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Lifestyle & Mode

Matcha-Blond und Matcha-Braun: der Haarfarben-Trend

Matcha als Haarfarben-Trend bedeutet: Coloristinnen und Coloristen greifen den gedeckten Grünton von Matcha auf und übertragen ihn in zwei Richtungen auf Haare, einmal als kühles, metallisches Grün auf hellem Grund und einmal als warmer Grünschimmer in brauner Balayage. Die Haarfarbenmarke Good Dye Young stellt in ihrem eigenen Trendbericht für 2026 einen Ton namens „Metallic Matcha“ vor, ein zweifarbiges, entsättigtes Grau-Grün. Daneben beschreiben Beauty-Seiten eine zweite Richtung, „Matcha Chocolate“, bei der der Grünton als sanfter Unterton in braunem Haar auftaucht. Wie beide Varianten funktionieren, welche Ausgangshaare sich eignen und wie sich der Trend in die größere Matcha-Grün-Bewegung einordnet, erfährst du hier.

Was Metallic Matcha nach Angaben von Good Dye Young ist

Die Haarfarbenmarke Good Dye Young beschreibt in ihrem eigenen Trendbericht für 2026 einen Farbton namens „Metallic Matcha“ als kühl-getöntes, metallisches Grün mit hohem Glanz und deutlicher Dimension. Nach eigenen Angaben des Unternehmens handelt es sich um einen zweifarbigen, entsättigten Grau-Grün-Ton, der subtile Tiefe zeigt, ohne flach oder neonfarben zu wirken. Der Ton wird von der Marke als eine kühlere, raffiniertere Weiterentwicklung früherer, kräftigerer Grüntöne in der Haarfarbe positioniert und richtet sich damit eher an ein dezentes als an ein auffälliges Farbergebnis.

Wie der Ton technisch aufgetragen wird

Laut Good Dye Young erfolgt die Anwendung in mehreren Schritten: Zunächst wird ein dunklerer, teefarbener Ton von den Wurzeln zur Haarmitte aufgetragen, um Tiefe zu schaffen. Anschließend kommt ein hellerer Ton namens „Iced Matcha“ auf die Spitzen, bevor beide Farben in der Haarmitte ineinander verblendet werden, damit ein mehrdimensionales Ergebnis entsteht. Nach Angaben der Marke funktioniert die Technik am besten auf bereits aufgehelltem, blondem oder hellem Haar, da die Farbe darauf am deutlichsten sichtbar wird. Genau diese Kombination aus dunklerer Basis und hellerem „Iced Matcha“-Ton auf blondem Grund erklärt, warum manche Coloristinnen und Coloristen auch von „Matcha-Blond“ sprechen.

Matcha Chocolate: die Variante für braunes Haar

Neben dem grün-metallischen Ansatz gibt es eine zweite, ruhigere Richtung: die sogenannte Matcha-Chocolate-Balayage. Dabei bleibt der Haaransatz dunkel und natürlich, während in den Längen fein gesetzte, gedämpfte Grün-Braun-Strähnen für zusätzliche Tiefe sorgen. Diese Technik lässt sich nach Angaben von Beauty-Seiten flexibel einsetzen, etwa als feine Strähnchen, klassische Balayage, Peekaboo-Färbung, Ombré-Spitzen oder als durchgängige, gedeckte Brauntönung mit grünem Unterton. Wer diesen Namen hört, kann sich darunter also den „Matcha-Braun“-Teil des Trends vorstellen: ein warmer, natürlicher Braunton mit einem Hauch von Grün statt eines klar erkennbaren Grüns.

Für welche Ausgangshaare sich welche Variante eignet

Metallic Matcha setzt einen hellen, meist aufgehellten Untergrund voraus, weil das kühle Grün auf dunklerem Haar kaum sichtbar wäre. Matcha Chocolate funktioniert dagegen gerade deshalb gut auf natürlich braunem Haar, weil der Grünton dort nur als Unterton mitschwingt statt als eigenständige Farbe zu dominieren. Wer sich unsicher ist, welche der beiden Varianten zur eigenen Haarfarbe passt, bespricht das am besten mit einem Coloristen oder einer Coloristin vor Ort, da die Ausgangsfarbe des eigenen Haars stark beeinflusst, wie nah das Ergebnis am Vorbild aus dem Trendbericht liegt.

Wie sich Matcha-Grün als Farbe generell einordnen lässt

Dass Grüntöne rund um Matcha aktuell über die Haarfarbe hinaus gefragt sind, zeigt sich auch anderswo: Bei den Nagelfarben für 2026 zählt ein gedämpftes Matcha-Grün laut einem über AOL verbreiteten Bericht zu den meistgefragten Tönen der Saison. Eine befragte Nageldesignerin ordnet die Farbe dort als hell, aber nicht zu laut ein und beschreibt sie als angenehm unaufgeregt. Das bestätigt, dass Matcha-Grün derzeit branchenübergreifend als ruhige, gut tragbare Trendfarbe gilt, von der Kleidung bis zur Maniküre, und die Haarfarbe fügt sich in dieses größere Bild ein.

Pflege nach der Farbbehandlung

Grüntöne im Haar verblassen erfahrungsgemäß unterschiedlich schnell, abhängig von Haarstruktur, Waschfrequenz und verwendeter Pflege. Kühles Ausspülen nach der Anwendung wird bei Metallic Matcha von Good Dye Young ausdrücklich empfohlen, um den Glanz zu erhalten. Wer Wert auf ein möglichst lange sichtbares Ergebnis legt, wäscht das Haar seltener und nutzt möglichst milde, farberhaltende Produkte, da häufiges Waschen mit stark reinigenden Shampoos frische Farbtöne generell schneller austreten lässt als bei naturbelassenem Haar.

Was vor der Umsetzung wichtig ist

Sowohl Metallic Matcha als auch Matcha Chocolate sind Farbtechniken, die auf professionell vorbereitetem Haar entstehen, meist auf zuvor aufgehelltem Untergrund. Wer einen dieser Töne ausprobieren möchte, bespricht die Umsetzung am besten mit einem Coloristen oder einer Coloristin vor Ort, da die Ausgangsfarbe des eigenen Haars stark beeinflusst, wie nah das Ergebnis am Vorbild liegt. Grüntöne verblassen zudem unterschiedlich schnell je nach Haarstruktur und Pflege, was bei der Entscheidung für oder gegen den Trend eine Rolle spielt, ebenso wie die Frage, wie oft ein Nachfärbetermin realistisch möglich ist.

Welche Kleidungs- und Make-up-Farben dazu passen

Wer sich für einen grünstichigen Haarton entscheidet, kombiniert ihn nach allgemeiner Stylingpraxis meist mit gedeckten, warmen Farbtönen in Kleidung und Make-up, statt mit weiteren kräftigen Farben, die mit dem Haar konkurrieren würden. Erdtöne, Beige und dezente Brauntöne lassen den Haarton dabei besonders zur Geltung kommen. Wer ohnehin bereits Kleidung im Matcha-Grün-Farbton trägt, wie im Artikel „Matcha-Grün im Kleiderschrank: die Capsule-Wardrobe-Idee“ beschrieben, kann Haarfarbe und Garderobe bewusst aufeinander abstimmen, muss das aber nicht, da beide Trends unabhängig voneinander funktionieren.

Wie sich der Trend von früheren grünen Haarfarben unterscheidet

Grüne Haarfarben sind kein neues Phänomen, wurden in der Vergangenheit aber häufig als kräftige, klar erkennbare Farbe eingesetzt, etwa in Neongrün oder Smaragdgrün. Metallic Matcha und Matcha Chocolate setzen dagegen bewusst auf gedämpfte, natürlich wirkende Nuancen, die sich eher in bestehende Frisuren einfügen als sie komplett zu verändern. Dieser Unterschied erklärt, warum die aktuelle Matcha-Welle auch Menschen anspricht, die sich an auffälligeren Grüntönen zuvor nicht herangetraut hätten, weil das Ergebnis insgesamt dezenter bleibt als frühere, kräftigere Varianten.

Warum Grüntöne im Haar technisch anspruchsvoll sind

Grüne Farbpigmente gelten unter Coloristinnen und Coloristen allgemein als vergleichsweise anspruchsvoll, weil sie auf unterschiedlichen Ausgangstönen sehr unterschiedlich wirken und leicht mit vorhandenen Gelb- oder Orangeanteilen im Haar reagieren können. Aus diesem Grund setzen Techniken wie Metallic Matcha oder Matcha Chocolate meist eine vorherige, kontrollierte Aufhellung voraus, bei der unerwünschte Untertöne gezielt neutralisiert werden, bevor der eigentliche Grünton aufgetragen wird. Wer das zuhause ohne Vorerfahrung versucht, riskiert damit ein Ergebnis, das deutlich vom Vorbild aus dem Trendbericht abweicht.

Was ein solcher Farbtermin ungefähr bedeutet

Mehrfarbige Techniken wie Metallic Matcha oder Matcha Chocolate gehören in Friseursalons meist zu den aufwendigeren Terminen, weil mehrere Farbtöne einzeln aufgetragen und ineinander verblendet werden müssen, statt das Haar in einem Arbeitsschritt komplett umzufärben. Wer sich für eine dieser Techniken entscheidet, plant daher am besten mehr Zeit für den Termin ein als bei einer einfarbigen Tönung, und bespricht vorab, wie oft ein Nachfärbetermin realistisch nötig sein wird, um das Ergebnis zu erhalten.

Eine temporäre Alternative zum Ausprobieren

Wer sich nicht sicher ist, ob ein dauerhafter Grünton zur eigenen Haarfarbe passt, kann vorab auf halbpermanente Tönungen oder Farbsprays zurückgreifen, die sich nach wenigen Wäschen wieder auswaschen. Solche Produkte eignen sich gut, um die Wirkung eines Farbtons wie Metallic Matcha für einen einzelnen Anlass zu testen, bevor eine dauerhafte Aufhellung und Färbung beim Coloristen oder der Coloristin ansteht. Auf diese Weise lässt sich das Risiko einer Fehlentscheidung deutlich verringern, ohne gleich das gesamte Haar dauerhaft zu verändern.

Vom Haarton zur eigenen Tasse

Wer wissen möchte, wie das Grün überhaupt entsteht, das gerade Haarfarbe, Mode und Nagellack erreicht, findet die Antwort im Ursprung: im Matcha-Pulver selbst. Mehr zur Herkunft der Farbe im Bild steht im Artikel „Matcha Aesthetic: das Grün im Bild kommt aus der Dose“. Bei uns kostet eine 30-Gramm-Dose Matcha 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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