Lifestyle & Mode
Chrissy Teigen Revolve Matcha: die Modefarbe, die keine ist
Chrissy Teigen Revolve Matcha klingt nach einer grünen Kollektion, meint aber etwas anderes: Als das Model und Kochbuchautorin Chrissy Teigen im Oktober 2017 gemeinsam mit dem Onlinehändler Revolve eine eigene Modekollektion vorstellte, trugen mehrere Teile daraus den Namen Matcha, obwohl sie in Schwarz verkauft wurden. Der folgende Text ordnet ein, welche Stücke betroffen waren, warum ausgerechnet dieser Name gewählt wurde, wie die Kollektion in der Presse ankam und was das mit dem allgemeinen Trend rund um Matcha als Modefarbe zu tun hat, der Jahre später tatsächlich in Grün auftauchte.
Chrissy Teigen Revolve Matcha: die Kollektion von 2017
Im Oktober 2017 brachte Chrissy Teigen gemeinsam mit dem US-Onlinehändler Revolve eine eigene Modekollektion auf den Markt. Je nach Quelle umfasste sie zwischen 29 und 36 Teile, von Kleidern über Bodysuits bis zu Stiefeln in Zusammenarbeit mit dem Schuhlabel Raye. Die Preise der einzelnen Stücke lagen zwischen 78 und 328 US-Dollar, womit sich die Kollektion preislich im mittleren Segment zwischen günstiger Fast Fashion und hochpreisiger Designerware bewegte. Teigen beschrieb ihre Idee dazu öffentlich so, dass sie schöne, klassische Teile schaffen wollte, die sexy und trotzdem bequem sind, und dass ihr wichtig war, dass sich die Teile gut kombinieren lassen; die Farbpalette der Kollektion sollte komplett aus neutralen Tönen bestehen, um einen zeitlosen Look zu schaffen, der auch Jahre später noch tragbar bleibt. Die Kollektion wurde ausschließlich online über Revolve vertrieben, ohne begleitenden stationären Verkauf in physischen Geschäften.
Die Teile mit dem Namen Matcha
Zur Kollektion gehörten mehrere Stücke, die den Namen Matcha trugen: ein Matcha Dress für 178 US-Dollar und ein Matcha Top für 128 US-Dollar, dazu eine passende Matcha-Hose im ähnlichen Preissegment. Trotz des Namens waren alle drei Teile in Schwarz gehalten, nicht in einem grünen Ton, wie man ihn von echtem Matcha kennt. Die Gesamtkollektion bewegte sich farblich ohnehin in einer Palette aus Schwarz, Nude und Gold, sodass der Name Matcha hier rein als Bezeichnung diente und keinen Bezug zur tatsächlichen Farbe des jeweiligen Kleidungsstücks hatte. Wer allein aufgrund des Namens ein grünes Kleidungsstück erwartet hätte, wäre also überrascht worden, was in einzelnen Kommentaren zur Kollektion auch thematisiert wurde. Für Revolve war das kein Einzelfall: Auch in späteren Kollektionen anderer Marken tauchten immer wieder Produktnamen auf, die eher eine Stimmung als eine konkrete Farbe transportieren sollten. Käuferinnen und Käufer, die sich am Produktnamen orientierten, verließen sich in der Praxis ohnehin eher auf das begleitende Foto als auf die reine Wortwahl.
Warum Lebensmittel-Namen für Kleidung
Die Namensgebung passte zu Teigens bekannter Rolle als Kochbuchautorin: Neben den Matcha-Teilen trug ein weiteres Stück der Kollektion den Namen Thai Tea Pant, ebenfalls ohne Bezug zur tatsächlichen Farbe des jeweiligen Getränks. Diese Art der Namensgebung, bei der Kleidungsstücke nach Speisen oder Getränken benannt werden, ist in der Modebranche kein Einzelfall und dient in erster Linie der Wiedererkennbarkeit einzelner Teile innerhalb einer Kollektion, nicht der Beschreibung von Farbe oder Material. Für Teigen, deren öffentliches Profil stark mit Essen und Kochen verknüpft ist, lag ein solcher thematischer Faden nahe und half zusätzlich dabei, die Kollektion von anderen Promi-Modelinien abzugrenzen, die häufiger auf klassische, weniger verspielte Namen setzen. Ähnliche verspielte Namensideen finden sich bis heute in vielen Modekollektionen, die gezielt auf junge Zielgruppen setzen, welche verspielte, wiedererkennbare Bezeichnungen oft stärker im Gedächtnis behalten als abstrakte Artikelnummern.
Wie die Kollektion aufgenommen wurde
Modemagazine wie Nylon und Refinery29 besprachen die Kollektion überwiegend positiv. Nylon hob unter anderem einen ausgestellten Mantel mit Fransenbesatz sowie ein Set aus strukturiertem Samt-BH und Hose hervor, dazu ein Spitzenkleid, das nach Teigens Tochter Luna benannt wurde. Revolves damalige Chief Brand Officer Raissa Gerona kommentierte die Zusammenarbeit öffentlich mit dem Hinweis, man habe Teigens Charisma, ihren Antrieb und ihren Stil immer bewundert und sie verkörpere die moderne Revolve-Frau, weshalb die Zusammenarbeit aus Sicht des Unternehmens folgerichtig gewesen sei. Die Matcha-Teile selbst wurden in der Berichterstattung nicht gesondert besprochen, sondern als Teil der Gesamtkollektion erwähnt, die insgesamt als gelungener Einstieg Teigens ins eigene Modegeschäft eingeordnet wurde.
Wie Promi-Modekollektionen 2017 funktionierten
Die Zusammenarbeit zwischen Chrissy Teigen und Revolve fiel in eine Phase, in der viele Onlinehändler begannen, eigene Kapselkollektionen gemeinsam mit bekannten Gesichtern aus Social Media und Fernsehen zu entwickeln, statt ausschließlich mit klassischen Modedesignerinnen und Modedesignern zusammenzuarbeiten. Revolve hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere ähnliche Kooperationen mit anderen bekannten Namen umgesetzt und positionierte sich damit als Händler, der schnell auf Trends aus sozialen Netzwerken reagiert. Für Teigen war die Kollektion zugleich eine Erweiterung ihres bereits etablierten Profils als Kochbuchautorin in den Modebereich, ohne dass sie damit ihre eigentliche Kernmarke aufgab. Die Verkaufszahlen einzelner Teile, etwa der Matcha-Stücke, wurden öffentlich nicht im Detail bekannt gegeben, sodass sich aus heutiger Sicht vor allem die mediale Berichterstattung, nicht aber belastbare Absatzzahlen zur Einordnung heranziehen lassen.
Klarstellung
Die 2017 verkaufte Kollektion hat inhaltlich nichts mit echtem Matcha-Pulver zu tun, sondern nutzt den Namen lediglich als Produktbezeichnung für ein schwarzes Kleidungsstück; dieser Artikel ordnet damit einen dokumentierten Modenamen ein, ohne eine Kaufempfehlung für die Kollektion auszusprechen. Weder Chrissy Teigen noch Revolve oder das 2017 beteiligte Schuhlabel Raye stehen in irgendeiner geschäftlichen Verbindung zu MATCHASHOCK.
Wie sich Modenamen von echten Farbtrends unterscheiden
Der Fall der Revolve-Kollektion zeigt ein Muster, das in der Modebranche häufiger auftritt: Ein Produktname greift einen bekannten Begriff auf, ohne dass dieser Begriff tatsächlich die Eigenschaft des Produkts beschreibt. Solche Namen funktionieren vor allem deshalb, weil sie sofort ein Bild im Kopf erzeugen und sich leichter merken lassen als rein nummerierte oder abstrakt benannte Artikel. Gleichzeitig bergen sie das Risiko, dass Kundinnen und Kunden allein aufgrund des Namens falsche Erwartungen an Farbe, Material oder Eigenschaft eines Produkts entwickeln, was bei einem online bestellten Kleidungsstück besonders relevant ist, da die Ware vor dem Kauf nicht angefasst werden kann. Bei der Chrissy-Teigen-Kollektion wurde dieses Risiko dadurch abgefedert, dass Revolve auf den Produktseiten stets die tatsächliche Farbe zusätzlich zum Namen auswies, sodass Schwarz als Farbe eindeutig erkennbar blieb, auch wenn der Name Matcha etwas anderes hätte vermuten lassen.
Wie Kundinnen und Kunden mit ungewöhnlichen Produktnamen umgehen
Wer online einkauft, verlässt sich stärker auf Produktnamen, Fotos und Beschreibungstexte als auf das direkte Anfassen der Ware, weshalb ungewöhnliche Namen wie Matcha für ein schwarzes Kleidungsstück grundsätzlich ein gewisses Risiko für Missverständnisse bergen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die meisten Kundinnen und Kunden solche Namen als reine Orientierungshilfe innerhalb einer Kollektion verstehen, ähnlich wie Farbcodes oder Artikelnummern, und weniger als Beschreibung der tatsächlichen Optik. Entscheidend bleibt dabei die zusätzliche Angabe der Farbe auf der Produktseite, die bei einem Onlinehändler wie Revolve ohnehin verpflichtend neben dem Namen steht. Missverständnisse entstehen in der Regel erst dann, wenn diese zusätzliche Angabe fehlt oder Produktfotos die tatsächliche Farbe nur unzureichend wiedergeben, was bei der 2017 verkauften Kollektion nach den vorliegenden Berichten nicht der Fall war.
Matcha als echte Modefarbe kam erst später
Während die Revolve-Kollektion den Namen 2017 unabhängig von der Farbe verwendete, ist Matcha-Grün seit etwa 2025 tatsächlich als eigenständiger Farbton in der Mode angekommen, inspiriert vom erdigen Grünton des gemahlenen Tees und häufig in einem Atemzug mit Pistaziengrün genannt. Wie sich dieser echte Farbtrend entwickelt hat, beschreiben „Matcha-Grün als Modefarbe: der Trend der Saison 2026“ und „Matcha und Pistazie: die Modefarben des Jahres 2026“ im Detail, mit Beispielen aus verschiedenen Modehäusern. Wie die Ästhetik rund um Matcha auch abseits der Kleidung in Bildern, auf Social Media und in der Inneneinrichtung auftaucht, zeigt „Matcha Aesthetic: das Grün im Bild kommt aus der Dose“.
Echtes Matcha-Grün für die eigene Küche
Der tatsächliche Farbton hinter dem Namen steckt nicht im Kleiderschrank, sondern in der Dose: Bei MATCHASHOCK kostet die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha mit ihrer charakteristischen grünen Farbe 25,00 Euro, umgerechnet 833,33 Euro je Kilogramm, während das Sechserpack für 108,00 Euro auf 600,00 Euro je Kilogramm kommt, geliefert versandkostenfrei innerhalb Deutschlands binnen ein bis zwei Werktagen. Anders als bei einem schwarzen Kleidungsstück mit grünem Namen lässt sich die Farbe hier direkt beim Anrühren beobachten, von der ersten Portion Pulver bis zum fertigen Schaum. Und anders als eine Modekollektion, die nach einer Saison meist nicht mehr nachbestellbar ist, bleibt eine gute Dose Matcha unabhängig von Trends und Kollektionswechseln ganzjährig verfügbar, solange sie richtig gelagert wird.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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