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Alkoholfrei backstage: was auf Ridern von Musikern steht

Ein Rider ist der Teil eines Auftrittsvertrags, in dem eine Band oder ein Musiker festlegt, was in der Garderobe und auf der Bühne bereitstehen soll. Über Jahrzehnte tauchten dort vor allem Spirituosen, Champagner und Bier auf. Öffentlich dokumentierte Rider aus den vergangenen Jahren zeigen zunehmend das Gegenteil: Hafermilch, Kokoswasser, Elektrolyt-Getränke und alkoholfreie Alternativen stehen an der Stelle, an der früher Wodka und Whiskey standen. Dieser Text ordnet ein, was auf solchen Ridern tatsächlich belegt ist, welche Musikerinnen und Musiker öffentlich alkoholfreie Wünsche geäußert haben und woher diese Verschiebung kommt.

Was ein Rider überhaupt ist

Ein Rider ist ein Vertragsanhang zum Auftrittsvertrag. Darin steht, was am Veranstaltungsort bereitstehen soll: Handtücher, Beleuchtung, Bühnentechnik, aber auch Essen und Getränke in der Garderobe. Solche Dokumente werden selten öffentlich, weil sie Teil vertraulicher Verträge sind. Bekannt wurden sie trotzdem, unter anderem durch ein Fotoprojekt des Fotografen Henry Hargreaves, der zusammen mit der Prop-Stylistin Caitlin Levin echte Rider-Angaben verschiedener Künstlerinnen und Künstler nachstellte und fotografierte. Die zugrunde liegenden Verträge stammten ursprünglich aus dem Online-Archiv The Smoking Gun, das seit Jahren hunderte solcher Dokumente sammelt, von Frank Sinatra bis zu aktuellen Popstars. Das Projekt zeigte, wie unterschiedlich diese Listen ausfallen können, und wie viel sie über die Logistik einer Tournee verraten, ganz unabhängig davon, was einzelne Personen privat mögen. Für Fans sind solche Dokumente oft der einzige Blick hinter die Bühne, den sie je bekommen, weshalb sie in Musikmedien und Foren immer wieder zitiert und weitergereicht werden, obwohl die einzelnen Verträge selten vollständig veröffentlicht werden.

Die klassischen Rider: viel Alkohol

Die dokumentierten Beispiele aus dem Hargreaves-Projekt zeigen den klassischen Standard, an dem sich der heutige Wandel messen lässt. Frank Sinatras Rider verlangte je eine Flasche Absolut Wodka, Jack Daniel's und Chivas Regal. Bei Mariah Carey standen Cristal-Champagner und Knickstrohhalme auf der Liste. Axl Rose von Guns N' Roses forderte Dom Pérignon. Diese Angaben stammen aus derselben Quelle wie die alkoholfreien Beispiele weiter unten und zeigen: Über lange Zeit war Alkohol auf Ridern die Regel, nicht die Ausnahme. Wer heute liest, was manche Touring-Acts stattdessen bestellen, sieht den Kontrast deutlich.

Aktuelle Rider: alkoholfrei statt Bar

Ein Beitrag des US-Radiosenders KEXP hat mehrere aktuelle, öffentlich zugängliche Rider-Angaben von Touring-Musikerinnen und -Musikern zusammengetragen, bei denen alkoholfreie Posten im Mittelpunkt stehen. Die Sängerin Mitski listet Hafer, frisches Obst und Mandelmilch für Overnight Oats im Tourbus. Die Band Khruangbin verlangt Kokoswasser, grüne Säfte, Bananen und Avocados zur Regeneration zwischen den Auftritten. Die Band Guantanamo Baywatch führt Vitaminpräparate wie Emergen-C sowie Elektrolyt-Getränke wie Pedialyte auf. Aaron Frazer von Durand Jones & The Indications hat ein Gemüsetablett, Hummus, eine Tüte Spinat, Riegel und alkalisches Wasser auf seinem Rider stehen. Misha Lindes von der Band SadGirl nennt Wasser und Mate-Tee als feste Bestandteile und beschreibt in dem Beitrag, dass Touren ohne Alkohol für die Band spürbar einfacher geworden seien.

Warum der Wandel kommt

Im selben Beitrag ordnet KEXP diese Verschiebung als Teil einer breiteren Entwicklung im Tourbetrieb ein: Lange Fahrten, wechselnde Zeitzonen und tägliche Auftritte sind körperlich fordernd, und mehrere der befragten Musikerinnen und Musiker beschreiben in eigenen Worten, dass sie mit weniger Alkohol besser durch eine Tournee kommen. Der Artikel nennt außerdem die Organisation Music Heals, die sich in der Musikbranche für Angebote abseits von Alkohol in Backstage-Bereichen einsetzt. Wichtig für die Einordnung: Es handelt sich um Aussagen und Rider-Listen einzelner Acts, nicht um eine Statistik über die gesamte Branche. Andere Quellen, etwa die klassischen Rider aus dem Hargreaves-Projekt, zeigen weiterhin auch das Gegenteil. Der Vergleich beider Quellengruppen macht deutlich, dass es sich nicht um eine einheitliche Branchenregel handelt, sondern um zwei parallel existierende Praktiken, zwischen denen sich einzelne Acts je nach eigenem Ansatz bewegen.

Was stattdessen auf der Liste steht

Über die genannten Beispiele hinaus lässt sich ein Muster erkennen: Elektrolyt-Getränke, Kokoswasser, frisches Obst und Gemüse sowie tee- oder pflanzenbasierte Getränke tauchen in dieser neueren Rider-Generation deutlich häufiger auf als noch vor zwanzig Jahren. Das lässt sich aus den genannten Quellen belegen, ohne dass daraus eine Aussage über einzelne Marken oder Produkte folgt, die dort konkret genannt werden. Keines der oben zitierten Rider-Beispiele nennt Matcha namentlich; die Verschiebung betrifft die Getränkekategorie insgesamt, nicht ein einzelnes Erzeugnis. Wer die dokumentierten Beispiele mit heutigen Trendberichten aus der Getränkebranche vergleicht, erkennt trotzdem eine gewisse Nähe: Beide beschreiben eine wachsende Nachfrage nach Getränken, die ohne Alkohol und ohne viel Zucker funktionieren, ganz unabhängig von der Bühne.

Wie ein Rider entsteht

Bevor ein Rider bei einer Venue ankommt, durchläuft er meist mehrere Abstimmungsrunden zwischen Tourmanagement, Booking-Agentur und der Crew vor Ort. Frühe Fassungen enthalten oft deutlich mehr Punkte, als am Ende tatsächlich umgesetzt werden, weil Veranstalter mit lokalen Lieferanten und begrenztem Budget verhandeln. Ein einzelner Posten auf einem Rider sagt deshalb wenig darüber aus, wer ihn ursprünglich vorgeschlagen hat, ob es die Band selbst war, das Management oder eine Assistenz, die einfach eine Standardliste aus einer früheren Tour weiterverwendet hat. Diese Praxis erklärt auch, warum sich Rider zwischen zwei Auftritten derselben Band manchmal deutlich unterscheiden, je nachdem, welche Version gerade im Umlauf ist.

Ein Rider ist kein Beweis für private Vorlieben

Ein Rider wird meist vom Tourmanagement zusammengestellt und spiegelt oft eher die Bedürfnisse der ganzen Crew als die persönliche Vorliebe einer einzelnen Person wider. Er ändert sich von Tour zu Tour und ist kein Statement, sondern ein praktisches Arbeitsdokument. Zwischen MATCHASHOCK und den in diesem Artikel genannten Musikerinnen, Musikern, Bands oder Organisationen besteht keine geschäftliche Verbindung. Keiner von ihnen hat unser Erzeugnis bestellt, erwähnt oder empfohlen; die genannten Fakten stammen ausschließlich aus den oben verlinkten, öffentlich zugänglichen Quellen. Wer diese Angaben liest, sollte sie deshalb als Momentaufnahme eines Arbeitsdokuments verstehen und nicht als Aussage über den privaten Alltag einer Person.

Warum dieses Thema für ein Musikpublikum interessant ist

Rider werden von Fans häufig als kleine, ungefilterte Einblicke in den Tourbetrieb gelesen, gerade weil sie normalerweise nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Genau das macht dokumentierte Sammlungen wie die von The Smoking Gun oder journalistisch aufbereitete Beispiele wie bei KEXP interessant: Sie zeigen, wie unterschiedlich Teams mit den immer gleichen Grundfragen umgehen, nämlich was Menschen auf einer Tournee tatsächlich brauchen, um jeden Abend wieder auftrittsfähig zu sein. Der Wandel weg von reinem Alkohol hin zu Elektrolyten, Tee und Snacks lässt sich damit auch als Spiegel eines größeren Wandels im Umgang mit körperlicher Belastung auf Tour lesen, unabhängig vom Musikgenre.

Alkoholfrei unterwegs: was das für dein eigenes Getränk bedeutet

Der Trend zu alkoholfreien Getränken beschränkt sich nicht auf Konzertbühnen. Auch im Alltag suchen viele nach einer Alternative, die morgens oder am Nachmittag ohne Alkohol und ohne Kaffeepause funktioniert. Matcha lässt sich dafür in wenigen Minuten mit heißem oder kaltem Wasser anrühren, unterwegs im Shaker genauso wie zuhause in der Schale. In der Dose stecken 30 Gramm Bio-Matcha, kontrolliert über die Kontrollstelle DE-ÖKO-006, mit Kennzeichnung CN-BIO-141 und Laborprüfung auf Rückstände. Eine Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage. Wer sich für den Ablauf einer Tourneelogistik oder für Matcha in der Musik allgemein interessiert, findet mehr dazu im Artikel „Matcha Song: vom Ohrwurm 2024 bis zum Rap-Titel“ und in „Prominente und Matcha: 13 Namen mit echtem Beleg“. Unterwegs lässt sich das Ritual genauso einfach nachbauen wie backstage. Ein Shaker mit dichtem Deckel reicht aus, um Pulver und kaltes Wasser kurz durchzuschütteln, ganz ohne Kocher, Herdplatte oder Steckdose. Wer für mehrere Tage vorplant, füllt die einzelnen Portionen vorab in kleine, wiederverschließbare Döschen ab, sodass am Zielort nur noch Wasser und ein kurzes Schütteln fehlen. Diese Unabhängigkeit von einer festen Küche erklärt, warum sich Matcha für Tourbusse ebenso eignet wie für lange Zugfahrten, Wanderungen oder einen vollen Arbeitstag zwischen zwei Terminen. Wer öfter unterwegs ist, profitiert außerdem davon, dass sich eine einzelne Dose über mehrere Wochen verteilen lässt, statt jedes Mal frisch nachkaufen zu müssen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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