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Wirkweise
Ein Blick auf die untersuchten Wirkmechanismen der beiden Hauptsubstanzen in Matcha.
Koffein wirkt, indem es Adenosin-Rezeptoren im Gehirn blockiert. Adenosin ist ein Botenstoff, der sich im Tagesverlauf ansammelt und Müdigkeit signalisiert. Koffein verzögert dieses Signal – es erzeugt keine neue Energie, sondern verzögert das Müdigkeitsgefühl.
L-Theanin steht im Verdacht, die Alpha-Wellen-Aktivität im Gehirn zu fördern – ein Zustand, der mit entspannter Wachheit assoziiert wird. Eine placebokontrollierte Studie (Gomez-Ramirez et al., Brain Topography 2009) beobachtete veränderte Alpha-Wellen-Aktivität bei visuell-räumlichen Aufgaben nach L-Theanin-Gabe.
Dieses Zusammenspiel ist der Grund, warum viele Matcha als angenehmer empfundene Alternative zu Kaffee beschreiben: ein waches Gefühl, ohne das typische Nervositäts-Muster von reinem Koffein.
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