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Beauty

iota Supermatcha Body Lotion: Körperpflege mit Matcha aus Kagoshima

Die iota Supermatcha Body Lotion ist eine Körperlotion der US-Marke iota, die für 35 US-Dollar je 180 Milliliter verkauft wird. Wer nach der iota Supermatcha Body Lotion sucht, bekommt eine Formel, die nach Herstellerangabe Matcha aus der japanischen Präfektur Kagoshima mit Rambutan-Extrakt, Niacinamid, Sheabutter und Jojobaöl kombiniert. Das Produkt wird über die eigene Webseite iotabody.com sowie über K-Beauty-Händler wie Soko Glam vertrieben. Im Folgenden geht es um die Formel, die genannte Herkunft des verwendeten Matcha und die Frage, was eine Körperlotion mit Matcha-Bezug von einer Schale Trinkmatcha unterscheidet.

iota Supermatcha Body Lotion: die Formel im Detail

Laut Hersteller ist die Supermatcha Body Lotion für die tägliche Anwendung am ganzen Körper gedacht und lässt sich sowohl allein als auch über dem hauseigenen Body Serum auftragen. Zu den genannten Bestandteilen zählen neben Matcha-Pulver auch Rambutan-Blattextrakt, den die Marke als pflanzliche Alternative zu Retinol beschreibt, außerdem Schneepilz-Extrakt, Niacinamid, Koffein, Sheabutter und Jojobaöl. Die Lotion wird nach Angabe der Marke dermatologisch getestet, ist vegan und glutenfrei formuliert und für alle Hauttypen ausgelegt. Die Textur wird als leicht beschrieben, die ohne klebrigen Film einzieht.

Die genannte Herkunft des verwendeten Matcha

Iota gibt an, für die Lotion Tencha-Blätter der Sorte A1 von der Anbaufirma Nekohama in der japanischen Präfektur Kagoshima zu verwenden, angebaut auf vulkanischem Boden. Diese Angabe bezieht sich auf einen Rohstofflieferanten für die Kosmetikrezeptur, nicht auf ein eigenständig verkauftes Trinkmatcha. Kagoshima liegt auf der japanischen Insel Kyushu und ist neben Uji, Nishio und Yame eine der bekannteren japanischen Anbauregionen für Tee. Einen Überblick über die Region gibt „Kagoshima-Tee: Japans zweitgrößte Teeregion auf Kyushu“, in dem der Anbau und die Besonderheiten der Region für Tee im Allgemeinen eingeordnet werden.

Wo die Lotion verkauft wird

Neben dem eigenen Onlineshop iotabody.com wird die Supermatcha Body Lotion auch über spezialisierte Beauty-Händler wie Soko Glam vertrieben, die sich nach eigener Beschreibung auf authentische, direkt von den Marken bezogene Kosmetik spezialisiert haben. Auf beiden Plattformen wird das Produkt mit vergleichbaren Angaben zu Inhaltsstoffen und Anwendung beschrieben, was für die Einordnung als eigenständiges, am Markt verfügbares Erzeugnis spricht und nicht nur als Marketingankündigung ohne Verkaufsstart. Für Käuferinnen und Käufer in Deutschland bedeutet der Bezug über einen US-amerikanischen Shop in der Regel zusätzliche Versandzeit und je nach Bestellwert auch Einfuhrabgaben, die beim Checkout oder erst bei der Zustellung fällig werden. Wer einen direkten Import scheut, kann stattdessen bei spezialisierten K-Beauty- und US-Beauty-Händlern in Europa nachfragen, ob die Marke dort gelistet ist, bevor eine Bestellung über den US-Shop aufgegeben wird.

Kosmetik-Rezeptur statt Lebensmittel

Eine Körperlotion mit Matcha-Bezug unterliegt der Kosmetikverordnung und den dort geregelten Kennzeichnungspflichten für Inhaltsstoffe, nicht der Lebensmittelinformationsverordnung. Für essbares Matcha-Pulver gelten dagegen eigene Vorgaben, etwa zur Angabe von Nährwerten oder zur Kennzeichnung von Bio-Kontrollstellen. Wer sich für Letzteres interessiert, findet eine Übersicht in „Bio-Matcha erkennen: Siegel, Codes und Laborwerte im Blick“. Der Unterschied ist wichtig, weil Produkte wie die Supermatcha Body Lotion zwar denselben Namen tragen wie das Trinkgetränk, aber einer vollständig anderen Produktkategorie angehören.

Matcha in der Körperpflege allgemein

Matcha taucht inzwischen nicht nur in Gesichtspflege, sondern zunehmend auch in Körperpflege-Produkten auf. Ein kurzer Überblick über diese Entwicklung findet sich in „Matcha in Kosmetik: ein kurzer Ausblick“, wo verschiedene Produktkategorien vom Reinigungsschaum bis zur Körperlotion eingeordnet werden. Für Marken wie iota bietet der Name Matcha vor allem einen Wiedererkennungswert, der über die reine Getränkeszene hinausreicht und Kundinnen und Kunden anspricht, die mit dem Begriff bereits aus anderen Zusammenhängen vertraut sind.

Warum Matcha-Rohstoffe international gefragt sind

Die Verwendung von japanischem Matcha als Rohstoff für US-amerikanische Kosmetikmarken zeigt, wie weit sich die weltweite Nachfrage nach dem Pulver inzwischen ausgebreitet hat. In „Matcha weltweit: wohin das grüne Pulver gerade geht“ wird beschrieben, wie sich der Handel mit Matcha über verschiedene Länder und Branchen entwickelt hat. Für Herstellerinnen und Hersteller außerhalb Japans bedeutet der Bezug einer benannten japanischen Anbauregion wie Kagoshima häufig ein zusätzliches Verkaufsargument in der Produktbeschreibung.

Wie sich der Preis einordnen lässt

Mit 35 US-Dollar für 180 Milliliter bewegt sich die Supermatcha Body Lotion im oberen Segment für Körperpflegeprodukte, deutlich über einfachen Drogerielotionen, aber unterhalb spezialisierter Anti-Aging-Körperpflege aus dem Facheinzelhandel. Auf Wiederverkaufsplattformen wie Soko Glam wird das Produkt zusätzlich mit Kundenbewertungen versehen, die sich vor allem auf die Textur und den milden Duft beziehen. Für eine Markteinordnung ist relevant, dass sowohl der Hersteller selbst als auch ein unabhängiger Fachhändler dieselben Kernangaben zu Inhaltsstoffen und Anwendung machen, was auf eine konsistente Produktbeschreibung über verschiedene Verkaufskanäle hinweg hindeutet.

Rambutan, Niacinamid und die übrige Rezeptur

Neben dem Matcha-Bestandteil setzt iota bei der Supermatcha Body Lotion auf eine Reihe weiterer Wirkstoffe, die in der Kosmetikbranche verbreitet sind. Rambutan wird von der Marke als pflanzliche Alternative zu Retinol beschrieben, Niacinamid gilt in vielen Formeln als Baustein für ein gleichmäßigeres Hautbild, und Koffein wird in Körperpflegeprodukten häufig wegen seiner straffenden Eigenschaften eingesetzt. In Kombination mit Sheabutter und Jojobaöl ergibt sich eine Rezeptur, die typisch für aktuelle, wirkstoffbetonte Körperpflegeprodukte im mittleren bis oberen Preissegment ist, unabhängig davon, welchen Anteil das einzelne Matcha-Element an der Gesamtformel tatsächlich hat.

Warum Herstellerangaben zur Herkunft eingeordnet werden sollten

Angaben wie jene von iota zu Nekohama-Matcha aus Kagoshima sind zunächst freiwillige Herstellerangaben, die sich nicht ohne Weiteres unabhängig nachprüfen lassen, solange kein eigenständiges Zertifikat einer Kontrollstelle beigefügt ist. Das unterscheidet solche Angaben von verpflichtenden Kennzeichnungen, wie sie etwa für Bio-Zertifizierungen bei Lebensmitteln gelten, wo eine konkrete Kontrollstellennummer angegeben werden muss. Für Kosmetikprodukte besteht diese Pflicht in vergleichbarer Form nicht, weshalb Herkunftsangaben zu einzelnen Inhaltsstoffen in erster Linie als Marketingaussage der Marke selbst zu lesen sind, auch wenn sie im Einzelfall zutreffend sein können. Für Verbraucherinnen und Verbraucher, die Wert auf eine nachvollziehbare Herkunft legen, kann es sich lohnen, gezielt nach zusätzlichen Nachweisen wie unabhängigen Laboranalysen oder Lieferantenzertifikaten zu fragen, falls eine Marke solche auf Anfrage zur Verfügung stellt. Diese Unterscheidung zwischen einer werblichen Herkunftsangabe und einem belastbaren, extern geprüften Nachweis gilt grundsätzlich für Kosmetikprodukte aller Preisklassen und ist bei der Einordnung von Angaben wie Kagoshima oder Nekohama ebenso relevant wie bei anderen genannten Ursprungsregionen in der Kosmetikbranche.

Körperlotion im Alltag richtig einsetzen

Für die tägliche Anwendung empfiehlt iota, die Supermatcha Body Lotion nach dem Duschen auf noch leicht feuchte Haut aufzutragen, damit die Formel besser einzieht und keine klebrige Schicht zurückbleibt. Bei sehr trockener Haut lässt sich die Lotion nach Angabe der Marke auch mit dem hauseigenen Body Serum kombinieren, wobei das Serum zuerst und die Lotion danach aufgetragen werden soll, um die Feuchtigkeit im Anschluss einzuschließen. Für Regionen mit besonders beanspruchter Haut wie Ellenbogen oder Knie kann eine zweite, dickere Schicht sinnvoll sein, ohne dass dadurch nach Herstellerangabe ein unangenehmer Film entsteht. Diese Anwendungshinweise entsprechen weitgehend dem, was auch bei anderen hochwertigen Körperlotionen im gleichen Preissegment üblich ist, unabhängig vom jeweils beworbenen Hauptwirkstoff. Für die Reihenfolge innerhalb der eigenen Pflegeroutine empfiehlt es sich generell, wasserbasierte Produkte vor reichhaltigeren Cremes und Lotionen aufzutragen, damit jede Schicht ausreichend Zeit zum Einziehen hat, bevor die nächste folgt. Bei der Supermatcha Body Lotion bedeutet das konkret, dass sie in einer solchen Routine als letzter, abschließender Schritt aufgetragen wird, nachdem leichtere Seren oder Wasserpflege bereits eingezogen sind. Bei besonders trockenen Regionen wie Unterschenkeln kann eine zusätzliche, dünn aufgetragene zweite Schicht am Abend sinnvoll sein, ohne dass dafür eine gesonderte Anwendung außerhalb der üblichen Körperpflegeroutine notwendig wäre. Für den Rest des Körpers reicht in der Regel eine einmalige, gleichmäßige Anwendung nach dem Duschen aus, um über den Tag hinweg ein angenehmes Hautgefühl zu erhalten, ohne die Lotion mehrfach nachtragen zu müssen.

Von der Lotion im Regal zur eigenen Matcha-Schale

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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