Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Vergleich

Was unterscheidet einen Matcha Flat White von einem Matcha Latte?

Ein Matcha Flat White braucht deutlich weniger Milch als ein Matcha Latte und setzt auf eine dünne, seidige Mikroschaum-Schicht statt einer dicken Schaumhaube. Der klassische Flat White kombiniert einen doppelten Espresso mit rund 130 Millilitern gedämpfter Milch bei nur fünf Millimetern Schaum. Bei der Matcha-Version ersetzt ein Matcha-Konzentrat den Espresso, das kleinere Milchvolumen bleibt aber erhalten, wodurch der Matcha-Geschmack deutlicher hervortritt als im milchreicheren Latte.

Matcha Flat White: woher die Bezeichnung kommt

Der Ursprung des Flat White gilt als umstritten. Der Kaffeehistoriker Ian Bersten geht davon aus, dass das Getraenk vermutlich in England in den 1950er Jahren entstand, der Begriff selbst ist dort ab 1971 in einer veroeffentlichten Quelle belegt. Australien und Neuseeland beanspruchen die Erfindung dagegen für die 1980er Jahre, belegt unter anderem durch ein Sydney-Cafe ab 1983 und ein Wellingtoner Cafe ab 1989. Wo auch immer er zuerst entstand: Nach einer Beschreibung der Kaffeeexpertin Anette Moldvaer besteht ein klassischer Flat White aus einem doppelten Espresso mit rund 50 Millilitern und etwa 130 Millilitern gedaempfter Milch, dazu eine nur fuenf Millimeter duenne Mikroschaum-Schicht. Diese Definition liefert den Rahmen, in dem sich die Matcha-Variante bewegt: kleines Volumen, wenig Schaum, viel direkter Kontakt zur Flüssigkeit darunter.

Die Milchmenge im Vergleich zum Matcha Latte

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Matcha Flat White und einem Matcha Latte liegt in der Milchmenge. Während der Flat White mit rund 130 Millilitern gedämpfter Milch auskommt, arbeitet ein Latte mit deutlich mehr Milch in einem größeren Gefäß. Dadurch verdünnt sich der Matcha im Latte stärker, während er im Flat White konzentrierter im Vordergrund bleibt. Wer bei „Matcha Latte selber machen: Verhältnis, Temperatur, Milchwahl“ schon ein Gefühl für Mengen entwickelt hat, kann diese für den Flat White einfach nach unten anpassen.

Mikroschaum statt dicker Schaumhaube

Der zweite große Unterschied ist die Textur des Schaums. Ein Flat White nutzt eine dünnere Schicht der texturierten Milch mit einer glänzenderen Oberfläche, während ein Latte eine cremige, samtige Milchschicht obenauf trägt. Bei Matcha kommt hinzu, dass das Pulver selbst keinen Schaum bildet, sondern nur die aufgeschlagene Milch oder das aufgeschlagene Wasser Schaum annimmt. Wer verstehen will, warum sich Milchschaum und aufgeschlagener Matcha technisch unterscheiden, findet Hintergrund dazu in „Warum Milch schäumt und Matcha ganz anders: die Chemie hinter der Schaumdecke“.

Ein Rezept für den Matcha Flat White zuhause

Ein veröffentlichtes Rezept für einen Matcha Flat White arbeitet mit sechs Gramm Matcha-Pulver, 60 Millilitern heißem Wasser bei rund 80 Grad und 120 Millilitern Milch. Das Pulver wird durch ein feines Sieb in eine breite Tasse gegeben, dann mit dem heißen Wasser rund 30 Sekunden lang in einer Zickzack-Bewegung aufgeschlagen. Die Milch wird auf etwa 65 Grad gedämpft und dabei zu einer samtigen, fast lackartigen Mikroschaum-Textur aufgeschäumt, bevor sie mittig in einem gleichmäßigen Strahl in die Matcha-Basis läuft.

Welche Milch für den Matcha Flat White passt

Für die Milchwahl gelten beim Matcha Flat White dieselben Grundsätze wie beim Matcha Latte: entscheidend ist, wie fein sich eine Milch oder ein Pflanzendrink zu Mikroschaum aufschäumen lässt, ohne die Farbe des Matcha zu verändern. Wer noch unsicher ist, welche Sorte zum eigenen Geschmack passt, findet einen Überblick in „Welche Milch für Matcha Latte? Kuhmilch und Haferdrink im Check“. Da beim Flat White insgesamt weniger Milch verwendet wird, fallen Unterschiede zwischen den Milchsorten geschmacklich stärker auf als im milchreicheren Latte.

Matcha Flat White oder Matcha Latte: was zum Anlass passt

Ob sich ein Matcha Flat White oder ein Matcha Latte besser eignet, hängt vor allem davon ab, wie deutlich der Matcha-Geschmack hervortreten soll. Wer ein kleineres, konzentrierteres Getränk mit seidiger Textur bevorzugt, greift zum Flat White. Wer ein größeres, milchigeres Getränk mit dickerer Schaumhaube mag, bleibt beim klassischen Latte. Beide Varianten nutzen dieselbe Matcha-Basis, unterscheiden sich aber in Milchmenge, Schaumdicke und damit im Verhältnis von Matcha zu Milch in der Tasse.

Warum die Wassermenge für die Matcha-Basis mitentscheidet

Neben der Milchmenge spielt auch die Wassermenge für die Matcha-Basis eine Rolle. Im veröffentlichten Rezept kommen 60 Milliliter heißes Wasser auf sechs Gramm Matcha, ein vergleichsweise konzentriertes Verhältnis, das zur insgesamt kleineren Gesamtmenge des Getränks passt. Wird stattdessen deutlich mehr Wasser für die Basis verwendet, verdünnt sich der Matcha bereits vor dem Milchzugeben, und der Effekt der geringeren Milchmenge geht teilweise wieder verloren. Wer einen Matcha Flat White mit deutlich hervortretendem Matcha-Geschmack möchte, achtet deshalb sowohl bei der Wassermenge für die Basis als auch bei der Milchmenge für den Aufguss auf kleinere Werte, statt beide Zahlen ungeprüft von einem Matcha-Latte-Rezept zu übernehmen.

Typische Fehler beim Nachbau zuhause

Ein häufiger Fehler beim Nachbau eines Matcha Flat White ist, einfach die gewohnte Latte-Menge Milch zu nehmen und nur den Kaffee durch Matcha zu ersetzen. Damit verschwindet der eigentliche Unterschied zwischen beiden Getränken sofort wieder, weil das Verhältnis von Matcha zu Milch dem eines Latte entspricht. Ein zweiter Fehler ist zu grober Milchschaum, der eher an einen Cappuccino erinnert als an die dünne, glänzende Mikroschaum-Schicht, die den Flat White kennzeichnet. Wer beide Punkte im Blick behält, kleine Milchmenge und feiner Schaum, kommt dem Original deutlich näher als mit einer bloßen Zutatenverschiebung.

Warum 65 Grad bei der Milch als Richtwert gelten

Das veröffentlichte Rezept dämpft die Milch für den Matcha Flat White auf rund 65 Grad, bevor sie zu samtigem Mikroschaum aufgeschäumt wird. Deutlich heißere Milch lässt sich zwar ebenfalls aufschäumen, neigt aber eher zu größeren, instabileren Blasen statt zur feinen, fast lackartigen Textur, die für den Flat White typisch ist. Ein Milchthermometer ist dafür nicht zwingend nötig, hilft aber besonders am Anfang, ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt zum Abschalten des Aufschäumers zu bekommen, bevor die Milch zu heiß und der Schaum zu grob wird.

Matcha für den eigenen Flat White

Wer den Matcha Flat White zuhause nachbauen möchte, braucht dafür kein Cafégerät, sondern nur ein feines Sieb, einen Milchaufschäumer und ein Matcha-Pulver, das sich klumpenfrei auflöst. Die 30-Gramm-Dose von MATCHASHOCK reicht für mehrere Flat-White-Versuche, bei denen sich Wassermenge und Milchtemperatur in Ruhe austesten lassen, bis die eigene Lieblingsvariante feststeht.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel