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Grundlagen

Matcha auf Geschäftsreise: die Zubereitung ohne Wasserkocher im Hotelzimmer

Wer geschäftlich reist und im Hotelzimmer keinen eigenen Wasserkocher vorfindet, kann trotzdem unterwegs Matcha zubereiten. Mit wenig Gepäck – einem kleinen Gefäß, einem Reisebesen und etwas Planung bei der Wasserfrage – lässt sich die gewohnte Schale auch im Hotel, im Flugzeug oder zwischen zwei Terminen zubereiten. Dieser Ratgeber zeigt konkrete Lösungen für die häufigsten Situationen auf Reisen.

Was ins Reisegepäck gehört

Für unterwegs reichen ein kleines, fest verschließbares Glas oder vorportionierte Beutel mit der jeweiligen Matcha-Menge für eine Schale, dazu ein kleiner Reise-Schneebesen oder ein Mini-Bambusbesen, der in jede Kulturtasche passt. Wer zusätzlich ein feines Sieb mitnimmt, vermeidet Klümpchen auch dann, wenn das Wasser vor Ort nicht optimal temperiert ist. Ein deutlich beschriftetes, kleines Gefäß vermeidet bei der Sicherheitskontrolle Rückfragen, da grünes Pulver in einem unbeschrifteten Behälter leicht mit anderen Substanzen verwechselt werden kann. Ein einfaches Etikett mit der Aufschrift „Matcha-Tee-Pulver" reicht dafür meist aus. Matcha-Pulver verträgt Feuchtigkeit schlecht, und ein Koffer ist selten die trockenste Umgebung, besonders wenn Kosmetik- oder Trinkflaschen danebenliegen. Eine kleine, fest schließende Reisedose statt der großen Vorratsdose bewahrt das Pulver zuverlässiger trocken und nimmt außerdem weniger Platz im Gepäck ein. Wer mehrere Tage unterwegs ist, portioniert das Pulver am besten schon zu Hause in einzelne kleine Beutel oder Döschen für jede Schale. Wer zusätzlich Platz im Gepäck hat, kann ein kleines, zusammenfaltbares Silikonschälchen mitnehmen, das sich als provisorische Schale nutzen lässt, falls im Hotelzimmer nur schmale Trinkgläser vorhanden sind.

Woher das heiße Wasser kommt, wenn der Wasserkocher fehlt

Nicht jedes Hotelzimmer hat einen eigenen Wasserkocher, doch heißes Wasser lässt sich fast immer anderswo organisieren: an der Rezeption, am Kaffeeautomaten im Frühstücksraum oder an der Kapselmaschine im Zimmer, die sich für einen einfachen Wasserdurchlauf ohne Kapsel zweckentfremden lässt. Auch die Bar oder der Zimmerservice liefert auf Nachfrage oft eine Kanne heißes Wasser. Wer vor dem Abflug Zugang zu einer Lounge mit Heißwasserspender hat, kann die Zubereitung bereits dort vorbereiten und das fertige Getränk in einem verschlossenen Reisebecher mit an Bord nehmen, sofern die jeweiligen Sicherheitsbestimmungen für Flüssigkeiten im Handgepäck eingehalten werden. In den meisten Hotels und Bürogebäuden weltweit gibt es irgendeine Form von Heißwasserzugang, sei es über eine Kaffeemaschine, einen Wasserspender im Flur oder eine Küchenzeile für Gäste. Wer sich vorab kurz umschaut, findet fast immer eine praktikable Lösung, ohne dass ein eigener Wasserkocher zwingend eingepackt werden müsste. Auch Tankstellen und Convenience-Stores an Autobahnen oder Bahnhöfen bieten häufig kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr heißes Wasser am Kaffeeautomaten an, eine Option, die sich auch außerhalb von Hotels nutzen lässt.

Die Kaltvariante ganz ohne heißes Wasser

Steht überhaupt keine Wärmequelle zur Verfügung, lässt sich Matcha auch kalt zubereiten: Das Pulver kommt zusammen mit zimmerwarmem oder kühlem Flaschenwasser in ein fest verschlossenes Glas oder eine Trinkflasche und wird kräftig geschüttelt, bis sich keine Klümpchen mehr zeigen. Diese Methode funktioniert auch im Zug, im Flugzeug oder direkt im Konferenzraum, ganz ohne Zubehör außer dem Glas selbst. Wer die geschüttelte Kaltvariante mag, profitiert von einer Isolierflasche, die das Getränk über mehrere Stunden kühl hält, etwa während einer langen Zugfahrt oder zwischen zwei Terminen ohne Kühlschrank in der Nähe. Auf Geschäftsreisen mit dem Mietwagen lässt sich die Kaltvariante schon vor der Abfahrt in einer verschlossenen Flasche vorbereiten und unterwegs bei einem Tankstopp einfach mittrinken, ohne dass während der Fahrt selbst noch etwas angerührt werden müsste. Das eignet sich besonders für Strecken ohne Rastmöglichkeit mit Küche oder Café. Wer die Kaltvariante regelmäßig nutzt, profitiert von einer Flasche mit dichtem Schraubverschluss, da einfache Klappdeckel bei kräftigem Schütteln gelegentlich undicht werden.

Was im Gepäck überflüssig ist

Ein eigenes elektrisches Zubereitungsgerät braucht es für unterwegs nicht. Ein Glas mit Deckel, ein kleiner Besen oder notfalls eine Gabel und eine Möglichkeit, irgendwo heißes Wasser zu bekommen, reichen für die Zubereitung auf Reisen vollständig aus – das spart Gewicht und Platz im Koffer oder in der Handgepäcktasche. Glas, kleiner Besen und Reisebecher passen zusammen in eine einzige kleine Kulturtasche oder ein Netz-Etui, das sich in jeder Gepäcksparte unterbringen lässt, ohne ein eigenes Fach zu beanspruchen. Nach der Rückkehr reicht es, Glas und Reisebesen gründlich mit warmem Wasser auszuspülen und vollständig trocknen zu lassen, bevor sie wieder verstaut werden. Feuchtigkeit im geschlossenen Reise-Etui begünstigt sonst Gerüche, die sich auf die nächste Nutzung übertragen können. Ein zusätzlicher Trick: Wird das Reisegläschen zusammen mit einem kleinen Päckchen Silica-Gel, wie es Verpackungen von Elektronik oder Schuhen beiliegt, verstaut, nimmt dieses überschüssige Feuchtigkeit im Gepäck auf und hält das Pulver zusätzlich trocken.

Worauf bei Flugreisen zu achten ist

Wer nur mit Handgepäck fliegt, sollte vorab einen Blick auf die aktuellen Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft und des Zielflughafens werfen, da einzelne Länder eigene Regeln für mitgeführte Pulver in größeren Mengen im Handgepäck haben. Kleinere, alltagsübliche Mengen für den persönlichen Gebrauch sind in der Regel unproblematisch, im Zweifel sorgt eine kurze Nachfrage bei der Airline vor dem Abflug für Klarheit. Wer regelmäßig beruflich fliegt, notiert sich die einmal recherchierten Regeln der eigenen Stammfluggesellschaft am besten dauerhaft, statt sie vor jeder Reise neu nachzuschlagen.

Zwischen zwei Terminen: die schnelle Variante

Wer zwischen zwei Meetings nur wenige Minuten Zeit hat, bereitet die Kaltvariante am schnellsten zu: Pulver, Wasser, Deckel drauf, schütteln, trinken. Das dauert nicht länger als der Griff zu einer Wasserflasche und lässt sich auch im Taxi oder auf dem Weg zum nächsten Termin erledigen. In Zügen mit eigenem Bordbistro lässt sich meist unkompliziert heißes Wasser für einen Tee bekommen, das sich ebenso für die Matcha-Zubereitung eignet. Ohne Bordservice bleibt die geschüttelte Kaltvariante die praktikabelste Lösung. Ein isolierter Reisebecher mit dichtem Deckel ersetzt unterwegs den Einwegbecher aus dem Café und hält die zubereitete Schale außerdem länger warm oder kalt, je nach Variante. Wer ohnehin einen Becher für Kaffee im Gepäck hat, kann ihn genauso für Matcha nutzen. Wer den Reisebecher zusätzlich mit einem Namensschild oder Aufkleber versieht, findet ihn auch nach einer Sicherheitskontrolle oder im Konferenzraum zwischen ähnlichen Bechern schneller wieder.

Wie sich die Reisemenge berechnen lässt

Für eine Reise von drei bis vier Tagen mit einer Schale pro Tag reichen sechs bis acht Gramm Matcha-Pulver, was sich problemlos in einem einzigen kleinen Reisegläschen unterbringen lässt, ohne dass die große Dose mit ins Gepäck muss. Wer länger unterwegs ist, sollte das Reisegläschen nach jeder Nutzung sofort wieder fest verschließen und möglichst nicht direkt neben Kosmetikprodukten mit starkem Eigengeruch lagern, da Matcha-Pulver Gerüche aus der Umgebung annehmen kann. Wer auf einer mehrtägigen Reise regelmäßig das Hotel wechselt, profitiert von vorportionierten Beuteln, weil sich damit unterwegs nichts verschüttet und jede neue Unterkunft ohne erneutes Abmessen sofort startklar ist. Wer auf Reisen in eine andere Zeitzone seine gewohnte Matcha-Routine beibehalten möchte, richtet sich am einfachsten nach der Ortszeit am Zielort statt nach der Uhrzeit der Heimat, damit sich die Zubereitung wie gewohnt in den neuen Tagesablauf einfügt, statt sich künstlich an eine alte Uhrzeit zu klammern. Wer die Reisemenge lieber grosszügiger bemisst, kann zusätzlich eine kleine Reservemenge für spontane Programmänderungen einplanen, etwa wenn sich eine Geschäftsreise kurzfristig um ein oder zwei Tage verlängert. Wer die Reisemenge einmal für die eigene Reisedauer berechnet hat, kann dieselbe Formel bei jeder künftigen Reise wiederverwenden und muss nur noch die Anzahl der Tage anpassen.

Die richtige Menge fürs Handgepäck

Für die Reisetasche eignet sich am besten eine kleine Menge Matcha, die sich schnell portionieren lässt. Die 30-Gramm-Dose von MATCHASHOCK reicht für rund 10 bis 15 Schalen, ist Bio-zertifiziert (Kontrollstelle DE-ÖKO-006) und passt in jede Kulturtasche. Wer diese Ausrüstung einmal zusammengestellt hat, kann sie dauerhaft gepackt lassen und muss vor der nächsten Reise nur noch das Matcha-Pulver selbst nachfüllen. So bleibt am Ende einer Geschäftsreise nur noch das übliche Gepäck übrig, ohne dass Matcha darin eine Sonderrolle einnimmt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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