Lifestyle & Mode
NikeSKIMS Tokio: das Pop-up-Café mit Matcha und Wagashi in Harajuku
Wer in Tokio am Pop-up von NikeSKIMS vorbeiging, fand zwei Orte im Viertel Jingumae rund um Harajuku: einen Shop für die Fall-2026-Kollektion und ein eigenes Café, in dem es laut Time Out Matcha, Hojicha und Wagashi gab. NikeSKIMS Tokio ist inzwischen zum Teil Geschichte. Das Café schloss am 12. Oktober 2026, der Shop bleibt nach den Quellen bis zum 3. November 2026 geöffnet. Was die Berichte zu beiden Orten hergeben, wie sich Tee und Mode hier treffen und wie du dir einen eigenen kleinen Teetisch baust, steht auf den nächsten Seiten.
NikeSKIMS Tokio: die zwei Orte in Jingumae
Wer nach Nike x SKIMS Tokio sucht, landet bei diesem Pop-up. NikeSKIMS ist die gemeinsame Marke von Nike und SKIMS, die beide Unternehmen im Februar 2025 angekündigt haben. Für Tokio gab es nach den Berichten von Time Out Tokyo und Ouispeak Fashion zwei getrennte Orte im Viertel Jingumae im Stadtbezirk Shibuya. Der erste ist der Pop-up-Shop an der Cat Street, Adresse 5-16-13 Jingumae. Er hat laut den Quellen täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet und läuft bis zum 3. November 2026. Der zweite Ort ist das Café in der Jingumae 5-11-1, nach Time Out nur rund eine Gehminute vom Shop entfernt. Das Café war täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Das Café: Matcha, Hojicha, Wagashi
Ouispeak schreibt, im Café seien Wagashi, Matcha, Kaffee und weitere Erfrischungen serviert worden. Time Out empfiehlt es als Stopp für einen schnellen Matcha, Hojicha und Wagashi. Mehr geben die Quellen nicht her. Wie die Getränke zubereitet wurden, welche Süßigkeiten auf dem Tresen lagen und wie die Räume gestaltet waren, wissen wir nicht, und eine Karte mit Preisen liegt uns auch nicht vor. Besuchen lässt sich das Café nicht mehr.
Wagashi, Hojicha, Matcha: das Trio erklärt
Wagashi sind traditionelle japanische Süßigkeiten, die klassisch zu Tee gereicht werden. Sie sind meist klein, nicht stark gesüßt und oft nach der Jahreszeit geformt. Zur Wagashi Teezeremonie finden sich mehr Hintergründe im „Glossar: Wagashi, die Süßigkeit zur Teezeremonie“. Hojicha ist ein gerösteter grüner Tee mit warmer, nussiger Röstnote, Matcha ein fein gemahlener Tee, der als Pulver angerührt wird. Den Unterschied der beiden erklärt „Hojicha oder Matcha: geröstetes Blatt gegen gemahlenes Blatt“. Zusammen ergibt das, wie es die Berichte für das Café aufzählen, ein grünes Getränk, ein braunes Getränk und etwas Kleines zum Knabbern.
Die NikeSKIMS Kollektion: Satin-Sportmode und Tabi-Sneaker
Der Kern des Pop-ups ist die Kleidung. Time Out nennt Leggings, Tops, Sport-BHs und Accessoires, viele in glänzendem, satinartigem Material, außerdem eine beliebte Variante des Nike Rift, eines Sneakers im Tabi-Stil. Ouispeak führt die Satin-Shine-Linie mit Sport-BHs, Leggings und Shorts auf, dazu übergroße Jacken und Hosen, Lagenteile, Schuhe und Accessoires. Beim Tabi-Sneaker Nike Rift geht es um die gespaltene Zehenpartie, die an die japanische Tabi-Socke erinnert. Preise nennen die Berichte nicht, und wir lassen sie ebenfalls weg. Ouispeak ergänzt, dass NikeSKIMS nach den Angaben des Berichts 2026 in weitere Märkte und Verkaufsorte expandieren will. Das ist eine Aussage der Quelle über die Pläne der Marke, keine Zusage für einen Standort in Deutschland.
Pop-up mit Café: ein Format auf Zeit
Das Pop-up Harajuku war ein Raum auf Zeit, und mit einem Café in Gehweite entsteht ein Programm für den Nachmittag: erst die Kleidung, dann eine Tasse. Solche Formate verbinden Mode, Getränk und Ort, ohne dass wir damit etwas über die Beweggründe der beteiligten Marken sagen könnten, die in den Quellen nicht stehen. Ein Beispiel für ein Matcha-Konzept im selben Viertel zeigt „Rocky's Matcha eröffnet seinen ersten festen Laden in Tokios Harajuku“. Die frühere Kollektion der beiden Marken beschreibt „Vom Training zum Matcha: die Nike-x-Skims-Kollektion im Blick“.
Einen Teetisch im Pop-up-Stil bauen
Für einen kleinen Teetisch brauchst du wenig: eine helle Fläche, etwa ein Tablett oder ein Holzbrett, darauf zwei Schalen und einen kleinen Teller. In die eine Schale kommt Matcha, in die andere Hojicha. Als Süßes eignen sich Mochi, Reiskekse oder kleine Stücke aus Bohnenpaste aus dem Asia-Laden. Einfacher geht es mit Datteln oder einem Stück dunkler Schokolade. Der Gedanke bleibt der von Wagashi: etwas Süßes, das den herben Tee begleitet und ihn nicht übertönt. Für das Foto zählen Ruhe und Wiederholung. Gleiche Schalen, eine Farbfamilie, wenig Dekoration. Ein dunkler Holzton im Hintergrund lässt das Grün stehen, und ein Teller mit zwei bis drei Stücken wirkt aufgeräumter als ein voller. Wer es nach Satin-Look haben will, legt ein glänzendes Tuch in Grau oder Champagner unter die Schalen, das greift die Stoffe der Kollektion auf, ohne ein Logo zu zeigen.
Hojicha und Wagashi zu Hause: der ruhige Teil des Abends
Wer die Café-Stimmung nachstellen will, beginnt mit dem Hojicha. Er wird wie ein Blatttee aufgegossen, in einer Kanne mit heißem Wasser, und braucht keinen Besen. Wer daraus einen Hojicha Latte machen will, gibt heiße Milch zum Aufguss. Der Matcha kommt danach, als zweite Schale, weil er mehr Aufmerksamkeit verlangt. So entsteht eine Reihenfolge, die sich wie ein kleines Menü anfühlt: erst das Braune, dann das Grüne, dazwischen ein Stück Süßes. Praktisch ist es, alles vorher bereitzustellen. Teller, Schalen, Besen und Tuch stehen auf dem Tablett, das Wasser ist heiß, und die Süßigkeiten liegen schon auf dem Teller. Dann bleibt beim Servieren Zeit für das, was ein Pop-up ausmacht: einen Moment, der sich nach Ausnahme anfühlt, obwohl er in der eigenen Küche stattfindet.
Der Look dazu: Satin, Sportswear und ein Tee
Die Kollektion in den Berichten lebt von glänzenden Stoffen, übergroßen Schnitten und Lagen. Wer das auf den eigenen Tee-Nachmittag überträgt, kombiniert eine weite Jacke mit einer schmalen Hose, ein Satin-Top mit Sneakern und hält die Farben ruhig: Grau, Schwarz, Creme. Auf dem Foto sieht man dann Stoff und Schale im selben Ton, und das Grün des Matcha ist der einzige Akzent. Das ist eine Stilidee und keine Aussage darüber, wie die Marken ihre Kollektion präsentieren. Es geht darum, einen Nachmittag zu gestalten, an dem Kleidung, Tisch und Getränk zusammenpassen, ohne dass jemand ein Logo braucht.
NikeSKIMS und MATCHASHOCK: zwei getrennte Welten
Zwischen MATCHASHOCK und Nike, SKIMS oder NikeSKIMS besteht keine geschäftliche Verbindung; die Marken haben diesen Artikel weder beauftragt noch geprüft. Grundlage sind die Berichte von Time Out Tokyo und Ouispeak Fashion. Zeiten und Orte stammen von dort und können sich seither geändert haben, wer das Pop-up besuchen möchte, prüft die Öffnungszeiten deshalb besser direkt vor Ort.
Matcha für die Schale auf dem Tablett
Das Pulver für die Schale kommt bei MATCHASHOCK aus einer schwarzen Dose mit Bio-Matcha, Kontrollstelle DE-ÖKO-006. Bei 2 Gramm je Schale reichen die 30 Gramm für rund 10 bis 15 Schalen, also für mehrere Teenachmittage am Tablett.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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