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Hygge trifft Matcha: der gemütliche Herbsttrend

Matcha Hygge Trend bedeutet: die dänische Idee von Hygge, also von bewusster Gemütlichkeit, wird im Herbst mit Matcha-Ritualen verbunden, etwa mit gewürzten Matcha-Sorten, Kerzenlicht und einer ruhigen Pause vom Alltag. Hygge selbst ist kein Getränk und kein Produkt, sondern laut der offiziellen dänischen Tourismusseite VisitDenmark eine Haltung: eine warme Atmosphäre schaffen und die guten Dinge im Leben mit Menschen teilen, die einem wichtig sind. Teemarken wie Bird & Blend haben für den Herbst eigene Matcha-Sorten mit warmen Gewürzen herausgebracht, die zu genau dieser Stimmung passen sollen. Was hinter beiden Begriffen steckt und wie sie zusammenpassen, erklärt dieser Artikel.

Was Hygge eigentlich bedeutet

Hygge, ausgesprochen etwa „hügge“, ist ein dänisches Wort ohne echte direkte Übersetzung ins Deutsche, am ehesten vergleichbar mit Gemütlichkeit. Laut VisitDenmark geht es dabei darum, eine warme Atmosphäre zu schaffen und die guten Dinge des Lebens mit nahestehenden Menschen zu genießen, sei es beim gemeinsamen Filmabend, bei einem Gespräch am Tisch oder bei einer ruhigen Stunde für sich allein. Wichtig ist: Hygge ist kein Kaufprodukt, sondern in erster Linie ein Gefühl. Kerzen, Decken oder eine warme Tasse können diesem Gefühl einen Rahmen geben, sind für sich genommen aber nicht automatisch hygge.

Warum der Herbst die Hauptsaison für Hygge ist

Dänische Winter sind lang und dunkel, und Hygge gilt vielen Menschen in Dänemark als eine der Antworten darauf. VisitDenmark beschreibt, wie zur kalten Jahreszeit Kerzen, Decken, Schals und warme Getränke wie Glühwein, auf Dänisch Gløgg genannt, zusammenkommen, um der Dunkelheit etwas entgegenzusetzen. Dieses Prinzip lässt sich auf den Herbst allgemein übertragen: Wenn es draußen früher dunkel wird und kühler ist, verlagert sich mehr Zeit nach drinnen, und genau in diese Zeit fällt auch der Wunsch nach einer bewussten, ruhigen Pause im Tagesablauf.

Hygge auch außerhalb der dunklen Monate

VisitDenmark beschreibt Hygge nicht nur als Winterphänomen: Auch im Sommer gehören für viele Däninnen und Dänen Aktivitäten wie Picknicks, gemeinsames Grillen oder Fahrradtouren mit Freundinnen und Freunden zum hyggeligen Miteinander. Der gemeinsame Nenner ist dabei weniger die Jahreszeit als die bewusste, entschleunigte Zeit mit Menschen, die einem wichtig sind. Für die Übertragung auf Matcha bedeutet das: Auch ein warmer Sommerabend mit einer kalten Matcha-Zubereitung im Garten kann demselben Grundgedanken folgen wie eine Tasse am dunklen Herbstabend.

Wie Matcha-Marken den Herbst aufgreifen

Der britische Teehändler Bird & Blend hat für die Herbstsaison mehrere neue Matcha-Sorten mit warmen Aromen vorgestellt. Nach eigenen Angaben des Unternehmens gehört dazu ein Matcha mit Ahornsirup und Chai-Gewürzen, der sowohl heiß als auch kalt zubereitet werden kann, außerdem ein zeremonieller Matcha mit Zimtgeschmack sowie ein geröstetes Grüntee-Pulver mit Apfelgeschmack, das an einen abkühlenden Apfelkuchen erinnern soll und weniger Koffein enthält als klassischer Matcha. Solche Sorten zeigen, wie Hersteller die allgemeine Herbststimmung mit Gewürzen und Aromen in ihre Produkte übertragen, unabhängig davon, ob man diese Sorten selbst kauft oder nur die Idee dahinter für die eigene Küche übernimmt.

Ein Ritual statt eines Produkts

Der Kern von Hygge liegt nicht im Produkt, sondern im Ablauf: das Wasser aufsetzen, die Schale wärmen, den Besen kreisen lassen und sich für ein paar Minuten Zeit nehmen, statt das Getränk nebenbei herunterzuschütten. Wer diesen Ablauf bewusst gestaltet, etwa mit Kerzenlicht am Abend oder einer festen Tageszeit am Nachmittag, überträgt das dänische Prinzip auf die eigene Matcha-Zubereitung. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu, wie eine ruhige Zubereitung überhaupt abläuft, steht im Artikel „Matcha-Morgenroutine: In 3 Minuten zur fertigen Schale“.

Warme Varianten für die kalte Jahreszeit

Wer Matcha im Herbst warm statt kalt zubereiten möchte, kann auf klassische Rezepte zurückgreifen oder eigene Gewürzmischungen ausprobieren, etwa mit Zimt oder Vanille. Eine Übersicht mit mehreren warmen Ideen für die kühlere Jahreszeit bietet der Artikel „Matcha im Herbst: Warme Ideen von Pumpkin Spice bis Hojicha“. Wichtig für ein rundes Ergebnis ist vor allem die richtige Wassertemperatur, die beim direkten Kontakt mit dem Pulver über bitter oder ausgewogen entscheidet, und die sich mit etwas Übung auch ohne Thermometer treffen lässt.

Was den Trend von reiner Werbung unterscheidet

Hygge lässt sich nicht kaufen, auch wenn Designerinnen und Händler das Konzept seit Jahren für Bücher, Decken und Kerzen nutzen. Wer den Gedanken hinter dem dänischen Begriff ernst nimmt, braucht dafür kein bestimmtes Produkt, sondern vor allem Zeit und Ruhe. Eine Tasse Matcha kann Teil dieses Moments sein, ist für sich genommen aber nicht automatisch hygge, ebenso wenig wie eine Kerze allein. Entscheidend ist die Haltung dahinter: bewusst innehalten statt nebenbei konsumieren, und dieser Moment lässt sich genauso gut mit einer einfachen, günstigen Ausstattung gestalten wie mit teurem Zubehör.

Ein einfacher Ablauf für einen hyggeligen Matcha-Moment

Wer den Gedanken konkret ausprobieren möchte, braucht dafür keine Anleitung im strengen Sinn, sondern eher eine bewusste Entscheidung: das Handy für ein paar Minuten weglegen, eine Kerze anzünden, wenn es draußen schon dunkel ist, und sich für die Zubereitung Zeit lassen, statt sie nebenbei zu erledigen. Wer mag, setzt sich dazu an einen festen Platz, etwa an einen Tisch am Fenster, und trinkt die fertige Schale in Ruhe aus, statt sie unterwegs mitzunehmen. Genau dieser bewusste Rahmen, nicht die Zutatenliste, macht aus einer gewöhnlichen Zubereitung einen hyggeligen Moment.

Wie sich Hygge international verbreitet hat

Der Begriff Hygge ist international vor allem in den vergangenen Jahren bekannter geworden, unter anderem weil dänische Buchveröffentlichungen und Lifestyle-Medien das Konzept einem breiteren Publikum außerhalb Skandinaviens vorgestellt haben. Damit einher ging auch eine gewisse Vereinfachung: Aus einer eher inneren Haltung wurde in vielen Ländern zunächst vor allem ein Einrichtungsstil mit bestimmten Materialien und Farben. Diese Entwicklung erklärt, warum heute viele Produkte mit dem Etikett hygge beworben werden, obwohl das ursprüngliche dänische Verständnis stärker auf das gemeinsame Erleben als auf bestimmte Gegenstände abzielt.

Kerzenlicht als wiederkehrendes Element

In nahezu jeder Beschreibung von Hygge taucht Kerzenlicht als wiederkehrendes Bild auf, auch bei VisitDenmark. Kerzen werden dort nicht als bloße Dekoration verstanden, sondern als einfaches Mittel, einen Raum wärmer und ruhiger wirken zu lassen als unter hellem Deckenlicht. Für eine Matcha-Zubereitung am Abend lässt sich dieses Element leicht übernehmen: eine einzelne Kerze auf dem Tisch, das Deckenlicht aus, dazu die wenigen Minuten für Wasser, Besen und Schale. Nötig ist das nicht, es unterstreicht aber den Unterschied zwischen einer schnell heruntergestürzten Tasse und einem bewusst gestalteten Moment.

Der Unterschied zwischen dänischem Hygge und deutschem Gemütlichkeitsbegriff

Im Deutschen gibt es mit Gemütlichkeit ein Wort, das dem dänischen Hygge nahekommt, aber nicht vollständig deckungsgleich ist. Während Gemütlichkeit im deutschen Sprachgebrauch oft an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Einrichtung gebunden wird, etwa ein gemütliches Wohnzimmer, beschreibt Hygge nach dänischem Verständnis stärker einen zwischenmenschlichen und inneren Zustand, der auch unterwegs, im Freien oder an ungewohnten Orten entstehen kann. Für die Übertragung auf Matcha bedeutet das: Der ruhige Moment lässt sich nicht nur zuhause, sondern ebenso in einem Café oder unterwegs herstellen, solange die bewusste Pause im Mittelpunkt steht.

Hygge und der Wunsch nach weniger statt mehr

Ein Grund, warum das Konzept außerhalb Dänemarks so viel Anklang findet, liegt darin, dass es dem Gegenteil vieler Alltagsgewohnheiten entspricht: weniger Ablenkung statt mehr, weniger Termine statt mehr, ein einzelner bewusster Moment statt vieler nebenbei erledigter Dinge. Dieser Gedanke überschneidet sich mit anderen ruhigen Lebensstil-Ideen, etwa dem bewussten Verzicht auf Überfluss. Wie sich ein solcher Gedanke auf den gesamten Alltag übertragen lässt, beschreibt der Artikel „Matcha und Minimalismus: wie eine Zeremonie zur Lebensart wird“, der einen ähnlichen Grundgedanken aus einer anderen Richtung beleuchtet.

Der ruhige Moment mit der eigenen Dose

Für alle, die diesen ruhigen Moment mit Matcha verbinden möchten, braucht es zunächst ein gutes Pulver. Bei uns kostet eine 30-Gramm-Dose 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, geliefert innerhalb Deutschlands kostenlos in ein bis zwei Werktagen. Ob mit Kerze, Decke oder einfach in Ruhe am Tisch: Der Herbst bietet genug Gelegenheiten, aus der kurzen Zubereitung einen kleinen, bewussten Moment im Tag zu machen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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