Musik
Billie Eilish und Diplo: das MatchaBar-Rebranding 'Hustle'
Im Januar 2020 kündigte das US-Unternehmen MatchaBar ein Rebranding seiner Energy-Marke Hustle an, unterstützt von Billie Eilish und Diplo. Dieser Text beschreibt, was zu dieser Kampagne dokumentiert ist: Datum, beteiligte Personen, neue Produktlinie und die genannten Aussagen der beiden Musiker, eingeordnet und ohne Wertung, mit klarer Trennung zwischen belegten Fakten und der reinen Werbebotschaft der Kampagne selbst.
Was MatchaBar war
MatchaBar war ein US-amerikanisches Unternehmen, das koffeinhaltige Getränke auf Matcha-Basis unter mehreren Marken vertrieb, darunter die Energy-Linie Hustle. Am 16. Januar 2020 veröffentlichte das Unternehmen eine Pressemitteilung über eine neue Kampagne und eine erweiterte Produktpalette unter dem Namen „New Decade, New Hustle“. Diese Mitteilung ist eine Eigenangabe von MatchaBar und wird hier als solche wiedergegeben. MatchaBar war zu diesem Zeitpunkt vor allem in den USA über Cafés in New York sowie über den Einzelhandel bekannt und positionierte sich als eines der ersten Unternehmen, die Matcha gezielt als koffeinhaltige Alternative zu klassischen Energy-Drinks vermarkteten. Der Zeitpunkt der Kampagne, Januar 2020, fiel mit dem Beginn eines neuen Jahrzehnts zusammen, was die Pressemitteilung ausdrücklich als Anlass für den Namen und die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne nennt. Zu diesem Zeitpunkt war Matcha in den USA bereits über mehrere Jahre als wachsendes Marktsegment im Getränkebereich etabliert, wobei MatchaBar zu den bekannteren, spezialisierten Anbietern in diesem Segment zählte, neben größeren, breiter aufgestellten Marken.
Die neue Hustle-Linie
Laut der Pressemitteilung umfasste das Rebranding neue Geschmacksrichtungen, darunter Zitrone-Limette, Minze und Pfirsich, jeweils mit pflanzlichen Zutaten und ohne zusätzlichen Zucker. Die Marke positionierte sich damit ausdrücklich als Alternative zu klassischen, zuckerhaltigen Energydrinks. Zusätzlich kündigte das Unternehmen eine Zusage an, den CO2-Fußabdruck jeder verkauften Dose auszugleichen. Die Pressemitteilung ordnet dieses Rebranding ausdrücklich in den größeren Rahmen des neuen Jahrzehnts ein, daher der Name „New Decade, New Hustle“. Neben der neuen Rezeptur und den Geschmacksrichtungen stand auch die Verpackung im Fokus des Relaunches, die nach eigenen Angaben von MatchaBar überarbeitet wurde, um die pflanzliche Ausrichtung der Marke stärker sichtbar zu machen. Konkrete Zahlen zu Umsatz oder Absatz der neuen Linie nennt die Mitteilung nicht; sie beschränkt sich auf die Ankündigung der neuen Produkte und der beteiligten Testimonials.
Die Rolle von Billie Eilish und Diplo
Laut derselben Mitteilung waren Billie Eilish und Diplo Teil dessen, was das Unternehmen als „MatchaFam“ bezeichnete, und wurden im Rahmen der Kampagne gebeten, ihre persönliche Sicht auf den Begriff „Hustle“ im neuen Jahrzehnt zu teilen. Diplo wird mit den Worten zitiert: „Hustle keeps me creative through countless sleepless nights and long flights.“ Laut der Mitteilung nutzt er das Produkt bei rund 300 Auftritten pro Jahr als DJ und bei Festivals. Diese Zahl stammt ausschließlich aus der Selbstauskunft in der Pressemitteilung; eine unabhängige Bestätigung der genauen Auftrittszahl liegt außerhalb dieser Quelle nicht vor.
Billie Eilishs Aussage zur Nachhaltigkeit
Billie Eilish äußerte sich laut derselben Quelle vor allem zum Nachhaltigkeitsaspekt der Kampagne: „My upcoming tour focuses on this, too. Every little decision helps our planet!“ Sie wird im Zusammenhang mit der CO2-Ausgleichszusage von MatchaBar genannt, die Teil des Rebrandings war. Ein Fachartikel des Branchenmediums just-drinks bestätigt unabhängig davon Datum und Grundfakten der Kampagne.
Was diese Kampagne nicht bedeutet
Die hier beschriebenen Aussagen stammen aus einer Werbekampagne von MatchaBar aus dem Jahr 2020 und beziehen sich ausdrücklich auf dieses eine Unternehmen und dessen Produkt Hustle. Zwischen MATCHASHOCK und MatchaBar, Billie Eilish oder Diplo besteht keine geschäftliche Verbindung. Wir berichten hier über einen dokumentierten, mehrere Jahre zurückliegenden Vorgang, nicht über eine aktuelle Zusammenarbeit. Ob und in welcher Form MatchaBar heute noch aktiv ist, geht aus den hier zitierten Quellen aus dem Jahr 2020 nicht hervor; für aktuelle Informationen zum Unternehmen wäre eine eigene, aktuelle Recherche nötig, die nicht Gegenstand dieses Artikels ist.
Warum eine Musikmarke wie MatchaBar Prominente einbindet
Kampagnen wie „New Decade, New Hustle“ folgen einem in der Getränkebranche verbreiteten Muster: Statt klassischer Werbeanzeigen lässt ein Unternehmen bekannte Personen aus ihrem eigenen Alltag berichten und verknüpft das mit einer inhaltlichen Botschaft, hier Nachhaltigkeit und Energie für kreative Arbeit. Für die beteiligten Personen bedeutet das in der Regel eine bezahlte oder anderweitig vergütete Zusammenarbeit, über deren genaue Konditionen die Pressemitteilung selbst keine Angaben macht. Wichtig für die Einordnung bleibt: Die Aussagen von Diplo und Billie Eilish wurden im Rahmen dieser Kampagne erhoben und veröffentlicht, nicht unabhängig davon geäußert.
Matcha und Musik allgemein
Kooperationen zwischen Musikschaffenden und Matcha-Marken sind kein Einzelfall. Einen breiteren Überblick über dokumentierte Fälle gibt der Artikel „Prominente und Matcha: 13 Namen mit echtem Beleg“, und wer sich für Matcha als Thema in Songtiteln interessiert, findet dazu „Matcha Song: vom Ohrwurm 2024 bis zum Rap-Titel“. Auffällig an diesen Beispielen ist, dass sie aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Musikbranche stammen, von der Popmusik über die DJ-Szene bis zu Latin-Musik-Titeln, in denen das Wort Matcha selbst im Songtitel auftaucht. Das deutet darauf hin, dass Matcha in der Musikkultur nicht an ein einzelnes Genre gebunden ist, sondern eher als allgemein bekanntes, visuell und klanglich einprägsames Wort funktioniert, das sich sowohl für Werbekampagnen als auch für Songtitel eignet.
Ein pflanzliches Getränk zum Selbermachen
Unabhängig von einzelnen Marken und Kampagnen lässt sich ein einfaches, pflanzliches Matcha-Getränk auch zuhause zubereiten, ganz ohne Fertigmischung. Matcha-Pulver, kaltes Wasser und nach Geschmack ein Schuss Zitrussaft reichen für eine klare Basis, die sich in einem Shaker kräftig durchschütteln lässt. Wer es milder mag, ersetzt einen Teil des Wassers durch eine pflanzliche Milch, etwa auf Hafer- oder Mandelbasis, ähnlich wie bei den in einer der oben verlinkten Kampagnen beschriebenen Geschmacksrichtungen. Diese Zubereitung erfordert keine besondere Ausstattung und lässt sich in wenigen Minuten für unterwegs vorbereiten, etwa in einer verschließbaren Flasche für den Weg zur Arbeit oder zu einem Termin. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei auf ein fertig abgefülltes Getränk verzichten möchte, profitiert von der Flexibilität der eigenen Zubereitung: Menge, Süße und Säure lassen sich frei anpassen, ohne an eine feste Rezeptur aus dem Handel gebunden zu sein. Das unterscheidet die eigene Zubereitung von einem industriell abgefüllten Produkt, bei dem Rezeptur und Verpackung bereits feststehen, bevor es überhaupt ins Regal kommt. Wer die Basis für mehrere Tage vorbereiten möchte, misst die Pulvermenge portionsweise vorab in kleine Döschen ab, sodass am jeweiligen Tag nur noch Wasser und ein kurzes Schütteln fehlen, ganz ohne dass dafür eine bestimmte Marke oder ein Kampagnen-Rezept nötig wäre. Für die kalte Zubereitung reicht kaltes Leitungswasser vollkommen aus, ein Kocher oder eine Kaffeemaschine wird nicht gebraucht, was diese Variante auch für Orte praktisch macht, an denen wenig Küchenausstattung zur Verfügung steht, etwa im Büro, im Zug oder in einer Ferienwohnung.
Unser eigenes Erzeugnis, unabhängig davon
MATCHASHOCK ist ein eigenständiges, unabhängiges Unternehmen ohne Verbindung zu den hier genannten Marken oder Personen. Unsere Bio-Matcha-Dose enthält 30 Gramm Pulver für rund 10 bis 15 Schalen und kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, bei kostenlosem Versand innerhalb Deutschlands in ein bis zwei Werktagen. Wer sich für die Herkunft und Kontrolle unseres Pulvers interessiert, findet die entsprechenden Angaben direkt auf der Produktseite, unabhängig von den hier beschriebenen Kampagnen anderer Unternehmen. Wer diesen Artikel bis hierhin gelesen hat, hat vor allem eines gesehen: wie unterschiedlich Marken mit bekannten Namen aus der Musik zusammenarbeiten können, von einem CO2-Ausgleich bei MatchaBar bis zu geschmacklichen Eigenaussagen einzelner Musikerinnen und Musiker. Für die eigene Kaufentscheidung sind solche Kampagnen vor allem eine Einordnungshilfe, kein Ersatz für einen eigenen Blick auf Herkunft, Kontrolle und Zusammensetzung des jeweiligen Pulvers, unabhängig davon, welcher Name gerade dafür wirbt. Diese Trennung zwischen Kampagne und Produkt bleibt bei jeder Recherche zu einer Marke sinnvoll, ganz gleich, aus welchem Bereich der Musik- oder Unterhaltungsbranche die beteiligten Personen stammen und wie groß die jeweilige Kampagne beworben wurde, denn Bekanntheit allein sagt nichts über die Qualität eines Pulvers aus.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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