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Game Set Matcha Kampagne: wie Matcha-Marken Schläger- und Ballsportler ansprechen
Unter dem Namen „Game, Set, Matcha“ sind seit 2025 gleich zwei unterschiedliche Marketing-Aktionen aufgetaucht, die Matcha gezielt mit Schläger- und Ballsportarten verbinden. Der amerikanische Matcha-Hersteller Sencha Naturals veröffentlichte unter diesem Titel einen Blogbeitrag, der sich an Menschen richtet, die Pickleball spielen. Die Café-Kette Blank Street wiederum verband ihre eigene Matcha-Reihe mit einer Padel- und Pickleball-Aktion in mehreren Städten. Wer nach game set matcha kampagne sucht, bekommt hier beide Vorgänge eingeordnet, dazu den größeren Zusammenhang, warum Matcha-Marken sich derzeit rund um Pickleball und Padel positionieren.
Game Set Matcha Kampagne: Sencha Naturals und Pickleball
Der Hersteller Sencha Naturals veröffentlichte auf der eigenen Seite einen Blogbeitrag unter dem Titel „game, set, matcha“, der sich inhaltlich an Menschen richtet, die Pickleball spielen. Der Beitrag ordnet Matcha redaktionell in den Kontext dieser schnell wachsenden Schlägersportart ein und verbindet das eigene Erzeugnis mit dem Umfeld einer aktiven, sportlich orientierten Zielgruppe. Nach eigenen Angaben des Unternehmens richtet sich der Beitrag ausdrücklich an Spielerinnen und Spieler dieser Sportart, unabhängig davon, ob sie neu einsteigen oder bereits regelmäßig spielen. Der Beitrag bleibt dabei redaktioneller Natur, es gibt keine Hinweise auf eine begleitende Veranstaltung, einen Rabattcode oder eine Kooperation mit einem bestimmten Pickleball-Verband.
Blank Street: Matcha und Pickleball in New York und Boston
Die Café-Kette Blank Street verband ihre eigene Matcha-Reihe mit drei fruchtigen Sorten, Yuzu, Wassermelone und Mango, mit einer eigenen Pickleball-Aktion. An mehreren Freitagen im Sommer öffnete das Unternehmen Mitgliedern des eigenen Treueprogramms den Zugang zu 408 kostenlosen Platzreservierungen in New York und Boston. Entwickelt wurde die Getränkereihe nach Unternehmensangaben von der zuständigen Führungskraft für Speisen und Getränke gemeinsam mit einer Entwicklungsmanagerin, mit ausdrücklichem Verweis auf die Beliebtheit von Matcha im britischen Markt als Vorbild. Das Unternehmen selbst betreibt nach eigenen Angaben rund 84 Filialen, etwa zur Hälfte im Vereinigten Königreich, die übrigen vor allem in New York City sowie einige weitere in Washington und Boston, was die Wahl gerade dieser beiden US-Städte für die Pickleball-Aktion erklärt.
Was Blank Street mit der Aktion inhaltlich erreichen wollte
Nach Angaben der zuständigen Führungskraft für Speisen und Getränke sollte die Aktion vor allem eines: mehr Menschen dazu bringen, die neue Matcha-Reihe überhaupt einmal zu probieren, statt allein auf die Getränke selbst zu setzen. Die Verbindung mit kostenlosen Pickleball-Reservierungen sollte dafür einen zusätzlichen Anlass liefern, an einem Freitagnachmittag gezielt eine Filiale des Unternehmens aufzusuchen. Diese Verknüpfung von Getränk und Aktivität ist ein in der Gastronomie verbreitetes Vorgehen, um eine neue Produktreihe nicht nur über den Preis oder den Geschmack, sondern über ein zusätzliches Erlebnis bekannt zu machen.
Zwei Namen, zwei Marken, ein ähnliches Wortspiel
Wichtig für die Einordnung ist, dass es sich bei Sencha Naturals und Blank Street um zwei voneinander unabhängige Unternehmen handelt, die unabhängig voneinander auf eine ähnliche Wortverbindung gekommen sind. Eine geschäftliche Verbindung zwischen beiden Aktionen besteht nach den verfügbaren Quellen nicht, es handelt sich um zwei getrennte Beispiele desselben grundsätzlichen Musters: Matcha-Marken suchen sich Schläger- und Ballsportarten als thematisches Umfeld für die eigene Vermarktung. Das zeigt, dass die Verbindung von Matcha und Racket-Sport kein Einzelfall einer einzelnen Marke ist, sondern sich mehrfach unabhängig voneinander wiederholt. Für Außenstehende, die beide Namen zufällig nebeneinander sehen, kann das zunächst nach einer gemeinsamen Kampagne aussehen, tatsächlich handelt es sich aber um zwei getrennte unternehmerische Entscheidungen, die zufällig zur gleichen Wortverbindung gefunden haben.
Wie solche Marketing-Aktionen praktisch ablaufen
Bei Blank Street bestand die Aktion aus einer Kombination von kostenlosen Platzreservierungen für Mitglieder des Treueprogramms und eigens beworbenen Getränken vor Ort. Bei Sencha Naturals blieb es bei redaktionellem Content auf der eigenen Seite, ohne eine begleitende Veranstaltung. Beide Formen zeigen unterschiedliche Stufen desselben Ansatzes: von reinem Text- und Bildmaterial bis zu einer tatsächlichen Vor-Ort-Aktion mit echten Sportplätzen. Gemeinsam ist beiden, dass sie eine bestehende Zielgruppe, Menschen, die Pickleball oder Padel spielen, gezielt ansprechen, statt ein neues Publikum erst aufzubauen. Für kleinere Matcha-Marken ohne eigenes Filialnetz bleibt dabei meist nur die redaktionelle Variante, während Ketten mit physischen Standorten wie Blank Street zusätzlich auf Vor-Ort-Aktionen zurückgreifen können.
Padel und Pickleball wachsen weltweit
Der Hintergrund für dieses Interesse liegt im schnellen Wachstum beider Sportarten. Allein 2025 entstanden weltweit fast 8.000 neue Padel-Plätze, mehr als 300 davon in den USA, wo der Markt im Vergleich zu etablierten Ländern wie Spanien oder Italien noch als früh gilt. Die US-amerikanische Profiliga für Padel zählt inzwischen zehn Teams und mehrere mehrjährige Sponsoringpartner, darunter bekannte Namen aus Sportartikel- und Finanzbranche. Dieses Wachstum erklärt, warum auch Getränkemarken zunehmend Berührungspunkte mit diesen Sportarten suchen. Auch bekannte Namen aus Film und Sport tauchen inzwischen im Umfeld von Padel-Veranstaltungen auf, was die mediale Aufmerksamkeit für die noch junge Sportart zusätzlich erhöht, auch wenn das mit einzelnen Getränkekampagnen nicht direkt zusammenhängt.
Wie sich beide Aktionen an unterschiedliche Ausgangslagen richten
Auch im Aufwand unterscheiden sich beide Kampagnen deutlich voneinander. Der Blogbeitrag von Sencha Naturals kostet Leserinnen und Leser nichts außer der Zeit zum Lesen, während die kostenlosen Platzreservierungen von Blank Street zwar den Zugang zum Sportplatz selbst abdecken, ein eigenes Racket und passende Kleidung aber weiterhin selbst mitgebracht werden müssen. Diese Kombination aus kostenlosem Zugang und weiterhin bestehenden Grundkosten für die Ausrüstung erklärt, warum solche Aktionen vor allem Menschen ansprechen, die bereits ein eigenes Racket besitzen oder sich eines leihen können, statt völlige Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger ohne jede Ausrüstung. Für eine Kette wie Blank Street mit eigenen Filialen lohnt sich der zusätzliche Aufwand einer Platzreservierung eher als für eine reine Online-Marke wie Sencha Naturals, die ohne physische Standorte auskommt und deshalb auf redaktionelle Inhalte statt auf Vor-Ort-Erlebnisse setzt. Dieser Unterschied in der Unternehmensstruktur erklärt einen Teil der unterschiedlichen Herangehensweise beider Marken an dasselbe Wortspiel, obwohl beide letztlich dieselbe Zielgruppe ansprechen wollen.
Was solche Aktionen für Matcha als Getränk bedeuten
Aus Marketingsicht positioniert sich Matcha durch solche Aktionen zunehmend neben Sport- und Freizeitthemen, ähnlich wie es bereits bei anderen Freizeitgetränken üblich ist. Für die betroffenen Unternehmen bedeutet das vor allem eine zusätzliche Möglichkeit, die eigene Zielgruppe dort zu erreichen, wo sie sich ohnehin aufhält, auf dem Sportplatz statt nur im Café. Die verfügbaren Quellen beschreiben dabei ausschließlich das Marketing rund um diese Kampagnen, also Reichweite, Zielgruppen und Vor-Ort-Formate, keine belegte Aussage zum Sport selbst oder zu einem Zusammenhang zwischen dem Getränk und dem eigenen Spiel auf dem Platz.
Wie sich eine solche Kampagne von einem klassischen Sportsponsoring unterscheidet
Anders als ein klassisches Sponsoring, bei dem eine Marke etwa auf Trikots oder Bandenwerbung erscheint, setzen sowohl Sencha Naturals als auch Blank Street auf einen direkteren, erlebnisorientierten Zugang. Bei Blank Street bekommen Mitglieder eines Treueprogramms echten Zugang zu Sportplätzen, verbunden mit einem Getränk vor Ort, statt lediglich als Logo im Hintergrund aufzutauchen. Bei Sencha Naturals bleibt der Zugang rein redaktionell über den eigenen Blog, ohne physische Präsenz an einem Sportplatz. Beide Varianten verzichten damit auf die klassischen Sponsoring-Verträge größerer Ligen und setzen stattdessen auf direkte, kleinteiligere Formate.
Wo sich das Thema auf dieser Seite weiter vertiefen lässt
Wer sich für die Verbindung von Matcha und Vereinsleben oder Fitness allgemein interessiert, findet dazu bereits bestehende Beiträge auf dieser Seite. „Matcha im Sportverein: das Vereinsheim als neuer Absatzort“ beschreibt, wie Vereine Matcha in ihr eigenes Angebot aufnehmen, während „Matcha im Fitnessstudio: Zubereitung an der Sportbar“ den Blick auf Studios richtet, die Matcha direkt vor Ort anbieten. Beide Beiträge zeigen, dass die Verbindung von Matcha und Sport nicht auf Pickleball oder Padel beschränkt bleibt, sondern sich in unterschiedlichen Sportumfeldern wiederfindet.
Keine geschäftliche Verbindung zu MATCHASHOCK
Sencha Naturals und Blank Street sind eigenständige Unternehmen ohne geschäftliche Verbindung zu MATCHASHOCK. Die Beschreibung ihrer Kampagnen beruht ausschließlich auf den verlinkten Quellen und dient der Einordnung zweier unabhängiger Marketingaktionen, nicht deren Bewerbung.
Und wenn du ohne Kampagne einfach nur eine gute Schale willst
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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