Lifestyle & Mode
K-Pop und der Getränketrend: Matcha in Südkoreas Popkultur
Wer nach kpop matcha trend südkorea sucht, will meist wissen, ob und wie K-Pop-Stars den Matcha-Boom in Südkorea mit vorangetrieben haben. Dokumentiert ist ein konkreter Fall: Die Sängerin Jennie von der Gruppe Blackpink berichtete öffentlich auf ihrem eigenen YouTube-Kanal, ihren morgendlichen Kaffee gegen Iced Matcha getauscht zu haben. Dieser Beitrag fiel zeitlich mit einem deutlichen Anstieg der Matcha-Nachfrage in südkoreanischen Cafés zusammen. Der Text ordnet ein, was belegt ist, was sich davon unterscheidet, und stellt klar, dass zwischen den genannten Personen und MATCHASHOCK keine geschäftliche Verbindung besteht.
Was zu Jennie und Matcha dokumentiert ist
Laut Korea Herald zeigte Jennie von Blackpink auf ihrem eigenen YouTube-Kanal, wie sie sich zuhause Iced Matcha zubereitet, und erklärte dabei, ihren Kaffee am Morgen zunehmend durch das Getränk zu ersetzen. Der Beitrag wird von der Zeitung als einer der Auslöser genannt, warum das Interesse an Matcha in Südkorea zusätzlich zugenommen hat. Wichtig für die Einordnung: Es handelt sich um eine öffentlich geteilte, persönliche Gewohnheit der Künstlerin, dokumentiert auf ihrem eigenen Kanal, nicht um eine Werbepartnerschaft mit einer bestimmten Matcha-Marke oder eine bezahlte Kooperation.
Weitere international bekannte Namen
Korea Herald nennt in derselben Einordnung auch internationale Stars wie Dua Lipa und Zendaya, die auf eigenen Instagram-Kanälen mit Matcha-Getränken zu sehen waren. Diese Beispiele werden im Artikel als Teil einer globalen Entwicklung beschrieben, bei der das Getränk über verschiedene Popkultur-Szenen hinweg sichtbar wurde, bevor es in Südkorea selbst zum Massenphänomen wurde. Auch hier gilt: Es handelt sich um öffentlich dokumentierte, eigene Beiträge der genannten Personen, keine Aussage über eine Zusammenarbeit mit einem bestimmten Anbieter oder eine Markenbotschafterschaft.
Die Zahlen hinter dem Boom in Südkorea
Der zeitliche Zusammenhang lässt sich mit Handelszahlen unterlegen. Laut einem weiteren Korea-Herald-Artikel stiegen die Verkäufe von Starbucks Korea bei seinem Jeju-Matcha-Latte und dem Jeju-Matcha-Cream-Frappuccino in der ersten Jahreshälfte 2025 um mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Kaffeehauskette Twosome Place verkaufte demnach über eine halbe Million Tassen ihrer neuen Matcha-Getränke innerhalb von zwei Wochen nach der Einführung. Auf Instagram fanden sich zu diesem Zeitpunkt mehr als 400.000 Beiträge unter dem koreanischen Matcha-Hashtag, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.
Wie weit der Trend in den Handel reicht
Der Boom blieb nicht auf Cafés beschränkt. Laut Korea Herald führten auch Convenience-Store-Ketten wie 7-Eleven und GS25 Matcha-Produkte ein, bis hin zu einem Matcha-Makgeolli genannten Reiswein. Auch Snack- und Süßwarenhersteller wie Lotte Wellfood brachten eigene Matcha-Varianten auf den Markt, ausdrücklich mit Blick auf jüngere Konsumentinnen und Konsumenten. Ein von der Zeitung zitierter Branchenvertreter beschreibt Matcha als eine seltene Zutat, die gleichzeitig Farbe, Geschmack und ein bestimmtes Lifestyle-Image liefere und deshalb über eine kurzfristige Modewelle hinausgehen könnte. Zur Frage, wie belastbar die weltweite Nachfrage angesichts begrenzter Anbauflächen ist, ordnet der Artikel „Matcha-Knappheit 2026: Die Zahlen hinter den leeren Regalen“ zusätzlichen Hintergrund ein.
Was sich nicht belegen lässt
Nicht dokumentiert ist eine gezielte, bezahlte Werbekampagne von K-Pop-Agenturen oder einzelnen Idols speziell für Matcha als Getränkekategorie. Die genannten Beispiele sind persönliche, öffentlich geteilte Beiträge einzelner Künstlerinnen, keine offiziellen Markenkampagnen. Auch eine direkte, belegte Kausalkette, wonach ein einzelnes Video allein für den gesamten Marktanstieg verantwortlich ist, lässt sich aus den Quellen nicht ableiten. Realistischer ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren: der allgemeine globale Matcha-Trend, die sichtbaren Beiträge einzelner Stars und die Reaktion der großen Handelsketten darauf, die sich gegenseitig befördert haben dürften.
Einordnung neben anderen K-Beauty-Marken
Der südkoreanische Matcha-Boom hängt eng mit der allgemeinen K-Beauty- und K-Wellness-Bewegung zusammen, die auch international expandiert. Ein Beispiel dafür ist die Marke Clöud Café, die den Sprung in den US-Handel geschafft hat. Beide Entwicklungen, der Café-Boom in Südkorea selbst und die Expansion einzelner Marken ins Ausland, laufen zeitlich parallel, ohne dass die Quellen sie als direkt voneinander abhängig beschreiben.
Wie sich der Trend von reinem Marketing unterscheidet
Ein wichtiger Unterschied zu klassischen Werbekampagnen liegt darin, dass die hier genannten Beiträge von den Künstlerinnen selbst und über ihre eigenen Kanäle geteilt wurden, ohne erkennbare Kennzeichnung als bezahlte Werbung. Das unterscheidet diese Fälle von klassischen Sponsoring-Deals, bei denen eine Marke gezielt für eine Erwähnung bezahlt. Für die Einordnung des Trends bedeutet das, dass der beschriebene Boom weniger auf gezielte Werbestrategien einzelner Unternehmen zurückgeht als vielmehr auf eine Kombination aus persönlichen Vorlieben einzelner Künstlerinnen, allgemeinem Interesse an Wellness-Themen und der Reaktion des Handels auf beides.
Wie sich der Trend im Café-Angebot zeigt
Die Reaktion der Café-Ketten zeigt sich nicht nur in reinen Verkaufszahlen, sondern auch in der Breite des Angebots. Laut Korea Herald erweiterte Starbucks Korea sein Sortiment auf neun verschiedene Matcha-Getränke landesweit, von klassischen Lattes bis zu Frappuccino-Varianten mit Jeju-Matcha. Auch kleinere, unabhängige Cafés reagierten mit eigenen Kreationen, etwa handgerührtem Matcha-Cappuccino oder Matcha-Gin-Tonic-Mischungen in Seoul, wie ein weiterer Bericht der Zeitung zu Seoul-Cafés zeigt. Diese Ausweitung des Angebots über eine einzelne Standardvariante hinaus deutet darauf hin, dass Ketten und unabhängige Betriebe den Trend nicht als kurzfristige Randerscheinung behandeln, sondern testen, wie sich Matcha dauerhaft in ein größeres Sortiment einfügen lässt.
Die Rolle von Jeju als Herkunftsregion
Ein wiederkehrendes Detail in der Berichterstattung ist die Herkunft des in Südkorea verwendeten Matchas von der Insel Jeju sowie aus den Regionen Mt. Jiri und Boseong. Anders als beim japanischen Matcha, der international am bekanntesten ist, positioniert sich koreanischer Matcha explizit über die eigene Herkunft und ein subtropisches Klima mit vulkanischem Boden, das laut den Quellen für den Teeanbau als vorteilhaft beschrieben wird. Diese Herkunftsbetonung unterscheidet den südkoreanischen Matcha-Trend von einer reinen Nachahmung japanischer Vorbilder und erklärt zusätzlich, warum sich in Südkorea eine eigenständige Café-Kultur rund um das Getränk entwickelt hat, statt bereits bestehende japanische Konzepte einfach zu übernehmen.
Was der Fall für andere Popkultur-Regionen zeigt
Der südkoreanische Fall reiht sich in ein breiteres Muster ein, bei dem einzelne, öffentlich sichtbare Gewohnheiten bekannter Künstlerinnen und Künstler mit einer allgemeinen Marktentwicklung zeitlich zusammenfallen, ohne dass sich eine einzelne Person als alleinige Ursache belegen lässt. Vergleichbare Beobachtungen gibt es auch aus anderen Popkultur-Regionen, in denen Getränketrends von Fans und Medien aufgegriffen werden, sobald eine bekannte Person sie öffentlich zeigt. Für Südkorea gilt dabei die Besonderheit, dass K-Pop-Fans international sehr aktiv auf Social-Media-Plattformen sind und Inhalte einzelner Künstlerinnen schnell in viele Sprachen und Länder weitertragen, was die Reichweite eines einzelnen Videos zusätzlich vergrößern kann, verglichen mit vergleichbaren Beiträgen aus anderen Musikszenen.
Was der Fall über Konsumverhalten aussagt
Insgesamt zeigt der südkoreanische Fall, dass ein einzelnes, öffentlich geteiltes Video selten allein für einen Markttrend verantwortlich ist, sondern eher als Verstärker innerhalb einer bereits laufenden Entwicklung erscheint. Die zugrunde liegenden Handelszahlen, etwa bei Starbucks Korea oder Twosome Place, hätten sich vermutlich auch ohne einzelne prominente Erwähnungen in eine ähnliche Richtung entwickelt, da Matcha bereits vor diesen Videos als globaler Trend etabliert war. Prominente Beiträge dürften den Zeitpunkt und die Geschwindigkeit dieser Entwicklung beeinflusst haben, nicht aber deren grundsätzliche Richtung, was die realistische Einschätzung solcher Zusammenhänge insgesamt erschwert.
Was für weitere Beobachtungen offenbleibt
Nicht abschließend geklärt ist anhand der vorliegenden Quellen, wie stark sich der Matcha-Boom in Südkorea auch ohne die genannten Beiträge einzelner Künstlerinnen entwickelt hätte, da sich Ursache und Begleiterscheinung im Nachhinein kaum sauber trennen lassen. Für künftige Berichterstattung wäre interessant, ob sich der Trend über 2025 und 2026 hinaus als dauerhafter Bestandteil der koreanischen Café-Kultur etabliert oder ob er, wie andere Food-Trends zuvor, nach einigen Jahren wieder deutlich abflaut. Diese Einschätzung bleibt bewusst offen, da sie sich mit dem derzeitigen Quellenstand nicht seriös beantworten lässt.
Wie sich Trendzahlen aus Hashtags einordnen lassen
Zahlen zu Beiträgen unter einem bestimmten Hashtag geben einen Anhaltspunkt für die Sichtbarkeit eines Themas, sagen aber wenig darüber aus, wie viele Menschen die Beiträge tatsächlich gesehen oder das Getränk selbst gekauft haben. Ein Hashtag kann mehrfach von denselben Nutzerinnen und Nutzern verwendet werden, und ein Anstieg an Beiträgen fällt oft mit Ereignissen wie einer neuen Café-Eröffnung oder einer saisonalen Aktion zusammen, ohne dass sich daraus eine feste Verkaufszahl ableiten lässt. Für eine verlässlichere Einschätzung eines Trends lohnt sich deshalb ein Blick auf mehrere Quellenarten gemeinsam, etwa Hashtag-Zahlen zusammen mit tatsächlichen Verkaufszahlen einzelner Handelsketten, wie sie in diesem Artikel bereits für Starbucks Korea und Twosome Place genannt wurden. Erst das Zusammenspiel mehrerer unabhängiger Indikatoren ergibt ein Bild, das über eine reine Momentaufnahme in sozialen Netzwerken hinausgeht.
Klarstellung und Übergang
Zwischen den hier genannten Künstlerinnen, den genannten Handelsketten und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Unabhängig von Popkultur und Handelszahlen bleibt Matcha zunächst ein Pulver aus gemahlenen grünen Teeblättern. MATCHASHOCK bietet dafür Bio-Matcha aus kontrolliert ökologischem Anbau, Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141, im Labor auf Rückstände geprüft. Die 30-Gramm-Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert 1 bis 2 Werktage.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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