Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Lifestyle & Mode

Matcha-Cafés mit prominenten Investoren

Matcha-Cafés mit prominenten Investoren sind kein Einzelfall: Ein ausführlich dokumentiertes Beispiel ist das Baltimorer Unternehmen Equitea, bei dem Gwyneth Paltrow seit 2023 als Investorin, Beraterin und Beiratsmitglied auftritt und das inzwischen ein eigenes Matcha-Café eröffnet hat. Dieser Artikel beschreibt diesen Fall im Detail, von der Gründung des Unternehmens über den Einstieg der Investorin bis zum stationären Café, und ordnet ein, wie eine solche Investition überhaupt zustande kommt. Ein weiterer, älterer Fall aus New York wird in einem eigenen Artikel behandelt.

Equitea: vom Familienunternehmen zur Investition

Equitea wurde 2022 in Baltimore von Quentin und Erin Vennie gegründet, nachdem das Ehepaar nach einer natürlichen Herangehensweise für die ADHS-Diagnose ihres Sohnes gesucht hatte. Aus dieser persönlichen Motivation entstand ein Tee-Unternehmen, das inzwischen nach eigenen Angaben in mehr als 600 Geschäften in 28 US-Bundesstaaten vertreten ist, unter anderem bei den Supermarktketten Sprouts und Albertsons. Quentin Vennie, der aus West Baltimore stammt, zog mit seiner Familie zunächst nach Kalifornien, weil die Nachfrage vor Ort nicht ausreichte, um das Unternehmen zu tragen. An der Westküste wuchs das Geschäft dann deutlich schneller als zuvor in Baltimore.

Wie Gwyneth Paltrow zur Investorin wurde

Der Kontakt entstand über Social Media: 2023 veröffentlichte Gwyneth Paltrow ein Instagram-Video, in dem sie Equitea-Dosen aus ihrem Kühlschrank zeigte und die Marke als ihren bevorzugten Eistee bezeichnete. Aus diesem Kontakt wurde eine geschäftliche Beziehung: Paltrow ist seither als Investorin, Beraterin und Mitglied des Beirats bei Equitea eingetragen, das Unternehmen selbst beschreibt sie als eng eingebunden und aktiv, auch wenn sie nicht persönlich nach Baltimore reist. Weitere Investoren, die dem Beispiel folgten, sind nach Unternehmensangaben die Fernsehpersönlichkeit Candace Nelson und die Yogalehrerin Kathryn Budig, die beide nach Paltrows Einstieg ebenfalls in das Unternehmen investierten.

Vom Getränk zum eigenen Café

Auf die Investition folgte ein weiterer Schritt: Equitea eröffnete mit „House 28 Matcha by Equitea“ ein eigenes Café in der Remington Row in Baltimore, an der Adresse 311 West 28th Street. Die Getränke dort kosten zwischen 3 und 9 US-Dollar. Das Café ist an Wochentagen von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Damit wandelte sich Equitea von einem reinen Handelsprodukt in Supermarktregalen zu einem eigenen stationären Matcha-Café mit fester Adresse, direkt in der Heimatstadt seiner Gründer, in der das Unternehmen ursprünglich gestartet war, bevor es an der Westküste zu seinem eigentlichen Wachstum kam.

Warum Prominente in Getränkemarken investieren

Investitionen von Prominenten in Getränkemarken folgen häufig demselben Muster: Ein Star wird zunächst Kundin oder Kunde, äußert sich öffentlich positiv, und aus dieser Sichtbarkeit entsteht ein Investment-Angebot des Unternehmens, oft bevor überhaupt eine offizielle Werbeanfrage gestellt wird. Für die Marke bedeutet das reichweitenstarke Aufmerksamkeit ohne klassisches Werbebudget, für die investierende Person eine Beteiligung an einem wachsenden Markt zu einem frühen, günstigen Zeitpunkt. Bei Equitea beschreibt das Unternehmen selbst, dass der Kontakt zu Paltrow das Geschäft in kurzer Zeit deutlich vergrößert habe, unter anderem durch die Aufnahme in landesweite Supermarktketten, die dem Unternehmen zuvor verschlossen geblieben waren.

Ein zweiter dokumentierter Fall aus New York

Neben Equitea gibt es mit dem New Yorker Unternehmen MatchaBar ein weiteres, älteres und noch bekannteres Beispiel für ein Matcha-Café mit prominenten Investoren, das 2018 eine achtstellige Finanzierungsrunde unter anderem mit dem Musiker Drake abschloss. Weil dieser Fall besonders umfangreich dokumentiert ist, mit einer eigenen Pressemitteilung und mehreren unabhängigen Wirtschaftsmedien als Quelle, wird er in einem eigenen Artikel ausführlich beschrieben, statt hier nur oberflächlich mit angeschnitten zu werden.

Was Equitea von einer klassischen Werbekooperation unterscheidet

Der wesentliche Unterschied zwischen dem Fall Equitea und einer klassischen Werbekooperation liegt in der Reihenfolge: Paltrow wurde zuerst Kundin, dann erst Investorin, nicht umgekehrt. Bei klassischen Werbedeals sucht ein Unternehmen gezielt nach einer bekannten Person, bietet eine Bezahlung an und lässt anschließend eine Kampagne produzieren. Bei Equitea entstand die geschäftliche Beziehung dagegen aus einer bereits bestehenden, freiwilligen Nutzung des Produkts, die erst im Nachhinein in eine formelle Investition überführt wurde. Unternehmen aus dem Getränkebereich beschreiben diesen Weg häufig als glaubwürdiger als eine bezahlte Kampagne, weil die anfängliche Empfehlung nicht auf einem Vertrag beruhte, auch wenn daraus im Fall Equitea inzwischen eine feste geschäftliche Rolle mit Sitz im Beirat geworden ist.

Was die Aufnahme in große Supermarktketten praktisch bedeutet

Die Aufnahme in Ketten wie Sprouts und Albertsons bedeutet für ein kleines Unternehmen wie Equitea einen erheblichen logistischen Sprung: Statt einzelne Bestellungen für ein oder wenige Geschäfte abzuwickeln, muss die Produktion plötzlich zuverlässig mehrere Hundert Filialen gleichzeitig beliefern können, mit entsprechenden Anforderungen an Lagerhaltung, Haltbarkeit und Lieferketten. Für viele kleine Getränkemarken ist genau dieser Schritt von der lokalen Nische in den landesweiten Einzelhandel der schwierigste Moment ihrer Unternehmensgeschichte, weil dafür Kapital für Vorproduktion und Logistik nötig ist, das ein junges Unternehmen ohne einen zahlungskräftigen Investor im Hintergrund häufig nicht aufbringen kann.

Wie sich das Café von der reinen Produktmarke unterscheidet

Equitea verkaufte seine Produkte zunächst ausschließlich über den Einzelhandel, ohne einen eigenen Ort, an dem Kundinnen und Kunden das Getränk direkt vor Ort bestellen konnten. Mit der Eröffnung von House 28 Matcha kam eine zusätzliche, persönlichere Vertriebsform hinzu, bei der das Unternehmen direkten Kontakt zur lokalen Kundschaft in Baltimore aufbauen kann, statt nur über Supermarktregale wahrgenommen zu werden. Für ein Unternehmen, das ursprünglich aus einer privaten Familiensituation entstanden ist, bedeutet ein eigenes Café auch eine Rückkehr zu einer lokalen, persönlichen Ebene, nachdem das eigentliche Umsatzwachstum zuvor überwiegend über den landesweiten Einzelhandel an der Westküste stattgefunden hatte.

Was der Fall über kleine, familiengeführte Marken zeigt

Equitea unterscheidet sich von vielen anderen prominent unterstützten Getränkemarken dadurch, dass das Unternehmen nicht von vornherein auf eine Investition von außen ausgelegt war, sondern aus einem privaten, familiären Anlass entstand. Erst nachdem die Marke bereits mehrere Jahre eigenständig gewachsen war, kam die Investition einer bekannten Person hinzu, statt am Anfang der Unternehmensgeschichte zu stehen. Für kleinere, unabhängige Getränkehersteller zeigt dieser Fall, dass sich eine solche Investition nicht zwangsläufig planen lässt, sondern häufig aus einer zufälligen, öffentlich sichtbaren Nutzung des Produkts entsteht, die sich im Nachhinein kaum gezielt herbeiführen lässt.

Woran sich erkennen lässt, was tatsächlich in der Tasse ist

Wer in einem Matcha-Café bestellt, kann schon vor dem ersten Schluck einiges über die Zubereitung ablesen. Ein frisch aufgeschlagener Matcha zeigt eine kräftige, leuchtend grüne Farbe mit einem feinen, stabilen Schaum an der Oberfläche; wirkt die Farbe eher blass, gräulich oder bräunlich, deutet das häufig auf ältere oder geringer eingestufte Ware hin, die stärker oxidiert ist. Ein zweiter Hinweis ist die Zubereitung selbst: Wird das Pulver sichtbar am Tresen mit warmem Wasser aufgeschlagen, lässt sich die Menge und die Konsistenz direkt beobachten, während ein fertig gemixtes Getränk aus einer vorproduzierten Flasche oder einem Sirup diese Kontrolle nicht zulässt. Auch der Geschmack gibt Aufschluss: Frisch angerührter Matcha schmeckt mild und leicht süßlich mit wenig Bitterkeit, während ein stark bitterer, harscher Nachgeschmack häufig entweder auf zu heißes Wasser bei der Zubereitung oder auf eine geringere Pulverqualität hindeutet. Wer unsicher ist, kann im Café auch direkt nach der verwendeten Sorte und der Herkunft fragen, das gehört an vielen Tresen inzwischen zum Standardgespräch, ohne dass daraus ein Vergleich zwischen einzelnen Anbietern gezogen werden muss.

Was ein Café-Standort für ein solches Geschäft technisch braucht

Bevor aus einer Getränkemarke ein eigener Ausschank wird, muss ein Standort mehrere Grundvoraussetzungen erfüllen: eine gastronomische Genehmigung der zuständigen Behörde, eine Küche oder zumindest eine Ausgabestelle mit Wasseranschluss und Kühlung, ausreichend Lagerfläche für Pulver, Milch und Zubehör sowie eine Lage mit genug Laufkundschaft, um die laufenden Kosten für Miete und Personal zu decken. Anders als beim reinen Verkauf über den Einzelhandel trägt ein Unternehmen mit eigenem Café zusätzlich das Risiko fester monatlicher Kosten, unabhängig davon, wie viele Gäste tatsächlich kommen. Deshalb folgt der Schritt vom reinen Produkt zum eigenen Ausschank in der Gastronomie meist erst, wenn eine Marke bereits über den Handel ein verlässliches Stammpublikum aufgebaut hat, das sich lokal bündeln lässt.

Klarstellung zu den genannten Personen und Unternehmen

Gwyneth Paltrow, Candace Nelson, Kathryn Budig und das Unternehmen Equitea werden hier ausschließlich auf Grundlage öffentlich zugänglicher Berichte beschrieben. Zwischen ihnen und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Keine der genannten Personen trinkt, empfiehlt oder kennt MATCHASHOCK, und diese Aussage wird an keiner Stelle behauptet oder angedeutet.

Matcha ohne prominente Investoren im Hintergrund

MATCHASHOCK kommt ohne Investoren aus der Unterhaltungsbranche aus. Die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha kostet 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm), kontrolliert über die Stelle DE-ÖKO-006, gekennzeichnet mit CN-BIO-141, und im Labor auf Rückstände geprüft. Bei zwei Dosen liegt der Grundpreis bei 766,67 Euro je Kilogramm (46,00 Euro gesamt), bei sechs Dosen bei 600,00 Euro je Kilogramm, macht zusammen 108,00 Euro. Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage, ein Abo oder ein Starter-Set gibt es nicht. Wer sich für weitere Beispiele aus der Prominenten-Szene interessiert, findet eine Übersicht in „Prominente und Matcha: 13 Namen mit echtem Beleg“. Der Grundpreis je Kilogramm steht bei uns an jeder Preisstelle, unabhängig davon, wie ein Erzeugnis sonst beworben wird.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel