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Trends

Vanilla Girl Aesthetic: der ruhige Gegentrend zum Clean Girl

Vanilla Girl Aesthetic beschreibt genau das: Wer den Begriff „Vanilla Girl“ zum ersten Mal liest, denkt vielleicht zunächst an Eis oder Backzutaten, gemeint ist damit aber ein Ästhetik-Trend aus sozialen Netzwerken, der auf ruhige, neutrale Farben und einen unaufgeregten Lebensstil setzt. Die kurze Erklärung: Vanilla Girl beschreibt einen Look und eine Lebenshaltung rund um cremige und weiße Töne, einfache Basics und dezentes Make-up, angelehnt an ähnliche Trends wie Clean Girl. Dieser Text ordnet ein, woher der Begriff kommt, was ihn ausmacht, welche Kritik es daran gibt und wo eine ruhige Schale Matcha optisch und thematisch gut hineinpasst.

Vanilla Girl Aesthetic: was den Look ausmacht

Der Vanilla-Girl-Trend setzt auf eine neutrale Farbpalette aus Weiß, Creme und hellen Beigetönen, kombiniert mit einfachen, zeitlosen Kleidungsstücken wie einem schlichten T-Shirt oder einem Leinenhemd. Ergänzt wird der Look durch dezenten Schmuck, etwa kleine Gold- oder Perlenstücke, sowie eine schlichte, natürlich wirkende Maniküre. Beim Make-up dominieren helle, kaum sichtbare Töne, die einen frischen, ungeschminkt wirkenden Teint unterstreichen sollen, ganz ähnlich wie beim verwandten Clean-Girl-Trend, der in „Matcha und die Clean-Girl-Routine: was hinter dem Begriff steckt“ näher beschrieben wird. Der Name selbst spielt auf die Assoziation mit Vanille an, cremige, warme Töne, die an Vanilleeis oder Vanilleduft erinnern und die gesamte Ästhetik optisch zusammenhalten.

Woher der Trend kommt

Vanilla Girl hat sich als Ästhetik-Trend vor allem auf TikTok verbreitet und wird oft als Weiterentwicklung von zwei vorherigen Trends beschrieben, dem sogenannten Clean-Girl-Look und einer als Balletcore bezeichneten Optik, die sich lose an Tanzkleidung orientiert. Aus diesen beiden Strömungen entstand eine Ästhetik, die Komfort und Eleganz verbindet, ohne aufdringlich zu wirken. Populär wurde der Look unter anderem durch bekannte Content-Creatorinnen, die einen entspannten, an Kalifornien erinnernden Stil pflegen, mit lockeren Frisuren, weichen Stoffen und einer insgesamt reduzierten Garderobe. Von dort aus verbreitete sich der Trend weiter in andere soziale Netzwerke und wurde von vielen jungen Nutzerinnen für den eigenen Alltag übernommen, ähnlich wie es zuvor bereits bei „Matcha Girl: die TikTok-Ästhetik hinter dem Lifestyle-Trend“ beschrieben wurde.

Mehr als Mode: ein ganzer Lebensstil

Vanilla Girl beschränkt sich nach Berichten aus dem Modeumfeld nicht nur auf Kleidung, sondern wird häufig als ganzer Lebensstil verstanden, der Komfort, Ruhe und kleine bewusste Momente in den Alltag bringen will, ganz im Sinne von „Soft Life und Matcha: was der Lifestyle-Begriff bedeutet“. Dazu gehören etwa gemütliche Bettwäsche, Duftkerzen oder ein aufgeräumtes, minimalistisches Zuhause, das zur restlichen Ästhetik passt. Der Trend versteht sich damit weniger als reiner Kleidungsstil, sondern als Gesamtbild aus Optik, Alltagsgegenständen und einem insgesamt ruhigeren Lebenstempo, das bewusst gegen hektische, überladene Trends gesetzt wird. Diese Verbindung aus Mode und Alltagsgestaltung macht den Trend für viele attraktiv, die nach einer weniger auffälligen Alternative zu lauteren Ästhetiken suchen.

Kritik am Vanilla-Girl-Trend

Wie viele Social-Media-Ästhetiken steht auch Vanilla Girl in der Kritik, weil der Look überwiegend von schlanken, weißen und blonden Frauen geprägt wird und andere Körperformen sowie Hauttöne in der Darstellung des Trends kaum vorkommen. Kritikerinnen und Kritiker weisen darauf hin, dass solche Trends unbewusst ein enges Schönheitsideal verstärken können, selbst wenn sie sich selbst als natürlich und unaufgeregt verstehen. Auch der Begriff „vanilla“ selbst wird hinterfragt, da er im Englischen umgangssprachlich auch für etwas Gewöhnliches oder Reizloses steht, was in einem gewissen Widerspruch zum aufwendig gestylten Look steht, der hinter der scheinbaren Einfachheit oft steckt und viel Vorbereitung braucht.

Wo Matcha optisch in den Trend passt

Auch wenn Matcha selbst kräftig grün und damit farblich nicht Teil der klassischen Vanilla-Girl-Palette ist, passt das Getränk gut zur ruhigen, bewussten Grundhaltung des Trends, ähnlich wie es in „Quiet Luxury und Matcha: wie eine Farbe zur Haltung wird“ beschrieben wird. Eine Schale Matcha braucht Zeit und Aufmerksamkeit bei der Zubereitung, statt schnell nebenbei konsumiert zu werden, was zur entschleunigten Idee hinter dem Trend passt. In hellen, cremefarbenen Küchen oder auf einem aufgeräumten Frühstückstisch wirkt eine grüne Schale zudem als bewusster Farbakzent, der den insgesamt reduzierten Look nicht stört, sondern ergänzt. Wer den Vanilla-Girl-Lebensstil mit einem eigenen kleinen Ritual verbinden möchte, kann eine ruhige Matcha-Zubereitung am Morgen gut in diese Ästhetik einbauen.

Verwandte Trends im Überblick

Vanilla Girl steht nicht allein, sondern ist Teil einer größeren Familie ähnlicher Ästhetik-Trends, die alle auf reduzierte Farben, natürliche Optik und einen ruhigen Lebensstil setzen. Dazu zählen unter anderem Clean Girl mit Fokus auf schlichtes, frisches Make-up sowie weitere Strömungen, die einen bewusst unaufgeregten Gegenpol zu auffälligeren, lauteren Trends bilden. Wer sich für einen dieser Trends interessiert, stößt in sozialen Netzwerken meist schnell auf die anderen, weil sie sich in Bildsprache und Grundhaltung stark ähneln und oft von denselben Content-Creatorinnen und Content-Creatoren geprägt werden. Für Außenstehende kann es deshalb schwer sein, die feinen Unterschiede zwischen den einzelnen Bezeichnungen klar auseinanderzuhalten.

Wie sich der Trend im eigenen Alltag umsetzen lässt

Wer den Vanilla-Girl-Stil nicht komplett übernehmen, sich aber einzelne Elemente davon in den Alltag holen möchte, kann klein anfangen: ein paar neutrale Kleidungsstücke, eine aufgeräumte Ecke im Zimmer und ein bewusst zubereitetes Getränk am Morgen reichen bereits aus, um etwas von der ruhigen Grundstimmung des Trends aufzunehmen. Wichtig ist dabei, den Trend eher als Anregung zu verstehen als als starre Vorlage, die exakt kopiert werden müsste. So lässt sich die entschleunigte Idee hinter Vanilla Girl mit dem eigenen Geschmack verbinden, ohne dass daraus ein aufwendiges Umstyling der gesamten Garderobe werden müsste.

Wie lange solche Ästhetik-Trends meist halten

Ästhetik-Trends wie Vanilla Girl folgen in sozialen Netzwerken meist einem ähnlichen Verlauf: Sie entstehen aus einer kleinen Gruppe von Content-Creatorinnen, verbreiten sich über einige Monate hinweg rasant und werden anschließend von einem neuen, oft verwandten Trend abgelöst, der wieder ein paar Details anders setzt. Wer die Entwicklung solcher Trends über einen längeren Zeitraum verfolgt, erkennt schnell, dass sich viele Grundideen wiederholen, während sich vor allem die Bezeichnungen und kleine stilistische Details ändern. Für alle, die sich nicht bei jedem neuen Trendnamen ein komplett neues Konzept aneignen möchten, kann es deshalb hilfreich sein, sich eher an der grundsätzlichen Richtung zu orientieren, etwa an einer ruhigen, reduzierten Ästhetik, als an jedem einzelnen neuen Label. So lässt sich der eigene Stil über mehrere Trendwellen hinweg konsistent halten, auch wenn sich die Namen drumherum immer wieder verändern und aus Vanilla Girl irgendwann ein anderer, ganz ähnlich aufgebauter Trend wird.

Eine ruhige Schale für den eigenen Look

Wer die entschleunigte Grundidee hinter Vanilla Girl in den eigenen Alltag übernehmen möchte, kann mit einer einfachen Matcha-Zubereitung am Morgen beginnen. Preislich liegt die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha bei 25,00 Euro, umgerechnet 833,33 Euro je Kilogramm, genug für rund zehn bis fünfzehn Schalen bei zwei Gramm Pulver pro Zubereitung. Zertifiziert ist das Pulver über die Kontrollstelle DE-ÖKO-006, gekennzeichnet mit CN-BIO-141 und im Labor auf Rückstände geprüft. Innerhalb Deutschlands liefert der Shop kostenfrei, in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen, sodass sich das ruhige Morgenritual schnell einrichten lässt. Wer die Dose gut sichtbar in einer hellen, aufgeräumten Küchenecke aufbewahrt, verbindet damit gleich zwei Elemente des Trends miteinander: die bewusste, reduzierte Gestaltung des eigenen Zuhauses und ein Getränk, das genau in dieses ruhige Bild passt. Wer zusätzlich ein passendes Gefäß in hellen Farbtönen verwendet, etwa eine schlichte Schale ohne auffälliges Muster, unterstreicht diesen optischen Zusammenhang noch weiter, ohne dass dafür eine komplette Neuanschaffung der eigenen Küchenausstattung nötig wäre. So lässt sich der Vanilla-Girl-Look Stück für Stück im eigenen Zuhause umsetzen, angefangen bei einer einzelnen Schale, ohne dass gleich die ganze Küche oder Garderobe umgestellt werden müsste, und ohne dass dabei der Eindruck entsteht, einem starren Regelwerk folgen zu müssen, statt den eigenen Geschmack einzubringen, der bei jedem Ästhetik-Trend am Ende ohnehin wichtiger bleibt als die exakte Kopie eines fremden Vorbilds, ganz gleich wie oft sich der Name des Trends in den kommenden Jahren noch ändern wird.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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