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Jugendkultur

Matcha Au-pair Ausland: ein Ritual im fremden Alltag

Matcha Au-pair Ausland: Wer für ein Jahr als Au-pair in eine Gastfamilie zieht, muss sich nicht nur an neue Menschen, sondern auch an einen ganz neuen Tagesablauf gewöhnen. Ein Au-pair-Aufenthalt ist über einen Vertrag nach dem Muster der Bundesagentur für Arbeit geregelt, der Aufgaben, Arbeitszeit, Taschengeld und Urlaub festlegt. Dieser Artikel beschreibt, wie ein typischer Tag als Au-pair aussieht, was zu den Aufgaben gehört und wie eine mitgebrachte Dose Matcha ein kleines Stück Gewohntes in den neuen Alltag bringt.

Matcha Au-pair Ausland: was ein Au-pair-Jahr bedeutet

Ein Au-pair lebt für gewöhnlich zwölf Monate bei einer Gastfamilie, in selteneren Fällen auch kürzer, aber laut Vermittlungsstellen selten unter sechs Monaten. Während dieser Zeit übernimmt das Au-pair leichte Betreuungs- und Haushaltstätigkeiten und erhält dafür Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld. Grundlage dafür ist ein Au-pair-Vertrag, der laut Bundesagentur für Arbeit Aufgaben, Arbeitszeit, Taschengeld, Urlaub und einen Sprachkurs regelt. Für Bürgerinnen und Bürger aus der EU, dem EWR oder der Schweiz ist keine Visumspflicht vorgesehen, während Personen aus anderen Staaten ein nationales Visum zum Zweck Au-pair benötigen, das später in einen Aufenthaltstitel umgewandelt wird.

Typische Aufgaben im Tagesablauf

Zu den Hauptaufgaben eines Au-pairs gehören laut Vermittlungsstellen das Wecken und Ins-Bett-Bringen der Kinder, der Schulweg, die Hausaufgabenbetreuung und einfache Mahlzeiten. Dazu kommen leichte Haushaltstätigkeiten wie das Aufräumen des Kinderbereichs, kleinere Einkäufe sowie Wäsche waschen und bügeln. Ausdrücklich nicht zu den Aufgaben gehören professionelle Reinigung, Pflege von Angehörigen oder regelmäßiges nächtliches Babysitten, wie mehrere Vermittlungsagenturen betonen. Das eigene Zimmer aufzuräumen zählt ebenfalls nicht zur Arbeitszeit, sondern zur privaten Verantwortung des Au-pairs, unabhängig von den übrigen Aufgaben in der Familie.

Arbeitszeiten und freie Tage

Die Arbeitszeit eines Au-pairs ist klar begrenzt: Nach dem Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit sollen die täglichen Aufgaben im Haushalt nicht mehr als fünf Stunden einschließlich Babysitten in Anspruch nehmen. Insgesamt liegt die Obergrenze bei bis zu 30 Stunden pro Woche, verteilt auf fünf Tage mit mindestens eineinhalb bis zwei freien Tagen, idealerweise mit einem Sonntag darunter. Werden diese Zeiten aus besonderem Anlass überschritten, ist laut Merkblatt eine vorherige Absprache mit der Gastfamilie notwendig, und Überstunden müssen zeitlich ausgeglichen werden. Diese klaren Grenzen sollen sicherstellen, dass neben der Arbeit auch Zeit für den vorgesehenen Sprachkurs und eigene Unternehmungen bleibt.

Ankommen in einer neuen Kultur

Ein Au-pair soll laut den Vermittlungsstellen wie ein Familienmitglied behandelt und in den Alltag eingebunden werden, wozu auch gemeinsame Mahlzeiten und Ausflüge gehören. Die Gastfamilie unterstützt dabei, die Sprache des Gastlandes zu lernen, oft in Kombination mit dem vertraglich vorgesehenen Sprachkurs. Gerade in den ersten Wochen erleichtert ein fester, kleiner Alltagsablauf das Zurechtfinden in einer fremden Umgebung, während sich Sprache und Gewohnheiten der neuen Familie erst langsam einschleifen. Regelmäßige Gespräche zwischen Au-pair und Gastfamilie werden von mehreren Quellen empfohlen, um Missverständnisse frühzeitig zu klären, bevor sie sich aufbauen.

Ein Stück Gewohntes im Koffer

Wer ins Ausland zieht, packt oft kleine Dinge ein, die an zuhause erinnern, etwa eine bestimmte Gewürzmischung, ein Buch oder eben eine Dose eines gewohnten Getränks. Matcha lässt sich dabei unkompliziert im Handgepäck mitnehmen, wie in „Matcha im Handgepäck: Pulver, Kontrolle und Einreise“ beschrieben, sodass die Dose problemlos über die Grenze kommt. In der neuen Küche der Gastfamilie reicht für die Zubereitung meist ein einfacher Wasserkocher und eine Schale, ganz ohne aufwendige Ausrüstung. So bleibt ein kleines Ritual aus der Heimat erhalten, während sich rundherum vieles andere neu einspielt.

Eine ruhige Schale nach dem Kinderdienst

Nach dem Wecken, Anziehen und Zur-Schule-Bringen bleibt oft eine kurze Lücke, bevor die nächste Aufgabe beginnt, und genau in diese Lücke passt eine Schale Matcha. Wer noch nicht mit dem Getränk vertraut ist, findet in „Matcha für Anfänger: der Einstieg ohne Fehlkäufe“ die Grundlagen zu Menge und Zubereitung. Für unterwegs, etwa auf dem Weg zur Sprachschule, zeigt „Matcha to go: So nimmst du deinen Matcha mit ins Büro“, wie sich das Getränk auch außer Haus mitnehmen lässt. So lässt sich das Ritual an unterschiedliche Tagesabläufe anpassen, egal ob im eigenen Land oder in der neuen Umgebung.

Der Sprachkurs als fester Teil des Aufenthalts

Neben der Betreuung der Kinder gehört ein Sprachkurs zu den vertraglich vorgesehenen Bestandteilen eines Au-pair-Aufenthalts, für den die Gastfamilie nach dem Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit einen monatlichen Zuschuss von mindestens 70 Euro leistet. Der Kurs findet meist neben der eigentlichen Arbeitszeit statt und wird in der Vertragsgestaltung mit den übrigen Arbeitsstunden abgestimmt, damit ausreichend Zeit für Unterricht und Hausaufgaben bleibt. Für viele Au-pairs ist dieser Kurs der erste feste Termin außerhalb der Gastfamilie, bei dem sie andere Au-pairs aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen. Aus diesen Kontakten entstehen häufig zusätzliche Unterstützungsnetzwerke, die über den eigentlichen Sprachunterricht hinausreichen, etwa wenn es um Fragen zum Alltag im Gastland geht. Die Kombination aus Sprachkurs und Alltag in der Familie soll laut den Vermittlungsstellen dafür sorgen, dass die neue Sprache sowohl im Unterricht als auch im echten Gespräch geübt wird.

Freie Tage sinnvoll nutzen

Mit mindestens eineinhalb bis zwei freien Tagen pro Woche bleibt einem Au-pair Zeit, die neue Umgebung über die Gastfamilie hinaus kennenzulernen, etwa durch Ausflüge in die nächste größere Stadt oder Treffen mit anderen Au-pairs. Viele nutzen diese Tage auch, um Freundschaften mit Gleichaltrigen vor Ort aufzubauen, was den Übergang in den neuen Alltag zusätzlich erleichtert. Wichtig ist dabei laut den Vermittlungsstellen, die vereinbarten freien Tage tatsächlich einzuhalten und nicht regelmäßig für zusätzliche Aufgaben in der Familie zu verwenden, weil sonst die im Vertrag festgelegte Erholungszeit fehlt. Eine offene Absprache mit der Gastfamilie über die Gestaltung dieser Tage, etwa ob gemeinsame Ausflüge oder eigene Unternehmungen im Vordergrund stehen, beugt Missverständnissen vor. So bleibt neben der Arbeit in der Familie auch Raum für eigene Erfahrungen im neuen Land. Manche Au-pairs nutzen die freien Tage auch, um regelmäßig Kontakt zur eigenen Familie zu Hause zu halten, etwa über einen festen wöchentlichen Videoanruf, der sich gut in den freien Tag einplanen lässt. Andere schließen sich lokalen Gruppen oder Vereinen an, um über die Gastfamilie hinaus weitere Kontakte in der neuen Umgebung aufzubauen. Wer merkt, dass sich die freien Tage trotzdem immer wieder mit Familienaufgaben füllen, spricht das am besten zeitnah bei der Gastfamilie an, statt die Erholungszeit stillschweigend aufzugeben.

Matcha mit einfachen Mitteln in einer fremden Küche zubereiten

In einer neuen Gastfamilie steht meist nicht sofort die gewohnte eigene Ausstattung zur Verfügung, weshalb sich die Zubereitung am Anfang auf das Nötigste beschränkt: ein Wasserkocher, eine Tasse und ein Löffel reichen für den Einstieg völlig aus. Wer sich unsicher ist, ob ein Küchenschrank überhaupt einen Wasserkocher enthält, kann in den ersten Tagen auch heißes Wasser aus der Leitung nutzen, sofern die Gastfamilie das anbietet, oder das Pulver mit kaltem Wasser kräftig verrühren. Ein eigenes kleines Gefäß mit Deckel, das sich problemlos im Koffer verstauen lässt, macht die Zubereitung dabei unabhängig von der Ausstattung der jeweiligen Küche. Sobald sich der Alltag in der Familie eingespielt hat, lässt sich das Ritual auch mit den Küchenutensilien der Familie erweitern, etwa mit einem vorhandenen Milchaufschäumer. So bleibt ein kleines Stück der eigenen Gewohnheiten erhalten, während sich rundherum vieles Neue einspielt, von der Sprache bis zum Tagesablauf der neuen Familie.

Von der Gastfamilie zur eigenen Dose

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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