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Reiseziele

Torontos Matcha-Szene, von der Church Street bis Chinatown

Toronto hat in den vergangenen Jahren eine der lebhaftesten Matcha-Szenen Nordamerikas aufgebaut. Von einem viel besuchten Spezialcafé nahe der Toronto Metropolitan University bis zu einer traditionsreichen japanischen Teemarke reicht die Auswahl. Dieser Überblick zeigt dir konkrete Adressen in Toronto und was du dort erwarten kannst.

Matcha Matcha an der Church Street

Matcha Matcha in der Church Street 407 wird in mehreren Übersichten als die derzeit gefragteste Matcha-Adresse Torontos beschrieben. Das Café liegt nahe der Toronto Metropolitan University und hat sich durch eine kreative, gut ausbalancierte Getränkekarte eine große Stammkundschaft aufgebaut, verbunden mit spürbaren Warteschlangen zu Stoßzeiten. Zur Karte gehören ein Erdbeer-Matcha-Latte mit stückiger Erdbeermarmelade, eine Matcha-Yuzu-Limonade für wärmere Tage sowie ein ungewöhnlicher BLU-Latte aus Ube, Blaubeere, Lavendel und Matcha. Die Preise liegen laut Berichten meist zwischen umgerechnet fünf und sechs kanadischen Dollar. Bestellt wird über Tablets direkt am Eingang, was den Ablauf auch bei hohem Andrang strukturiert hält.

Tsujiri nahe dem Dundas Square

Tsujiri, nahe dem Dundas Square gelegen, ist der kanadische Ableger einer 155 Jahre alten Teemarke aus Uji bei Kyoto. Das Unternehmen kontrolliert die Lieferkette von den eigenen Teefeldern bis zur Tasse und bringt damit ein Stück Kyoto-Teekultur in die Innenstadt Torontos. Besonders gefragt ist das Matcha-Softeis, das in Bewertungen regelmäßig als eines der besten der Stadt beschrieben wird, intensiv grün und ausgewogen in der Süße. Der schlichte, minimalistische Innenraum unterscheidet sich bewusst von den auffälligeren, sozial-media-getriebenen Cafés und richtet den Fokus auf die Qualität des Tees selbst.

Icha Tea in Chinatown

Icha Tea liegt zentral in Chinatown und wird als gemütlicher Teeladen beschrieben, der sich auf asiatische Teekultur insgesamt spezialisiert hat, nicht nur auf Matcha. Neben klassischen Matcha-Lattes stehen kreative Varianten wie Erdbeer- und Mango-Matcha auf der Karte, alles wird laut Beschreibung frisch vor den Augen der Gäste aufgeschlagen. Das Café veranstaltet zudem Tea-Tastings und Matcha-Omakase-Erlebnisse, bei denen mehrere Sorten nacheinander verkostet werden. Für Reisende, die sich stärker für die Zubereitung und Herkunft von Tee interessieren als für ein reines Trendgetränk, ist Icha Tea eine der ausführlicheren Adressen der Stadt.

Weitere Adressen abseits der Hauptrouten

Rustle & Still wird für seinen mit Pandan gesüßten Matcha-Latte gelobt, serviert in einem mit Pflanzen und Holzdekor gestalteten Raum. The Brick Room im Financial District nimmt sowohl Kaffee als auch Matcha ernst und wechselt seine Karte saisonal. 915 Dupont wird als versteckte, etwas schwer zu findende Adresse beschrieben, deren Matcha trotz der unauffälligen Lage einen treuen Kreis an Fans hat. Archi Element an der College Street ist ein kleiner Laden mit minimalistischer Einrichtung und einem angeschlossenen Töpfereigeschäft im vorderen Bereich, mit sehr begrenzten Sitzmöglichkeiten.

Warum die Szene in Toronto so schnell gewachsen ist

Mehrere lokale Medien beschreiben, wie Matcha in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der Toronto Café-Szene erobert hat, mit einer wachsenden Zahl an Adressen, die sowohl traditionelle Handaufguss-Zubereitung als auch kreative Latte-Varianten und ungewöhnliche Geschmackskombinationen anbieten. Die Nähe zu großen asiatischen Communities in Toronto begünstigt dabei ein Angebot, das über den reinen Café-Trend hinausgeht und auch traditionellere Zubereitungsformen einschließt, wie sie etwa bei Tsujiri oder Icha Tea zu finden sind. Für Besucher bedeutet das eine ungewöhnlich große Bandbreite an Qualitätsstufen und Stilen an einem einzigen Ort.

Praktische Hinweise für deinen Besuch

Ein sinnvoller Ausgangspunkt für eine Matcha-Route ist die Church Street nahe der Toronto Metropolitan University, von wo aus sowohl Tsujiri am Dundas Square als auch Icha Tea in Chinatown in wenigen Minuten mit der U-Bahn erreichbar sind. Zu Stoßzeiten, insbesondere an Nachmittagen und Wochenenden, bilden sich vor Matcha Matcha regelmäßig Warteschlangen, ein Besuch am Vormittag ist deshalb entspannter. Toronto lässt sich über die TTC gut erschließen, sodass sich auch weiter auseinanderliegende Adressen wie Archi Element oder 915 Dupont ohne größeren Aufwand einbauen lassen. Öffnungszeiten und Karten ändern sich gelegentlich, ein Blick auf die aktuellen Profile der Cafés vor dem Besuch ist deshalb ratsam.

Preise und Anreise

Matcha-Getränke bewegen sich in Toronto nach den vorliegenden Berichten meist zwischen fünf und sieben kanadischen Dollar, kreative Spezialitäten mit mehreren Zutaten liegen teils darüber. Kartenzahlung ist in praktisch allen genannten Cafés Standard, viele akzeptieren auch kontaktloses Bezahlen per Smartphone. Wer mit dem Flugzeug anreist, erreicht die Innenstadt vom Pearson Airport mit der UP Express Bahn in rund 25 Minuten bis Union Station, von dort sind die meisten genannten Cafés mit der U-Bahn in kurzer Zeit erreichbar. Für Reisende, die Toronto ohnehin wegen seiner Vielfalt an Stadtvierteln besuchen, lässt sich eine Matcha-Route unkompliziert mit einem Bummel durch Chinatown, Kensington Market und die Innenstadt verbinden.

Eine Route für einen Tag in Toronto

Ein sinnvoller Startpunkt ist die Church Street bei Matcha Matcha, da hier vormittags die Warteschlangen noch kürzer sind als am Nachmittag. Von dort führt der Weg über den Dundas Square zu Tsujiri, bevor ein Abstecher nach Chinatown zu Icha Tea folgt, wo sich neben Matcha auch ein ruhiger Moment für eine Tea-Tasting-Pause anbietet. Wer noch Zeit hat, ergänzt am Nachmittag The Brick Room im Financial District oder eine der versteckteren Adressen wie 915 Dupont oder Archi Element, wenn abseits der Hauptrouten gesucht wird. Diese Route verbindet die bekanntesten Namen der Stadt mit zwei ruhigeren Alternativen und lässt sich bequem mit der U-Bahn in einem Nachmittag bewältigen.

Matcha als Teil der Toronto-Reiseplanung

Toronto wird von vielen Reisenden vor allem wegen seiner Durchmischung aus Stadtvierteln besucht, von Kensington Market über Chinatown bis zur Skyline am See. Eine Matcha-Route lässt sich gut in diese ohnehin geplanten Wege einbauen, da die genannten Cafés meist an oder nahe den touristisch relevanten Achsen liegen. Für Familien oder gemischte Reisegruppen ist praktisch, dass die meisten Cafés neben Matcha auch klassischen Kaffee und alkoholfreie Alternativen führen, sodass nicht jeder in der Gruppe Matcha trinken muss, um trotzdem an derselben Adresse einzukehren. Wer die Stadt im Sommer besucht, sollte kalte Matcha-Varianten wie die Matcha-Yuzu-Limonade bei Matcha Matcha im Blick behalten, die speziell für warme Tage gedacht sind. Die meisten der genannten Cafés sind laut ihren Profilen von morgens bis in den frühen Abend geöffnet, mit leicht abweichenden Zeiten am Wochenende. Da Angebote und Öffnungszeiten sich ändern können, lohnt sich ein kurzer Blick auf die aktuellen Angaben vor der Anreise. Wer vom Pearson Airport kommt, kann die UP Express Bahn nutzen, um zügig in die Innenstadt zu gelangen, von dort ist ein Großteil der genannten Adressen mit der U-Bahn oder zu Fuß erreichbar. Für längere Aufenthalte in Toronto lohnt sich außerdem ein Blick auf saisonale Speziallattes, die einzelne Cafés wie Matcha Matcha regelmäßig neu auflegen und die in den Standardkarten nicht immer sofort sichtbar sind. Ein kurzer Blick in die Instagram-Profile der Cafés vor dem Besuch zeigt meist zuverlässig, welche saisonalen Getränke gerade verfügbar sind, bevor du vor Ort stehst und dich spontan entscheiden musst. So lässt sich der Toronto-Besuch auch bei knapper Zeit gezielt planen, statt auf gut Glück von Café zu Café zu ziehen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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