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Kaufberatung

Matcha beim Friseur für Kunden – geht das ohne Gaststättenerlaubnis?

Ja: Ein Friseursalon kann Kunden ein alkoholfreies Getränk wie Matcha anbieten, ohne dafür eine Gaststättenerlaubnis zu brauchen. Hier steht, worauf sich das stützt, wie der Einstieg ohne Mindestmenge aussieht, was das kostet und wann sich der Weg über /b2b lohnt.

Was das Gaststättengesetz dazu sagt

Wer ein Gaststättengewerbe betreiben will, braucht nach Paragraf 2 Absatz 1 des Gaststättengesetzes grundsätzlich eine Erlaubnis. Absatz 2 nennt dazu ausdrücklich Ausnahmen: Keine Erlaubnis braucht, wer alkoholfreie Getränke verabreicht oder unentgeltliche Kostproben anbietet. Ein Friseursalon, der Kundinnen und Kunden während der Behandlung einen Matcha Latte oder eine Schale Matcha anbietet, fällt unter diese Ausnahme, solange es sich um ein alkoholfreies Getränk handelt. Anders liegt der Fall bei alkoholischen Getränken wie Sekt: Dafür sieht dasselbe Gesetz weiterhin eine Erlaubnispflicht vor, unabhängig davon, ob unentgeltlich ausgeschenkt wird – dieser Unterschied zwischen alkoholfrei und alkoholisch ist der entscheidende Punkt der gesamten Regelung.

Was das für den eigenen Betrieb bedeutet

Diese Beschreibung ersetzt keine Einzelfallprüfung. Wer sich unsicher ist, ob der eigene Salon oder eine geplante Erweiterung des Angebots – etwa ein kleiner Verkauf von Dosen an der Rezeption statt nur ein Getränk während der Behandlung – unter diese Ausnahme fällt, klärt das mit dem zuständigen Ordnungsamt oder der örtlichen IHK. Beide Stellen sind für die verbindliche Einordnung im Einzelfall zuständig, nicht dieser Artikel, der nur die allgemeine Rechtslage beschreibt. Das gilt besonders, wenn der Salon das Getränk künftig nicht mehr kostenlos anbieten, sondern separat berechnen möchte – auch dann bleibt die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das noch unter dieselbe Ausnahme fällt, eine Einzelfallfrage für die zuständige Behörde, keine allgemeine Regel.

Warum Matcha gut in den Salon passt

Anders als eine Espressomaschine braucht eine Matcha-Zubereitung keinen Wasseranschluss und keine regelmäßige Entkalkung: ein Wasserkocher, ein kleiner Schneebesen oder Milchaufschäumer und das Pulver reichen. Die Zubereitung dauert unter zwei Minuten und lässt sich zwischen zwei Terminen erledigen, ohne den Arbeitsablauf zu unterbrechen. Die kräftig grüne Farbe fällt zudem in Fotos für Social Media auf, was für Salons mit eigenem Instagram-Auftritt ein zusätzlicher, nicht monetärer Nebeneffekt sein kann. Anders als eine warme Tasse Kaffee lässt sich Matcha außerdem kalt zubereiten, was gerade im Sommer als Erfrischung während längerer Behandlungen wie Färben oder Dauerwellen praktisch ist. Geschmacklich ist es grasig-cremig mit leichter Süße, ohne die Röstnoten von Kaffee – für Kundinnen und Kunden, die während der Behandlung ohnehin schon eine Tasse Tee gewohnt sind, eine naheliegende Alternative zum Standardangebot.

Einstieg ohne Mindestmenge

Für den Einstieg braucht es keine Großbestellung: Eine einzelne Dose mit 30 Gramm für 25,00 Euro, das sind 833,33 Euro je Kilogramm, reicht für rund 10 bis 15 Schalen und damit für einen ersten Test, wie das Angebot bei den Kundinnen und Kunden ankommt. Zwei Dosen für 46,00 Euro, das sind 766,67 Euro je Kilogramm, verdoppeln die Reichweite, ohne dass dafür schon eine gewerbliche Anfrage nötig wäre. Für einen etwas größeren Salon mit mehreren Stühlen bietet sich auch das Dreierpack für 63,00 Euro an, das sind 700,00 Euro je Kilogramm – immer noch eine reguläre Endkundenbestellung, für die keine Anmeldung bei matchashock.de/b2b nötig ist.

Kundinnen und Kunden auf das Angebot aufmerksam machen

Ein kleines Schild an der Rezeption oder ein kurzer Hinweis beim Empfang reicht, um auf das neue Getränkeangebot hinzuweisen, ohne dass daraus ein aufwendiges Marketingprojekt werden muss. Wer den Salon ohnehin auf Social Media zeigt, kann ein Foto der grünen Schale in den normalen Beitragsrhythmus einbauen, ähnlich wie ein Foto vom fertigen Haarschnitt. Wichtig bleibt dabei, keine gesundheitsbezogenen Aussagen zum Getränk zu machen – reine Beschreibungen wie Farbe, Herkunft oder Zubereitung sind unproblematisch, Aussagen zu einer Wirkung auf Wachheit oder Wohlbefinden dagegen nicht.

Beispielrechnung für laufenden Bedarf

Als Rechenbeispiel mit offengelegter Schätzung: Ein Salon mit 25 Terminen pro Woche, bei dem sich schätzungsweise jeder dritte Kunde für eine Tasse entscheidet, kommt auf etwa 8 Portionen à 2 Gramm pro Woche, also 16 Gramm wöchentlich beziehungsweise rund 64 Gramm im Monat. Damit reichen zu Beginn zwei bis drei Dosen aus dem regulären Shop für mehrere Monate. Ein größerer Salon mit 60 Terminen pro Woche und derselben Annahme käme entsprechend auf rund 40 Gramm pro Woche oder etwa 160 Gramm im Monat. Für einen kleinen Salon mit nur zehn Terminen pro Woche und derselben Annahme wären es sogar nur rund 7 Gramm pro Woche – auch hier reicht eine einzelne Dose für mehrere Monate aus, sodass sich der Einstieg unabhängig von der Salongröße finanziell überschaubar hält.

Wann sich der Weg über /b2b lohnt

Wächst der Bedarf über mehrere Dosen im Monat hinaus oder soll die Bestellung auf die Firma mit eigener Rechnung laufen, ist die Anfrage über matchashock.de/b2b der passende nächste Schritt – dort werden größere Mengen und die Rechnungsstellung individuell geklärt. Bis dahin lässt sich der Bedarf über die reguläre Bestellung im Shop decken, ohne dass dafür ein gewerblicher Vorgang nötig wäre.

Wie sich die Dose im Salon lagern lässt

Matcha reagiert empfindlich auf Licht, Luft, Wärme und Feuchtigkeit – in einem Salon mit hellem Empfangsbereich und oft laufendem Föhn oder Wärmegeräten ein praktischer Punkt. Die Dose lagert am besten in einem geschlossenen Schrank oder einer Schublade abseits von direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen, nicht offen neben der Kaffeemaschine. Nach jeder Entnahme fest verschließen und einen trockenen Löffel verwenden, dann bleibt das Pulver auch bei täglichem Gebrauch über Wochen in gleichbleibender Qualität.

Die Testphase auswerten

Nach den ersten Wochen mit dem Angebot lohnt sich ein kurzer Rückblick: Wie viele Kundinnen und Kunden haben nachgefragt, wie schnell war die erste Dose aufgebraucht, gab es Rückmeldungen zu Geschmack oder Menge. Diese eigene Erfahrung ersetzt die grobe Beispielrechnung oben durch echte Zahlen aus dem eigenen Salon und liefert die Grundlage für die Entscheidung, ob der Bedarf über die reguläre Shop-Bestellung weiterläuft oder ob sich eine laufende Belieferung über /b2b lohnt.

Der nächste Schritt

Für den Test reicht eine reguläre Bestellung im Shop: eine Dose für 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm) oder zwei Dosen für 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm). Für laufenden Bedarf mit Firmenrechnung führt der Weg über matchashock.de/b2b.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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