Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Getränk

Matcha-Chrysanthementee-Mix: zwei Aufgüsse kalt kombiniert

Ein Matcha-Chrysanthementee-Mix kombiniert einen kalt angesetzten Aufguss aus getrockneten Chrysanthemenblüten mit Matcha zu einem zweigeteilten, kühlen Getränk. Chrysanthementee ist in China seit der Song-Dynastie ein traditioneller Aufguss aus bestimmten Chrysanthemenarten; dieses Rezept überträgt ihn in die kalte Zubereitung und legt Matcha als grüne Schicht obenauf.

Was Chrysanthementee ist

Chrysanthementee entsteht laut Wikipedia aus getrockneten Blüten bestimmter Chrysanthemenarten, vor allem Chrysanthemum morifolium und Chrysanthemum indicum. In China gelten Sorten wie Huangshan Gongju und Hangbaiju als besonders verbreitet. Die Nutzung als Aufgussgetränk geht auf die Song-Dynastie zwischen 960 und 1279 zurück und ist bis heute Teil der chinesischen Teekultur. Traditionell wird derselbe Blütensatz mehrfach mit heißem Wasser übergossen, wobei jeder weitere Aufguss heller und milder ausfällt.

Von heiß zu kalt: der Cold-Brew-Aufguss

Klassisch werden die getrockneten Blüten laut Wikipedia mit 90 bis 95 Grad heißem Wasser aufgegossen. Für die kalte Variante dieses Rezepts kommen stattdessen 3 Gramm getrocknete Chrysanthemenblüten in 250 Milliliter kaltes Wasser und ziehen 4 bis 6 Stunden im Kühlschrank, abgedeckt in einer Karaffe oder einem Glas. Die längere Ziehzeit gleicht die niedrigere Temperatur aus. Danach die Blüten durch ein feines Sieb abgießen; der Aufguss ist bei kühler Lagerung 2 Tage haltbar.

Das Rezept für ein Glas

Ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen und mit 200 Millilitern des kalt angesetzten Chrysanthementees auffüllen. 2 Gramm Matcha durch ein feines Sieb in eine Schale geben, 40 Milliliter Wasser mit 75 bis 80 Grad angießen und mit dem Chasen 30 Sekunden aufschlagen. Den Matcha langsam über einen Löffelrücken auf den Tee gießen, sodass eine grüne Schicht obenauf entsteht. Wer süßen möchte, löst 5 Gramm Kandiszucker direkt im noch warmen Ansatz auf, bevor er in den Kühlschrank kommt – kalt löst sich Kandis nur schwer.

Mehrfacher Aufguss der gleichen Blüten

Der traditionelle Mehrfachaufguss lässt sich auch auf die kalte Zubereitung übertragen: Nach dem ersten 4- bis 6-stündigen Ansatz können dieselben Blüten ein zweites Mal mit frischem kaltem Wasser übergossen und erneut über Nacht im Kühlschrank ziehen. Der zweite Aufguss fällt heller und milder im Aroma aus als der erste, eignet sich aber gut, um den ersten Ansatz beim Nachschenken zu strecken, ohne neue Blüten zu verbrauchen.

Geschmack: blumig und blass-gelb

Der fertige Aufguss ist laut Wikipedia durchsichtig und reicht farblich von blass bis hellgelb, mit einem blumigen Aroma ohne ausgeprägte Süße. In Kombination mit dem cremig-grünen, leicht herben Matcha entsteht ein Getränk mit zwei klar unterscheidbaren Geschmacksebenen: unten blumig-mild, oben grasig-herb. Wer die Blüten gut sichtbar im Glas haben möchte, gießt den Aufguss vor dem Servieren durch ein sehr feines Teesieb, lässt aber einzelne Blütenblätter zur Deko übrig.

Woher die getrockneten Blüten kommen

Getrocknete Chrysanthemenblüten für Tee sind in Asia-Läden und im Online-Handel als lose Ware erhältlich, meist unter der Bezeichnung Ju Hua Cha. Für dieses Rezept eignen sich ganze, ungeschnittene Blüten am besten, weil sie sich beim Absieben leichter vollständig entfernen lassen als zerkleinerte Ware und im Glas als sichtbare Deko obenauf gelegt werden können.

Speise-Chrysantheme statt Gartenblume

Für den Tee dürfen ausschließlich als Lebensmittel gekennzeichnete, getrocknete Chrysanthemenblüten aus dem Tee- oder Asia-Handel verwendet werden, niemals Schnittblumen aus dem Blumenladen oder Chrysanthemen aus dem eigenen Garten. Zierpflanzen werden in aller Regel mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, die für den Verzehr nicht vorgesehen sind, und ihre genaue Art lässt sich ohne Fachkenntnis kaum von den für Tee verwendeten Sorten Chrysanthemum morifolium und Chrysanthemum indicum unterscheiden. Verpackungen aus dem Teihandel weisen dagegen aus, dass die Ware für den Verzehr bestimmt ist, und sind damit die einzig sichere Quelle für dieses Rezept.

Für eine Kanne mit mehreren Gläsern

Für vier Gläser 12 Gramm getrocknete Blüten in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen und wie beschrieben 4 bis 6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dann abseihen. Der Aufguss reicht in dieser Menge für vier Gläser zu je 200 Millilitern; der Matcha wird trotzdem für jedes Glas einzeln aus 2 Gramm Pulver und 40 Millilitern heißem Wasser frisch aufgeschlagen, damit jede Person die grüne Schicht frisch und mit vollem Schaum bekommt.

Unterschied zu Hibiskus- und Jasmintee

Anders als Hibiskusblütentee, der kräftig rot und sauer schmeckt, bleibt Chrysanthementee blass-gelb und mild, ohne ausgeprägte Säure. Jasmintee wiederum basiert nicht auf Blüten als Hauptzutat, sondern auf grünem oder weißem Tee, der lediglich mit Jasminblüten aromatisiert wird. Chrysanthementee ist damit der einzige der drei, der vollständig ohne Teeblatt auskommt und ausschließlich aus der Blüte selbst besteht – ein Punkt, der ihn auch geschmacklich von echtem Tee unterscheidet, obwohl er umgangssprachlich als Tee bezeichnet wird.

Süßen mit Honig statt Kandis

Wer keinen Kandiszucker im Haus hat, süßt den fertigen, kalten Aufguss stattdessen mit 5 Gramm Honig, der sich allerdings in kaltem Wasser nur langsam auflöst. Am einfachsten ist es, den Honig direkt im heißen Wasser vor dem Aufgießen der Blüten aufzulösen und die Mischung erst danach abkühlen zu lassen. So bleibt der Geschmack neutral, ohne dass sich am Boden des Glases ein zäher Honigrest sammelt.

Servieren in einer Glaskaraffe

Weil der Aufguss durchsichtig und blass-gelb bleibt, lohnt sich eine klare Glaskaraffe statt einer undurchsichtigen Kanne, damit die getrockneten Blüten beim Ziehen im Kühlschrank sichtbar bleiben. Für den Tisch lässt sich der fertige Mix auch direkt in der Karaffe mit Eiswürfeln auffüllen und glasweise mit dem frisch aufgeschlagenen Matcha ergänzen, sodass jede Person ihre eigene grüne Schicht bekommt, statt den Tee bereits fertig gemischt einzuschenken.

Was eine Dose für dieses Rezept hergibt

Eine 30-Gramm-Dose MATCHASHOCK Bio Matcha kostet 25,00 Euro, Grundpreis 833,33 Euro je Kilogramm, bei 2 Dosen 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), bei 3 Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und bei 6 Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Bei 2 Gramm je Glas reicht eine Dose für rund 15 Gläser dieses Mixes, eine kleine Packung getrockneter Chrysanthemenblüten reicht bei 3 Gramm je Ansatz für mehrere Kühlschrank-Ansätze.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel