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Zubereitung

Wie viel Matcha gehört in die Zuckerglasur für Weihnachtsplätzchen?

Für die Zuckerglasur für Weihnachtsplätzchen reichen kleine Mengen Matcha: Ein veröffentlichtes Rezept nutzt zwei Esslöffel Matcha auf zwei Tassen Puderzucker, ein zweites kommt mit anderthalb Teelöffeln Matcha auf eine Tasse Puderzucker aus. Wird deutlich mehr Matcha genommen, wird die Glasur schnell bitter, weshalb das Rezept mit der kleineren Menge dazu rät, mit dieser Menge zu beginnen und bei Bedarf nachzudosieren.

Zwei Rezepte, zwei Matcha-Mengen im Vergleich

Ein Rezept eines Teehändlers arbeitet mit zwei Esslöffeln Matcha-Pulver auf zwei Tassen gesiebten Puderzucker, dazu rund 180 Milliliter Sahne und zwei Teelöffel Vanillearoma. Ein zweites, unabhängig veröffentlichtes Rezept kommt mit deutlich weniger Matcha aus: anderthalb Teelöffel auf eine Tasse Puderzucker, dazu zwei Esslöffel Milch, ein halber Teelöffel Vanilleextrakt und eine Prise Salz. Beide Mengen ergeben eine streichfähige Glasur, unterscheiden sich aber deutlich in der Matcha-Intensität, was zeigt, dass es bei diesem Rezept keine einzige richtige Menge gibt, sondern eher eine Bandbreite, innerhalb der sich der eigene Geschmack einordnen lässt.

Warum zu viel Matcha die Glasur bitter macht

Eines der beiden Rezepte beschreibt ausdrücklich, dass mehr Matcha nicht automatisch mehr Geschmack bedeutet, sondern vor allem mehr Bitterkeit bringt, besonders bei einfacherem Matcha. Die Empfehlung lautet deshalb, sich an die kleinere Menge zu halten und die Qualität des Pulvers wichtiger zu nehmen als die eingesetzte Menge. Wer schon einmal mit einer zu bitteren Zubereitung zu tun hatte, findet allgemeine Ursachen dafür in „Matcha zu bitter? Woher die Bitterkeit kommt und was hilft“.

Der Trick gegen Klümpchen in der Glasur

Damit sich das Pulver ohne Klümpchen verteilt, empfiehlt eines der Rezepte, den Matcha zunächst mit einem Teelöffel heißer Milch zu einer glatten Paste zu verrühren, bevor der restliche Puderzucker dazukommt. Dieser Schritt löst das Pulver zuverlässiger auf, als es direkt in die fertige Zuckermasse einzurühren, und bringt gleichzeitig die kräftige grüne Farbe besser zur Geltung. Das andere Rezept siebt Puderzucker und Matcha stattdessen gemeinsam, bevor die Flüssigkeit dazukommt.

Konsistenz einstellen: dicker oder dünner

Für dickere Glasur wird nach beiden Rezepten löffelweise weiterer gesiebter Puderzucker eingerührt, für dünnere Glasur ein kleiner Schuss zusätzliche Flüssigkeit. Wer die Glasur zum Tunken der Plätzchen nutzen möchte, braucht eher die dünnere Konsistenz, für aufgespritzte Muster eignet sich eine dickere Masse besser. In jedem Fall lohnt es sich, mit wenig Flüssigkeit zu starten und schrittweise nachzugießen, statt von Anfang an zu viel zu verwenden.

Eine Dose reicht für mehrere Glasur-Versuche

Da für eine Tasse Glasur nur ein bis zwei Teelöffel Matcha gebraucht werden, reicht eine 30-Gramm-Dose MATCHASHOCK rechnerisch für mehrere Bleche Weihnachtsplätzchen gleichzeitig. So bleibt Spielraum, die Menge beim ersten Blech vorsichtig klein zu halten und beim nächsten Blech gezielt nachzujustieren, bis Farbe und Geschmack zueinander passen.

Zuckerglasur für Weihnachtsplätzchen: Menge fürs Blech hochrechnen

Ein Grundrezept mit einer Tasse Puderzucker ergibt genug Glasur für ein durchschnittliches Blech Plätzchen, die genaue Anzahl hängt davon ab, wie groß die einzelnen Plätzchen sind und wie dick die Schicht aufgetragen wird. Für ein voll belegtes großes Blech oder für mehrere Plätzchensorten gleichzeitig lässt sich das Rezept problemlos verdoppeln, wobei die Matcha-Menge im selben Verhältnis mitwachsen sollte, damit die Farbe und der Geschmack gleichmäßig bleiben. Bei drei oder vier Blechen lohnt es sich, die Glasur in einem größeren Gefäß auf einmal anzurühren, statt für jedes Blech neu zu starten, da sich Farbton und Süße dann leichter gleichmäßig halten lassen.

Welches Matcha sich für die Zuckerglasur eignet

Für eine Glasur, bei der die Farbe sichtbar bleibt und nur wenig Pulver verwendet wird, macht sich die Qualität des Matcha besonders bemerkbar, weil Bitterkeit oder ein stumpfes Grün kaum durch andere Zutaten überdeckt werden. Grundsätzliche Kriterien für den Kauf von Matcha zum Backen stehen in „Mit Matcha backen: was Hitze mit Farbe und Geschmack macht“. Da für die Glasur nur kleine Mengen Pulver gebraucht werden, macht sich außerdem bemerkbar, wie fein das Pulver gemahlen ist: gröberes Pulver löst sich in der zähen Zuckermasse schwerer auf als sehr fein vermahlenes Matcha.

Farbe der Glasur: was sie über die Menge verrät

Die Farbe der fertigen Glasur gibt einen schnellen Hinweis darauf, ob die Matcha-Menge im richtigen Bereich liegt. Ein helles, fast blasses Grün deutet meist auf eine eher niedrige Menge hin, wie sie das Rezept mit anderthalb Teelöffeln je Tasse Puderzucker beschreibt. Ein kräftiges, sattes Grün entsteht eher bei der höheren Menge von zwei Esslöffeln je zwei Tassen Puderzucker. Wer die Glasur schrittweise einfärbt und nach jedem Löffel Matcha kurz die Farbe prüft, kann so die eigene bevorzugte Intensität treffen, ohne am Ende über das Ziel hinauszuschießen.

Übrig gebliebene Glasur richtig aufbewahren

Bleibt nach dem Verzieren Glasur übrig, lässt sie sich abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor der Weiterverwendung sollte die Glasur kurz durchgerührt werden, da sich Flüssigkeit und feste Bestandteile beim Stehen leicht trennen können. Ist die Glasur nach dem Kühlen zu fest geworden, reicht meist ein winziger Schuss Milch oder Sahne, um sie wieder auf die gewünschte Konsistenz zu bringen, ohne dass sich Farbe oder Geschmack merklich verändern. Für das Einfrieren eignet sich fertige Zuckerglasur dagegen kaum, da sich Zucker und Flüssigkeit beim Auftauen häufig wieder trennen.

Die fertige Glasur richtig auftragen

Die Glasur wird am besten aufgetragen, wenn die Plätzchen vollständig ausgekühlt sind, da warme Plätzchen die Glasur zum Zerlaufen bringen. Mit einem Löffel, Pinsel oder Spritzbeutel lässt sich die Menge gut dosieren, überschüssige Glasur einfach zurück in die Schüssel abstreifen. Wer die Glasur für mehrere Weihnachtsgebäcke gleichzeitig einplant, findet weitere Ideen in „Matcha zu Weihnachten: der Fahrplan durch Plätzchen, Geschenke und Getränke“. Wer unsicher ist, wie dick die Schicht werden soll, testet die eigene Konsistenz am besten zuerst an einem einzelnen Plätzchen, bevor das ganze Blech verziert wird. So lässt sich in Ruhe einschätzen, wie weit die angerührte Menge tatsächlich reicht, bevor am Ende womöglich zu wenig oder deutlich zu viel Glasur übrig bleibt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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