren. Eine vollständige Liste aller Gäste und Looks des Abends liegt diesem Artikel nicht zugrunde, er beschränkt sich bewusst auf die beiden genannten Quellen und die dort hervorgehobenen Auftritte.
Warum Grüntöne 2026 in der Mode auffallen
Dass Grüntöne in der Saison 2026 in mehreren Bereichen gleichzeitig auftauchen, deckt sich mit Beobachtungen aus der Beauty- und Handelsbranche, die einen allgemeinen Trend zu Matcha-nahen Farbtönen in Mode, Kosmetik und Interior beschreiben. Chartreuse auf dem roten Teppich und Matcha-Grün in anderen Produktkategorien laufen dabei als zwei getrennte, aber zeitlich parallele Entwicklungen, die sich gegenseitig verstärken, ohne identisch zu sein. Einen Gegenpol dazu beschreibt der Artikel „Ugly Green: der Gegentrend zu Matcha-Grün auf der Fashion Week“, während der allgemeine Modetrend im Artikel „Matcha-Grün als Modefarbe: der Trend der Saison 2026“ eingeordnet wird. Für Modehäuser bietet ein solcher Doppeltrend aus Laufsteg und Beauty einen zusätzlichen Vermarktungsanlass, weil sich Kollektionen und Accessoires im selben Farbraum gemeinsam bewerben lassen, auch wenn Chartreuse und Matcha-Grün streng genommen unterschiedliche Ursprünge haben.
Wie Modefarben ihren Namen bekommen
Farbnamen wie Chartreuse oder Matcha-Grün entstehen in der Modebranche häufig nicht durch eine offizielle Festlegung, sondern durch wiederholte Verwendung in der Berichterstattung, bis sich ein bestimmter Begriff durchsetzt. Das erklärt, warum zwei sehr ähnliche Grüntöne unter unterschiedlichen Namen geführt werden können, je nachdem, aus welchem Kontext sie stammen, hier einmal aus der klassischen Farbenlehre und einmal aus dem aktuellen Getränketrend.
Was aus der Berichterstattung nicht hervorgeht
Keine der beiden Quellen behauptet, dass Alexa Chung oder Sarah Pidgeon bewusst eine Verbindung zu Matcha als Getränk oder Farbtrend herstellen wollten. Beide Berichte beschreiben Chartreuse ausdrücklich als eigenständigen Modetrend, der lediglich farblich in dieselbe Richtung wie Matcha-Grün weist. Dieser Artikel übernimmt diese Einordnung bewusst und stellt keine Verbindung her, die über die reine Farbähnlichkeit hinausgeht. Auch zu den Stylistinnen und Stylisten hinter den beiden Chartreuse-Looks machen die beiden Quellen keine ausführlichen Angaben, sodass sich über die kreative Entstehung der beiden Outfits über die genannten Zitate hinaus keine weiteren belegten Aussagen treffen lassen.
Klarstellung
Zwischen den genannten Personen, der Met Gala, dem Metropolitan Museum und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich öffentlich dokumentierte Vorgänge des Abends, ohne dass daraus eine Zusammenarbeit oder Zustimmung der genannten Personen abzuleiten wäre. Dieser Artikel dient ausschließlich der Einordnung eines öffentlich dokumentierten Modeereignisses für Leserinnen und Leser, die sich für den allgemeinen Grün-Trend interessieren.
Matcha-Grün zum Selbermachen
Wer die Farbe lieber in der Tasse als auf dem roten Teppich sehen möchte, findet bei MATCHASHOCK reines Bio-Matcha-Pulver in der 30-Gramm-Dose, aus der sich je nach Dosierung 10 bis 15 Schalen zubereiten lassen, kontrolliert nach Kontrollstelle DE-ÖKO-006 mit der Kennzeichnung CN-BIO-141 und im Labor auf Rückstände geprüft. Eine Dose MATCHASHOCK Matcha kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Zwei Dosen kosten 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), drei Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und sechs Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Wer größere Mengen für den Alltag einplant, zahlt pro Kilogramm spürbar weniger als beim Griff zur einzelnen Dose. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage, eine Kühlkette wird dafür nicht gebraucht, weil es sich um reines Pulver in einer lichtgeschützten Dose handelt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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