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byChae David Chae Boston: vom Matcha-Truck zum Café an der Newbury Street
byChae David Chae Boston: Genau das ist die Geschichte hinter der neuen Matcha-Adresse an der 222 Newbury Street im Bostoner Back Bay. Der 21-jährige David Chae hat aus einem einzelnen Sommer mit einem Matcha-Truck ein eigenes Café gemacht, mit Mitte bis Ende Juli 2026 als geplantem Eröffnungszeitraum. Zwischen dem ersten Verkauf aus dem Kofferraum und dem Mietvertrag für eine feste Ladenfläche liegen gerade einmal gut zwölf Monate, in denen sich die Verkaufszahlen nach eigenen Angaben verdreifacht haben. Wer wissen will, wie aus einer Babson-Auszeit ein fester Laden wurde und was auf der Karte steht, bekommt hier die belegten Fakten, chronologisch aufbereitet und mit zwei unabhängigen Quellen unterlegt.
Vom Kofferraum zur Ladenfläche: die Chronologie
David Chae wuchs zunächst in den USA auf, zog mit fünf Jahren nach Südkorea, besuchte später eine Schule in Guam und beendete die Highschool in Newton bei Boston, eine Biografie mit mehreren Kulturwechseln, die er später auch für die Markenbildung nutzt. Vor dem Studium betrieb er bereits ein Geschäft mit koreanischem Brathähnchen, ein erstes Zeichen für unternehmerisches Interesse schon vor dem eigentlichen Matcha-Geschäft. Im Sommer 2025 begann er, Matcha von einem Truck aus zu verkaufen. Im Dezember 2024 nahm er eine Auszeit von seinem Studium am Babson College, weil sich die Verkäufe verdreifacht hatten und der Truck allein die Nachfrage nicht mehr bedienen konnte. In der Woche der ersten Berichterstattung unterschrieb Chae schließlich einen Mietvertrag über acht Monate für die feste Fläche an der Newbury Street, ein bewusst kurzer erster Schritt statt eines langfristigen Mietvertrags, der ihm Flexibilität lässt, falls sich der feste Standort anders entwickelt als der mobile Verkauf zuvor.
byChae David Chae Boston: die Adresse im Back Bay
Das Café liegt an der 222 Newbury Street, direkt unterhalb der Dirty Water Dough Company, in den früheren Räumen eines Bubble-Tea-Ladens. Der Achtmonatsvertrag ist bewusst befristet angelegt: In dieser Zeit soll sich zeigen, ob das Konzept langfristig im Back Bay trägt, bevor ein möglicher längerer Vertrag folgt. Die Eröffnung selbst war für Mitte bis Ende Juli 2026 vorgesehen, mitten in der belebten Einkaufsstraße, die für ihre Boutiquen und Cafés bekannt ist und entsprechend viel Laufkundschaft mit sich bringt. Für ein junges Publikum, das ohnehin zum Shoppen in die Gegend kommt, liegt der neue Laden damit fast zwangsläufig auf dem Weg zwischen zwei Geschäften. Die Wahl eines befristeten statt eines langfristigen Mietvertrags zeigt zudem, wie vorsichtig auch erfolgreiche Popup-Marken beim Sprung in ein festes Ladengeschäft kalkulieren, gerade in einer teuren Innenstadtlage.
Was byChae auf die Karte bringt
Neben den namensgebenden Matcha-Sorten wie Banana Pudding, Blueberry und Hojicha Cream gehören ausgefallene Toppings wie ein Ocean-Foam-Schaum und ein als Jaws-berry bezeichnetes Topping zum Sortiment, dazu Mango Sticky Rice Matcha als saisonaler Favorit, der sich an einem bekannten südostasiatischen Dessert orientiert. Chae setzt außerdem auf Kaffee sowie auf sauerteiglastige Speisen wie Avocado-Toast und Toast mit geschlagener Ricotta, um auch Gäste außerhalb der reinen Matcha-Zielgruppe anzusprechen. Das Matcha-Pulver bezieht er nach eigenen Angaben direkt von einem Erstpflückungs-Betrieb in Yame, Japan, monatlich mehr als 220 Pfund, eine Menge, die für ein einzelnes Café bereits beachtlich ist. Die Erdbeer-Purée für die Strawberry-Cream-Variante stellt er eigenen Angaben zufolge selbst her, statt auf fertige Sirupe zurückzugreifen, ein Detail, das er in eigenen Interviews als Teil seines Qualitätsversprechens hervorhebt.
Nicht das nächste Starbucks, sondern das erste byChae
Chae bringt seine Strategie mit einem eigenen Satz auf den Punkt: Er baue nicht das nächste Starbucks oder Dunkin, sondern das erste byChae. Dahinter stehen drei Prinzipien, die er selbst nennt: eine wiedererkennbare Marke aufbauen, Erlebnis vor Effizienz stellen und bei den Zutaten keine Kompromisse eingehen. Über 100 abgeschlossene Popups gingen dem festen Standort voraus, ein Beleg dafür, dass der Sprung vom Truck zum Ladengeschäft in Boston kein spontaner Einfall war, sondern Ergebnis einer längeren Testphase, in der sich das Konzept immer wieder an echter Kundschaft bewähren musste, bevor überhaupt ein Mietvertrag zur Debatte stand. Diese Reihenfolge, erst testen, dann investieren, unterscheidet byChae von manch anderem Café-Start, bei dem gleich zu Beginn hohe Fixkosten anfallen, ohne dass vorher überhaupt feststeht, ob genug Laufkundschaft und Stammgäste zusammenkommen, um die Miete dauerhaft zu decken.
Warum Boston als Markt gilt, den viele unterschätzen
Chae selbst beschreibt den Bostoner Markt als etwas langsamer im Vergleich zu anderen US-Städten, erkennt aber gleichzeitig Fortschritte in der lokalen Popup-Szene. Für junge Leser bedeutet das: Wer in Boston nach einem neuen Treffpunkt abseits der etablierten Kettenläden sucht, bekommt mit byChae einen Ort, der explizit als Drittort für Gemeinschaft statt für schnelle Transaktionen gedacht ist, also eher zum Verweilen als zum schnellen Coffee-to-go einlädt. Wie sich ein Matcha-Geschäft überhaupt kalkulieren lässt, von Miete über Wareneinsatz bis zur Personalplanung, zeigt der Beitrag „Businessplan für ein Matcha-Café: Aufbau und Beispielrechnung“.
Popup zu Ladengeschäft: ein Muster vieler junger Matcha-Marken
Der Weg, den David Chae genommen hat, erst ein Truck, dann zahlreiche Popups, erst danach ein festes Ladengeschäft, wiederholt sich bei jungen Matcha-Marken in mehreren Ländern. Dieses Vorgehen erlaubt es Gründerinnen und Gründern, ein Konzept mit vergleichsweise geringem finanziellem Risiko zu testen, bevor eine hohe Miete und ein langfristiger Vertrag anfallen. Wer sich für dieses Muster interessiert, findet praktische Anhaltspunkte im bereits genannten Beitrag zum Café-Businessplan, ergänzt um allgemeine Erfahrungswerte, wie lange eine solche Testphase üblicherweise dauert, bevor sich eine feste Fläche wirtschaftlich rechnet.
Klarstellung zu byChae und David Chae
David Chae und die Marke byChae haben mit MATCHASHOCK keine geschäftliche Verbindung. Sämtliche Angaben zum byChae-Truck und zum neuen Café im Back Bay stammen aus öffentlich zugänglicher Berichterstattung mit Datum, nicht aus eigener Recherche vor Ort. Eine Zusammenarbeit mit MATCHASHOCK besteht nicht, byChae setzt das eigene Erzeugnis nicht ein. Zahlen zu Popups, Einkaufsmenge und Umsatzzielen stammen ausschließlich von David Chae selbst beziehungsweise aus der Presseberichterstattung darüber.
Ein Trend, der über Boston hinausreicht
Die Entwicklung von byChae reiht sich in einen größeren Trend ein: Junge Gründerinnen und Gründer bauen Matcha-Marken zunächst über Popups und Social Media auf, bevor eine feste Fläche folgt, statt gleich mit hohen Fixkosten in ein Ladengeschäft zu investieren. Warum dieses Format gerade auf TikTok so gut funktioniert, erklärt der Beitrag „Matcha auf TikTok – warum der Trend nicht abreißt“. Wer selbst tiefer in die Marktzahlen hinter dem Boom einsteigen will, findet sie im Beitrag „Matcha in den USA: ein belegter Markt“, der die Entwicklung über mehrere Städte hinweg einordnet, von der Westküste bis zur Ostküste, wo Boston liegt. Für viele junge Gründerinnen und Gründer ist ein solcher Markt-Überblick der erste Schritt, bevor überhaupt ein eigener Truck oder ein erstes Popup geplant wird, weil sich daraus ablesen lässt, in welchen Regionen die Nachfrage am stärksten wächst und wo noch Lücken bestehen.
Was ein Besuch im Back Bay sonst noch bringt
Wer die Newbury Street besucht, findet dort traditionell eine dichte Reihe an Boutiquen, Galerien und unabhängigen Cafés, eine Umgebung, die sich gut für einen längeren Bummel eignet. Ein Café wie byChae profitiert von dieser Lauflage ebenso wie umgekehrt die Straße von einem weiteren Anziehungspunkt für ein jüngeres Publikum profitiert. Wer einen Besuch plant, sollte angesichts des befristeten Achtmonatsvertrags im Hinterkopf behalten, dass sich Öffnungszeiten und Verfügbarkeit kurzfristig ändern können, weshalb ein Blick auf die Social-Media-Kanäle des Cafés vor der Anreise sinnvoll ist.
Der eigene Matcha, wenn kein Trip nach Boston ansteht
Wer den byChae-Truck oder das neue Café im Back Bay nicht selbst besuchen kann, muss auf die eigene Schale zuhause nicht verzichten. MATCHASHOCK liefert Bio-Matcha-Pulver in der 30-Gramm-Dose, kontrolliert nach DE-ÖKO-006, im Labor auf Rückstände geprüft, mit kostenlosem Versand innerhalb Deutschlands in 1 bis 2 Werktagen. Für ein eigenes Ocean-Foam-Experiment oder einen klassischen Iced Matcha reicht eine Dose für 10 bis 15 Schalen bei 2 Gramm je Portion, genug für mehrere Testrunden zuhause, bevor die nächste Reise an die amerikanische Ostküste ansteht.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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