Ratgeber
White Label oder Private Label bei Matcha: der Unterschied
White Label ist ein fertiges Produkt ohne Marke des Kunden, das ein Händler unter seinem Namen verkauft. Private Label ist ein Produkt mit Ihrer Marke und Ihrem Etikett. Unser Angebot ist Private Label mit Ihrem Etikett (Stand: Oktober 2026).
Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen White Label und Private Label bei Matcha und zeigt, wer auf dem Etikett steht.
Stand: Oktober 2026

Die Begriffe in je einem Satz
White Label bezeichnet ein fertiges Standardprodukt, das ein Händler unter seinem Namen verkauft, ohne am Produkt oder an der Verpackung viel zu verändern. Private Label bezeichnet ein Produkt, das für einen Händler oder eine Marke nach dessen Vorgaben, etwa mit eigenem Etikett und eigener Gestaltung, gefertigt oder abgefüllt wird. Beide Begriffe sind Branchenbegriffe; Anbieter verwenden sie unterschiedlich. Es lohnt sich deshalb, bei jedem Angebot zu fragen, was genau enthalten ist.
Der Unterschied liegt vor allem in drei Punkten: wie viel Sie am Produkt und an der Verpackung gestalten, wer das Etikett entwirft und wer gegenüber den Behörden und Kunden als Verantwortlicher auftritt.
Eigenmarke, Handelsmarke, Hausmarke: Begriffe im Alltag
Im Alltag begegnen Ihnen weitere Wörter für ähnliche Dinge. Eigenmarke und Handelsmarke meinen eine Marke, die ein Händler selbst führt, auch wenn das Produkt von einem anderen Unternehmen stammt. Hausmarke wird in Gastronomie und Hotellerie verwendet, wenn ein Produkt den Namen des Hauses trägt. Diese Wörter beschreiben Ähnliches wie Private Label.
Mehr als das Wort verrät der Inhalt des Angebots: Wer entwirft das Etikett, wessen Name steht darauf, und was im Leistungsumfang enthalten ist; das Angebot können Sie schriftlich verlangen.
Gegenüberstellung nach Merkmalen
Die folgende Übersicht fasst die Unterschiede zusammen. Sie ist eine Orientierung und kein Maßstab für einen bestimmten Anbieter.
- ·Produkt: bei White Label ein fertiges Standardprodukt, bei Private Label ein Produkt nach Ihren Vorgaben, soweit der Anbieter dies anbietet
- ·Etikett: bei White Label ohne Marke des Kunden oder mit wenigen Anpassungen, bei Private Label mit Ihrem Etikett und Ihrer Gestaltung
- ·Anpassung: bei White Label gering, bei Private Label deutlich höher
- ·Aufwand für Sie: bei White Label gering, bei Private Label höher, weil Sie Etikett und Marke bereitstellen
- ·Verantwortung: in beiden Fällen ist zu klären, wer nach Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 als Verantwortlicher auf dem Etikett steht
Wer haftet und wer steht auf dem Etikett?
Nach Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 ist für die Information über ein Lebensmittel der Unternehmer verantwortlich, unter dessen Namen oder Firma es vermarktet wird, oder, wenn dieser nicht in der Union niedergelassen ist, der Importeur in die Union (Stand: Oktober 2026). Wer ein Produkt unter eigenem Namen verkauft, ist damit derjenige, der auf dem Etikett genannt wird, sofern er das Lebensmittel unter seinem Namen vermarktet. Das gilt unabhängig davon, ob das Angebot White Label oder Private Label heißt.
Wie die Verantwortung im Einzelfall verteilt ist und welche Haftung daraus folgt, klären die Lebensmittelüberwachung oder eine Fachkanzlei. Im Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde wird die Verantwortung für Aussagen und Markenrechte vertraglich geregelt; bei uns liegt sie bei Ihnen als Lieferant des Etiketts. Gesetzliche Pflichten jedes Unternehmers der Lieferkette bleiben unberührt.
Was MATCHASHOCK anbietet
Unser Angebot ist Private Label mit Ihrem Etikett: Bio-Matcha in der 30-g-Dose in Silber oder Weiß, Banderole und Deckelaufkleber nach Ihrer Gestaltung, Etikett-Schablone mit Maßen und optionalem Grafikservice. Wir prüfen Ihr Etikett innerhalb von zwei Werktagen auf die Pflichtangaben nach unserer Checkliste und liefern die Dosen. Die rechtliche Verantwortung für Inhalt und Marke bleibt bei Ihnen. White Label gehört nicht zu unserem Angebot.
Es gibt keine Mindestbestellmenge. Zuzüglich fällt eine einmalige Einrichtung je Motiv an; alle Kosten nennt das Angebot. Weitere Füllmengen auf Anfrage.
Welche Variante für wen
Wer ein fertiges Standardprodukt ohne eigene Gestaltung sucht, schaut sich Angebote an, die als White Label bezeichnet werden. Wer eine eigene Marke aufbauen will, Wert auf Gestaltung legt und das Etikett selbst bestimmen möchte, sucht Private Label. Für Cafés, Concept Stores, Online-Marken, Hotels und Studios kann Private Label passen, wenn die Dose ihren Namen tragen soll.
Die Wahl hängt davon ab, wie viel eigene Gestaltung Ihre Marke braucht. Bei beiden Wegen können Sie das Angebot schriftlich verlangen und den Umfang vergleichen.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen können
Unabhängig vom Anbieter lohnt es sich, vor einer Entscheidung einige Punkte schriftlich zu klären. So vergleichen Sie Angebote auf derselben Grundlage und vermeiden Missverständnisse.
- ·Was ist im Angebot enthalten, und welche Kosten fallen einmalig an?
- ·Wer prüft das Etikett, und in welchem Umfang?
- ·Wer steht auf dem Etikett, und wer ist Verantwortlicher im Sinne des Lebensmittelrechts?
- ·Wie läuft die Nachbestellung, und wie lange wird die Druckdatei gespeichert?
- ·Welche Lieferzeit gilt, und von wo wird geliefert?
- ·Welche Nachweise gibt es für Bio-Ware, und welche Kontrollstelle ist zuständig?
Bio-Ware und Etikett bei beiden Varianten
Ob White Label oder Private Label: Bei Bio-Ware gelten dieselben Kennzeichnungsvorschriften. Art. 32 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2018/848 sieht vor, dass die Kennzeichnung die Codenummer der Kontrollbehörde oder Kontrollstelle des Unternehmers enthält, der den letzten Erzeugungs- oder Aufbereitungsvorgang vorgenommen hat (Stand: Oktober 2026). Wer diese Stelle im konkreten Fall ist, nennt Ihnen Ihr Anbieter schriftlich.
Bei MATCHASHOCK ist die Kontrollstelle ABCert mit dem Code DE-ÖKO-006. Welche Codenummer auf Ihr Etikett gehört, nennen wir im Angebot. Wer Bio-Ware unter eigener Marke in Verkehr bringt, unterliegt je nach Tätigkeit selbst dem Kontrollverfahren nach Art. 34 der Verordnung (EU) 2018/848; Auskunft geben die Öko-Kontrollstellen. Die Bio-Voraussetzungen klären wir vor der Auslieferung gemeinsam mit Ihnen. Sind die Bio-Voraussetzungen nicht erfüllt, weil Ihnen ein nötiger Nachweis der Bio-Kontrolle fehlt, liefern wir nicht aus und erstatten die Vorkasse für die Dosen; die Einrichtung je Motiv ist nach Ihrer Freigabe der Druckdatei nicht erstattbar.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung
Ein Beispiel zur Veranschaulichung, ohne Erfolgsversprechen: Ein Café möchte Matcha an seine Gäste verkaufen und entscheidet sich für eine Dose mit eigenem Logo und eigenem Etikett. Es liefert die Druckdatei nach der Schablone, lässt sie prüfen, gibt sie frei und bestellt. Auf dem Etikett steht die Firma des Cafés mit Anschrift, weil das Café das Produkt unter seinem Namen vermarktet. Bei einem Produkt ohne Marke des Kunden stünde ein anderer Name auf der Packung, und die Dose würde nicht als Produkt des Cafés auffallen. Welche Variante passt, hängt vom Ziel des Betriebs ab.
Gestaltung, Aufwand und Zeitbedarf
Private Label verlangt mehr Vorbereitung als ein Standardprodukt ohne Kundenmarke, weil Sie das Etikett bereitstellen. Sie entscheiden über Name, Farben und Schrift und sorgen dafür, dass die Pflichtangaben auf die Fläche passen. Dafür erhalten Sie ein Produkt, das als Ihr eigenes erkennbar ist. Wer wenig Zeit für Gestaltung hat, kann sich bei MATCHASHOCK für den optionalen Grafikservice entscheiden; die Kosten nennt das Angebot.
Bei einem Produkt ohne Kundenmarke entfällt die Gestaltung, aber auch die Wiedererkennung. Welcher Weg besser passt, hängt davon ab, ob die Dose Teil Ihrer Marke sein soll oder nur ein Zusatzangebot. Beide Wege sind legitim; wichtig ist, dass Sie vor der Bestellung wissen, was im Angebot enthalten ist.
Verantwortung für Aussagen auf dem Etikett
Unabhängig von der Variante gilt, dass Aussagen auf einer Verpackung zutreffen müssen. Art. 7 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 sieht vor, dass Informationen über ein Lebensmittel nicht irreführen dürfen, insbesondere nicht in Bezug auf Eigenschaften, Zusammensetzung, Herkunft und Haltbarkeit (Stand: Oktober 2026). Das betrifft Text, Bilder und Namen. Wer das Etikett liefert, prüft vorab, ob jede Aussage belegbar ist. Wenn Sie Private Label mit Ihrem Etikett prüfen möchten, stellen Sie Ihre Anfrage; sie ist unverbindlich und kostenfrei.
Ihr Matcha mit Ihrem Etikett
Bio-Matcha in der 30-g-Dose mit Ihrem eigenen Etikett, Etikett-Check in zwei Werktagen.
Häufige Fragen: White Label oder Private Label
Ist White Label dasselbe wie Private Label?
Nein. White Label bezeichnet ein fertiges Standardprodukt ohne Marke des Kunden, Private Label ein Produkt mit Ihrem Etikett und Ihrer Gestaltung. Beide Begriffe sind Branchenbegriffe und werden unterschiedlich verwendet.
Wer haftet bei Private Label?
Nach Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 ist der Unternehmer verantwortlich, unter dessen Namen das Lebensmittel vermarktet wird. Den Einzelfall klärt die Lebensmittelüberwachung oder eine Fachkanzlei.
Kann ich später die Variante wechseln?
Das hängt vom Anbieter ab. Bei uns ist ein neues Etikett ein neues Motiv und durchläuft den Etikett-Check.
Welche Variante bietet MATCHASHOCK an?
Private Label mit Ihrem Etikett auf der 30-g-Dose.
Was bedeutet Eigenmarke bei Matcha?
Eine Eigenmarke trägt den Namen des Händlers oder Betriebs. Bei Matcha heißt das: Die Dose zeigt Ihr Logo und Ihr Etikett, das Produkt kommt von uns.
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Angebot für Unternehmen.
Erst bei einem Auftrag geht die Druckdatei Ihres Etiketts an unseren Produktionspartner außerhalb der EU, Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.
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