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Lifestyle & Mode

Okayama Denim Matcha: die mit Grüntee gefärbte Selvedge-Jeans

Okayama Denim Matcha bezeichnet eine Selvedge-Jeans, die aus einer Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Denim-Hersteller Okayama Denim und der Marke Studio D'Artisan entstanden ist. Wer nach Okayama Denim Matcha sucht, findet ein Stoffprojekt, bei dem der Schussfaden des Gewebes nach Herstellerangabe mit grünem Tee aus der Region Uji in Kyoto gefärbt wurde. Die Jeans wurden für 295 US-Dollar in zwei Passformen angeboten und sind laut Webseite mittlerweile ausverkauft. Im Folgenden geht es um die Herstellung, die Rolle von grünem Tee als Färbemittel und die Verbindung zwischen Denim-Handwerk und japanischer Teekultur.

Okayama Denim Matcha: wie der Grüntee in den Stoff kommt

Nach Angabe von Okayama Denim wird für die Matcha-Jeans ein sogenannter G3-Stoff verwendet, ein besonders unregelmäßig strukturiertes, ungewaschenes Selvedge-Gewebe, das auf einem Toyoda-Webstuhl mit Schützenwechsel hergestellt wird. Der Kettfaden wird klassisch mit Indigo seilgefärbt, der Schussfaden dagegen mit grünem Tee aus Uji, wie es auf der Produktseite heißt. Laut den Angaben der beteiligten Designerinnen und Designer brauchte es drei Anläufe, um den gewünschten satten Grünton beim Färben mit dem Tee zu erreichen. Das Ergebnis ist eine waldgrün eingefärbte Webkante, die dem Stoff seinen Namen gibt.

Details der Verarbeitung

Die Jeans wurden nach Herstellerangabe mit schwarz beschichteten Original-Knöpfen von Studio D'Artisan sowie einer Hosenschlitzknopfleiste mit Selvedge-Naht gefertigt. Die Nähte sind in einem dunkelgrünen Farbton gehalten, der zur grünen Webkante passt, während die klassischen Bogennähte der Marke für ein schlichteres Gesamtbild neu gezeichnet wurden. Zu den besonderen Details zählt außerdem ein individuell gestaltetes Bundetikett aus Reyon, das an das 40-jährige Bestehen von Studio D'Artisan erinnert und Motive der aufgehenden Sonne aufgreift, ergänzt um eine in Gold gehaltene Selvedge-Kennzeichnung.

Zwei Passformen, ein limitiertes Projekt

Die Matcha-Selvedge-Jeans wurden in den Passformen Relaxed Tapered und Slim Straight angeboten, jeweils zum Preis von 295 US-Dollar. Nach eigener Angabe von Okayama Denim floss ein Teil des Erlöses aus den Vorbestellungen in einen Hilfsfonds im Zusammenhang mit dem Taifun Hagibis. Auf der Markenwebseite sind beide Varianten aktuell als ausverkauft gekennzeichnet, was für ein kleinteilig produziertes Kollaborationsprojekt spricht, wie es in der japanischen Selvedge-Denim-Szene häufig vorkommt.

Uji als Teeregion hinter dem Projekt

Der für die Färbung verwendete grüne Tee wird von Okayama Denim ausdrücklich der Region Uji bei Kyoto zugeordnet, einer der bekanntesten japanischen Anbauregionen für Tee. Ein Einstieg in die Bedeutung dieser Region für den Namen auf vielen Matcha-Dosen findet sich in „Uji-Matcha: was der Regionsname auf der Dose bedeutet“. Anders als bei einer Matcha-Dose steht die Region bei der Denim-Kollaboration jedoch nicht für die Herkunft eines Lebensmittels, sondern für das verwendete Färbemittel, das nach dem Färbevorgang keine für den menschlichen Verzehr relevante Rolle mehr spielt.

Naturfärbung als Nischentrend in der Denim-Szene

Die Verwendung von Tee als Färbemittel reiht sich in eine kleinere Nische der Denim-Szene ein, in der Hersteller mit natürlichen, oft aus der Lebensmittelwelt bekannten Farbstoffen experimentieren. Für Sammlerinnen und Sammler von japanischem Selvedge-Denim gelten solche limitierten Kollaborationen häufig als besonders gesucht, weil sie handwerkliche Details mit einer klar erzählten Geschichte verbinden. Die Kombination aus Teefärbung und traditionellem Webstuhl-Handwerk macht das Matcha-Projekt zu einem Beispiel dafür, wie sich japanisches Kunsthandwerk und der internationale Matcha-Trend in einem einzigen Produkt treffen können.

Matcha als Farbgeber jenseits von Textilfarben

Grüner Tee und Matcha tauchen längst nicht mehr nur in Getränken auf, sondern werden zunehmend auch als Farbgeber in ganz unterschiedlichen Materialien eingesetzt, von Textilien bis zu Wandfarben. Eine Einordnung dieser Entwicklung liefert „Matcha-Grün im Design: ein neuer Trendton“, in dem verschiedene Anwendungsfelder der Farbe zusammengefasst werden. Für Okayama Denim ist die Matcha-Jeans damit auch ein Beispiel dafür, wie ein traditionelles japanisches Handwerksmaterial mit einem international bekannten Namen verknüpft werden kann.

Ein soziales Projekt neben dem Handwerk

Neben der handwerklichen Geschichte hat das Matcha-Selvedge-Projekt nach Angabe von Okayama Denim auch eine wohltätige Komponente: Ein Teil des Erlöses aus jeder vorbestellten Jeans floss in einen Hilfsfonds für die Folgen des Taifuns Hagibis, der 2019 weite Teile Japans getroffen hatte. Diese Verbindung aus limitierter Handwerksware und einem klar benannten Spendenzweck ist in der japanischen Denim-Szene keine Seltenheit, wo kleinere Manufakturen häufiger direkte Aktionen im eigenen Land unterstützen, statt allgemeine Nachhaltigkeitsversprechen zu formulieren. Für Käuferinnen und Käufer bedeutet das, dass ein Teil des vergleichsweise hohen Preises von 295 US-Dollar über den reinen Materialwert hinausgeht.

Warum solche Kollaborationen begehrt sind

Limitierte Kollaborationen zwischen zwei japanischen Denim-Häusern wie Okayama Denim und Studio D'Artisan gelten in der internationalen Sammlerszene häufig als besonders gesucht, weil sie handwerkliche Details mit einer erzählbaren Geschichte verbinden, die sich nicht beliebig wiederholen lässt. Die Kombination aus traditionellem Webstuhl, ungewöhnlichem Färbemittel und einem klaren Jubiläumsanlass macht die Matcha-Jeans zu einem Beispiel dafür, wie kleine Stückzahlen und eine klare Herkunftsgeschichte den Wert eines Kleidungsstücks jenseits der reinen Materialkosten erhöhen können, unabhängig von der Frage, wie viel vom eigentlichen Tee am Ende tatsächlich im Gewebe zurückbleibt.

Pflegehinweise für teegefärbtes Selvedge-Denim

Bei Selvedge-Denim, das mit organischen Farbstoffen wie grünem Tee gefärbt wurde, empfehlen Fachhändler in der Regel eine besonders zurückhaltende Pflege, um die Farbtiefe möglichst lange zu erhalten. Dazu gehört, die Jeans erst nach vielen Tragetagen zum ersten Mal zu waschen, dabei niedrige Temperaturen zu verwenden und auf einen Trockner zu verzichten, da starke Hitze die Fasern zusätzlich strapaziert und Farbverluste beschleunigen kann. Diese Empfehlungen gelten für unbehandeltes, ungewaschenes Rohdenim generell, unabhängig vom verwendeten Farbstoff, und wirken sich bei einer mit Tee gefärbten Webkante besonders sichtbar aus, weil der grüne Farbton bei unsachgemäßer Pflege schneller verblassen kann als eine klassische Indigofärbung. Für Sammlerinnen und Sammler solcher limitierten Stücke ist die richtige Pflege damit ein wesentlicher Teil des Wertes: Ein gut erhaltenes Exemplar mit klar sichtbarer grüner Webkante gilt in der Denim-Community in der Regel als deutlich gesuchter als ein Exemplar, dessen Farbton durch häufige Maschinenwäsche bereits stark verblasst ist.

Warum die Preisspanne bei japanischem Selvedge-Denim so groß ist

Ein Preis von 295 US-Dollar für eine einzelne Jeans mag hoch wirken, liegt aber im üblichen Rahmen für limitierte Kollaborationen zwischen zwei etablierten japanischen Denim-Häusern. Die Kosten setzen sich nach Angaben von Fachhändlern für solche Produkte typischerweise aus mehreren Faktoren zusammen: der aufwendigen Webstuhl-Fertigung in Kleinserie, dem verwendeten Spezialfarbstoff und den zusätzlichen, handgefertigten Verarbeitungsdetails wie geprägten Knöpfen oder individuell gestalteten Etiketten. Verglichen mit Massenware aus industrieller Fertigung liegt der Preis damit deutlich höher, verglichen mit anderen limitierten japanischen Selvedge-Kollaborationen jedoch im mittleren Bereich. Für Käuferinnen und Käufer, die zum ersten Mal ein solches Produkt erwerben, kann dieser Vergleich helfen, den Preis richtig einzuordnen, statt ihn allein mit einer gewöhnlichen, industriell gefertigten Jeans zu vergleichen. Zusätzlich spielt bei ausverkauften, limitierten Modellen wie der Matcha-Jeans häufig ein Sammlermarkt eine Rolle, auf dem einzelne Größen im Nachhinein zu deutlich höheren Preisen als dem ursprünglichen Verkaufspreis gehandelt werden. Für den ursprünglichen Ladenpreis von 295 US-Dollar spricht dagegen, dass er über die gesamte Vorbestellphase hinweg unverändert blieb, ohne kurzfristige Preiserhöhung während der Vorbestellzeit. Für die Einschätzung eines fairen Wiederverkaufspreises kann dieser ursprüngliche Ladenpreis deshalb weiterhin als verlässlicher Referenzwert dienen, auch Jahre nach dem eigentlichen Verkaufsstart der limitierten Auflage. Ergänzend zeigt ein Blick auf den Erhaltungszustand von Webkante und Nähten, wie sich der Wert eines gebraucht angebotenen Exemplars realistisch gegenüber einem neuwertigen Stück einordnen lässt.

Von der Stoffkante zur eigenen Matcha-Schale

Während der Tee bei der Jeans nur als Färbemittel diente, lässt er sich bei MATCHASHOCK ganz klassisch als Bio-Matcha-Pulver in der 30-Gramm-Dose trinken, genug für rund 10 bis 15 Schalen bei 2 Gramm je Schale. Eine Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm. Wer zwei Dosen nimmt, zahlt 46,00 Euro und damit 766,67 Euro je Kilogramm, bei drei Dosen sind es 63,00 Euro, umgerechnet 700,00 Euro je Kilogramm, bei sechs Dosen 108,00 Euro, umgerechnet 600,00 Euro je Kilogramm. Der Versand innerhalb Deutschlands kostet nichts, die Ankunft dauert ein bis zwei Werktage.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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