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The Matcha Club Mailand: die erste Filiale außerhalb der Schweiz

The Matcha Club Mailand heißt seit dem 19. September 2026 die erste feste Filiale der 2022 in Zürich gegründeten Marke außerhalb der Schweiz, eröffnet in der Via Pontaccio 5 im Mailänder Designviertel Brera. Hinter der Marke stehen Chiara Dalla Mora und Alrik Bytyqi, die das Unternehmen zunächst mit einem Standort an der Bärengasse in Zürich aufbauten. Wie es zu diesem Schritt nach Mailand kam und was das Konzept der Marke ausmacht, klärt sich im Verlauf dieses Textes, mit Stand des Eröffnungstags am 19.09.2026.

Was Auslandsexpansionen kleiner Café-Marken zeigen

The Matcha Club steht 2026 nicht allein mit dem Schritt über die eigene Landesgrenze hinaus: Mehrere kleinere, spezialisierte Matcha-Marken aus unterschiedlichen europäischen Ländern testen derzeit, ob sich ihr Konzept auch außerhalb des Heimatmarkts trägt, meist mit einem einzelnen, sorgfältig ausgewählten Standort statt einer breiten Kette. Für Gäste bedeutet das eine wachsende Auswahl an spezialisierten, oft sehr eigenständig gestalteten Matcha-Adressen in europäischen Großstädten, die sich bewusst von austauschbaren Filialketten abgrenzen. Ob sich The Matcha Club in Mailand langfristig etabliert, hängt dabei stark davon ab, wie gut es der Marke gelingt, die aus Zürich bekannte Ruhe und Reduktion auch in einem neuen kulturellen Umfeld zu vermitteln.

The Matcha Club Mailand: der neue Standort in der Via Pontaccio

Die neue Filiale von The Matcha Club liegt in der Via Pontaccio 5 im Mailänder Stadtteil Brera, einem verkehrsberuhigten Viertel mit Läden, Design-Showrooms, Galerien und Gastronomie. Eröffnet wurde der Standort am 19. September 2026. Auch in Mailand setzt die Marke auf ihren bekannten, reduzierten Gestaltungsstil: Der Raum ist minimalistisch gehalten und erinnert laut Beschreibung eher an eine Kunstgalerie zwischen Design und Architektur als an ein klassisches Café. Damit unterscheidet sich der Auftritt bewusst von den meist bunteren, auf schnelle Fotos ausgelegten Matcha-Cafés. Die Wahl von Brera als Standort ist dabei kein Zufall: Das Viertel gilt in Mailand seit Jahren als Adresse für Design und Kunst und zieht damit genau jenes Publikum an, das sich auch für ein reduziertes, galerieartiges Café-Konzept interessiert.

Warum eine Auslandsfiliale ein großer Schritt ist

Für ein vergleichsweise kleines Unternehmen wie The Matcha Club, das bislang nur in der Schweiz aktiv war, bedeutet der Schritt ins Ausland deutlich mehr organisatorischen Aufwand als für eine bereits international tätige Kette: Neue Lieferketten müssen aufgebaut, lokale Vorschriften geprüft und ein Team am neuen Standort gefunden werden, alles ohne den Rückhalt eines großen Konzerns im Hintergrund. Dass die Gründer diesen Schritt erst nach drei Jahren und zwei erfolgreich etablierten Zürcher Standorten gegangen sind, unterstreicht den vorsichtigen, schrittweisen Wachstumskurs der Marke. Für die Matcha-Szene in Italien ist die Eröffnung trotzdem ein Signal: Ausländische, spezialisierte Matcha-Konzepte trauen sich inzwischen auch auf den italienischen Markt, der traditionell stark von Espresso und klassischer Kaffeekultur geprägt ist. Ob sich das Konzept dort ebenso durchsetzt wie in Zürich, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen, wenn erste Stammgäste den neuen Standort in Brera fest in ihren Wochenalltag zwischen Arbeit, Einkauf und Freizeit aufgenommen haben, statt ihn nur ein einziges Mal aus reiner Neugier zu besuchen und danach nicht mehr wiederzukommen.

Von Zürich nach Mailand: die Firmengeschichte

The Matcha Club wurde 2022 von Chiara Dalla Mora und Alrik Bytyqi in Zürich gegründet. Der erste feste Standort eröffnete 2023 an der Bärengasse, im November 2024 kam ein zweiter Standort in der Sihlquai-Passage am Zürcher Hauptbahnhof hinzu. Ende 2025 folgte zudem ein Winter-Pop-up im Schweizer Bergort Gstaad. Mit der Eröffnung in Mailand verlässt die Marke im September 2026 erstmals die Schweiz und wagt den Schritt ins Ausland, nachdem sie sich zuvor über drei Jahre im Schweizer Markt etabliert hatte. Der zeitliche Ablauf von der Gründung 2022 über zwei Zürcher Standorte bis zum Pop-up in Gstaad zeigt ein Wachstum in kleinen, gut überschaubaren Schritten, bei dem jeder neue Standort erst kam, nachdem sich der vorherige etabliert hatte.

Warum ausgerechnet Brera

Mitgründerin Chiara Dalla Mora, die selbst italienische Wurzeln hat, begründet die Standortwahl damit, dass Brera sehr gut zur Marke passe, weil das Viertel kreativ, lebendig sei und eine starke eigene Identität habe. Die Gründer betonen zudem, dass es ihnen nicht darum gehe, die klassische japanische Teezeremonie nachzubilden, sondern Matcha in den Alltag zu holen, ihn mit Sorgfalt zuzubereiten und ihn dabei im Mittelpunkt stehen zu lassen. Diese bewusste Abgrenzung von einer musealen Zeremonie hin zu einem alltagstauglichen Ritual zieht sich durch die gesamte Markenkommunikation von The Matcha Club. Dass ausgerechnet die italienischen Wurzeln der Mitgründerin bei der Standortwahl eine Rolle spielten, zeigt außerdem, wie persönlich die Expansion nach Mailand für das Gründerteam offenbar war, anders als bei einer rein zahlengetriebenen Standortentscheidung einer größeren Kette.

Klarstellung

Zürich und nun Mailand sind Stationen von The Matcha Club. Das Unternehmen bleibt eigenständig, MATCHASHOCK beliefert es nicht und stimmt sich auch sonst nicht mit ihm ab, eine geschäftliche Verbindung besteht nicht. Beschrieben wird hier ausschließlich die öffentlich angekündigte Eröffnung der neuen Filiale.

Kontrolliertes Wachstum statt schneller Kette

Anders als viele Ketten, die in kurzer Zeit viele neue Filialen eröffnen, betonen die Gründer von The Matcha Club, dass sie bewusst kontrolliert wachsen wollen. Jeder neue Standort werde vom Gründerteam persönlich mitgestaltet, von der Standortwahl über die Architektur bis zum Produktangebot und dem Service vor Ort. Mit drei Standorten in gut drei Jahren, davon zwei in Zürich und nun einer in Mailand, bleibt das Unternehmen damit deutlich kleiner als viele internationale Matcha-Ketten, die auf schnelle Expansion setzen. Dieses Tempo unterscheidet The Matcha Club deutlich von Ketten, die binnen weniger Jahre zweistellige Filialzahlen erreichen, und positioniert die Marke stattdessen näher an einem kuratierten, inhabergeführten Konzept.

Mailand als neue Matcha-Adresse

Mit The Matcha Club bekommt Mailand einen weiteren, ausschließlich auf Matcha spezialisierten Anlaufpunkt neben den bereits bestehenden Adressen der Stadt. Einen breiteren Überblick über die Mailänder Matcha-Szene, unabhängig von einzelnen Marken, gibt „Matcha in Mailand: Adressen abseits des Espressos“. Für Reisende, die beide Länder verbinden wollen, lohnt sich zudem ein Blick auf die ursprüngliche Heimat der Marke: Wie sich Matcha allgemein in der Schweizer Café-Szene etabliert hat, beschreibt „Matcha in der Schweiz: neu im Tea-Room“. Wer ohnehin zwischen Zürich und Mailand pendelt oder beide Städte auf einer Reise verbindet, kann damit sowohl den Ursprungsort der Marke als auch ihre erste Auslandsadresse besuchen und direkt vergleichen, wie sich das Konzept an zwei unterschiedlichen Orten anfühlt.

Was die Mailänder Eröffnung für Fans in Deutschland bedeutet

Für Matcha-Fans in Deutschland ist Mailand mit dem Zug oder Flugzeug vergleichsweise gut erreichbar, was die neue Filiale von The Matcha Club zu einem naheliegenden Ausflugsziel für einen Städtetrip macht. Eine eigene Filiale in Deutschland hat die Marke bislang nicht angekündigt, weshalb ein Besuch vorerst nur bei einer Reise nach Mailand oder Zürich möglich ist. Bis dahin bleibt das reduzierte, galerieartige Konzept von The Matcha Club vor allem ein Vorbild dafür, wie sich ein kleines, gezielt wachsendes Matcha-Unternehmen auch ohne breite Kettenstruktur international positionieren kann.

Ein reduziertes Konzept statt bunter Latte-Vielfalt

The Matcha Club setzt bei seinem Angebot bewusst auf ein überschaubares Sortiment rund um die eigene Matcha-Basis statt auf eine lange Liste an Sirup-Varianten. Dieser reduzierte Ansatz passt zu einer wachsenden Zahl an Cafés, die sich 2026 bewusst von der bunten, stark gesüßten Seite des Matcha-Trends abgrenzen und stattdessen auf Qualität und ein ruhigeres Erlebnis setzen. Wie du ein gutes Matcha-Café erkennst, unabhängig von Land oder Marke, beschreibt „Matcha-Cafés in Deutschland: so findest und erkennst du gute“.

Wenn Mailand oder Zürich gerade nicht auf dem Plan stehen

Nicht jeder kann für eine Schale Matcha nach Mailand oder Zürich reisen. Wer das reduzierte, handwerkliche Prinzip hinter Marken wie The Matcha Club zuhause nachvollziehen will, braucht dafür in erster Linie gutes Matcha-Pulver. Wer weder nach Mailand noch nach Zürich reisen will, findet die Grundlage dafür direkt bei MATCHASHOCK. 25,00 Euro kostet dort die 30-Gramm-Dose Bio-Matcha, 833,33 Euro je Kilogramm ergibt das, als reine Basis ohne Zusätze, die sich klassisch mit dem Besen oder als Latte zubereiten lässt – ganz ohne Ticket nach Mailand oder Zürich. So bleibt der reduzierte, auf das Wesentliche konzentrierte Ansatz, für den The Matcha Club steht, auch für alle erreichbar, die nicht gerade in Mailand oder Zürich unterwegs sind.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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