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Kaufberatung

Was ein Matcha-Café am Anfang wirklich kostet

Wer ein Café mit Matcha auf der Karte eröffnen will, plant meist zuerst die Milchaufschäumer und vergisst die Posten, die vorher fällig werden: Kaution, Umbau, Genehmigungen, Erstbevorratung. Dieser Artikel ordnet die Investitionsposten und zeigt an einem durchgerechneten Beispiel, wie sich eine Summe zusammensetzen kann.

Die größten Posten vor der Eröffnung

Vor dem ersten Verkaufstag stehen mehrere Investitionen, die unabhängig vom Getränkeangebot anfallen. Dazu zählen die Kaution für die Gewerbefläche, meist in Höhe mehrerer Monatsmieten, der bauliche Umbau der Theke und der Küchenzeile, die Lüftungstechnik, die in vielen Kommunen für gastronomische Nutzung vorgeschrieben ist, sowie die Erstausstattung mit Möbeln. Das Existenzgründungsportal des Bundes weist für die Gastronomie darauf hin, dass vor der Anmietung Rücksprache mit der zuständigen Bauaufsicht und der Lebensmittelüberwachung sinnvoll ist, weil bauliche Vorgaben je nach Gemeinde unterschiedlich ausgelegt werden. Wer eine bestehende Fläche mit Bestandsschutz übernimmt, spart an dieser Stelle häufig Umbaukosten, weil frühere Genehmigungen fortgelten können. Ein eigener Puffer für Unvorhergesehenes gehört in jeden Investitionsplan, weil sich bauliche Auflagen erst beim Termin vor Ort abschließend klären.

Ausstattung, die ein Matcha-Café zusätzlich braucht

Neben der üblichen Kaffee- und Küchentechnik kommen für Matcha ein paar spezifische Posten dazu: ein feines Sieb für jede Zubereitung, ein Chasen oder ein elektrischer Aufschäumer für größere Mengen, eine Feinwaage für die Dosierung und ein kühler, lichtgeschützter Lagerplatz für die Dosen. Ob sich ein fertiges Matcha-Set oder Einzelteile mehr lohnen, hängt vom geplanten Durchsatz ab – der Beitrag „Matcha-Set oder Einzelteile: welche Rechnung günstiger aufgeht“ auf matchashock.de rechnet das im Detail vor. Für den Investitionsplan reicht an dieser Stelle die Einordnung: die Matcha-spezifische Ausstattung ist im Vergleich zur Kaffeemaschine ein kleiner Posten, aber sie muss eingeplant werden, weil ohne Sieb und Waage keine gleichbleibende Tasse entsteht. Wichtiger als die Anschaffungskosten ist an dieser Stelle oft die Schulung: Wer mit mehreren Mitarbeitenden arbeitet, sollte die Dosierung und den Arbeitsablauf von Anfang an schriftlich festhalten, damit ein Wechsel im Team nicht zu schwankender Qualität an der Theke führt. Diese Dokumentation kostet kein Geld, gehört aber genauso in die Eröffnungsplanung wie die Bestellung der Technik.

Genehmigungen und Auflagen vor dem ersten Tag

Der Betrieb einer ortsfesten Gaststätte ist wie jede gewerbliche Tätigkeit beim örtlichen Gewerbeamt anzuzeigen. Wird Alkohol ausgeschenkt, sieht die Regelung zusätzlich eine Gaststättenkonzession vor, die bei der zuständigen Behörde beantragt wird. Für das Herstellen und Inverkehrbringen von Lebensmitteln schreibt die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene ein HACCP-Konzept vor – das gilt für jeden Betrieb, der Getränke zubereitet, unabhängig von der Betriebsgröße. Fragen zum Gesundheitszeugnis und zur Belehrung nach Infektionsschutzgesetz klärt das zuständige Gesundheitsamt, Fragen zur Betriebsstätte das Gewerbeamt und die Bauaufsicht, und Fragen zur Lebensmittelhygiene die örtliche Lebensmittelüberwachung. Wer sich vor der Anmietung an diese Stellen wendet, vermeidet teure Umplanungen nach der Unterschrift unter den Mietvertrag. Auch die Kassenpflicht mit den Vorgaben zur ordnungsgemäßen Belegausgabe gehört in diese Phase, ebenso wie die Frage, ob die Fläche als Schank- oder als reine Verzehrfläche gilt, weil davon abhängt, welche Auflagen zur Sitzplatzzahl und zur Toilettenanzahl greifen. Diese Detailfragen beantwortet keine Pauschalregel, sondern die jeweils zuständige Behörde am Standort.

Das Warenlager: wie viel Matcha am Anfang

Ein Teil der Startinvestition ist die Erstbevorratung – Matcha, Milch, Becher, Sirup und Reinigungsmittel. Weil Matcha unter Schutzatmosphäre gleichbleibend haltbar bleibt, muss die erste Bestellung nicht minimal ausfallen, sollte aber zum erwarteten Durchsatz passen: ein Café, das mit wenigen Tassen am Tag startet, kauft anders ein als ein Standort mit hoher Laufkundschaft. Genau an diesem Punkt wird aus einer Karten-Idee ein Einkaufsvorgang mit Kilogramm statt Gramm: Wer regelmäßig in dieser Größenordnung braucht, findet unter https://matchashock.de/b2b den Geschäftskundenbereich von MATCHASHOCK, in dem sich Gastronomen als Firmenkunden registrieren, bevor die erste größere Bestellung ansteht. Der Beitrag „Matcha im Café: woran du gute Qualität erkennst“ auf matchashock.de zeigt, worauf sich ein Blick beim Wareneingang lohnt. Ein zweiter Punkt gehört ebenfalls in diese Phase: die Lagerfläche selbst. Matcha verträgt weder direkte Sonne noch Wärme in Thekennähe, sodass ein separater, kühler Schrank oder ein Platz abseits der Kaffeemaschine von Anfang an eingeplant werden sollte, statt ihn nach der Eröffnung nachzurüsten.

Rechenbeispiel: Investitionsplan für ein kleines Matcha-Café

Die folgende Aufstellung ist ein Rechenbeispiel mit frei gewählten Annahmen, keine Kostenzusage und keine Erfolgsrechnung – jeder Standort liegt anders. Angenommen wird ein kleiner Standort mit 20 Quadratmetern Verkaufsfläche und wenigen Sitzplätzen: Kaution und erste Mieten zusammen 6.000 Euro, Umbau der Theke und kleinere bauliche Anpassungen 15.000 Euro, Kaffee- und Getränketechnik einschließlich Milchaufschäumer 8.000 Euro, Matcha-spezifische Ausstattung (Sieb, Waage, Chasen oder elektrischer Aufschäumer, Lagerdosen) 300 Euro, Möbel und Einrichtung 5.000 Euro, Kassensystem 1.200 Euro, Erstbevorratung aller Waren 1.500 Euro und ein Puffer für Unvorhergesehenes von 2.000 Euro. In diesem Beispiel ergibt sich eine Investitionssumme von rund 39.000 Euro. Wird auf die Konzession für Alkoholausschank verzichtet, entfallen in diesem Beispiel weitere Genehmigungskosten. Jede Zeile dieser Liste hängt am eigenen Standort, an der Fläche und an den Auflagen der zuständigen Behörden vor Ort und ist entsprechend anzupassen. Wer statt eines vollen Cafés zunächst einen einzelnen Ausschank in einem bestehenden Betrieb plant, etwa als zusätzliches Angebot neben Kaffee, kommt in diesem Beispiel mit einem Bruchteil der Summe aus, weil Umbau und Möbel entfallen und nur die Matcha-spezifische Ausstattung sowie die Erstbevorratung übrig bleiben.

Laufende Kosten von einmaligen Investitionen trennen

Ein Investitionsplan wird nur dann belastbar, wenn er sauber von den laufenden Kosten getrennt bleibt: Miete, Personal, Wareneinsatz und Energie sind Monat für Monat fällig, während Umbau und Technik nur einmal anfallen und über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Wer beides vermischt, überschätzt entweder den Kapitalbedarf am Anfang oder unterschätzt, wie viel Liquidität für die ersten Monate nach der Eröffnung nötig ist. Der Beitrag „Matcha-Einstieg: was der Start wirklich kostet“ auf matchashock.de geht diese Abgrenzung für den kleineren Einstieg ohne eigenes Café durch und eignet sich als Vergleich, wenn ein volles Café-Konzept noch zu groß erscheint. In der Praxis lohnt sich eine einfache Tabelle mit zwei Spalten: links jede Position, die nur einmal bezahlt wird, rechts jede Position, die jeden Monat wiederkehrt. Positionen wie die Kaution gehören wirtschaftlich in eine dritte Spalte, weil sie bei Vertragsende teilweise zurückfließen und keine echten Kosten im engeren Sinn sind. Diese Trennung erleichtert auch das Gespräch mit einer Bank oder einer Förderstelle, weil beide Seiten sehen, wie viel Kapital tatsächlich verbraucht wird und wie viel nur gebunden ist.

Der Weg zu einer verlässlichen Matcha-Lieferung

Wer mit Matcha ein Café betreibt, braucht das Pulver nicht in einzelnen Dosen für den Hausgebrauch, sondern kiloweise, gleichbleibend in Qualität und zu Konditionen, die sich in eine Kalkulation einplanen lassen. Genau dafür gibt es den Geschäftskundenbereich von MATCHASHOCK: eine Musterdose vorab zum Probieren, ein Angebot innerhalb eines Werktags und die Registrierung als Geschäftskunde unter der vollständigen Adresse https://matchashock.de/b2b. Der Investitionsplan steht damit auf einem Posten, der sich früh klären lässt, bevor die übrige Ausstattung bestellt wird.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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