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Jugendkultur

Soft Girl Era und die Matcha-Tasse: ein Trend im Überblick

Soft Girl Era beschreibt einen Lebensstil-Trend, bei dem Pastellfarben, weiche Stoffe und eine ruhige, freundliche Grundhaltung im Mittelpunkt stehen. Wer nach soft girl era matcha sucht, stößt schnell auf Fotos, in denen eine Matcha-Tasse neben Häkeltop, Haarspange und Blumenmuster steht. Dieser Text erklärt, woher die Soft Girl Era kommt, was sie stilistisch ausmacht und warum die grüne Tasse darin zu einem wiederkehrenden Symbol wurde.

Woher die Soft Girl Era kommt

Der englische Wikipedia-Eintrag beschreibt Soft Girl als eine Jugend-Subkultur, die sich etwa Mitte bis Ende 2019 vor allem unter jungen Frauen der Generation Z entwickelte und über TikTok an Bekanntheit gewann. Als eine der Personen, die den Stil mitprägten, wird in mehreren Quellen die Sängerin Ariana Grande genannt. Ein Modeportal ordnet den Trend in eine größere Bewegung von TikTok-Mikrotrends ein, bei der junge Menschen mit sehr spezifischen Ästhetiken ihren persönlichen Stil definieren. Stilistisch speist sich Soft Girl aus mehreren Quellen gleichzeitig: Y2K-Mode, Anime, K-Pop und die Mode der 1990er Jahre fließen laut den Quellen zusammen.

Was den Stil optisch ausmacht

Typisch sind pastellige Töne wie Rosa, Lavendel und Pfirsich, kombiniert mit Y2K-Silhouetten: bauchfreie Oberteile, Röcke, Kleider, flauschige Strickware und weiche, übergroße Hoodies. Beim Make-up dominieren blasses Rosa, vor allem Lipgloss, sowie rosafarbenes Rouge und Lidschatten. Bei den Frisuren gehören halboffene Styles mit Haarspange, Schleife oder Scrunchie ebenso dazu wie tief sitzende, leicht lockere Zöpfe mit Bändern. Ein Rückblick auf den Trend beschreibt die visuelle Herkunft zusätzlich als Mischung aus Teenie-Filmen der 1990er Jahre, japanischer Harajuku-Mode und einer verträumten, rosa getönten Bildsprache, die in der Populärkultur seit den 1950er Jahren immer wieder auftaucht.

Mehr als nur ein Kleidungsstil

Die Soft Girl Era wird in mehreren Quellen nicht nur als Mode, sondern als Grundhaltung beschrieben. Ein persönlicher Erfahrungsbericht formuliert es so, dass die Phase gelehrt habe, offen und verletzlich sein zu können, und dass Schönheit nicht nur ein körperliches Merkmal sei, sondern auch mit Freundlichkeit und einem sanfteren Umgang mit sich selbst zusammenhänge. Ein Stilratgeber ergänzt, dass zum Trend Werte wie Freundlichkeit, Zuversicht, Unschuld, ein verspielter Ton und ein sanfterer Blick auf den eigenen Stil gehören. Damit unterscheidet sich Soft Girl bewusst von kühleren, minimalistischeren Trends wie dem Clean-Girl-Look, wie ein Vergleich in den Quellen festhält: warm und reichhaltig statt kühl und reduziert.

Warum die Matcha-Tasse zum Symbol wurde

In Fotos und Videos zur Soft Girl Era taucht eine Matcha-Tasse aus mehreren Gründen auf. Farblich passt das gedeckte Grün zur pastelligen Bildwelt des Trends und bildet neben Rosa und Lavendel einen ruhigen Kontrast. Inhaltlich passt die langsame Zubereitung mit Schneebesen und Schale zur beschriebenen Grundhaltung, die eher auf Verlangsamung als auf Tempo setzt. Wer sich für die verwandte, breiter angelegte Matcha-Bildsprache interessiert, findet mehr dazu in „Matcha Aesthetic: das Grün im Bild kommt aus der Dose“. Eine eigene, engere Ästhetik rund um TikTok-Videos speziell mit Matcha beschreibt außerdem „Matcha Girl: die TikTok-Ästhetik hinter dem Lifestyle-Trend“.

Wie sich der Trend von verwandten Ästhetiken abgrenzt

Neben Soft Girl gibt es auf denselben Plattformen zahlreiche verwandte Mikrotrends, etwa Clean Girl, Coquette oder Dark Feminine. Ein Vergleich in den Quellen beschreibt den Unterschied so: Wo Clean Girl kühl und reduziert bleibt, zeigt sich Soft Girl warm und üppig, und wo Dark Feminine intensiv und dramatisch auftritt, bleibt Soft Girl sanft und zugänglich. Überschneidungen gibt es trotzdem, etwa mit dem Coquette-Trend, mit dem Soft Girl Vorlieben für Puffärmel und Ösendetails teilt. Für Außenstehende können diese feinen Abgrenzungen verwirrend wirken, innerhalb der jeweiligen Communitys sind sie jedoch klar definiert und werden in Kommentarspalten regelmäßig diskutiert.

Was vom Trend im Alltag bleibt

Nicht jede Person, die sich für Soft Girl Era interessiert, übernimmt den kompletten Stil mit Rüschen und Häkeltop. Häufiger übernehmen Jugendliche einzelne Elemente: eine Haarspange, einen pastelligen Pullover, ein ruhiges Getränk zum Lernen oder für unterwegs. Das zeigt, dass solche Mikrotrends selten als geschlossenes Regelwerk funktionieren, sondern eher als Baukasten, aus dem sich jede und jeder die passenden Teile herausnimmt. Für die eigene Bildsprache reicht oft schon eine Kleinigkeit wie eine bestimmte Tassenfarbe oder ein wiederkehrendes Detail, um sich einem Trend zugehörig zu fühlen, ohne den gesamten Look eins zu eins zu übernehmen.

Wie die Soft Girl Era in Fotos und Videos sichtbar wird

Typische Bilder zu diesem Trend zeigen weniger eine ganze Garderobe als einzelne, wiederkehrende Ausschnitte: eine Hand mit rosa lackierten Nägeln, die eine Tasse hält, eine Nahaufnahme von Haarspange und Scrunchie, ein unscharfer Hintergrund mit weichem Licht. Diese Bildsprache funktioniert bewusst fragmentarisch, ein einzelnes Detailfoto reicht oft aus, um den Trend erkennbar zu machen, ohne dass eine Person vollständig im Bild zu sehen sein muss. Für Jugendliche, die sich fotografisch an diesem Stil orientieren, bedeutet das, dass sich einzelne Elemente unabhängig voneinander einsetzen lassen: eine bestimmte Tasse, ein bestimmtes Licht, eine bestimmte Handhaltung. Wiederholt sich ein solches Detail über mehrere Fotos hinweg, entsteht daraus mit der Zeit ein wiedererkennbarer eigener Stil, ganz ohne aufwendige Fotoausrüstung. Wichtig bleibt dabei, dass es sich um eine bewusst gestaltete Ästhetik handelt, kein Beweis für einen bestimmten Alltag oder Lebensstandard der abgebildeten Person.

Warum solche Mikrotrends so schnell wechseln

Ein Modeportal ordnet Soft Girl in eine lange Reihe ähnlicher, sehr eng gefasster TikTok-Ästhetiken ein, die jeweils nur für einige Monate bis wenige Jahre im Mittelpunkt stehen, bevor ein neuer, verwandter Begriff die Aufmerksamkeit übernimmt. Dieses schnelle Wechseln liegt vor allem daran, dass Mikrotrends über kurze Videos entstehen, die sich in Tagen statt Monaten verbreiten, wodurch auch die Sättigung schneller eintritt als früher bei klassischen Modetrends aus Zeitschriften. Für Jugendliche bedeutet das nicht zwingend, einem Trend sofort hinterherlaufen zu müssen. Wer ohnehin gern Pastelltöne trägt oder ruhige Getränke mag, findet in der Soft Girl Era eher eine Bestätigung des eigenen Geschmacks als eine völlig neue Vorgabe. Wer sich dagegen nicht damit identifiziert, verliert nichts, wenn der Begriff in einigen Monaten durch einen neuen Namen ersetzt wird, denn die zugrunde liegenden Farben und Materialien bleiben in irgendeiner Form meist weiter Teil der Mode.

Worauf beim Nachstellen des Looks zu achten ist

Wer den Soft-Girl-Stil für eigene Fotos übernehmen möchte, muss dafür nicht zwingend neue Kleidung kaufen. Viele Elemente lassen sich aus bereits vorhandenen Teilen zusammenstellen, etwa ein heller Pullover, eine einfache Haarspange oder ein pastelliges Geschirrteil, das bereits zuhause vorhanden ist. Second-Hand-Läden und Kleidertauschbörsen unter Freundinnen und Freunden sind für viele eine kostengünstige Möglichkeit, einzelne passende Teile zu finden, ohne größere Summen für neue Kleidung auszugeben. Wichtig bleibt dabei ein realistischer Blick auf die eigenen Fotos aus dem Internet: Viele gezeigte Bilder sind bewusst inszeniert, mit besonderem Licht und mehreren Anläufen entstanden, und spiegeln nicht den gewöhnlichen Alltag der abgebildeten Person wider. Wer das im Hinterkopf behält, gerät weniger leicht unter Druck, die eigene Umsetzung mit einem perfekt wirkenden Vorbild vergleichen zu müssen, und kann den Trend stattdessen als lockere Anregung statt als festen Maßstab nutzen. Am Ende bleibt jeder einzelne Trend austauschbar, die grundsätzliche Erlaubnis, mit Farben und Stil zu experimentieren, bleibt jedoch unabhängig davon bestehen. Wer Spaß am Ausprobieren hat, kann Elemente unterschiedlicher Trends mischen, statt sich starr an eine einzige, genau benannte Ästhetik zu halten, denn feste Regeln gibt es bei diesen Mikrotrends ohnehin nicht.

Der Übergang zur eigenen Tasse

Für die passende Schale zur Soft Girl Era bietet sich Bio-Matcha-Pulver von MATCHASHOCK an. Eine 30-Gramm-Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, ergiebig für rund 10 bis 15 Schalen bei 2 Gramm Pulver je Portion. Das Pulver stammt aus biologischem Anbau, kontrolliert unter DE-ÖKO-006 mit der Kennzeichnung CN-BIO-141, jede Charge wird im Labor auf Rückstände geprüft. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage. Wer die eigene Bildsprache noch erweitern möchte, findet in „Matcha-Grün im Feed: wie die Farbe zur Bildsprache wurde“ weitere Anregungen für die passende Ästhetik rund um die Tasse.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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