Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Zubereitung

Matcha-Frosting wird braun statt grün: woran liegt das?

Matcha-Frosting wird braun statt grün, weil das Chlorophyll im Matcha unter Hitze, Licht und Sauerstoff sein Magnesium-Atom verliert und sich in braun-olivfarbenes Pheophytin umwandelt. Saures Milieu beschleunigt diesen Vorgang zusätzlich, während neutrale bis leicht basische Bedingungen die grüne Farbe länger erhalten.

Matcha-Frosting wird braun statt grün: welche Chemie steckt dahinter?

Eine auf Matcha-Verarbeitung spezialisierte Fachseite erklärt, dass die grüne Farbe von Chlorophyll a und b stammt. Im Zentrum jedes Chlorophyll-Moleküls sitzt ein Magnesium-Atom in einem ringförmigen Molekülgerüst, dem sogenannten Porphyrinring - genau dieses Magnesium-Atom ist laut der Quelle die entscheidende Schwachstelle für die Farbstabilität.

Was passiert beim Verlust des Magnesium-Atoms?

Unter Hitze, Säure oder Licht wird das Magnesium-Atom durch Wasserstoff-Ionen verdrängt, und das Chlorophyll wandelt sich in Pheophytin um - eine Verbindung, die laut derselben Quelle oliv-braun bis gelb-grün erscheint. Dieser Prozess heißt Pheophytinisierung und ist einer von mehreren Wegen, auf denen Matcha seine Farbe verliert.

Welche Rolle spielt der Säuregrad?

Die Fachseite gibt an, dass Chlorophyll bei einem pH-Wert von 7 bis 8, also im neutralen bis leicht basischen Bereich, stabil bleibt, in saurer Umgebung dagegen rasch abgebaut wird. Ein Frosting mit sauren Zutaten wie Frischkäse oder Buttermilch bietet damit chemisch günstigere Bedingungen für den Farbverlust als eine neutralere Buttercreme.

Wie stark beschleunigt Hitze den Farbverlust?

Laut derselben Quelle zerstören kommerzielle Hitzeprozesse die grüne Farbe besonders schnell: Pasteurisierung bei 72 Grad Celsius für 15 Sekunden oder Backprozesse zwischen 149 und 204 Grad Celsius bauen das Chlorophyll rasch ab. Für ein Frosting bedeutet das: Je wärmer das Matcha bei der Zubereitung und je länger es warmen Zutaten ausgesetzt ist, desto schneller verliert es seine Farbe.

Welche Rolle spielen Licht und Sauerstoff zusätzlich?

Ein amerikanischer Matcha-Anbieter beschreibt Oxidation als chemische Reaktion, die entsteht, sobald Matcha-Pulver Licht, Hitze oder Sauerstoff ausgesetzt ist, und die das Pulver von einem kräftigen Grün zu einem stumpfen Grauton verfärbt. Nach derselben Quelle wirken Licht und Sauerstoff dabei zusammen und verstärken den Abbau gegenseitig, statt sich gegenseitig zu neutralisieren.

Ändert sich neben der Farbe auch der Geschmack?

Ja: Dieselbe Quelle nennt neben dem Farbverlust auch unangenehmere, bittere Noten als Folge der Oxidation. Ein braun gewordenes Matcha-Frosting schmeckt demnach nicht nur weniger frisch, sondern kann auch bitterer wirken als frisch zubereitetes Frosting aus demselben Pulver.

Wie lässt sich die grüne Farbe im Frosting möglichst lange erhalten?

Aus den beschriebenen Mechanismen ergeben sich direkt die Gegenmaßnahmen: Das Frosting kühl statt warm verarbeiten, es nicht unnötig lange bei Zimmertemperatur oder in direktem Licht stehen lassen und es abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, statt es offen der Raumluft auszusetzen. Eine vollständige Umkehr des Farbverlusts ist laut den Quellen allerdings nicht mehr möglich, sobald das Chlorophyll einmal abgebaut ist.

Welche Rolle spielt die eingesetzte Matcha-Menge dabei?

Wie viel Matcha ein Frosting überhaupt enthält, ändert an der beschriebenen Chemie nichts - Farbverlust betrifft eine kleine wie eine große Menge Pulver gleichermaßen. Grundsätzliche Fragen zu Menge und Mahlgrad für Backanwendungen behandelt stattdessen „Matcha zum Backen kaufen: Menge, Mahlgrad und Grundpreis“, während sich der Grundpreis unterschiedlicher Gebinde in „Matcha-Preis pro Gramm: zwei Dosen ehrlich vergleichen“ vergleichen lässt.

Schritt für Schritt: die grüne Farbe im Frosting möglichst lange erhalten

Aus der beschriebenen Chlorophyll-Chemie lässt sich eine praktische Reihenfolge ableiten. Erstens: das Frosting so kurz wie möglich vor dem Servieren zubereiten, statt es tagelang im Voraus anzusetzen. Zweitens: beim Verarbeiten auf möglichst niedrige Temperatur achten, also Butter oder Frischkäse nur so weit erwärmen lassen, wie es für eine cremige Konsistenz nötig ist. Drittens: fertiges Frosting abgedeckt und im Dunkeln lagern, etwa im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter, statt es offen auf der Arbeitsfläche stehen zu lassen. Viertens: bei säurehaltigen Zutaten wie Frischkäse oder Buttermilch damit rechnen, dass die Farbe schneller nachlässt als bei einer neutraleren Buttercreme, und das Frosting entsprechend zügiger verbrauchen. Fünftens: eine bereits bräunlich gewordene Charge nicht mehr für farblich entscheidende Anlässe einplanen, da sich der Farbverlust laut den vorgestellten Quellen nicht mehr rückgängig machen lässt - nur die Geschwindigkeit des Abbaus lässt sich beeinflussen, nicht seine Umkehr.

Welche Fehler beschleunigen den Farbverlust zusätzlich?

Ein häufiger Fehler ist, das Frosting in einer hellen, durchsichtigen Schüssel direkt am Fenster stehen zu lassen, während es abkühlt - Licht wirkt nach den vorgestellten Quellen nahezu so schnell wie Sauerstoff auf das Chlorophyll, sodass ein an sich kurzer Zwischenschritt schon spürbar zur Verfärbung beiträgt. Ein zweiter Fehler ist, saure Zutaten wie Zitronensaft oder zusätzlichen Frischkäse spontan nachzudosieren, um den Geschmack anzupassen, ohne zu bedenken, dass jede zusätzliche Säure die in den Quellen beschriebene Umwandlung zu Pheophytin beschleunigt. Ein dritter Fehler ist, größere Mengen Frosting auf Vorrat zu rühren und über mehrere Tage portionsweise zu verwenden - je länger die Gesamtmenge Licht, Luft und wechselnden Temperaturen ausgesetzt ist, desto ungleichmäßiger fällt die Farbe zwischen der ersten und der letzten verwendeten Portion aus. Ist eine Charge bereits sichtbar bräunlicher als frisch zubereitet, lässt sich der Prozess nach den vorgestellten Quellen nicht mehr umkehren, wohl aber verlangsamen: Die Charge ab diesem Zeitpunkt konsequent kühl, dunkel und abgedeckt aufzubewahren, verhindert zumindest, dass Licht und Sauerstoff den bereits begonnenen Abbau weiter beschleunigen. Für einen Anlass, bei dem die Farbe eine wichtige Rolle spielt, ist es deshalb sinnvoller, das Frosting so spät wie möglich vor dem Servieren frisch anzusetzen, statt auf eine bereits einige Stunden alte Charge zurückzugreifen.

Was das für ein Matcha-Frosting zu Hause bedeutet

Wer Frosting kurz vor dem Servieren zubereitet und kühl lagert, hält die grüne Farbe am längsten. Matcha von MATCHASHOCK wird vor dem Versand im Labor auf Rückstände geprüft, was an der grundsätzlichen Chlorophyll-Chemie im fertigen Frosting nichts ändert.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel