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Lifestyle & Mode

The Matcha Club Paradeplatz Zürich: der Umzug ins neue UBS-Haus

The Matcha Club Paradeplatz Zürich ist seit dem Frühjahr 2026 eine feste Wortkombination in der Zürcher Gastroszene: Die Zürcher Matcha-Kette The Matcha Club zieht mit einer eigenen Fläche in den neuen Komplex Paradeplatz 6, direkt ins Erdgeschoss des früheren UBS-Hauptsitzes am teuersten Pflaster der Schweiz. Nachbar wird das erste Schweizer Restaurant von Starkoch Nobu Matsuhisa. Angekündigt wurde der Umzug im März 2026, die Eröffnung der neuen Erdgeschossflächen ist laut Berichten für Mitte 2027 vorgesehen. Wie es dazu kam, wer hinter der Kette steht und was am Paradeplatz sonst noch einzieht, zeigt dieser Artikel.

The Matcha Club Paradeplatz Zürich: was angekündigt wurde

Der Immobilienkonzern UBS baut sein früheres Hauptquartier am Paradeplatz 6 in Zürich um. Federführend ist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron, das mit dem Umbau rund 4000 UBS-Mitarbeitende in das Gebäude zurückholen soll. Parallel dazu öffnet sich das Erdgeschoss für die Öffentlichkeit: Statt Bankschaltern sollen dort künftig Gastronomie und Läden für alle zugänglich sein. Die Fläche liegt mitten im Zürcher Bankenviertel, an einer der teuersten Adressen Europas. Mieten dort liegen laut Berichten unter 10 000 Franken pro Quadratmeter und Jahr, was für diese Lage vergleichsweise moderat ist. Unter den ersten bestätigten Mietern der neuen Erdgeschossflächen ist The Matcha Club, die 2022 gegründete Zürcher Kette, die bislang zwei Standorte betreibt.

Vom Stand am Hauptbahnhof zur Adresse am Paradeplatz

The Matcha Club wurde von Alrik Bytyqi zusammen mit Chiara Dalla Mora gegründet, sein Bruder Armend Bytyqi begleitet das Unternehmen beratend. Angefangen hat die Marke 2022 mit einem selbst finanzierten Pop-up-Stand im Zürcher Hauptbahnhof, mit einem einfachen Stahltresen als Verkaufsfläche. Im März 2023 folgte der erste feste Laden an der Bärengasse mitten in der Zürcher Innenstadt, später kam eine zweite Filiale am Hauptbahnhof dazu. Bis zur zweiten Filiale am Hauptbahnhof verhandelte The Matcha Club nach eigenen Angaben rund zweieinhalb Jahre lang mit den SBB. Zum anstehenden Umzug an den Paradeplatz wird Bytyqi, der die Kette mit 28 Jahren leitet, mit den Worten zitiert, man werde Matcha „auf einem neuen Level“ genießen können. Der neue Standort soll das bisherige, reduzierte Interieur-Konzept der Kette fortführen, bei dem die Zubereitung selbst im Mittelpunkt steht.

Wie The Matcha Club das neue Interieur plant

Für die Gestaltung der neuen Fläche am Paradeplatz arbeitet The Matcha Club nach eigenen Angaben mit einem Architekturbüro aus Mailand zusammen. Geplant ist eine minimalistische Optik in Grau- und Weißtönen, die das bisherige, reduzierte Erscheinungsbild der Kette fortführt. Bytyqi wird zudem mit den Worten zitiert, die Freude über den neuen Standort sei riesig. Im Untergeschoss des Gebäudekomplexes entsteht zudem ein Wellnessstudio namens Studio Artes, ein weiterer Hinweis darauf, dass die Erdgeschossflächen am Paradeplatz nicht allein auf klassische Bankkundschaft, sondern auf ein breiteres Publikum zielen. Für eine Marke, die bislang vor allem für ihr reduziertes, fotogenes Interieur an kleineren Standorten bekannt war, ist die Zusammenarbeit mit einem internationalen Architekturbüro ein Hinweis darauf, dass der neue Standort auch gestalterisch eine andere Größenordnung erreichen soll als die bisherigen beiden Filialen.

Nobu Matsuhisa als Nachbar am Paradeplatz

Direkt neben The Matcha Club entsteht das erste eigenständige Restaurant von Nobu Matsuhisa in einer Schweizer Grossstadt, dem japanisch-US-amerikanischen Koch, der für seine japanisch-peruanische Fusionsküche bekannt ist. Bislang war Matsuhisa in der Schweiz mehr als zwanzig Jahre lang nur im Hotel Badrutt's Palace in St. Moritz vertreten. Vermittelt wurde die Ansiedlung laut Berichten von Glaze Hospitality, einem auf internationale Gastronomiemarken spezialisierten Unternehmen, an der Anbahnung war zudem der Financier Gil Glasenberg beteiligt, Sohn des Glencore-Milliardärs Ivan Glasenberg. Mit dem neuen Standort am Paradeplatz kommt die Küche erstmals ganzjährig in eine Schweizer Großstadt. Matsuhisa selbst wird mit dem Satz zitiert, Zürich vereine „Vielfalt, Tradition und internationale Offenheit“. Auf der Karte seines Hauses stehen unter anderem Black Cod Miso, gelbflossiger Thunfisch mit Jalapeños und Gerichte vom Robata-Grill. Dass ausgerechnet eine Matcha-Kette und ein international bekanntes Sushi- und Fusionsrestaurant direkt nebeneinander einziehen, unterstreicht, wie stark der Erdgeschossbereich am Paradeplatz auf japanisch inspirierte Gastronomie setzt, obwohl die beiden Konzepte preislich und stilistisch sehr unterschiedlich positioniert sind.

Welche weiteren Läden an den Paradeplatz ziehen

Neben The Matcha Club und Nobu Matsuhisa haben sich für die neuen Erdgeschossflächen am Paradeplatz weitere Namen angekündigt. Dazu zählen das Bleachers Pub des Zürcher Gastronomen Yves Spink, das französische Designmöbelhaus Roche Bobois sowie die italienischen Modemarken Sease und Eleventy. Eine Jacke von Sease kostet je nach Modell zwischen 2000 und 4000 Franken, ein Pullover oder ein Rucksack der Marke liegt bei rund 1000 Franken. Auch ein Experience Hub der Fluggesellschaft Swiss ist unter den bestätigten Mietern. Eine große Ladenfläche im Erdgeschoss war zuletzt noch nicht vergeben. UBS und die beteiligten Architekten begründen den Mieter-Mix damit, dass der Finanzplatz Paradeplatz für die breite Öffentlichkeit zugänglicher werden soll, statt wie bisher fast ausschließlich Bankkundschaft vorbehalten zu bleiben.

Was der Umzug für die Marke The Matcha Club bedeutet

Für eine 2022 gegründete Kette ist eine eigene Fläche neben einem international bekannten Sternerestaurant ein deutlicher Ausbauschritt. Bislang hat sich The Matcha Club über zwei Standorte in Zürich einen Namen gemacht, unter anderem durch die offene Zubereitung mit dem Bambusbesen direkt vor den Gästen und ein reduziertes, fotogenes Interieur. Der Paradeplatz gilt als eine der teuersten Lagen Europas, entsprechend hoch ist die Sichtbarkeit, die eine Präsenz dort mit sich bringt. Die Ankündigung zeigt zugleich, wie sich Matcha-Ketten in den vergangenen Jahren von improvisierten Ständen zu etablierten Gastronomiekonzepten entwickelt haben, die auch an Premium-Standorten mit internationalen Marken mithalten. Vom Stahltresen im Hauptbahnhof bis zur Fläche neben einem Sternerestaurant liegen bei The Matcha Club nur wenige Jahre, ein Tempo, das zeigt, wie schnell sich eine ursprünglich kleine Gastro-Idee in einer Stadt wie Zürich etablieren kann, wenn Konzept und Standortwahl zusammenpassen.

Der Zeitplan bis zur Eröffnung am Paradeplatz

Bis die neuen Erdgeschossflächen tatsächlich öffnen, dauert es noch eine Weile: Laut Berichten sollen die ersten Betriebe im Gebäude Paradeplatz 6 Mitte 2027 an den Start gehen, während die Büroflächen darüber bereits für rund 4000 UBS-Mitarbeitende geplant sind. Bis dahin bleiben die beiden bestehenden Standorte von The Matcha Club an der Bärengasse und am Hauptbahnhof die Anlaufstellen der Marke in Zürich. Die lange Vorlaufzeit zeigt, wie aufwendig der Umbau eines historischen Bankgebäudes zu einer gemischt genutzten Adresse mit Gastronomie, Mode und Wellness ist, selbst wenn die einzelnen Mieter, wie im Fall von The Matcha Club, schon frühzeitig feststehen. Bis zur Eröffnung bleibt also noch reichlich Zeit, in der sich sowohl an der Baustelle selbst als auch an der endgültigen Mieterliste für die letzte noch offene Fläche noch etwas ändern kann.

Klarstellung zu Personen und Marken in diesem Artikel

MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu The Matcha Club, zu Nobu Matsuhisa, zu UBS oder zu den übrigen hier genannten Marken am Paradeplatz, es gibt keine Kooperation und keine Empfehlung zwischen diesen Unternehmen und MATCHASHOCK. Die Fakten zum Umzug und zur Gründung von The Matcha Club stammen aus Berichten von 20 Minuten, von Blick und von GastroJournal, die Namen fallen hier ausschließlich, weil sie Teil des berichteten Umzugs sind.

Matcha für zu Hause, ohne Warteschlange am Paradeplatz

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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