Trends
Underconsumption Core Trend: was hinter dem TikTok-Begriff steckt
Underconsumption Core Trend: Gemeint ist eine Gegenbewegung zur klassischen Haul-Kultur auf TikTok, bei der Creator zeigen, was sie bewusst nicht kaufen, statt neue Produkte vorzuführen. Der Trend begann laut Visibrain Mitte Juli 2024 zu trenden und wird häufig auch als Deinfluencing bezeichnet. Dieser Artikel erklärt, wie der Trend entstanden ist, was typische Videos zeigen und wie sich der Gedanke auf kleine, bewusste Alltagskäufe wie eine Dose Matcha übertragen lässt.
Underconsumption Core Trend: wie er auf TikTok entstanden ist
Laut Visibrain begann der Hashtag Underconsumption Core Mitte Juli 2024 zu trenden, als Gegenreaktion auf die zuvor dominante Haul-Kultur mit ständig neuen Kaufvideos. Die Bank of America stellte laut demselben Bericht fest, dass 67 Prozent der befragten Gen-Z-Nutzerinnen und Nutzer ihren Lebensstil wegen gestiegener Lebenshaltungskosten anpassen, was als ein Auslöser für die Popularität des Trends gilt. CNBC ordnet den Trend zusätzlich als Reaktion auf ein zunehmendes Unbehagen gegenüber Influencer-Marketing und der bisherigen Shopping-Kultur ein. Damit ist der Trend eng mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre verbunden, nicht nur mit einer reinen Modeerscheinung auf einer einzelnen Plattform.
Was Underconsumption-Core-Videos typischerweise zeigen
Statt neuer Einkäufe zeigen die Videos laut Visibrain oft alte, weiterhin genutzte Gegenstände, etwa Schuhe bis zum sichtbaren Verschleiß, minimale Kleiderschränke oder selbstgemachte statt gekaufte Getränke. Auch die Weitergabe ungenutzter Produkte oder das vollständige Aufbrauchen von Kosmetikartikeln, bekannt unter dem Namen ProjectPan, gehört laut Visibrain zu den wiederkehrenden Formaten. CNBC zitiert eine Content-Creatorin, die den Trend als eine Art Romantisierung eines mittleren Lebensstandards beschreibt, bei der bewusst gezeigt wird, wie viel mit bereits vorhandenen Dingen möglich ist. Damit unterscheidet sich der Trend deutlich von klassischen Shopping-Videos, die neue Produkte in den Mittelpunkt stellen.
Reichweite und Kritik am Trend
Visibrain nennt für einen Zeitraum von 30 Tagen mehr als 4.200 Beiträge zum Underconsumption-Trend, verglichen mit über 70.000 Beiträgen unter dem älteren Hashtag TikTok Made Me Buy It. Trotz der geringeren Zahl an Beiträgen erreichten Underconsumption-Posts laut derselben Auswertung im Schnitt 633 Likes, etwa dreimal so viele wie Beiträge zum Kauf-Hashtag. CNBC weist zugleich auf Kritik hin: Manche der gezeigten Verhaltensweisen, etwa Gegenstände wiederzuverwenden, gehören für viele Menschen ohnehin zum Alltag, weshalb einige Stimmen vorschlagen, eher von einem normalen statt einem unter-durchschnittlichen Konsum zu sprechen. Diese Kritik zeigt, dass der Begriff selbst nicht unumstritten ist, auch wenn die zugrunde liegende Idee vielerorts positiv aufgenommen wird.
Was der Trend mit bewusstem Einkaufen zu tun hat
Im Kern geht es bei Underconsumption Core darum, vor einem Kauf bewusst zu prüfen, ob ein vorhandener Gegenstand nicht bereits ausreicht, statt automatisch neu zu kaufen. Das lässt sich auf viele Bereiche übertragen, von Kleidung über Kosmetik bis zu Lebensmitteln, bei denen sich die Frage stellt, ob eine bereits vorhandene Menge zunächst aufgebraucht werden kann. Dieser Gedanke unterscheidet sich von reinem Sparen, weil es nicht in erster Linie um den niedrigsten Preis geht, sondern um die bewusste Entscheidung, was wirklich gebraucht wird. Wer diesen Gedanken konsequent weiterdenkt, plant Anschaffungen eher langfristig, statt spontan auf neue Trends zu reagieren.
Übertragen auf kleine Alltagskäufe
Bei einem Produkt wie Matcha bedeutet ein solcher Gedanke, eine vorhandene Dose vollständig aufzubrauchen, bevor eine neue bestellt wird, statt aus reiner Gewohnheit nachzukaufen. In „Matcha vom Taschengeld: was eine Dose im Monat wirklich kostet“ wird beschrieben, wie sich der Verbrauch einer Dose über einen Monat realistisch einschätzen lässt, was eine gute Grundlage für eine solche bewusste Planung bietet. Wer offener über die eigenen Ausgaben sprechen möchte, findet in „Loud Budgeting und Matcha: offen über Ausgaben sprechen“ eine passende Ergänzung, wie sich Konsumentscheidungen auch im Freundeskreis besprechen lassen, ohne dass daraus ein Vergleich oder eine Wertung entsteht.
Wenig, aber bewusst ausgewählt
Der Grundgedanke von Underconsumption Core lässt sich auch auf die Auswahl eines einzelnen Produkts anwenden, etwa wenn eine Person sich für eine bestimmte Matcha-Qualität entscheidet und diese dann über längere Zeit konsequent nutzt, statt ständig zwischen verschiedenen Marken zu wechseln. In „Matcha-Einstieg: was der Start wirklich kostet“ wird aufgeschlüsselt, welche Anschaffungen für den Beginn wirklich notwendig sind und welche eher optional bleiben. Das passt zur Grundidee des Trends, bewusst weniger, aber dafür gezielter einzukaufen, statt eine große Zahl unterschiedlicher Produkte gleichzeitig anzusammeln.
Verhältnis zu älteren Spartrends
Underconsumption Core steht nicht allein, sondern reiht sich laut Visibrain in eine Abfolge verwandter Social-Media-Trends ein, darunter Deinfluencing und Loud Budgeting, die in den Jahren zuvor bereits ähnliche Themen aufgegriffen hatten. Während Deinfluencing sich stärker auf die direkte Kritik an bestimmten beworbenen Produkten konzentriert, rückt Underconsumption Core eher den eigenen, bereits vorhandenen Besitz in den Mittelpunkt der Videos. Loud Budgeting wiederum betont laut Berichten vor allem das offene Sprechen über die eigenen finanziellen Grenzen im Freundeskreis, etwa wenn eine Einladung aus Kostengründen abgelehnt wird. Alle drei Trends teilen die Grundidee, Konsumentscheidungen bewusster und öffentlicher zu verhandeln, statt sie stillschweigend im Hintergrund zu treffen. Für Beobachterinnen und Beobachter der Plattform zeigt diese Abfolge, dass das Thema bewusster Konsum über mehrere Jahre hinweg immer wieder in neuen Formaten auftaucht.
Wie sich der Gedanke auf eine Wohngemeinschaft übertragen lässt
In einer Wohngemeinschaft lässt sich der Grundgedanke von Underconsumption Core gut auf gemeinsam genutzte Vorräte übertragen, etwa wenn mehrere Personen dieselbe Küche und denselben Vorratsschrank teilen. Statt dass jede Person einzeln nachkauft, sobald eine eigene Packung zur Neige geht, kann eine Absprache im Haushalt dafür sorgen, dass vorhandene Bestände zuerst aufgebraucht werden, bevor Neues angeschafft wird. Das reduziert nicht nur doppelte Käufe derselben Produkte, sondern schafft auch mehr Übersicht darüber, was im Haushalt tatsächlich vorhanden ist. Für ein Produkt wie Matcha bedeutet das etwa, eine gemeinsame Dose im Küchenschrank zu führen, statt dass jede Person eine eigene kleine Menge kauft. Eine solche Absprache passt gut zur Grundidee des Trends, weil sie bewussten Konsum nicht nur individuell, sondern auch im gemeinsamen Haushalt umsetzt. Wer gemeinsame Vorräte einführt, klärt am besten vorab, wie die Kosten zwischen den Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern aufgeteilt werden, etwa über eine gemeinsame Kasse oder eine einfache Abrechnung am Monatsende. So entstehen keine Unklarheiten darüber, wer welchen Anteil an einer gemeinsam genutzten Dose bereits bezahlt hat. Eine solche Absprache lohnt sich besonders bei Produkten mit höherem Grundpreis wie Matcha, weil sich so vermeiden lässt, dass am Ende zwei angebrochene Dosen im selben Schrank stehen.
Eine Dose bis zum letzten Rest aufbrauchen
Der Grundgedanke von Underconsumption Core lässt sich unmittelbar auf den Umgang mit einer bereits gekauften Dose Matcha übertragen, indem das Pulver bis zum letzten Rest verwendet wird, statt eine angebrochene Dose ungenutzt im Schrank stehen zu lassen. Gegen Ende einer Dose lässt sich das restliche Pulver oft nicht mehr exakt mit dem üblichen Löffel dosieren, weshalb sich ein kurzes Aufschütteln oder das Nachschaben mit einem kleinen Löffel anbietet, um auch die letzten Gramm zu erfassen. Wer den Überblick über den eigenen Verbrauch behalten will, kann sich das ungefähre Datum notieren, an dem eine Dose geöffnet wurde, um so eine Vorstellung davon zu bekommen, wie lange eine Dose im eigenen Alltag tatsächlich reicht. Diese Praxis passt zur Grundidee des Trends, vorhandene Mengen zunächst vollständig zu nutzen, bevor eine neue Anschaffung ansteht. So wird aus einer einzelnen Dose kein Beispiel für Verschwendung, sondern ein kleiner Baustein eines bewussteren Umgangs mit den eigenen Vorräten.
Von der bewussten Auswahl zur eigenen Dose
Wer bewusst eine einzelne Dose statt eines großen Vorrats kaufen möchte, zahlt bei MATCHASHOCK 25,00 Euro für 30 Gramm Bio-Matcha, umgerechnet 833,33 Euro je Kilogramm, kontrolliert über die Stelle DE-ÖKO-006 und im Labor auf Rückstände geprüft, mit rund 10 bis 15 Portionen bei 2 Gramm je Schale. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert 1 bis 2 Werktage, sodass sich der Kauf gut mit dem tatsächlichen Verbrauch abstimmen lässt. Wer die Menge lieber für mehrere Monate im Voraus planen will, findet passende Rechenbeispiele in den Kaufberatungs-Artikeln auf der Seite.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.
Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.
Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.
- Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
- Im Labor geprüft
- Erste Ernte, feinste Vermahlung
- Doppelt luftdicht versiegelt
- Versand kostenlos in Deutschland
- 30 g, reicht für 10–15 Tassen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)
Jetzt probierenMATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.