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Montreals Matcha-Adressen, von Kissaten bis zum 45. Stock
Montreal verbindet in seiner Matcha-Szene mehrere sehr unterschiedliche Konzepte, von einem winzigen, traditionellen japanischen Teehaus bis zu einem Café mit Panoramablick im 45. Stock. Dieser Überblick zeigt dir konkrete Adressen in Montreal und was sie jeweils auszeichnet.
Matcha Zanmai als traditionellste Adresse
Matcha Zanmai gilt in mehreren Berichten als die authentischste japanische Matcha-Adresse Montreals. Gegründet wurde das Café 2019 von Yukiko Sekiya, einer klassisch ausgebildeten Konditorin aus Tokio. Der Raum ist mit rund 18 Sitzplätzen bewusst klein gehalten und wirkt wie ein traditionelles japanisches Kissaten, ein Teehaus alten Stils. An der Theke werden handgemachte Mochi, Matcha-Mille-Crêpes und saisonale Wagashi angeboten. Besonders hervorgehoben wird das Matcha-Softeis, das in mehreren Quellen als das beste der Stadt beschrieben wird, glatt in der Textur und ausgewogen zwischen bitter und süß.
Tsujiri mit einem breiten Dessertangebot
Auch in Montreal ist Tsujiri vertreten und bringt die gleiche auf Uji-Tee spezialisierte Expertise wie an den anderen nordamerikanischen Standorten mit. Die Karte reicht deutlich über reine Getränke hinaus, mit einem Matcha-Shaved-Ice, das als fluffig statt eisig beschrieben wird, mit mehreren Schichten Matcha-Creme und verschiedenen Toppings. Daneben führt das Café ein Matcha-Tiramisu, bei dem Kaffee durch Matcha-Pulver ersetzt wird. Für Gäste, die neben Getränken auch nach Matcha-Desserts suchen, ist Tsujiri damit eine der vielseitigeren Adressen der Stadt.
@ Matcha in der Rue Rachel
@ Matcha in der Rue Rachel funktioniert weniger wie ein gewöhnliches Café und mehr wie eine geführte Einführung in die japanische Teekultur. Auf der Karte stehen selbst hergestellte Nuss- und Samenmilch-Alternativen, kombiniert mit gesundheitsbewussten Geschmackspaarungen. Wer Glück hat, trifft dort auf eine live durchgeführte japanische Teezeremonie. Zusätzlich verkauft das Geschäft lose Tees, Matchapulver, Bambusbesen und weiteres Zubehör, sodass sich ein Besuch auch für alle lohnt, die Matcha zu Hause selbst zubereiten möchten.
Redwood und Sora für ein besonderes Ambiente
Redwood liegt am Lachine-Kanal und wird für besonders erfinderische Matcha-Getränke genannt, darunter ein Erdbeer-Matcha-Latte, der fruchtig, aber nicht zu süß ausfällt, sowie ein Rosenwasser-Matcha mit einer feinen Blütennote. Sora dagegen sitzt im 45. Stock eines Hochhauses und bietet nach Berichten einen der spektakulärsten Ausblicke unter allen Cafés der Stadt, mit deckenhohen Fenstern und Panoramablick über die Skyline. Beide Adressen zeigen, wie unterschiedlich Matcha-Cafés in Montreal aufgestellt sein können, vom bodenständigen Kanal-Café bis zum Highrise-Erlebnis.
Cafécito und Leaves als lokale Favoriten
Cafécito wird in mehreren Berichten als optisch ansprechendes Café beschrieben, das nebenbei zu den besseren Matcha-Adressen der Stadt zählt. Leaves wiederum wird für sein freundliches Personal und seine Auswahl an Backwaren gelobt, mit Matcha-Getränken, die von Stammgästen ausdrücklich hervorgehoben werden. Beide Adressen sind kleiner und weniger touristisch geprägt als die bekannteren Namen wie Matcha Zanmai oder Tsujiri, was sie zu einer guten Wahl macht, wenn du abseits der offensichtlichsten Ziele unterwegs sein möchtest.
Praktische Hinweise für deinen Besuch
Die genannten Adressen verteilen sich über mehrere Viertel, vom Plateau über Mile End bis zur Innenstadt. Für einen Tag mit mehreren Stationen bietet sich an, im Plateau bei Matcha Zanmai zu beginnen, bevor der Weg über die Rue Rachel zu @ Matcha und anschließend Richtung Lachine-Kanal zu Redwood führt. Montreal lässt sich mit der Metro gut erschließen, sodass sich auch weiter entfernte Ziele wie Sora im Hochhaus unkompliziert einbauen lassen. Öffnungszeiten und Karten ändern sich gelegentlich, ein Blick auf die aktuellen Profile der Cafés vor dem Besuch erspart unnötige Wege.
Preise und Anreise
Matcha-Getränke bewegen sich in Montreal nach den vorliegenden Berichten meist zwischen fünf und acht kanadischen Dollar, Desserts wie das Matcha-Softeis von Matcha Zanmai liegen in einem ähnlichen Bereich. Kartenzahlung ist in praktisch allen genannten Cafés Standard. Wer mit dem Flugzeug anreist, erreicht die Innenstadt vom Flughafen Montréal-Trudeau mit dem Bus 747 in rund 45 bis 60 Minuten. Für Reisende, die Montreal wegen seiner Altstadt oder seiner Museen besuchen, lässt sich ein Abstecher zu einem der genannten Cafés unkompliziert in den Tagesplan einbauen, ohne größere zusätzliche Wege in Kauf nehmen zu müssen.
Eine Route durch Plateau und Mile End
Wer einen Tag mit mehreren Stationen plant, beginnt am besten im Plateau bei Matcha Zanmai, da hier die traditionellste Zubereitung der Stadt zu finden ist. Von dort führt ein kurzer Spaziergang zur Rue Rachel und zu @ Matcha, bevor der Nachmittag Richtung Mile End weitergeht, wo sich kleinere Adressen wie Leaves oder Cafécito anbieten. Wer den Tag mit einem besonderen Ausblick beenden möchte, fährt anschließend in die Innenstadt zu Sora im 45. Stock. Diese Route verbindet die traditionelle japanische Teekultur des Plateaus mit den moderneren, sozial-media-freundlicheren Konzepten der Innenstadt und lässt sich in einem entspannten Tagesausflug bewältigen.
Matcha als Teil der Montrealer Café-Kultur
Montreal ist seit Jahrzehnten für seine Café-Kultur bekannt, geprägt von einer Mischung aus französischem und nordamerikanischem Einfluss. Matcha hat sich in diese bestehende Szene eingefügt, ohne sie zu verdrängen, häufig als zusätzliches Angebot neben Filterkaffee und klassischen Backwaren. Auffällig ist dabei die Bandbreite an Konzepten: Vom traditionellen japanischen Kissaten bei Matcha Zanmai bis zum Hochhaus-Café mit Panoramablick bei Sora zeigt die Stadt, wie unterschiedlich sich ein einzelnes Getränk in verschiedene Café-Konzepte einbetten lässt. Für Reisende, die Montreal wegen seiner Altstadt oder seiner Festivals besuchen, ist eine Matcha-Station deshalb selten ein Umweg, sondern meist eine naheliegende Ergänzung zum ohnehin geplanten Programm. Wer die Unterschiede zwischen den genannten Cafés verstehen möchte, kann sich an der Zubereitungsform orientieren. Matcha Zanmai und @ Matcha setzen auf traditionelle, handwerkliche Zubereitung mit sichtbarer Herkunftsangabe, während Redwood und Sora eher auf kreative Kombinationen mit Frucht- oder Blütenaromen setzen und Tsujiri einen Mittelweg mit einem breiten Dessertangebot geht. Diese Bandbreite bedeutet, dass sich die Frage nach dem besten Café in Montreal nicht pauschal beantworten lässt, sondern davon abhängt, ob du eher an der reinen Zubereitung interessiert bist oder an ungewöhnlichen Geschmackskombinationen. Für einen ersten Eindruck lohnt sich deshalb, mindestens zwei unterschiedlich ausgerichtete Adressen im selben Aufenthalt zu besuchen. Die meisten genannten Cafés sind laut ihren Profilen an sechs bis sieben Tagen die Woche geöffnet, kleinere Adressen wie @ Matcha oder Cafécito legen gelegentlich einen Ruhetag ein. Vom Flughafen Montréal-Trudeau aus erreichst du die Innenstadt mit dem Bus 747 direkt, von dort verteilen sich die Metro-Linien in die Viertel, in denen die genannten Cafés liegen. Für einen Besuch in den Wintermonaten empfiehlt sich, die Route möglichst kompakt zu halten, da lange Fußwege bei tiefen Minusgraden weniger angenehm sind als im Sommer. Ein Blick auf aktuelle Öffnungszeiten vor dem Besuch bleibt in jedem Fall sinnvoll, da sich Angaben im Lauf der Zeit ändern können. Für Gruppen mit gemischten Vorlieben ist praktisch, dass fast alle genannten Cafés auch klassischen Kaffee im Programm haben, sodass nicht jeder in der Runde Matcha bestellen muss, um gemeinsam einzukehren. Das macht Montreal auch für gemischte Reisegruppen zu einer unkomplizierten Station auf der Route, unabhängig davon, wie viele in der Gruppe tatsächlich Matcha trinken wollen und wie viel Zeit am Ende bleibt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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