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Herzhaft

Matcha-Couscous-Salat

Für Matcha-Couscous-Salat quillt Couscous im Verhältnis eins zu eins mit heißer Brühe, wird aufgelockert und mit einem Zitronen-Öl-Dressing vermengt, in das Matcha-Pulver eingerührt ist. Dazu kommen Gurke, Tomaten, frische Kräuter und nach Wahl Kichererbsen oder Mandeln für Biss. Couscous wird dabei nicht gekocht, sondern nur in heißer Flüssigkeit quellen gelassen, was die Zubereitung insgesamt in etwa 20 Minuten möglich macht. Das folgende Rezept ergibt eine Schüssel für vier Personen und lässt sich sowohl warm frisch zubereitet als auch gut vorbereitet kalt servieren.

Zutaten für vier Portionen

250 Gramm Couscous, 250 Milliliter heiße Gemüsebrühe, eine Salatgurke, 250 Gramm Kirschtomaten, ein Bund glatte Petersilie, ein halber Bund Minze, der Saft einer Zitrone, vier Esslöffel Olivenöl, ein halber Teelöffel Matcha-Pulver, Salz und Pfeffer. Optional dazu eine Dose Kichererbsen, abgetropft, oder eine Handvoll geröstete Mandelblättchen für zusätzlichen Biss.

Couscous richtig quellen lassen

Couscous wird nicht gekocht, sondern nur mit heißer Flüssigkeit übergossen, im Verhältnis eins zu eins, und dann abgedeckt quellen gelassen. Gib den trockenen Couscous in eine Schüssel, übergieße ihn mit der kochend heißen Brühe, decke die Schüssel sofort ab und lass ihn fünf bis zehn Minuten stehen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist. Der Deckel ist wichtig, damit die Hitze nicht zu schnell entweicht und der Couscous gleichmäßig durchquillt.

Warum Auflockern mit der Gabel entscheidend ist

Nach der Quellzeit klebt Couscous leicht zusammen und wird ohne weitere Bearbeitung fest statt locker. Fahre deshalb mit einer Gabel mehrmals durch die Körner, um sie voneinander zu trennen, bevor du das Öl unterrührst. Ein Esslöffel Olivenöl direkt ins noch warme Auflockern eingerührt verhindert zusätzlich, dass die Körner beim Abkühlen wieder zusammenkleben, und macht den Salat insgesamt fluffiger.

Wo der Matcha ins Dressing kommt

Verrühre den Matcha zuerst mit dem Zitronensaft zu einer glatten, klümpchenfreien Mischung, bevor du das restliche Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugibst und alles zu einem homogenen Dressing verquirlst. Diese Reihenfolge verhindert, dass sich das feine Pulver im Öl absetzt, statt sich gleichmäßig zu verteilen. Ein halber Teelöffel auf die angegebene Menge ergibt eine sichtbar grüne Farbe im Dressing mit einer dezenten, grasigen Note neben Zitrone und Olivenöl.

Gemüse und Kräuter vorbereiten

Schneide Gurke und Kirschtomaten in kleine Würfel beziehungsweise Achtel, damit sie sich gut mit dem Couscous vermengen. Hacke Petersilie und Minze fein, statt sie nur grob zu zupfen, da beide Kräuter in kleineren Stücken gleichmäßiger im Salat verteilt sind. Kichererbsen gut abtropfen lassen, damit kein zusätzliches Wasser in den Salat gelangt und das Dressing verdünnt.

Zubereitung Schritt für Schritt

Übergieße den Couscous mit der heißen Brühe, decke ab und lass ihn quellen. Lockere ihn danach mit einer Gabel auf und rühre einen Esslöffel Olivenöl unter. Bereite parallel das Dressing aus Matcha, Zitronensaft, restlichem Öl, Salz und Pfeffer zu. Vermenge den aufgelockerten Couscous mit Gurke, Tomaten, Kräutern und optional Kichererbsen oder Mandeln, gib das Dressing darüber und hebe alles vorsichtig unter. Lass den Salat vor dem Servieren mindestens zehn Minuten ziehen.

Aufbewahren im Kühlschrank

Fertig zubereiteter Matcha-Couscous-Salat hält sich abgedeckt im Kühlschrank ein bis zwei Tage und lässt sich gut vorbereiten, wenn er nicht sofort komplett verzehrt wird. Da Öl und Zitrone die Grundlage des Dressings bilden, verändert sich die Konsistenz beim Kühlen kaum, anders als bei Salaten mit Mayonnaise. Rühre den Salat vor dem erneuten Servieren kurz durch, da sich die Kräuter beim Stehen leicht absetzen können, und schmecke bei Bedarf mit etwas frischem Zitronensaft nach.

Typische Fehler beim Couscous-Salat

Wird zu wenig Flüssigkeit verwendet oder war die Brühe nicht heiß genug, bleiben die Körner hart statt weich zu quellen. Wird zu viel Flüssigkeit verwendet, wird der Couscous matschig; in diesem Fall lässt er sich retten, indem man ihn flach auf einem Blech ausbreitet und einige Minuten an der Luft ausdampfen lässt. Wird der Matcha direkt trocken über den fertigen Salat gestreut statt vorher im Dressing gelöst, entstehen ungleichmäßig verteilte grüne Punkte statt einer homogenen Farbe.

Warum Brühe statt reinem Wasser den Geschmack verbessert

Couscous nimmt beim Quellen die Flüssigkeit vollständig auf und übernimmt damit auch deren Geschmack. Reines Wasser lässt den Couscous entsprechend neutral schmecken, während eine Gemüsebrühe eine zusätzliche würzige Grundlage mitbringt, auf der das Zitronen-Matcha-Dressing besser aufbaut. Wer keine Brühe zur Hand hat, kann ersatzweise Wasser mit etwas Salz und einem kleinen Schuss Olivenöl verwenden, verliert dabei aber einen Teil der geschmacklichen Tiefe, die eine fertige Brühe liefert.

Mengen für mehr Portionen anpassen

Das Rezept lässt sich unkompliziert verdoppeln, solange das Verhältnis von Couscous zu Flüssigkeit bei eins zu eins bleibt und die Menge an Zitronensaft, Öl und Matcha im Dressing proportional mitwächst. Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, den Couscous in zwei separaten Schüsseln quellen zu lassen statt in einer sehr großen, da eine zu dicke Schicht Couscous in einer einzigen Schüssel ungleichmäßiger durchzieht und in der Mitte länger braucht als am Rand.

Welche weiteren Kräuter und Zutaten passen

Neben Petersilie und Minze passen auch frischer Dill oder Koriandergrün gut zum Zitronen-Matcha-Dressing und bringen jeweils eine eigene Note mit. Geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne liefern zusätzlichen Biss, wenn keine Mandeln zur Hand sind. Für eine fruchtige Variante lassen sich ein paar getrocknete Aprikosen oder Rosinen in kleinen Stücken untermengen, die einen milden Süßeausgleich zur Säure des Dressings bieten.

Wann das Dressing untergehoben wird

Rühre das Dressing erst unter den bereits aufgelockerten, leicht abgekühlten Couscous, nicht direkt in die noch heiße Quellmasse. Zu große Hitze kann die frische Zitronennote des Dressings abschwächen und die grüne Farbe des Matcha etwas stumpfer wirken lassen. Ein kurzes Abkühlen von fünf bis zehn Minuten nach dem Auflockern reicht aus, bevor Gemüse, Kräuter und Dressing dazukommen.

Für unterwegs vorbereiten

Dieser Salat eignet sich gut zum Vorbereiten, da Couscous durch das Ziehenlassen mit der Zeit eher noch besser schmeckt. Für den Transport, etwa zum Büro oder Picknick, eignen sich gut verschließbare Dosen oder Gläser, in denen sich der Salat auslaufsicher mitnehmen lässt. Kühle den Salat bis zum Verzehr, insbesondere bei warmem Wetter, und halte die Zeit zwischen Kühlschrank und Verzehr möglichst kurz, ähnlich wie bei anderen kalten Salaten mit frischem Gemüse.

Variationen des Grundrezepts

Statt Gurke und Tomate eignen sich auch geröstete Paprika, Zucchini oder Feta für eine herzhaftere Variante, wobei Feta den Salat dann nicht mehr vegan macht. Wer es schärfer mag, gibt eine fein gehackte kleine Chilischote ins Dressing. Für eine proteinreichere Hauptmahlzeit lässt sich der Salat mit gebratenem Hähnchen oder gebratenem Tofu ergänzen, die getrennt zubereitet und erst kurz vor dem Servieren über den Salat gegeben werden.

Welches Pulver sich für dieses Rezept eignet

Für ein Dressing mit Zitrone und Olivenöl muss es kein besonders feines, zeremonielles Pulver sein, da Säure und Öl ohnehin einen kräftigen eigenen Geschmack mitbringen. Ein reines, fein gemahlenes Bio-Matcha-Pulver reicht für diesen Salat aus. Aus unserer 30-Gramm-Dose ergeben sich bei einem halben Teelöffel je Rezept mehrere Schüsseln Couscous-Salat, sodass sich die Menge nach dem ersten Versuch leicht an den eigenen Geschmack anpassen lässt.

Vollwertig als Hauptgericht oder als Beilage

Mit Kichererbsen oder Mandeln versehen, funktioniert dieser Salat als eigenständiges, vegetarisches Hauptgericht für ein leichtes Mittagessen. Ohne diese Zutaten eignet er sich eher als Beilage zu gegrilltem Gemüse, Fisch oder Fleisch. Für ein Buffet oder eine größere Runde lässt sich die Menge leicht auf mehrere Schüsseln verteilen, wobei sich Kichererbsen und Mandeln erst kurz vor dem Servieren über die einzelnen Portionen streuen lassen, damit sie ihren Biss behalten, statt in der Marinade weich zu ziehen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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