Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Getränk

Matcha-Granatapfel-Spritzer: prickelnd ohne Alkohol

Ein alkoholfreier Matcha-Granatapfel-Spritzer besteht aus Granatapfelsaft, Matcha und Sprudelwasser über Eis – der Name Spritzer bezieht sich hier auf die Machart mit Fruchtsaft und Sprudel, nicht auf Wein. Dieses Rezept nennt die Mengen für ein Glas und einen praktischen Hinweis, den jeder braucht, der schon einmal Granatapfelsaft verschüttet hat: die Farbe geht aus Textilien kaum wieder heraus.

Woher der Granatapfel stammt

Der Granatapfel hat sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet laut Wikipedia im westlichen bis mittleren Asien, von der Türkei über den Kaukasus bis in den Iran, nach Mesopotamien und Zentralasien; der Iran zählt heute zu den weltweit größten Produzenten. Der frische Granatapfel ist im deutschsprachigen Raum von etwa Juni bis Dezember erhältlich, in den frühen Monaten aus Marokko, Israel oder Tunesien, ab Oktober aus Spanien und Italien. Für dieses Rezept zählt vor allem der Saft, der als Direktsaft ganzjährig im Handel verfügbar ist.

Das Rezept für ein Glas

2 Gramm Matcha durch ein feines Sieb in eine Schale geben, 40 Milliliter Wasser mit 75 bis 80 Grad angießen und mit dem Chasen 30 Sekunden glattschlagen. Ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen, 100 Milliliter Granatapfeldirektsaft angießen und mit 150 Millilitern Mineralwasser mit Kohlensäure auffüllen. Den aufgeschlagenen Matcha langsam über einen Löffelrücken auf das Glas gießen, sodass er als eigene Schicht obenauf sitzt. Wer mag, streut einige frische Granatapfelkerne zur Deko obenauf.

Fertigsaft: worauf das Etikett hinweist

Im Handel finden sich neben Direktsaft auch Granatapfelnektar und Fruchtsaftgetränke mit Granatapfelanteil. Direktsaft besteht laut Kennzeichnung zu 100 Prozent aus ausgepresster Frucht, Nektar enthält zusätzlich Wasser und meist Zucker und liegt beim Fruchtgehalt oft deutlich darunter, ein Fruchtsaftgetränk kann noch weniger Frucht enthalten. Für dieses Rezept zählt ausdrücklich Direktsaft, weil nur er die volle Farbkraft und Säure mitbringt, die die Gerbstoff-Kante im Getränk ausmacht. Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt schnell, um welche der drei Kategorien es sich bei einer Flasche handelt.

Warum Spritzer hier nicht Wein bedeutet

Der Begriff Spritzer ist im deutschen Sprachraum meist mit Weinschorle verbunden, bezeichnet aber im Kern nur ein Getränk aus einer Basisflüssigkeit und Sprudelwasser. Bars und Cafés verwenden den Namen deshalb längst auch für alkoholfreie Fruchtsaft-Sprudel-Kombinationen, ohne dass Wein im Spiel ist. Dieser Matcha-Granatapfel-Spritzer folgt genau diesem zweiten, alkoholfreien Verständnis des Wortes: Saft, Sprudelwasser, Eis, fertig. Wer das Getränk auf einer Karte oder für Gäste anbietet, sollte trotzdem klar als alkoholfrei kennzeichnen, weil der Name allein bei manchen Gästen falsche Erwartungen wecken kann.

Für eine Runde vorbereiten

Wer den Spritzer für mehrere Gläser gleichzeitig zubereiten will, mischt Granatapfelsaft und Sprudelwasser im selben Verhältnis von zwei zu drei direkt in einer großen Karaffe mit reichlich Eis und gießt erst danach den für jedes Glas frisch aufgeschlagenen Matcha portionsweise darüber. So bleibt die grüne Schicht auf jedem einzelnen Glas erhalten, statt sich in einer großen Karaffe sofort zu vermischen.

Kerne selbst auslösen statt Fertigsaft kaufen

Wer lieber mit frischen Kernen arbeitet, halbiert einen Granatapfel unter Wasser in einer großen Schüssel und löst die Kerne mit den Fingern aus den Kammern, während die weiße Trennhaut nach oben schwimmt und der Saft nicht auf Kleidung oder Arbeitsfläche spritzt. Für 100 Milliliter Saft werden je nach Größe der Frucht ein bis anderthalb Granatäpfel benötigt; die Kerne lassen sich anschließend im Mixer kurz anpürieren und durch ein feines Sieb pressen, um den Saft von den harten Kernen zu trennen.

Geschmack: süß-säuerlich mit Gerbstoff-Kante

Granatapfelsaft schmeckt laut Wikipedia je nach Frucht süß oder sauer, meist aber gemäßigt, mit einer säuerlichen Note aus den Gerbstoffen der sogenannten Ellagitannine im Saft. Diese Gerbstoff-Kante trifft im Glas auf die eigene Herbe des Matchas, wodurch beide Zutaten sich eher ergänzen als gegenseitig verstärken. Das Sprudelwasser hält das Getränk leicht, ohne die Fruchtigkeit des Saftes zu verwässern.

Der Fleckenhinweis, den man vorher lesen sollte

Granatapfelsaft enthält so viele Polyphenole, dass er laut Wikipedia auf Textilien dauerhafte, kaum entfernbare Flecken hinterlassen kann. Wer den Spritzer zubereitet, gießt den Saft deshalb besser über der Spüle statt über dem Tisch ein und stellt das fertige Getränk auf einen Untersetzer, bevor es zum hellen Sofa oder Teppich getragen wird. Ein verschütteter Tropfen wird am ehesten sofort mit kaltem Wasser ausgespült, bevor er eintrocknet.

Eine kurze Einordnung zu Grenadine

Der bekannte Barsirup Grenadine bestand laut Wikipedia ursprünglich aus eingedicktem, gesüßtem Granatapfelsaft, bevor viele Hersteller im Lauf der Zeit auf andere Fruchtsäfte oder reine Aromamischungen umstiegen. Dieser Spritzer arbeitet bewusst mit echtem Direktsaft statt mit Sirup, wodurch der Geschmack unmittelbarer nach Frucht ist und weniger süß ausfällt als eine klassische Sirup-Variante.

Granatapfelkerne für später einfrieren

Ausgelöste Granatapfelkerne lassen sich einlagig auf einem Backblech vorfrieren und danach in einem Gefrierbeutel portionsweise für mehrere Monate aufbewahren, ohne dabei zu einem festen Klumpen zusammenzufrieren. Für den Spritzer selbst werden die Kerne zwar nicht direkt benötigt, wohl aber für die Deko oder wenn der Saft frisch ausgepresst werden soll, ohne dass gerade ein frischer Granatapfel im Haus ist. Tiefgekühlte Kerne lassen sich direkt aus dem Gefrierfach auspressen, sie geben dabei genauso viel Saft ab wie frische Ware.

Eine Version mit mehr Fruchtstückchen

Wer den Spritzer mit sichtbaren Fruchtstückchen mag, presst zusätzlich zum Direktsaft 20 Gramm frische Granatapfelkerne im Glas mit einem Löffel leicht an, bevor Eis und Sprudelwasser dazukommen. Die angedrückten Kerne geben zusätzlichen Saft und Säure ab und bleiben gleichzeitig als Biss im Getränk erhalten, anders als beim reinen Fertigsaft, der keine festen Bestandteile mehr enthält. Diese Version braucht dafür ein Sieb oder einen Strohhalm mit weiterer Öffnung, damit die Kerne nicht den Trinkhalm verstopfen.

Was eine Dose für dieses Rezept hergibt

Eine 30-Gramm-Dose MATCHASHOCK Bio Matcha kostet 25,00 Euro, Grundpreis 833,33 Euro je Kilogramm, bei 2 Dosen 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), bei 3 Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und bei 6 Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Bei 2 Gramm je Glas reicht eine Dose für rund 15 Spritzer dieser Art, der Granatapfelsaft kommt mit dem Preis einer haushaltsüblichen Flasche aus dem Kühlregal dazu.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel