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Zürichs Matcha-Adressen von der Bärengasse bis zum Kreis 4
Zürich zählt zu den Städten in Mitteleuropa mit einer besonders dichten Matcha-Szene. Reine Matcha-Bars stehen neben Cafés, die Matcha als Teil eines größeren Angebots führen. Dieser Überblick sammelt Adressen, die in aktuellen Stadtführern immer wieder genannt werden, von der Altstadt bis in den Kreis 4.
The Matcha Club an der Bärengasse und im HB
The Matcha Club ist vollständig auf Matcha spezialisiert und betreibt eine Filiale an der Bärengasse 16 sowie eine zweite in der Sihlpassage im Hauptbahnhof Zürich. Neben klassischen Matcha Lattes stehen kreative Geschmacksrichtungen wie Erdbeere, Honig, Lavendel, Rose-Vanille und Matcha Chai auf der Karte. Die Filiale im Hauptbahnhof hat nach eigenen Angaben ganzjährig geöffnet, was sie zu einer der am leichtesten erreichbaren Adressen der Stadt macht, gerade für Reisende auf der Durchreise. In Online-Bewertungen liegt das Café bei rund 4,5 von 5 Sternen. Der Name macht das Konzept bereits deutlich: Statt Matcha als eines von vielen Getränken zu führen, dreht sich hier die gesamte Karte um unterschiedliche Zubereitungen und Geschmacksrichtungen desselben Grundprodukts.
Café Miyuko: japanisch-französische Patisserie
Café Miyuko verbindet japanische und französische Patisserie-Tradition und führt Matcha in fast jedem Teil der Karte, von zeremoniellem Matcha in handgefertigtem japanischem Geschirr bis zu Matcha-Kuchen und Matcha-Sesam-Gebäck. Das Café hat mehrere Auszeichnungen im Bereich Patisserie und Design erhalten und wird auch international in Fachpublikationen erwähnt. Für alle, die Matcha nicht nur als Getränk, sondern auch in Gebäck erleben möchten, ist Café Miyuko eine der wenigen Adressen in Zürich mit einem derart breiten Angebot an Matcha-Süßspeisen. Die Backwaren werden nach eigenen Angaben glutenfrei hergestellt, was das Café zusätzlich für Gäste mit entsprechenden Einschränkungen zu einer praktischen Wahl macht, ohne dass dafür auf Auswahl verzichtet werden muss.
Ju Matcha Bar als Referenzadresse
Die Ju Matcha Bar gilt in mehreren Stadtführern als eine der zentralen Referenzadressen für Matcha in Zürich, teils sogar landesweit. Das Café widmet sich ausschließlich Matcha und japanischen Grüntee-Getränken, zubereitet mit dem traditionellen Bambusbesen Chasen, in einer zurückhaltenden und aufmerksamen Atmosphäre. Wer die klassische Zubereitung ohne große Ablenkung durch ein breites Speisenangebot erleben möchte, findet hier eine der fokussiertesten Adressen der Stadt. Der Name spielt auf die japanische Herangehensweise an, bei der die Zubereitung selbst Teil des Erlebnisses ist. Gäste, die zum ersten Mal echten zeremoniellen Matcha probieren, finden hier eher eine ruhige Erklärung zur Zubereitung als in einem belebten Café mit langer Warteschlange an der Theke.
Miró im Kreis 4
Versteckt an der Brauerstrasse im Kreis 4 liegt Miró, ein Café, das neben eigens geröstetem Kaffee auch der Matcha-Zubereitung viel Aufmerksamkeit widmet. Beschreibungen sprechen von einer fast wissenschaftlichen Präzision bei der Zubereitung, was das Café zu einer Adresse für Gäste macht, die Wert auf Details in Temperatur, Menge und Aufschlagtechnik legen. Der Kreis 4 gilt als eines der lebendigeren Ausgehviertel Zürichs, weshalb sich ein Besuch bei Miró gut mit einem längeren Aufenthalt im Viertel verbinden lässt. Die Kombination aus eigener Kaffeerösterei und Matcha-Angebot ist unter den genannten Adressen eher selten und zeigt, dass sich das Café bewusst nicht auf ein einzelnes Getränk festlegen will, sondern beide Bereiche mit demselben Anspruch behandelt.
Monocle Café, TOSO und MARU
Im Seefeld-Quartier bietet das Monocle Café einen internationalen Zugang zu Matcha, mit Auslage internationaler Magazine und einem ruhigen Sitzbereich. Hinter dem Opernhaus liegt TOSO, ein kleines, familiär geführtes Café, das vor allem für seine Paninis bekannt ist, daneben aber auch einen gut zubereiteten Matcha serviert. Im ShopVille des Hauptbahnhofs kombiniert MARU japanisches Comfort Food mit Matcha, etwa in Form von Donburi-Schalen neben dem Getränk, was sich für ein vollständiges japanisches Mittagessen ohne Umweg vom Bahnhof eignet. Alle drei Adressen eint, dass Matcha dort nicht das einzige Angebot ist, sondern Teil einer breiteren Karte, die von Zeitschriften über belegte Brote bis zu warmen Reisgerichten reicht. Wer also nicht nur trinken, sondern auch essen möchte, findet hier eher eine passende Wahl als in den reinen Matcha-Bars der Stadt.
Yappa Coffee nahe der Zentralbibliothek
Yappa Coffee liegt nahe der Zentralbibliothek und ist bei Studierenden beliebt, die erschwinglichen Specialty Coffee und Matcha suchen. Die zentrale Altstadtlage macht das Café zu einem praktischen Zwischenstopp für alle, die die Innenstadt zu Fuß erkunden. Im Vergleich zu spezialisierten Matcha-Bars liegt der Schwerpunkt hier etwas stärker auf Kaffee, Matcha steht aber gleichwertig auf der Karte und wird nach mehreren Bewertungen sorgfältig zubereitet. Die Nähe zur Universität und zur Zentralbibliothek sorgt für ein jüngeres Publikum als in manchen der übrigen Adressen, was sich auch in den eher moderaten Preisen im Vergleich zu den reinen Matcha-Spezialitätencafés zeigt.
Preise und was du dafür bekommst
Ein Matcha Latte kostet in Zürich in den meisten der genannten Cafés zwischen umgerechnet rund vier und sieben Euro, spezialisierte Bars wie The Matcha Club oder die Ju Matcha Bar liegen eher am oberen Ende dieser Spanne. Dafür wird in solchen Adressen häufig mit dem traditionellen Bambusbesen aufgeschlagen statt mit einem elektrischen Milchaufschäumer, was sich auf Konsistenz und Zubereitungszeit auswirkt. Cafés mit breiterem Angebot wie MARU oder Monocle Café kalkulieren Matcha eher als ein Getränk unter vielen, was sich häufig in etwas einfacherer Zubereitung zeigt. Der Unterschied lässt sich am ehesten direkt vor Ort im Vergleich erleben. Wer innerhalb eines Tages zwei oder drei Adressen besucht, bemerkt die Unterschiede in Schaum, Farbe und Bitterkeit meist deutlicher als beim Lesen einer reinen Beschreibung, weshalb sich ein direkter Vergleich vor Ort lohnt.
Eine Route durch die Stadt
Für einen Tag mit mehreren Stationen bietet sich ein Rundgang an, der am Hauptbahnhof beginnt, etwa bei MARU oder der Filiale von The Matcha Club in der Sihlpassage. Von dort führt der Weg zur Bärengasse und weiter in die Altstadt zu Yappa Coffee nahe der Zentralbibliothek. Wer den Nachmittag im Kreis 4 verbringt, ergänzt die Runde um Miró, bevor der Abend im Seefeld beim Monocle Café oder in der Nähe des Opernhauses bei TOSO endet. Diese Route verbindet die unterschiedlichen Ansätze der Stadt, von der reinen Matcha-Bar bis zum Café mit breiterem Speisenangebot, in einem überschaubaren Tagesprogramm. Wer weniger Zeit hat, kürzt die Route auf Altstadt und Hauptbahnhof und lässt Kreis 4 und Seefeld für einen weiteren Besuch übrig, ohne dabei die zentralen Adressen der Stadt zu verpassen.
Eine Szene, die größer ist als die Stadt
Mehrere Stadtführer beschreiben Zürichs Matcha-Szene als überproportional zur Stadtgröße: eine reiche Specialty-Café-Kultur, eine anspruchsvolle Kundschaft und eine kleine Gruppe engagierter Betreiber haben eine der dichteren Matcha-Landschaften Mitteleuropas geschaffen. Auffällig ist die räumliche Nähe mehrerer Adressen zueinander, etwa rund um die Bärengasse und im Hauptbahnhof, was eine Erkundung zu Fuß erleichtert. Wer die Stadt an einem Tag abgehen will, kombiniert am besten Altstadt, Kreis 4 und Seefeld, um ein möglichst breites Bild der unterschiedlichen Ansätze zu bekommen, von der reinen Matcha-Bar bis zum Café mit breiterem Speisenangebot. Für Reisende, die nur wenige Stunden in Zürich verbringen, reicht oft schon ein Abstecher in die Innenstadt, da sich dort mit Bärengasse, Hauptbahnhof und Altstadt drei der genannten Adressen in kurzer Distanz zueinander befinden.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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