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Prominente & Marken

Lady Gaga und die Starbucks Matcha Lemonade von 2017

Im Juni 2017 brachte Starbucks in den USA vier bunte Getränke unter dem Namen „Cups of Kindness“ heraus, eines davon war die Matcha Lemonade. Die Aktion war eine Zusammenarbeit mit Lady Gagas Born This Way Foundation. Dieser Artikel beschreibt, was dokumentiert ist, mit zwei unabhängig voneinander geöffneten Quellen aus dem Jahr 2017. Klarstellung vorab: Zwischen Lady Gaga, der Born This Way Foundation, Starbucks und MATCHASHOCK besteht keinerlei geschäftliche Verbindung, dieser Artikel berichtet über einen abgeschlossenen, öffentlich dokumentierten Vorgang.

Die Kampagne im Überblick

Vom 13. bis 19. Juni 2017 verkaufte Starbucks in den USA die Aktion „Cups of Kindness collection“. Für jedes verkaufte Getränk aus dieser Reihe spendete Starbucks nach übereinstimmenden Berichten von CBS News und der Washington Blade 25 US-Cent an die Born This Way Foundation. Die Aktion umfasste vier Getränke: zwei bereits bekannte, den Pink Drink und den Ombré Pink Drink, sowie zwei neue, den Violet Drink und die Matcha Lemonade. Die Matcha Lemonade bestand nach den Berichten aus gemahlenem grünem Tee mit Zitronenlimonade. Nach den beiden Quellen unterschieden sich die vier Getränke vor allem in Farbe und Zutaten, nicht im Aufbau: Pink Drink und Ombré Pink Drink bestanden aus einer Basis mit weißem Tee und Erdbeeren, der neue Violet Drink kombinierte Hibiskus mit Kokosmilch. Alle vier Getränke waren damit kalt, farblich auffällig und ohne komplizierte Zusatzbestellung an der Theke erhältlich, ein bewusst einfach gehaltenes Sortiment für eine kurze Werbephase.

Wer die Born This Way Foundation ist

Die Born This Way Foundation wurde 2012 von Lady Gaga gemeinsam mit ihrer Mutter Cynthia Germanotta gegründet. Laut den beiden Quellen konzentriert sich die Stiftung auf Themen wie psychisches Wohlbefinden, Selbstvertrauen und Anti-Mobbing-Arbeit bei jungen Menschen, umgesetzt über Forschung, Bildungsangebote und Advocacy-Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Starbucks im Juni 2017 war eine von mehreren öffentlichkeitswirksamen Aktionen der Stiftung in diesem Zeitraum. Für eine Stiftung, die junge Zielgruppen erreichen möchte, bietet eine große Handelskette mit tausenden Filialen eine Reichweite, die sich über eigene Kommunikationskanäle allein kaum herstellen lässt, weshalb solche Kooperationen zwischen gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen im US-Markt regelmäßig vorkommen, nicht nur im Fall von Starbucks und der Born This Way Foundation.

Was Lady Gaga selbst dazu sagte

Die Washington Blade zitiert Lady Gaga mit den Worten, man sei „gesünder und glücklicher, wenn wir mit Mitgefühl leben“, und ordnet die Aktion als Versuch der Stiftung ein, Positivität zu fördern. Beide Getränke, die auf Wunsch der Stiftung ausgewählt wurden, der Violet Drink mit Hibiskus und Kokosmilch sowie die Matcha Lemonade, waren nach den Berichten bewusst auf eine auffällige, farbenfrohe Optik ausgelegt, die sich für Fotos und Instagram-Beiträge eignete. Dieses Zitat bezieht sich nach dem Wortlaut der Quelle ausdrücklich auf den karitativen Gedanken der Aktion, auf das Miteinander und die Spendenidee, nicht auf eine Eigenschaft der beiden Getränke selbst. Eine Aussage von Lady Gaga über Matcha als Zutat oder über ihren persönlichen Geschmack findet sich in keiner der beiden Quellen.

Warum gerade Matcha Teil der Auswahl war

Beide Quellen legen den Schwerpunkt auf die visuelle Wirkung der Aktion, nicht auf eine besondere Bedeutung von Matcha als Zutat. Die Matcha Lemonade fügte sich mit ihrer grünen Farbe in eine Reihe von Getränken ein, die alle auf kräftige, foto-taugliche Farben setzten. Eine Aussage darüber, ob Lady Gaga das Getränk persönlich mag, häufiger trinkt oder empfiehlt, lässt sich aus keiner der beiden Quellen ableiten und wird hier deshalb auch nicht behauptet. Beide Berichte stammen aus derselben Woche im Juni 2017 und stimmen in den zentralen Fakten überein, unterscheiden sich aber in der Gewichtung: CBS News beschreibt vor allem den organisatorischen Rahmen der Aktion und den Spendenmechanismus, die Washington Blade legt den Schwerpunkt stärker auf das persönliche Zitat von Lady Gaga und den Hintergrund der Stiftung. Diese Übereinstimmung in den Fakten bei unterschiedlicher redaktioneller Gewichtung ist ein Grund, warum beide Quellen hier gemeinsam herangezogen werden.

Ein zeitlich begrenzter Vorgang

Die Aktion lief ausdrücklich nur für eine Woche im Juni 2017 und war an den US-Markt gebunden. Es handelt sich damit um einen historischen, abgeschlossenen Vorgang aus der Vergangenheit, nicht um ein aktuelles Angebot bei Starbucks. Wer sich für das aktuelle Matcha-Sortiment von Starbucks interessiert, findet dazu andere, neuere Quellen, dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf die Kampagne von 2017.

Warum Unternehmen mit Stiftungen von Prominenten kooperieren

Zeitlich begrenzte Aktionen mit einem karitativen Anteil sind im Getränkehandel ein wiederkehrendes Marketinginstrument, unabhängig davon, ob Matcha, Kaffee oder andere Zutaten im Mittelpunkt stehen. Für ein Unternehmen wie Starbucks verbindet eine solche Aktion drei Effekte: kurzfristig gesteigerte Aufmerksamkeit durch die Verbindung zu einer bekannten Person, ein positiv besetztes Thema durch die Spende an eine gemeinnützige Stiftung, und neue Produktvarianten, die über die Aktion hinaus im Sortiment bleiben können. Für die beteiligte Stiftung wiederum bedeutet eine solche Kooperation Reichweite, die sie über eigene Kanäle allein nicht erzielen würde. Beide Seiten profitieren also von der Zusammenarbeit, unabhängig von den einzelnen verwendeten Zutaten.

Was dieser Vorgang nicht bedeutet

Aus der Kampagne lässt sich keine Aussage über die Qualität, Herkunft oder Zusammensetzung von Matcha im Allgemeinen ableiten, ebenso wenig eine Aussage über eine Wirkung des Getränks. Es handelte sich um eine zeitlich begrenzte Marketingaktion mit einem karitativen Zweck, die zwei unabhängige Quellen aus dem Jahr 2017 übereinstimmend beschreiben. Auch eine Aussage darüber, ob eine solche Aktion heute in ähnlicher Form wiederholt werden könnte, lässt sich aus den beiden Quellen nicht ableiten, sie beschreiben ausschließlich den Vorgang von 2017. Rund um bekannte Persönlichkeiten kursieren im Netz häufig unbelegte Behauptungen darüber, welches Getränk sie angeblich trinken oder bevorzugen. Dieser Artikel geht bewusst den umgekehrten Weg: Er beschreibt ausschließlich das, was zwei unabhängige, selbst gelesene Quellen tatsächlich dokumentieren. Alles, was darüber hinausgeht, etwa persönliche Vorlieben oder ein regelmäßiger Konsum, wird hier bewusst nicht behauptet, weil dafür keine belastbaren Belege vorliegen.

Was von der Aktion bis heute bleibt

Von der Cups-of-Kindness-Aktion selbst ist heute nichts mehr im laufenden Angebot zu finden, weder der Violet Drink noch die damalige Matcha Lemonade gehören zum aktuellen Sortiment. Was bleibt, ist der dokumentierte Vorgang selbst: ein Beispiel dafür, wie eine große Getränkekette vor knapp einem Jahrzehnt kurzzeitig Matcha in ihr Sortiment aufnahm, eingebettet in eine karitative Aktion mit einer bekannten Person. Für die allgemeine Geschichte von Matcha in großen Handelsketten ist das ein einzelner, klar datierter Baustein unter vielen, kein Beleg für einen durchgehenden Trend seit 2017.

Wie sich eine Matcha Lemonade grundsätzlich zubereiten lässt

Unabhängig von der historischen Starbucks-Rezeptur lässt sich eine Matcha-Limonade nach demselben Grundprinzip zuhause nachbauen: ein Matcha-Konzentrat mit heißem Wasser anrühren, über Eis geben und mit Zitronenlimonade oder frisch gepresstem Zitronensaft und etwas Sprudelwasser auffüllen. Wie viel Süße und wie viel Säure dabei zueinander passen, ist Geschmackssache und lässt sich in kleinen Schritten anpassen, bis das Verhältnis stimmt. Eine feste Mengenangabe der damaligen Starbucks-Rezeptur ist in keiner der beiden Quellen enthalten, weshalb hier keine Nachbau-Mengen der Originalversion genannt werden, sondern nur das allgemeine Prinzip. Wer diese Kombination öfter zubereitet, profitiert von einem separat angesetzten Matcha-Konzentrat, das sich gekühlt einige Stunden aufbewahren lässt, sodass am eigentlichen Trinktag nur noch Eis, Limonade und Konzentrat zusammengeführt werden müssen. So lässt sich das Getränk auch für mehrere Gläser gleichzeitig vorbereiten, etwa für eine kleine Runde an einem warmen Nachmittag.

Zum Schluss: unser eigenes Erzeugnis

MATCHASHOCK steht in keiner Verbindung zu Starbucks oder der Born This Way Foundation. Wer selbst eine kalte Matcha-Limonade zubereiten möchte, findet die Grundlagen dazu in „Matcha mit Zitrone: was die Säure mit Farbe und Geschmack macht“. Unsere Bio-Matcha-Dose mit 30 Gramm kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, reicht für rund 10 bis 15 Schalen und wird kostenlos innerhalb von 1 bis 2 Werktagen nach Deutschland versendet.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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