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Coffee Fellows Matcha: die neuen RTD-Dosen zum Mitnehmen

Coffee Fellows Matcha steht seit April 2026 auch für ein trinkfertiges Dosengetränk: Die Münchner Kaffeehauskette hat ihr bestehendes Angebot an Matcha-Latte-Getränken in den Filialen um eine eigene Ready-to-drink-Reihe in der Dose ergänzt, vertrieben über den Partner Moloko Beverage. Wer nach Coffee Fellows und Matcha sucht, findet damit zwei parallele Angebote: den klassischen Matcha Latte an der Theke und die neue Dose für unterwegs, die auch außerhalb der eigenen Filialen erhältlich sein soll.

Coffee Fellows Matcha: vom Café-Getränk zur eigenen Dose

Coffee Fellows führte Matcha-Latte-Getränke bereits länger in seinen Filialen, unter anderem in Geschmacksrichtungen wie Mango, Vanille und Erdbeere, die über eigene Taste-Test-Formate in sozialen Netzwerken beworben wurden. Mit dem Start der RTD-Reihe im April 2026 erweiterte das Unternehmen dieses Angebot um eine Variante, die nicht mehr an den Kauf in einer Filiale gebunden ist, sondern auch über den Einzelhandel erhältlich sein soll, sodass Kundinnen und Kunden das Getränk unabhängig von Öffnungszeiten und Standort mitnehmen können.

Drei Matcha-Varianten in der Dose

Die neue Dosenreihe umfasst drei Matcha-Geschmacksrichtungen: Matcha Latte Vanille, Matcha Latte Erdbeer und Matcha Latte Mango, jeweils in 250-Milliliter-Dosen. Nach Angaben des Unternehmens enthalten alle drei Varianten echtes Matcha-Grünteepulver, ergänzt um natürliche Aromen. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Matcha-Dosen liegt bei 1,69 Euro je Dose und damit etwas über der Empfehlung für die parallel eingeführten Kaffee-Dosen mit 1,59 Euro, was der aufwendigeren Rezeptur mit Matcha zugeschrieben wird.

Der Vertrieb über Moloko Beverage

Für den Vertrieb der neuen Dosenreihe arbeitet Coffee Fellows exklusiv mit Moloko Beverage zusammen, einem Anbieter, der auf den Handel mit Getränkedosen spezialisiert ist. Diese Aufgabenteilung ist im Markengetränkegeschäft üblich: Die Café-Kette liefert Rezeptur und Markennamen, während der Vertriebspartner die Distribution in den Handel und die Logistik übernimmt, ohne dass Coffee Fellows dafür ein eigenes Abfüll- und Vertriebsnetz aufbauen müsste, was den Markteintritt in den Einzelhandel deutlich beschleunigt.

Klarstellung zu Coffee Fellows und Moloko Beverage

MATCHASHOCK steht weder zu Coffee Fellows noch zu dessen Vertriebspartner Moloko Beverage in einer geschäftlichen Beziehung. Beide Namen tauchen in diesem Beitrag ausschließlich auf, weil sie zu einer öffentlich gemeldeten Produkteinführung im Getränkehandel gehören. Eine Empfehlung, ein Vergleich zulasten anderer Anbieter oder eine Zusammenarbeit ist damit nicht gemeint.

Warum eine Café-Kette überhaupt in den Handel geht

Der Schritt von der Theke ins Supermarktregal ist bei Kaffeehausketten kein neues Muster, wird aber im Zusammenhang mit Matcha zunehmend häufiger beobachtet. Für eine Kette mit vielen Standorten, etwa an Autobahnraststätten und Flughäfen, bietet eine Dose den Vorteil, dass sie auch dort verkauft werden kann, wo keine eigene Filiale mit Thekenservice vorhanden ist, etwa in Supermarktregalen, an Tankstellen oder in Kiosken, die keinen eigenen Barista-Betrieb führen.

Wie die Einführung beworben wurde

Die Markteinführung wurde von einer Social-Media-Kampagne begleitet, die sowohl online als auch direkt am Verkaufsort für Aufmerksamkeit sorgen sollte. Auf den eigenen Kanälen von Coffee Fellows wurden unter anderem Taste-Test-Formate veröffentlicht, in denen die verschiedenen Matcha-Dosen direkt verglichen wurden, ein Format, das sich in den vergangenen Jahren bei mehreren Getränkeherstellern als Mittel zur Produktvorstellung etabliert hat und sich gut für kurze Videoclips eignet.

Einordnung im deutschen Markt und die Standorte der Kette

Coffee Fellows reiht sich mit dieser Einführung in eine wachsende Zahl deutscher Anbieter ein, die fertige Matcha-Getränke in Dosenform anbieten. Eine Übersicht über bestehende Fertiggetränke im Zutaten-Vergleich liefert der Beitrag „Matcha-Fertiggetränke im Zutaten-Check: Flasche gegen 2 Gramm Pulver“, der einordnet, was in solchen Produkten typischerweise enthalten ist und wie sich das von selbst angerührtem Matcha unterscheidet, etwa in Bezug auf Zuckerzusatz und Aromenanteil. Coffee Fellows ist als familiengeführtes Unternehmen seit 1999 eine der bekannteren Kaffeehausketten in Deutschland und an vielen Standorten wie Autobahnraststätten, Flughäfen und Innenstadtlagen vertreten. Wer sich generell für die Matcha-Café-Szene in Deutschland interessiert, findet eine breitere Einordnung im Beitrag „Matcha-Cafés in Deutschland: so findest und erkennst du gute“, der die Auswahlkriterien unabhängig von einer einzelnen Kette beschreibt und auf regionale Unterschiede eingeht.

Wie RTD-Getränke entstehen und warum Matcha in Dosenform wächst

Die Entwicklung eines trinkfertigen Dosengetränks unterscheidet sich deutlich von der Entwicklung eines Getränks für die Theke. Eine Rezeptur, die frisch zubereitet in der Filiale funktioniert, muss für die Dose so verändert werden, dass Geschmack, Farbe und Konsistenz auch nach Wochen oder Monaten Lagerung stabil bleiben, ohne dass das Getränk aufgekocht werden muss und dabei Aroma verliert. Hersteller arbeiten dafür häufig mit spezialisierten Getränkelaboren zusammen, die Rezepturen an industrielle Abfüllverfahren anpassen, etwa an Heißabfüllung oder Ultrahocherhitzung, je nachdem, welche Haltbarkeit angestrebt wird. Für eine Café-Kette wie Coffee Fellows bedeutet der Schritt in die Dose deshalb nicht einfach nur, das bestehende Café-Rezept eins zu eins zu übernehmen, sondern eine eigenständige Produktentwicklung, die parallel zum bestehenden Filialgeschäft läuft und eigene Testreihen durchläuft, bevor ein Produkt in den Handel kommt. Fertige Getränke auf Matcha-Basis sind in den vergangenen Jahren zu einem eigenen Regalsegment im Getränkehandel geworden, das neben klassischen Eistee- und Energy-Drink-Kategorien inzwischen eigene Regalflächen beansprucht. Anders als bei klassischem Kaffee, der sich in der Dose bereits seit Jahrzehnten etabliert hat, ist die Nachfrage nach fertigem Matcha in dieser Form noch vergleichsweise jung, wächst nach Einschätzung mehrerer Getränkehändler aber deutlich schneller als etablierte Kategorien. Für Handelsketten und Tankstellen ist das ein Grund, mehreren Anbietern gleichzeitig Regalfläche einzuräumen, statt sich früh auf eine einzelne Marke festzulegen, weil sich noch nicht abschließend zeigt, welche Rezeptur sich langfristig durchsetzt. Coffee Fellows reagiert mit der eigenen RTD-Reihe auf genau diese Entwicklung und positioniert sich damit neben spezialisierten Matcha-Getränkemarken, die den Handel bereits vor der eigenen Einführung mit ähnlichen Produkten beliefert haben. Für eine Café-Kette bringt der Einstieg in dieses Regalsegment außerdem einen zusätzlichen Werbeeffekt mit sich, weil der eigene Markenname dadurch auch an Orten sichtbar wird, an denen keine Filiale in der Nähe ist, etwa in Supermärkten oder Tankstellenshops abseits der üblichen Standorte.

Wie sich der Geschmack unterscheidet und was beim Kauf zu beachten ist

Ein Getränk, das monatelang in der Dose haltbar sein muss, kann geschmacklich nicht eins zu eins mit einer frisch zubereiteten Tasse an der Theke übereinstimmen, selbst wenn dieselbe Rezeptur als Ausgangspunkt diente. Hitzebehandlung während der Abfüllung sowie die notwendige Zugabe von Stabilisatoren verändern Textur und teils auch den Geschmack leicht, weshalb Hersteller solche Rezepturen in mehreren Testrunden anpassen, bevor ein Produkt in den Handel kommt. Für Kundinnen und Kunden, die zum ersten Mal eine Fertigdose probieren und diese direkt mit der Café-Variante vergleichen, kann dieser Unterschied zunächst überraschend wirken, obwohl beide Getränke unter demselben Markennamen laufen. Hersteller weisen deshalb häufig ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine eigenständige Produktlinie und nicht um eine exakte Konservierung des Theken-Rezepts handelt. Wer eine Matcha-Dose im Kühlregal kauft, sollte einen Blick auf die Zutatenliste werfen, bevor er sie mit selbst zubereitetem Matcha vergleicht. Fertiggetränke enthalten neben Matcha-Grünteepulver in der Regel Wasser, Milch oder eine Milchalternative, Zucker oder andere Süßungsmittel sowie teils Aromen und Stabilisatoren, damit die Mischung während der gesamten Haltbarkeitszeit nicht entmischt. Der tatsächliche Matcha-Anteil steht meist recht weit hinten in der Zutatenliste, was bedeutet, dass Wasser oder Milch sowie Zucker mengenmäßig überwiegen. Für Kundinnen und Kunden, die in erster Linie den Geschmack von Matcha in einer trinkfertigen Form ohne eigene Zubereitung suchen, ist das kein Nachteil, wohl aber ein Unterschied zu einer selbst angerührten Tasse aus reinem Pulver, bei der sich Menge, Süße und Milchanteil frei bestimmen lassen, statt durch eine feste Rezeptur vorgegeben zu sein. Ein Blick auf die Nährwerttabelle auf der Dose ermöglicht zusätzlich eine realistischere Einordnung von Zucker- und Kalorienanteil, bevor man das Getränk mit einer selbst gemachten Variante vergleicht. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum verdient einen zweiten Blick, da ein länger haltbares Fertiggetränk in der Regel stärker verarbeitet wurde als eine frisch angerührte Tasse, die für den direkten Verzehr gedacht ist und keine wochenlange Lagerung im Kühlregal übersteht.

Zwischen Dose und selbst angerührtem Matcha

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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