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Trends

Matcha Indien Trend: wie das grüne Pulver Indiens Ästhetik-Ökonomie prägt

Matcha Indien Trend beschreibt eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren vor allem in den großen Städten Indiens sichtbar geworden ist: Matcha hat sich dort von einem Nischengetränk zu einem festen Bestandteil der urbanen Café- und Beauty-Szene entwickelt. Nach Berichten des Fachmediums afaqs wird Matcha in Indien längst nicht mehr nur getrunken, sondern gezielt in Bildern, Verpackungen und Kampagnen inszeniert. Wer nach dem Suchbegriff sucht, will meist verstehen, warum ausgerechnet Matcha in Indien zu einem solchen Symbol geworden ist und welche Marken und Zahlen dahinterstehen.

Matcha Indien Trend: vom Nischengetränk zum Symbol für urbanen Lebensstil

Nach Angaben von afaqs hat sich Matcha in Indien innerhalb weniger Jahre von einem Nischenprodukt für kleine Wellnessläden zu einem sichtbaren Bestandteil der Café-Kultur in Städten wie Mumbai, Delhi oder Bangalore entwickelt. Beschrieben wird eine Entwicklung, bei der die Farbe und Optik des Getränks in sozialen Netzwerken eine ähnlich große Rolle spielen wie der Geschmack selbst. Ein in dem Artikel zitierter Social-Media-Beitrag bringt diese Haltung sinngemäß auf den Punkt, wenn dort sinngemäß steht, Matcha werde weniger wegen des Geschmacks als wegen der Optik getrunken. Diese Beobachtung deckt sich mit Berichten weiterer Medien, die Matcha in Indien vor allem als visuelles und kulturelles Statussymbol beschreiben. Für viele städtische Konsumentinnen und Konsumenten in Indien gilt ein Foto der eigenen Matcha-Schale demnach inzwischen als ebenso wichtiger Teil des Erlebnisses wie das Getränk selbst, was sich unmittelbar auf die Art auswirkt, wie Cafés ihre Getränke servieren und präsentieren.

Welche Zahlen den Markt in Indien beschreiben

Nach Marktzahlen, die von mehreren Quellen genannt werden, wird der Wert des indischen Matcha-Marktes für das Jahr 2024 auf umgerechnet rund 104 Millionen US-Dollar geschätzt, mit einer erwarteten Steigerung auf etwa 167 Millionen US-Dollar bis zum Jahr 2030. Diese Zahlen werden sowohl im Umfeld von afaqs als auch in weiteren Wirtschaftsmedien im gleichen Zusammenhang genannt und decken sich in der Größenordnung. Die genaue Berechnungsmethode variiert je nach Quelle, weshalb die Zahlen als grobe Einordnung und nicht als exakte amtliche Statistik zu verstehen sind.

Matcha in indischen Kaffeeketten und Cafés

Nach Angaben von afaqs listen mittlerweile mehrere große Ketten wie Starbucks, Blue Tokai und Third Wave Coffee eigene Matcha-Getränke in ihrer indischen Karte. Als Grund wird unter anderem genannt, dass Matcha-Getränke in sozialen Netzwerken häufiger geteilt werden als klassische braune Kaffeegetränke, was für die Ketten einen zusätzlichen Werbewert hat, der über den reinen Verkauf hinausgeht. Damit folgt die Entwicklung in Indien einem Muster, das auch in anderen Ländern zu beobachten ist: Matcha wird gezielt dort platziert, wo eine junge, städtische Zielgruppe unterwegs ist.

Bree Matcha und der Auftritt einer Bollywood-Schauspielerin

Ein wiederkehrendes Beispiel in der Berichterstattung ist die Marke Bree Matcha, die von der Schauspielerin Sanya Malhotra mitgegründet wurde und sich als indische Marke mit japanischem Matcha und einem bewusst gestalteten Markenauftritt positioniert. Diese Verbindung zwischen einer bekannten Person aus der Filmbranche und einer eigenen Getränkemarke wird in mehreren Quellen als Beispiel dafür genannt, wie Prominenz und Ästhetik-Ökonomie in Indien zusammenwirken. Mehr zum Hintergrund dieser Gründung beschreibt der Beitrag „Sanya Malhotra und Bree Matcha: der Schritt zur Unternehmerin“. Sanya Malhotra steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu MATCHASHOCK; die Angaben zu ihr stammen ausschließlich aus öffentlicher Berichterstattung.

Diskussion um Ästhetik und Tradition in Indien

Die Entwicklung wird in Indien nicht einhellig gleich eingeordnet. Mehrere Quellen beschreiben eine Diskussion darüber, ob das Interesse an Matcha eher der Optik gilt als der jahrhundertealten Chai-Tradition, die in Indien einen festen Platz im Alltag hat. Diese Diskussion dreht sich weniger um das Getränk Matcha selbst als um die allgemeinere Frage, wie stark visuelle Trends auf Social Media inzwischen mitbestimmen, welches Getränk gerade als angesagt gilt, unabhängig vom jeweiligen Geschmack. Für Chai als traditionelles Getränk bedeutet die Debatte vor allem eine neue Konkurrenz um Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken, ohne dass die Berichterstattung daraus ein Urteil über die Qualität eines der beiden Getränke ableitet.

Matcha jenseits des Getränks: Beauty und Verpackungsdesign

Neben Cafés greifen auch indische Beauty-Marken die grüne Farbe und die pflanzliche Herkunft von Matcha auf, etwa in Verpackungen und Produktnamen. Nach Angaben von afaqs positionieren sich Marken wie Nykaa Skin mit entsprechenden Produkten bewusst im gleichen ästhetischen Umfeld wie die Café-Szene. Diese Verbindung zwischen Getränk, Mode und Beauty ist kein rein indisches Phänomen, sondern Teil eines weltweiten Musters, das auch im Beitrag „Matcha Aesthetic: das Grün im Bild kommt aus der Dose“ beschrieben wird.

Wie sich die Entwicklung in Indien in den globalen Matcha-Trend einordnet

Der indische Markt ist Teil einer größeren, weltweiten Entwicklung, bei der Matcha in immer mehr Ländern von einem japanischen Nischenprodukt zu einem globalen Lifestyle-Getränk wird. Einen Überblick über diese internationale Verbreitung liefert der Beitrag „Matcha weltweit: wohin das grüne Pulver gerade geht“. Zum Vergleich beschreibt der Beitrag „Matcha in den USA: ein belegter Markt“, wie ein anderer großer Markt eine ähnliche Entwicklung bereits einige Jahre früher durchlaufen hat. Steigende Nachfrage in mehreren Ländern gleichzeitig wirkt sich dabei auch auf die Preise am japanischen Ursprungsort aus, da die dortige Erntemenge nur begrenzt und nicht kurzfristig ausweitbar ist, was mehrere Marktbeobachtungen unabhängig voneinander bestätigen.

Was die indische Entwicklung von anderen Märkten unterscheidet

Anders als in einigen westlichen Märkten, in denen Matcha zunächst über kleine, spezialisierte Cafés bekannt wurde, verläuft die Verbreitung in Indien nach Angaben von afaqs stärker über etablierte Kettenbetriebe und über soziale Netzwerke gleichzeitig. Diese Kombination aus großen, bereits vorhandenen Vertriebsstrukturen und einer jungen, digital sehr aktiven Zielgruppe wird in der Berichterstattung als Erklärung dafür genannt, warum sich der Trend in Indien innerhalb weniger Jahre so schnell verbreiten konnte, obwohl das Getränk selbst dort keine lange eigene Tradition hat. Für Beobachterinnen und Beobachter des globalen Matcha-Marktes gilt Indien deshalb inzwischen als eines der Länder, deren weitere Entwicklung mit besonderem Interesse verfolgt wird.

Welche Rolle indische D2C-Marken im Vergleich zu großen Ketten spielen

Neben großen internationalen Kaffeeketten treten in Indien zunehmend auch kleinere, direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher verkaufende Marken auf, die sich ausschließlich auf Matcha und verwandte Produkte spezialisiert haben. Diese sogenannten D2C-Marken setzen nach Angaben von afaqs häufig stärker auf ein durchgestaltetes Markenbild und eine enge Präsenz in sozialen Netzwerken als auf ein breites Filialnetz. Für den Gesamtmarkt bedeutet diese Kombination aus großen Ketten und kleinen, spezialisierten Marken, dass Matcha in Indien inzwischen über sehr unterschiedliche Kanäle gleichzeitig wächst, von der Kaffeekette bis zum reinen Onlinehandel, was die Einordnung als einheitliche Marktgröße zusätzlich erschwert. Analystinnen und Analysten, die in der Berichterstattung zitiert werden, gehen davon aus, dass sich dieses Nebeneinander verschiedener Vertriebswege in den kommenden Jahren eher verstärken als auflösen wird, da beide Modelle unterschiedliche Teile derselben, wachsenden Zielgruppe ansprechen. Für internationale Beobachterinnen und Beobachter des Matcha-Marktes gilt Indien deshalb inzwischen als eines der Länder, in denen sich am deutlichsten zeigt, wie unterschiedlich ein und dasselbe Produkt je nach lokalem Handelsumfeld vermarktet und wahrgenommen werden kann, selbst wenn die zugrunde liegende Zutat überall dieselbe bleibt.

Was der Begriff Ästhetik-Ökonomie beschreibt

Der in der Berichterstattung verwendete Begriff Ästhetik-Ökonomie beschreibt allgemein eine Entwicklung, bei der die optische Erscheinung eines Produkts einen eigenständigen wirtschaftlichen Wert erhält, unabhängig von seinen ursprünglichen Eigenschaften. Bei einem Getränk wie Matcha bedeutet das, dass neben Geschmack und Zusammensetzung zunehmend auch die Farbe, die Form der Schale und die Gestaltung eines Fotos darüber entscheiden, ob ein Produkt in sozialen Netzwerken geteilt wird. Für Unternehmen verändert dieser Mechanismus, worauf bei der Produktentwicklung Wert gelegt wird: Neben der Rezeptur rückt zunehmend auch die Frage in den Vordergrund, wie ein fertiges Getränk in einem Kurzvideo oder einem einzelnen Foto wirkt. Diese Verschiebung ist kein rein indisches Phänomen, zeigt sich dort nach Angaben von afaqs aber besonders deutlich, weil ein großer Teil der jungen, städtischen Zielgruppe des Landes einen Großteil ihrer Kaufentscheidungen über soziale Netzwerke trifft, statt sich vorrangig an klassischer Werbung zu orientieren. Für ein Getränk wie Matcha, dessen Farbe sich deutlich von klassischem braunem Kaffee unterscheidet, ergibt sich daraus ein struktureller Vorteil gegenüber weniger fotogenen Alternativen.

Matcha aus einer Dose, unabhängig vom Trend

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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