Wir verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies und lokale Speicherung, die für den Betrieb dieser Website erforderlich sind. Mehr erfahren

← Alle Wissensartikel

Grundlagen

Was ist Matcha eigentlich?

Matcha ist weit mehr als "grüner Tee in Pulverform" – die Herstellung unterscheidet sich fundamental von normalem Tee.

Die Herstellung macht den Unterschied

Für Matcha werden die Teesträucher (Camellia sinensis) vor der Ernte mehrere Wochen beschattet. Das reduziert die Photosynthese-Intensität und erhöht dadurch den Chlorophyll- und Aminosäuregehalt der Blätter, insbesondere L-Theanin. Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet, von Stielen und Adern befreit (das Ergebnis heißt Tencha) und anschließend traditionell auf Steinmühlen zu einem extrem feinen Pulver vermahlen.

Ganzes Blatt statt Aufguss

Bei normalem grünem Tee werden die Blätter aufgebrüht und anschließend entfernt – man trinkt nur den wässrigen Auszug. Bei Matcha wird das gesamte, fein vermahlene Blatt mit Wasser aufgeschlagen und mitgetrunken. Dadurch nimmt man einen größeren Anteil der im Blatt enthaltenen Inhaltsstoffe auf als beim reinen Aufguss.

Ursprung in China

Die Technik, Tee zu Pulver zu vermahlen und aufzuschlagen, entstand in China während der Tang- und Song-Dynastie. Erst deutlich später gelangte diese Tradition über buddhistische Mönche nach Japan, wo sie zur heute bekannten Tee-Zeremonie weiterentwickelt wurde.

Original Bio-Matcha aus China – laborgeprüft und 100% pestizidfrei.

Passende Matcha-Rezepte entdecken →

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.