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Lifestyle & Mode

Tokkia Soho Berwick Street Matcha Eröffnung: das koreanische Matcha-Haus in London

Das koreanische Matcha-Haus Tokkia hat am 23. Juli 2026 seine zweite Londoner Adresse eröffnet, in der Berwick Street in Soho. Wer nach Tokkia Soho Berwick Street Matcha Eröffnung sucht, will wissen, was den neuen Standort vom ersten Haus in Covent Garden unterscheidet und was dort auf der Karte steht. Die Adresse lautet 40 Berwick Street, London W1F 8RX, mitten im Herzen von Soho, wenige Gehminuten von Oxford Street und Carnaby Street entfernt.

Tokkia Soho Berwick Street Matcha Eröffnung: von Covent Garden zur zweiten Adresse

Tokkia eröffnete im Dezember 2025 sein erstes Haus in Covent Garden, an der Adresse 3 Monmouth Street. Der Standort entwickelte sich schnell zu einem Treffpunkt mit regelmäßigen Warteschlangen vor der Tür, ein Muster, das man aus asiatischen Matcha-Cafés in Metropolen wie Seoul oder Tokio kennt. Mit der Eröffnung in der Berwick Street am 23. Juli 2026 wählte die Marke bewusst ein zweites Szeneviertel: Soho steht in London für unabhängige Musikläden, kleine Galerien und eine dichte Café-Szene. Für Gründerin Sooji Im war die zweite Adresse damit kein reiner Kapazitätsausbau, sondern die gezielte Erschließung eines weiteren Publikums, das bereits mit der ersten Adresse in Covent Garden vertraut sein dürfte, aber räumlich näher an Soho wohnt oder arbeitet. Der neue Standort liegt fußläufig gut zehn Minuten vom Erstladen entfernt, was es Stammgästen erlaubt, beide Adressen im selben Streifzug durch die Londoner Innenstadt zu besuchen.

Das Konzept hinter Tokkia: ein koreanisches Matcha-Haus mit britischem Anspruch

Tokkia positioniert sich nach eigener Beschreibung als erstes gehobenes koreanisches Matcha-Haus in Großbritannien. Das Design des Covent-Garden-Standorts, entworfen vom Studio Stephenson-Edwards, orientiert sich in der Bildsprache an der Erzählung von Alice im Wunderland: helle, gekalkte Wände treffen auf terrazzofarbene Fliesen und erzeugen eine Atmosphäre, die eher an eine Höhle oder einen Bau erinnert als an ein klassisches Café. Der Markenname selbst geht auf ein koreanisches Kosewort für Kaninchen zurück, eine spielerische Anspielung, die sich durch die gesamte Markengestaltung zieht, von der Innenausstattung bis zur Verpackung der Getränke. Für die Berwick-Street-Adresse hat sich diese Gestaltungssprache fortgesetzt, wenngleich der neue Standort räumlich kompakter ausfällt als das Haus in Covent Garden und stärker auf schnellen Durchlauf statt auf längeres Verweilen ausgelegt ist. Am Covent-Garden-Standort ergänzen eine deckenhohe Blumeninstallation der Studios Yinari und Cosmos & Plums aus traditionellem koreanischem Strohseil, sogenanntem Geumjul, sowie Bronzegeschirr nach der jahrhundertealten Handwerkstechnik Bangjja Yugi und Keramik der Marke San San die Inneneinrichtung.

Woher der Matcha bei Tokkia stammt

Gründerin Sooji Im bezieht ihren Matcha nach eigenen Angaben aus den südkoreanischen Anbaugebieten Hadong und Jeju Island, beide bekannt für kräftig gefärbte Teeblätter. Das unterscheidet Tokkia von den meisten europäischen Matcha-Cafés, die überwiegend japanischen Matcha aus Uji oder Nishio einsetzen. Auf der Karte finden sich entsprechend Getränke, die explizit als koreanische Matcha-Variationen ausgewiesen sind, darunter Long Matcha und Sparkling Matcha neben dem klassischen Matcha Latte. Ergänzt wird das Angebot um Getränke aus Hojicha, dem gerösteten grünen Tee, der geschmacklich milder und weniger grasig ausfällt als klassischer Matcha. Hadong gilt in Korea seit langer Zeit als eine der traditionsreichsten Teeanbauregionen des Landes, während Jeju Island für seinen vulkanischen Boden und ein mildes Inselklima bekannt ist, zwei Faktoren, die nach Angaben der Gründerin für ein kräftiges, aber nicht bitteres Geschmacksbild sorgen sollen.

Zwei exklusive Getränke nur für Soho

Zur Eröffnung in der Berwick Street brachte Tokkia zwei Getränke heraus, die es ausschließlich an diesem Standort gibt: eine Agave-Matcha-Limonade sowie einen Matcha-Kaltschaum-Blaubeerprickler. Beide Kreationen setzen auf eine kühle, spritzige Zubereitung statt auf die cremige Latte-Variante und richten sich damit an ein Publikum, das Matcha eher als Erfrischungsgetränk denn als warmen Tee sucht. Diese Standort-Exklusivität ist Teil der Markenstrategie: Bereits in Covent Garden hatte Tokkia 2025 eine limitierte Kollektion verkauft, die schnell ausverkauft war, und wiederholt damit ein Muster, das Stammgäste zum Besuch mehrerer Standorte motivieren soll. Für Fotos auf Social Media eignet sich besonders der Blaubeerprickler, dessen Farbverlauf zwischen dunklem Blau und hellem Matcha-Grün in mehreren Berichten als optisches Alleinstellungsmerkmal des neuen Standorts hervorgehoben wurde.

Gebäck neben der Tasse: koreanisches Salzbrot

Neben den Getränken setzt Tokkia auf frisch gebackenes koreanisches Salzgebäck, sogenanntes Sogeum-bbang. Für die Berwick-Street-Eröffnung stellte das Haus zwei neue Varianten vor: ein Gebäck mit Matcha-Creme und Zitronenglasur sowie eine herzhafte Version mit Jalapeño, Hähnchenwurst, Doenjang, einer fermentierten koreanischen Sojabohnenpaste, dazu Mais, Lauch und Frischkäse in einem einzigen Gebäckstück. Diese Kombination aus süßem und herzhaftem Gebäck rund um Matcha ist in Deutschland bislang selten zu finden und zeigt, wie stark sich koreanische Café-Konzepte inzwischen von der klassischen japanischen Teestube unterscheiden. Alle Gebäckstücke werden nach Angaben der Marke täglich frisch in kleinen Chargen gebacken, statt vorproduziert angeliefert zu werden, was die Auswahl je nach Tageszeit spürbar verändern kann.

Warum Soho als zweiter Standort Sinn ergibt

Soho ist in London seit Jahren ein Ankerpunkt für Modelabels, unabhängige Musikclubs und eine junge Café-Kultur, die schnell auf neue Trends reagiert. Für eine Marke wie Tokkia, die visuell auf Social Media stark auftritt, bietet das Viertel eine hohe Passantenfrequenz aus genau der Zielgruppe, die für ein foto-taugliches Getränk empfänglich ist. Wie Modefarben und Getränketrends in London zusammenhängen, beschreibt auch der Artikel „Matcha-Grün als Modefarbe: der Trend der Saison 2026“, der zeigt, wie stark sich Mode und Getränkekultur inzwischen gegenseitig beeinflussen. Wer sich zusätzlich für die etablierte Londoner Matcha-Szene interessiert, findet einen Überblick im Artikel „Matcha in London: Frothee und die Szene in Covent Garden“, der zeigt, wie dicht die Konkurrenz rund um Tokkias erste Adresse inzwischen geworden ist.

Was ein Besuch in der Berwick Street kostet

Genaue Preise für die neuen Signature-Getränke nennt Tokkia nach bisherigen Berichten nicht öffentlich in einer festen Preisliste. Wer den Besuch plant, sollte angesichts der bereits am ersten Standort bekannten Warteschlangen Zeit einplanen, insbesondere an Wochenenden und in den Nachmittagsstunden, wenn die Nachfrage in Soho erfahrungsgemäß am höchsten ist. Eine Reservierung bietet Tokkia nach aktuellem Stand nicht an, der Einlass erfolgt ausschließlich nach Reihenfolge vor Ort.

Reaktionen aus der Londoner Café-Szene

Das Fachportal Hot Dinners beschreibt den Berwick-Street-Standort als stärker bäckerei-geprägt als das Haus in Covent Garden, mit frisch gebackenem koreanischem Salzgebäck gleichberechtigt neben den Matcha-Getränken. Nach Einschätzung des Portals füllt Tokkia damit eine Lücke in einem Londoner Getränkemarkt, der aus Sicht des Magazins häufig gesättigt wirkt, vor allem über die gehobene Auffassung von Matcha und die wechselnden saisonalen Mischungen. Gründerin Sooji Im, geboren in Incheon, hat an der London School of Economics studiert und zunächst mehrere Jahre im Project Finance gearbeitet, bevor sie vor rund sechs Jahren in das Teegeschäft wechselte, zuerst mit dem Teehaus Be-oom auf dem Exmouth Market. Schon am Covent-Garden-Standort bildete sich nach Angaben von Hot Dinners eine dauerhafte Warteschlange vor der Tür, ein Bild, das sich mit der Eröffnung in der Berwick Street nun auf einen zweiten Londoner Stadtteil ausweitet.

Klarstellung

Tokkia hat den zweiten Standort in der Berwick Street eigenständig eröffnet, gestützt auf Presseberichte und die eigene Markendarstellung von Juli 2026. Tokkia-Erzeugnisse vertreibt MATCHASHOCK nicht, eine geschäftliche Verbindung oder Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen besteht ebenso wenig; an der Soho-Eröffnung war MATCHASHOCK nicht beteiligt.

Matcha zubereiten, ohne nach Soho zu fahren

Statt in der Schlange vor der Berwick Street zu warten, lässt sich der eigene Matcha Latte auch zuhause aufschäumen: Die 30-Gramm-Dose von MATCHASHOCK trägt die Kennzeichnung der Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Laborkontrollen auf Rückstände gehören bei jeder Charge dazu. Für 25,00 Euro pro Dose, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, stehen bei 2 Gramm Dosierung rund 10 bis 15 Schalen bereit. Der Postweg bis vor die eigene Tür ist innerhalb Deutschlands kostenfrei und dauert meist nur 1 bis 2 Werktage, für gewerbliche Anfragen steht matchashock.de/b2b bereit. Passend dazu erklärt „Matcha Latte selber machen: Verhältnis, Temperatur, Milchwahl“, wie sich ein cremiger Latte im eigenen Zuhause gelingt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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