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Musik

For The Record Brooklyn Matcha: wo Plattenkisten und grüne Tasse zusammenkommen

For The Record Brooklyn Matcha beschreibt ein konkretes Geschäft im Stadtteil Greenpoint: einen Plattenladen mit angeschlossenem Café, der neben Vinyl aus zweiter Hand auch einen Matcha Latte mit Pandansirup auf der Karte hat. Wer nach der Kombination sucht, will meist wissen, was es mit diesem Laden auf sich hat, seit wann es ihn gibt und was ihn von einem gewöhnlichen Plattenladen unterscheidet. Genau darum geht es in diesem Beitrag, eingeordnet mit den öffentlich zugänglichen Informationen zu Konzept, Gründer und Getränkeangebot. Dabei wird auch deutlich, warum ausgerechnet ein Plattenladen in Greenpoint zu einem Ort geworden ist, an dem Musik, Kaffee und Matcha gleichermaßen eine Rolle spielen.

For The Record Brooklyn Matcha: ein Laden mit zwei Sortimenten

For The Record, oft mit FTR abgekürzt, liegt an der Manhattan Avenue in Greenpoint, Brooklyn, und verbindet zwei Sortimente unter einem Dach: neue und gebrauchte Schallplatten auf der einen Seite, eine Kaffeebar mit selbst geröstetem Kaffee auf der anderen. Wer den Laden betritt, sieht zunächst eine Wand mit aktuellen Neuveröffentlichungen, während sich weiter hinten Kisten mit älteren Presswerken durchstöbern lassen. Die Kaffeebar liegt so, dass sie sich problemlos nebenbei besuchen lässt, während man durch die Plattenkisten geht, ganz ohne dass sich die beiden Bereiche gegenseitig stören. An der Wand hängen aktuelle Veröffentlichungen von Künstlerinnen und Künstlern wie Chappell Roan neben Klassikern von Bands wie den Red Hot Chili Peppers oder Pat Benatar, wodurch neue und ältere Musik im selben Raum nebeneinander stehen, statt in getrennte Abteilungen sortiert zu werden.

Gründung und Konzept seit 2021

Gegründet wurde For The Record im November 2021 von Lucas Deysine, der die Räume über ein Kleinanzeigenportal fand und seine Vermieter mit der Idee eines Nachbarschaftsladens für Musik und Kaffee überzeugte. Ohne vorherige Erfahrung im Kaffeegeschäft brachte er sich das Rösten selbst bei, unterstützt von der Brooklyner Rösterei Shared Roasting im Brooklyn Navy Yard. Aus dieser Kombination aus Lerneifer und Nachbarschaftsidee entstand ein Ort, der sich seit der Eröffnung während der Pandemie kontinuierlich weiterentwickelt hat und sich heute als feste Adresse in Greenpoint etabliert hat. Dass die Eröffnung mitten in eine Zeit fiel, in der viele Nachbarschaftsläden schließen mussten, wird in der Berichterstattung als Teil der Gründungsgeschichte genannt, ohne dass daraus eine allgemeine Aussage über die Lage anderer Geschäfte in Greenpoint abgeleitet werden soll.

Matcha Latte mit Pandansirup auf der Karte

Neben klassischen Espressogetränken und Kombucha von lokalen Brauereien führt For The Record auch einen Matcha Latte mit Pandansirup, eine Kombination aus japanischem Grüntee-Pulver und der südostasiatischen Aromapflanze Pandan. Diese Angabe geht auf eine Beschreibung des Ladens zurück, die das Getränk ausdrücklich als eigenständigen Menüpunkt neben Espresso-Tonics nennt. Für einen Laden, der sich in erster Linie über seine Plattenauswahl definiert, ist das eine bewusste Erweiterung des Angebots über klassischen Kaffee hinaus, die auch Gäste anspricht, die während des Stöberns lieber ein anderes Getränk in der Hand halten.

Hörpartys und Konzerte im Laden

Über das reine Geschäft mit Platten und Getränken hinaus hat sich For The Record als Ort für Hörpartys etabliert, bei denen neue Alben gemeinsam vor Ort angehört werden. Für diese Veranstaltungen arbeitet Deysine unter anderem mit WMX, dem Marketingarm von Warner Music, zusammen, und der Laden hat bereits Hörpartys für Alben von Künstlerinnen und Künstlern wie Charli XCX, Glass Animals und Green Day ausgerichtet. Ergänzt wird das Programm durch kostenlose Pop-up-Konzerte und Ausstellungen lokaler Kunstschaffender aus Greenpoint, wodurch der Laden über seine eigentliche Öffnungszeit hinaus zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft wird. Bei einer dieser Hörpartys wird beschrieben, wie der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt war, während Gäste gemeinsam Songs mitsangen und Deysine selbst mittendrin stand, ein Bild, das den Laden eher wie einen Wohnzimmer-Treffpunkt als wie ein klassisches Ladengeschäft wirken lässt. Für die teilnehmenden Labels ist eine solche Veranstaltung ein Weg, ein neues Album in einem persönlicheren Rahmen vorzustellen, als es eine große Release-Party in einem Club könnte.

Wie Gäste den Matcha Latte des Ladens beschreiben

In öffentlich zugänglichen Bewertungen zum Café taucht der Matcha Latte wiederholt neben dem Eistee als eines der beliebtesten kalten Getränke auf, häufig mit dem Hinweis, dass er nicht zu süß, aber ausgewogen abgeschmeckt sei. Solche Bewertungen sagen naturgemäß nichts über die Zubereitung im Detail aus, zeigen aber, dass das Getränk bei den Gästen nicht nur als Beiwerk zur Plattenauswahl wahrgenommen wird, sondern als eigenständiger Grund, den Laden zu besuchen. Für ein Geschäft, dessen Kernidentität eigentlich die Musik ist, ist das ein Hinweis darauf, wie stark sich eine ursprünglich zweitrangige Getränkekarte im Laufe der Zeit zu einem eigenen Aushängeschild entwickeln kann.

Warum Plattenläden zunehmend eine Getränkekarte führen

For The Record ist kein Einzelfall, sondern Teil eines breiteren Musters, bei dem unabhängige Plattenläden ihr Geschäftsmodell um eine Café-Ecke erweitern. Der Grund liegt nahe: Stöbern durch Plattenkisten dauert länger als ein klassischer Einkauf, und Gäste bleiben länger, wenn sie währenddessen etwas trinken können. Für die Betreiber ist das zusätzliche Getränkeangebot damit sowohl eine Einnahmequelle als auch ein Grund für Gäste, überhaupt länger zu verweilen und am Ende vielleicht doch noch eine Platte mehr zu kaufen, als ursprünglich geplant war. Gleichzeitig verändert das Getränkeangebot auch, wer den Laden überhaupt betritt: Wer sich sonst nicht für Schallplatten interessiert, kommt vielleicht wegen des Kaffees oder des Matcha Latte vorbei und entdeckt die Plattenkisten eher zufällig, während umgekehrt Sammlerinnen und Sammler den Kaffee als angenehmen Nebeneffekt eines ohnehin geplanten Besuchs mitnehmen.

Ein Beispiel unter mehreren weltweit

Die Verbindung aus Vinyl-Kultur und Matcha ist längst nicht auf Brooklyn beschränkt. In Japan gibt es seit Jahrzehnten sogenannte Kissa-Cafés, in denen Schallplatten und Tee zusammengehören, und auch anderswo entstehen neue Orte, die Musik hören und ein Getränk wie Matcha bewusst miteinander verbinden. For The Record zeigt, wie sich dieses Prinzip in einer amerikanischen Nachbarschaft ausdrücken kann, mit einer eigenen Getränkekarte, eigenem Röstprofil und einem eigenen Programm aus Hörpartys, das sich von der japanischen Vorlage unterscheidet, aber demselben Grundgedanken folgt. Während die japanischen Vorbilder meist auf reinen Hörgenuss mit Tee oder Whisky setzen, kombiniert For The Record das Musikhören stärker mit dem Verkauf von Tonträgern, wodurch der Laden zwischen Handel, Café und Veranstaltungsort changiert, statt sich klar einer einzigen Kategorie zuzuordnen. Für Besuchende aus Deutschland, die selbst keinen Plattenspieler besitzen, bleibt vor allem dieser Grundgedanke übertragbar: ein Ort, an dem Musik und ein bewusst gewähltes Getränk gemeinsam Zeit beanspruchen dürfen, statt nebenbei zu laufen.

Eine eigene Matcha-Ecke zuhause aufbauen

Wer die Idee eines Ladens wie For The Record mag, aber selbst keine Plattensammlung besitzt, kann das Prinzip trotzdem übertragen: eine feste Ecke für Musik und ein Getränk, das bewusst zubereitet wird, statt nebenbei herunterzuspülen. Eine einfache Grundausstattung aus Schale, Sieb und einem Löffel reicht für den Einstieg, und wer mag, ergänzt das um einen eigenen Milchaufschäumer für die Latte-Variante. Wie sich ein Matcha Latte in den eigenen vier Wänden zubereiten lässt, mit Verhältnis, Temperatur und Milchwahl, steht im Beitrag „Matcha Latte selber machen: Verhältnis, Temperatur, Milchwahl“. Wer dabei lieber die kalte Variante mit Pandansirup nachbauen möchte, wie sie in Greenpoint serviert wird, kann dafür einen milden Pflanzendrink mit etwas Sirup kombinieren und das Getränk über Eis gießen, ganz ohne Milchaufschäumer oder größere Ausrüstung.

Klarstellung zu den genannten Personen und Marken

Zwischen MATCHASHOCK und For The Record, seinem Gründer Lucas Deysine sowie den genannten Musikschaffenden wie Charli XCX, Glass Animals und Green Day besteht keine geschäftliche Verbindung. Diese Namen werden ausschließlich genannt, weil sie im Zusammenhang mit öffentlich dokumentierten Hörpartys des Ladens stehen, ohne dass daraus eine Empfehlung, Zustimmung oder Kenntnis von MATCHASHOCK abgeleitet werden kann oder soll.

Von Brooklyn in die eigene Küche

Für den eigenen Einstieg verlangt MATCHASHOCK 25,00 Euro für die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha, also 833,33 Euro je Kilogramm, geliefert kostenfrei innerhalb Deutschlands binnen ein bis zwei Werktagen. Aus einer Dose lassen sich je nach Dosierung rund 10 bis 15 Schalen zubereiten, genug für mehrere eigene Hörabende zwischen einer neuen Platte und einer ruhigen Schale. Wer sich einen Überblick über weitere Adressen mit Matcha und Musik in New York verschaffen möchte, findet ihn im Artikel „Matcha-Adressen in New York: von Café bis Eisladen“.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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