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Trends

McDonald's Matcha Deutschland: der Iced Matcha Strawberry im McCafé

McDonald's Matcha Deutschland ist seit dem 29. April 2026 keine Ankündigung mehr, sondern fester Bestandteil der Speisekarte: An diesem Tag führte McDonald's Deutschland als erster Markt weltweit den Iced Matcha Strawberry im McCafé ein, ein kaltes Getränk aus Matcha, Erdbeersauce und Milch oder einer Milchalternative. Der Launch war Teil einer größeren Getränke-Offensive mit acht neuen Produkten, die McDonald's Deutschland gemeinsam mit Partnern wie Red Bull und Coca-Cola umsetzte. Der folgende Überblick beschreibt, was in dem Getränk steckt, wie die Kampagne dazu aussah und wie sich der deutsche Vorstoß in die weltweite McDonald's-Strategie einordnet.

Der Start am 29. April 2026

McDonald's Deutschland brachte den Iced Matcha Strawberry am 29. April 2026 in die Filialen und positionierte das Land damit ausdrücklich als ersten Markt weltweit für diese neue McCafé-Kategorie. Das Getränk gehört zu insgesamt acht neuen Getränken, die McDonald's Deutschland in mehreren neuen Kategorien einführte, von kalten Frucht-Mixgetränken bis zu Kaffee-Spezialitäten. Neben dem Iced Matcha Strawberry zählten dazu unter anderem ein Getränk mit Waldmeister-Geschmack in Zusammenarbeit mit Red Bull, ein Getränk mit tropischem Ananas-Geschmack sowie ein Getränk mit pinker Drachenfrucht und Sprite, die gemeinsam ein breiteres Spektrum an Geschmacksrichtungen abdecken sollten als das bisherige Getränkeangebot. Damit reagierte das Unternehmen erkennbar auf die anhaltend hohe Nachfrage nach kalten, optisch ansprechenden Getränken, die in den vergangenen Jahren branchenweit zugenommen hat. Alle acht neuen Getränke wurden zeitgleich am selben Stichtag in sämtlichen deutschen Filialen eingeführt, statt schrittweise über mehrere Wochen verteilt zu werden.

McDonald's Matcha Deutschland: was im Becher steckt

Der Iced Matcha Strawberry kombiniert Matcha mit Erdbeersauce und wahlweise Milch oder einer Milchalternative. Auf der eigenen Kampagnenseite beschreibt McDonald's das Getränk mit dem Hinweis, man mische feinherben Matcha mit fruchtig-süßem Erdbeer-Püree und eisgekühlter Milch, was ein Farbenspiel aus Grün und Rosa im Becher ergebe. Das Getränk zählt damit zu den gekühlten Kaffee- und Matcha-Varianten der neuen McCafé-Range, zu der auch klassischere Angebote wie ein Iced Latte Caramel gehören, sodass Gäste zwischen mehreren kalten Optionen wählen können, statt nur auf ein einzelnes neues Getränk zurückgreifen zu müssen. Die genaue Rezeptur der verwendeten Erdbeersauce sowie der exakte Matcha-Anteil im fertigen Getränk werden von McDonald's öffentlich nicht im Detail beziffert, was bei Fertigsaucen aus der Systemgastronomie allgemein üblich ist.

Die Kampagne rund um den Launch

Begleitet wurde die Einführung von einer breit angelegten Kampagne mit TV-Spots, Außenwerbung, Online-Anzeigen, Audio-Werbung, Social Media, klassischer Pressearbeit sowie App- und Influencer-Aktivierungen. Verantwortlich für die Kampagne war die Agentur Scholz & Friends, die als Marketing-Leadagentur von McDonald's Deutschland fungiert und bereits frühere Kampagnen des Unternehmens verantwortet hat. Für die neuen Getränke setzte McDonald's Deutschland dabei sowohl auf eine neue Partnerschaft mit Red Bull als auch auf die bereits bestehende, langjährige Zusammenarbeit mit Coca-Cola, die im Rahmen des Launches auch auf den McCafé-Bereich ausgeweitet wurde, der zuvor stärker unabhängig von den beiden Partnermarken funktioniert hatte. Für die beteiligten Partnermarken bedeutet eine solche Zusammenarbeit zusätzliche Sichtbarkeit in einem Umfeld, das täglich von Millionen Menschen besucht wird, ohne dass sie selbst eigene Filialen betreiben müssten.

Die Einordnung durch die Unternehmensführung

Mario Federico, Vorstandsvorsitzender von McDonald's Deutschland, ordnete den Schritt öffentlich so ein, dass man das Getränke-Angebot gezielt hin zu lifestyle-orientierten Kreationen weiterentwickle, um mehr Auswahl in den Alltag der Gäste zu bringen und die Position von McDonald's als modernen Anlaufpunkt für Getränke zu stärken. Er verwies zudem darauf, dass Deutschland diesen Bereich konsequent vorantreibe, unterstützt durch die Kampagne und die Partnerschaften mit Red Bull und Coca-Cola. Intern bewertet der Konzern das Getränkesegment nach eigenen Angaben als einen Markt mit besonders großem Wachstumspotenzial, vor allem bei jüngeren Zielgruppen, die seltener zu klassischen Filterkaffee-Angeboten greifen. Diese Zielgruppe gilt in der Getränkebranche allgemein als besonders offen für neue, optisch auffällige Produkte, die sich gut auf Social Media teilen lassen und dort für zusätzliche Reichweite ohne klassische Werbeanzeigen sorgen können.

Wie sich die Kampagne von früheren McCafé-Aktionen unterscheidet

Frühere McCafé-Neuheiten bei McDonald's Deutschland beschränkten sich meist auf einzelne, saisonal begrenzte Getränke ohne eine so breit angelegte Markenpartnerschaft. Mit der Ausweitung der Zusammenarbeit auf Red Bull und Coca-Cola verändert sich die Rolle des McCafé-Bereichs innerhalb des Unternehmens: Statt eines Nebenangebots neben dem klassischen Speisenangebot wird das Getränkesegment nun als eigenständiger Wachstumsbereich behandelt, der eigene Kampagnen, eigene Partnerschaften und ein eigenes visuelles Erscheinungsbild erhält. Für Gäste bedeutet das eine deutlich größere Auswahl an kalten und warmen Spezialitäten als noch vor wenigen Jahren, als sich das Angebot überwiegend auf klassische Kaffeegetränke beschränkte. Ob sich der Iced Matcha Strawberry langfristig als feste Karten-Position durchsetzt oder nach der ersten Einführungsphase wieder durch neue Varianten ersetzt wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen.

Klarstellung

Grundlage dieses Artikels sind die eigenen Unternehmensangaben von McDonald's Deutschland und begleitende Fachpresse zu einer öffentlich kommunizierten Produkteinführung. McDonald's und die genannten Partnermarken stehen in keiner geschäftlichen Verbindung zu MATCHASHOCK.

Deutschland als Testmarkt für Getränke

Dass McDonald's ausgerechnet Deutschland für den weltweiten Erststart der Matcha-Kategorie wählte, hängt mit der strategischen Einschätzung des Konzerns zusammen, das Getränkesegment als Wachstumsfeld mit besonderem Potenzial bei jüngeren Zielgruppen zu behandeln. Parallel dazu verfolgt McDonald's auch in den USA eine ähnliche Getränkeoffensive samt überarbeitetem McCafé-Branding, was zeigt, dass der deutsche Launch kein isoliertes Experiment war, sondern Teil einer international abgestimmten Strategie. Wie sich Matcha bei anderen McDonald's-Märkten weltweit bereits etabliert hat, zeigt „McDonald's Philippinen: Matcha McFlurry und Matcha McDip“, das ein anderes Land und ein anderes Produktformat beschreibt und damit einen weiteren Baustein derselben globalen Entwicklung liefert. Ähnliche Vorreiterrollen einzelner Landesgesellschaften sind bei international tätigen Konzernen keine Seltenheit, wenn ein bestimmter Markt als besonders aufgeschlossen für neue Getränketrends gilt.

Wie Systemgastronomie neue Trends aufnimmt

Große Systemgastronomie-Ketten wie McDonald's beobachten Ernährungs- und Getränketrends in der Regel über einen längeren Zeitraum, bevor sie sich für eine flächendeckende Einführung entscheiden, da eine bundesweite Umstellung der Zubereitungsprozesse in tausenden Filialen deutlich aufwendiger ist als bei einem einzelnen unabhängigen Café. Matcha musste dabei zunächst über mehrere Jahre in spezialisierten Cafés, im Einzelhandel und in sozialen Medien an Bekanntheit gewinnen, bevor ein Konzern in der Größenordnung von McDonald's das Thema für ein eigenes, dauerhaftes Getränk aufgriff. Dieser zeitliche Abstand zwischen einem Trend in kleinen, spezialisierten Betrieben und seiner Ankunft bei einer Fast-Food-Kette gilt nicht nur für Matcha, sondern lässt sich auch bei anderen Getränkeentwicklungen der vergangenen Jahre beobachten. Für die Gastronomiebranche insgesamt ist ein solcher Schritt oft ein Signal dafür, dass ein Thema den Sprung vom Nischentrend zum breiten Massenmarkt endgültig geschafft hat. Für andere, kleinere Ketten kann ein solcher Schritt eines großen Konzerns zusätzlich als Bestätigung dienen, das eigene Matcha-Angebot ebenfalls auszubauen. Für Deutschland bedeutet der frühe Start zugleich, dass sich hier schneller als in anderen Märkten beobachten lässt, wie ein solches Getränk bei einem sehr breiten, nicht auf Matcha spezialisierten Publikum ankommt.

Matcha-Angebote im Vergleich

Wie sich ein Iced-Matcha-Getränk aus dem Systemgastronomie-Betrieb preislich von einer selbst zubereiteten Variante unterscheidet, lässt sich in „Matcha Latte im Café: der Preis und die Rechnung dahinter“ nachlesen, während „Matcha im Café bestellen: Karte, Milch und Zucker verstehen“ grundsätzliche Bestellhinweise gibt, die sich auch auf ein Fast-Food-Menü übertragen lassen. Einen Überblick über aktuelle Matcha-Getränketrends insgesamt bietet „Matcha-Getränke 2026: welche Drinks gerade die Karten füllen“, das den Iced Matcha Strawberry in einen größeren Zusammenhang mit anderen neuen Getränken einordnet. Wer die Rezepte dahinter vergleicht, erkennt schnell, dass sich die Grundzutaten Matcha, Milch und Fruchtkomponente in vielen Varianten wiederholen und sich vor allem im Mengenverhältnis unterscheiden.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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