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Prominente & Marken

Leonie Hanne Onyx Matcha Club London: das steckt hinter der neuen Adresse

Leonie Hanne Onyx Matcha Club London ist seit dem 7. August 2026 mehr als ein Suchbegriff: An diesem Tag eröffnete die deutsche Modeinfluencerin Leonie Hanne zusammen mit Alex Galievsky, der das Projekt mitgegründet hat, den Onyx Matcha Club in der Motcomb Street 13 im Londoner Stadtteil Belgravia. Der Standort war zuvor ein Restaurant von Yotam Ottolenghi. Das neue Café setzt auf ein zurückhaltendes, hochwertiges Konzept und ist nach dem grünen Onyx-Gestein benannt, dessen fließende Muster an geschlagenen Matcha mit Milch erinnern sollen, wie es in der Berichterstattung zur Eröffnung heißt.

Leonie Hanne Onyx Matcha Club London: wer die Gründerin ist

Leonie Hanne wurde am 31. Juli 1988 in Hamburg geboren und zählt zu den bekanntesten deutschen Modeinfluencerinnen. Nach einem Studium an der HSBA Hamburg School of Business Administration arbeitete sie zunächst als Strategieberaterin bei der Otto GmbH, bevor sie 2014 kündigte, um ihren Modeblog hauptberuflich zu betreiben. Heute folgen ihr nach öffentlich zugänglichen Angaben mehr als 4,5 Millionen Menschen auf Instagram und 1,6 Millionen auf TikTok. Sie hat unter anderem mit Louis Vuitton, La Mer, Pandora und Tommy Hilfiger zusammengearbeitet und war für Rebecca Minkoff während der New York Fashion Week auf dem Laufsteg. Neben der reinen Reichweite auf Instagram und TikTok gilt Hanne in der Modebranche vor allem deshalb als einflussreich, weil sie über mehrere Jahre hinweg konstant mit großen Luxusmarken zusammengearbeitet hat, statt nur kurzfristig einzelne Kooperationen anzunehmen. Zu Umsatzzahlen ihrer Werbekooperationen äußert sich Hanne öffentlich nicht, dokumentiert sind lediglich die Marken selbst und die jeweiligen Anlässe der Zusammenarbeit, etwa der Laufsteg-Auftritt für Rebecca Minkoff. Ihre Karriere gilt in der deutschen Modebranche häufig als Beispiel dafür, wie sich eine Bloggerinnen-Tätigkeit über ein Jahrzehnt hinweg zu einem eigenständigen, international vernetzten Geschäft entwickeln kann, das inzwischen auch eine eigene Gastronomieadresse umfasst.

Vom Ottolenghi-Lokal zum Matcha-Club

Die Adresse Motcomb Street 13 in Belgravia war zuvor ein Restaurant von Sternekoch Yotam Ottolenghi. Mit der Übernahme durch den Onyx Matcha Club wechselt der Standort das Konzept komplett: Statt nahöstlich geprägter Küche steht nun eine reduzierte Matcha-Karte im Zentrum. Belgravia gilt als eines der teuersten Wohnviertel Londons, was zur ruhigen, zurückhaltenden Ausrichtung des neuen Cafés passt und die Zielgruppe des Standorts von vornherein eingrenzt. Ein Konzeptwechsel an einer bereits etablierten Gastronomieadresse gilt in London grundsätzlich als risikoärmer als eine komplette Neueröffnung, weil Lage und Grundinfrastruktur bereits bekannt und erprobt sind. Für langjährige Stammgäste des vorherigen Restaurants bedeutet der Wechsel einen spürbaren Bruch, auch wenn die Räumlichkeiten selbst weitgehend erhalten geblieben sein dürften.

Das Konzept: Ruhe statt lauter Werbung

Der Onyx Matcha Club orientiert sich nach Angaben aus der Berichterstattung an einer zurückhaltenden, entschleunigten Ästhetik statt an auffälligen Markenzeichen, ein Ansatz, der in der internationalen Berichterstattung häufig unter dem Stichwort einer ruhigen, luxuriösen Alltagsgestaltung beschrieben wird. Der Name Onyx bezieht sich auf den grünen Halbedelstein, dessen fließende Muster mit dem Bild verglichen werden, wie zeremonieller Matcha und Milch beim Aufschlagen ineinander übergehen. Zur Eröffnung vom 7. bis 9. August 2026 gab es 100 Goodie Bags für frühe Gäste. Für Gäste, die gezielt Ruhe suchen, unterscheidet sich ein solches Konzept deutlich von den lauteren, auf schnellen Durchlauf ausgelegten Matcha-Adressen, wie sie in touristisch stärker frequentierten Teilen Londons häufiger zu finden sind.

Wer noch am Projekt beteiligt ist

Hinter dem Onyx Matcha Club steht Leonie Hanne nicht allein: Der Berichterstattung zur Eröffnung zufolge hat Alex Galievsky das Projekt mitgegründet. Weitere Angaben zu seiner Rolle im Tagesgeschäft des Cafés liegen öffentlich nicht vor. Für Hanne ist der Onyx Matcha Club damit ein Schritt von der reinen Influencer-Tätigkeit hin zu einem eigenen stationären Geschäft, ein Weg, den in den vergangenen Jahren auch andere Personen aus Mode und Social Media gegangen sind, wenn sie von der reinen Werbepartnerschaft mit bestehenden Marken zu einem eigenen Standort wechselten, statt nur Produkte anderer Marken zu bewerben. Für ein Projekt dieser Größenordnung, mit einer Lage in einem der teuersten Viertel Londons, dürfte ein zweiter Name hinter dem Vorhaben zusätzlich zur finanziellen Tragfähigkeit beigetragen haben, unabhängig davon, wie die Zuständigkeiten zwischen den Beteiligten im Einzelnen verteilt sind. Auch bei anderen neuen Gastronomieprojekten in Londons teureren Vierteln ist es üblich, ein Vorhaben dieser Größenordnung nicht allein, sondern zu zweit oder im kleinen Team zu stemmen.

London als wachsende Matcha-Stadt

Der Onyx Matcha Club reiht sich in eine wachsende Zahl an Matcha-Adressen in London ein. Einen Überblick über die dortige Café-Szene liefert „Matcha in London: Frothee und die Szene in Covent Garden“. Erst wenige Wochen zuvor eröffnete mit „JENKI eröffnet seine erste eigenständige Matcha-Bar in Sohos Berwick Street“ ein weiteres eigenständiges Matcha-Konzept in der Stadt, ein Zeichen dafür, dass London derzeit gleich mehrere neue Matcha-Adressen gleichzeitig bekommt und sich der Markt innerhalb kurzer Zeit deutlich verdichtet. Für Besucherinnen und Besucher, die mehrere dieser neuen Adressen an einem Tag ansteuern wollen, liegen Belgravia und Soho räumlich nah genug beieinander, um beide Standorte bei einem einzigen Stadtbummel zu verbinden. Für die Stadt insgesamt bedeutet diese Verdichtung, dass sich Londons Matcha-Szene innerhalb weniger Jahre von einer Nische zu einem festen, umkämpften Marktsegment entwickelt hat.

Wenn Prominente eigene Cafés eröffnen

Der Onyx Matcha Club ist kein Einzelfall: Immer wieder investieren bekannte Persönlichkeiten in eigene Matcha-Standorte, statt nur als Werbegesicht aufzutreten. Eine Übersicht über solche Fälle liefert „Matcha-Cafés mit prominenten Investoren“. Der Unterschied zu einer reinen Werbekooperation liegt darin, dass hier ein eigener, dauerhafter Ort entsteht, für den die beteiligten Personen auch unternehmerisch verantwortlich sind, mit allen Risiken und Chancen, die ein eigenes Geschäft mit sich bringt. Ob sich dieses Modell langfristig auszahlt, hängt am Ende weniger vom Bekanntheitsgrad der beteiligten Person ab als davon, ob das Café auch ohne den Namen dahinter als eigenständiger Ort funktioniert.

Belgravia als Adresse für ruhigen Luxus

Belgravia liegt zentral im Londoner Stadtteil Westminster und ist seit langem für hochpreisige Stadthäuser und diskrete Geschäfte bekannt, ohne die touristische Dichte, die Viertel wie Covent Garden oder Soho prägt. Wer hier ein neues Café eröffnet, richtet sich damit eher an Anwohnerinnen und Anwohner sowie gezielt anreisende Gäste als an spontane Laufkundschaft von der Straße. Diese Lage passt zur zurückhaltenden Ausrichtung des Onyx Matcha Club und unterscheidet den Standort deutlich von publikumsstärkeren Matcha-Adressen in anderen Teilen der Stadt, die stärker auf schnellen Durchlauf ausgelegt sind. Wer die Gegend noch nicht kennt, findet in unmittelbarer Nähe mehrere weitere ruhige Einzelhandelsadressen, die zusammen ein eher gediegenes als trendgetriebenes Bild des Viertels zeichnen.

Wie Modeinfluencerinnen zunehmend eigene Ladenflächen eröffnen

Der Onyx Matcha Club steht für einen Trend, der über Leonie Hanne hinausgeht: Immer mehr Personen aus Mode und Social Media investieren inzwischen in eigene, dauerhafte Geschäftsflächen, statt sich allein auf Werbepartnerschaften mit bestehenden Marken zu verlassen. Ein eigenes Café oder ein eigener Laden bindet zwar mehr Kapital und laufende Kosten als eine einzelne Kampagne, bietet dafür aber einen festen Ort, an dem eine Marke langfristig sichtbar bleibt, unabhängig davon, wie sich einzelne Social-Media-Trends von Monat zu Monat verändern. Für die jeweilige Community bedeutet ein solcher Schritt häufig auch eine engere Bindung an die Person dahinter, weil ein physischer Ort anders erlebt wird als ein einzelner Social-Media-Beitrag.

Klarstellung zu Leonie Hanne und dem Onyx Matcha Club

Die Eröffnung des Onyx Matcha Club ist öffentlich dokumentiert, genau das und nichts weiter ist der Grund für diesen Text. Zwischen Leonie Hanne, dem Onyx Matcha Club und MATCHASHOCK besteht weder eine geschäftliche Verbindung noch eine Zusammenarbeit oder Empfehlung. Auch die Beschreibung des Café-Konzepts stützt sich ausschließlich auf die Berichterstattung zur Eröffnung, nicht auf eigene Angaben von Leonie Hanne gegenüber MATCHASHOCK.

Matcha ohne Londonreise

Nicht jeder kann für eine Schale Matcha nach Belgravia reisen, muss aber auch nicht: MATCHASHOCK berechnet für die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha 25,00 Euro, ein Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, und für den regelmäßigen Verbrauch gibt es das 2er-Set für 46,00 Euro, umgerechnet 766,67 Euro je Kilogramm. Versendet wird innerhalb Deutschlands kostenlos, in der Regel binnen ein bis zwei Werktagen, die Ware ist bio-zertifiziert unter der Kontrollstelle DE-ÖKO-006. Wer den ruhigen, reduzierten Zubereitungsstil des Clubs zuhause nachempfinden möchte, kommt mit wenigen Zutaten aus: gutem Matcha-Pulver, warmem Wasser und etwas Zeit ohne Eile.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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